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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage vom Sandmännchen...



Schweik57
30.01.2010, 17:02
Hallo zusammen,

der Sand in meinem AQ ist jetzt etwas über ein Jahr alt. Nachdem nun alles ziemlich in Gang gekommen ist, bilden sich Kalkrotalgen auf der Oberfläche des Sandes, was natürlich nicht so prickelnd aussieht. Immer umrühren hilft natürlich, aber das kann es ja auf Dauer nicht sein.

Würde es vielleicht helfen, wenn ich "toten" Sand drübergebe? Ich habe noch einen Rest, der seit einem Jahr im Eimer steht. Oder kann es auch gut sein, dass die Kalkrotalgen in kürzester Zeit auch diesen Sand befallen? Dann spare ich mir einfach die Arbeit und rühre lieber weiter um.
Sand komplett tauschen möchte ich im Moment nicht, weil ja auch im Sand so viel Leben steckt, das gerade meine beiden neuen Mandarinfische gut vertragen können.

Freue mich schon auf Antworten, Danke!

Veronika2
30.01.2010, 17:08
Hi Ingo!
Helfen kann ich Dir da auch nicht, aber eine Frage hätte ich dazu :zwinker:: Ich dachte immer, Kalkrotalgen wären gut? Auf dem Sand hab ich zwar keine, aber auf den Steinen und an den Scheiben.
Und mit dem Lebendgestein habe ich mir 2 oder 3 kleine Krabben eingeschleppt, die fressen diese Kalkrotalgen ab. Da hatte ich schon überlegt, dass die Krabben raus müssten.

Schweik57
30.01.2010, 17:14
Hi Veronika,

ja klar, auf den LS und auch an der Wand des Ablaufschachtes sind massenhaft Kalkrotalgen. Da stören sie mich auch nicht, weil sie ja einfach dazugehören. Moment, ich mache mal eben ein Bild und stelle das ein. So kann man eher das Störende an dieser Sache sehen...
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So, nun mit Bild. Ist doch ätzend, oder?
Von traumhaft weissen Meeresgrund bin ich im Moment ziemlich weit entfernt... ;-(

Veronika2
30.01.2010, 17:21
*örks* ... das ist wirklich viel ... Nein, da weiß ich nun auch nicht weiter.

Schweik57
30.01.2010, 17:24
*örks* ist aber schonmal eine Antwort, die es mich nicht mehr so dramatisch sehen lässt! :O~

Veronika2
30.01.2010, 17:37
Oh, Entschuldigung! :zwinker:
Also wenn man herumgoogelt, gibt es nur Beiträge, wie man an sie kommt, aber nicht, wie man sie loswird.
Als Kalkrotalgenfresser wurden da auch immer wieder Gänsefußseesterne erwähnt.

Schweik57
30.01.2010, 17:40
Das ist ja schon mal ein Hinweis, den ich bisher auch noch nicht kannte. Gut, davon habe ich eine Menge, denn entgegen vieler Empfehlungen habe ich sie nicht abgesammelt...

Petra Maria
30.01.2010, 17:49
Huhu ihr ,
ihr örgst und ich seh nix. Okay helfen kann ich nicht aber sehen würd ich schon gern..

LG Petra

Veronika2
30.01.2010, 17:52
Stimmt, das Bild ist weg! :?:

Schweik57
30.01.2010, 17:56
Ich habe es gerade noch einmal hochgeladen, vielleicht war es so groß, dass es die Bestimmungen für das Einstellen von Bildern gesprengt hat?

Jetzt also ganz normal als Miniatur.

Andreas W
30.01.2010, 18:08
Hallo Ingo,

abgesehen vom Umrühren fällt mir nun auch nichts ein. Mich würde es aber auch nicht so unbedingt stören.

Bei mir sammeln sich in den Lichtschwächeren Zonen auf der rechten Seite rote Cyanos an. Auch an die habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Kaum sind sie abgesaugt kommen sie wieder. Aber halt nur an dieser Stelle. Gewohnheitssache:smile:

Gruß Andreas

Schweik57
30.01.2010, 18:13
Hi Andreas,

aber ich wüsste dahingegen etwas, das dich von den Cyanos befreit:
Setze einfach zwei Amblygobius hectori ein. Die sind kleinbleibend und lieben Cyanos zum Fressen gern...

Bart S.
30.01.2010, 21:39
Hallo Ingo

schon mal über Bagger Grundeln nachgedacht ? Dann brauchst du dich nicht mehr um´s "Umrühren" kümmern. Nur noch um die Schwebeteilchen :O~

Timo J
30.01.2010, 22:18
Hallo,

ein "Grabender Seestern" hilft gegen unschöne Beläge. Quasi die Turmdeckelschnecke der Meere :biggrin:

Gruss Timo

PS: Vorrausgesetzt, du hast zuerst das Gestein und dann erst den Sand eingebracht, Thema untergraben

Schweik57
30.01.2010, 22:31
Hi Timo, hallo Uwe,

Baggergrundeln ist nicht. Ich hatte schon eine, und war nach einiger Zeit heilfroh, dass ich sie wieder zurückgeben konnte. Da ich viele Krusten recht weit unten habe, saßen diese nur mit Sand zu. Dann lieber rühren.

Grabender Seestern - ich habe einen Seeigel, der nur unter dem Sand ist. Sieht aus wie ein Pandabär, schwarz-weiß gefleckt. Komme im Moment nicht auf den Namen. Geht das mit einem grabenden Seestern zusammen gut?
Und wenn ja, hast du vielleicht noch einen Namen für mich, Timo?

Danke euch beiden für die Tips!

Bart S.
30.01.2010, 22:53
Hallo Ingo

der Seestern der am "gebräuchlichsten" ist der
"Archaster angulatus ".

Und zu den Grundeln , musst du sie halt höher stellen :). Ich habe selber 2 Goldstirngrundeln im Becken , so richtig glücklich bin ich auch nicht ;-(

mw-gu
31.01.2010, 11:51
Hallo Ingo,

Sand auffüllen nützt nichts, die Algen kommen wieder an die Oberfläche. Ihre Ausbreitug ist ein Zeichen für ein gesundes Klima im AQ. Sie lieben kalkreiches Wasser.

Die Zugabe von Kalkwasser oder Calciumchlorid ist zu reduzieren, weniger Kalk und Senkung der Karbonathärte auch mehr Licht kann auch helfen.
Unter Umständen kann man etwas Sand entfernen und neu auffüllen.

Noch eine Frage: Rote Schmieralgen sind es nicht? :zwinker:

Jedes Problem hat eine Lösung.

Schweik57
31.01.2010, 13:09
Hallo,

nein, keine Schmieralgen. Das kann man auf dem Foto auch ganz gut erkennen. Das Bild ist recht gut geworden, und zeigt in Originalfarbe das, was an Belag da ist.

Ich werde wohl heute mal den Rührlöffel schwingen und in der nächsten Zeit einen der benannten Seesterne einsetzen, das scheint mir als vernünftigste Lösung.

Zum Kalk, oder dessen Reduzierung: Ich habe seit ca. 4 Wochen einen Kalkreaktor, da meine Steinkorallen wegen Calcium- und Magnesiummangels anfingen zu verkümmern. Das kann jetzt natürlich auch erstens gut damit zusammenhängen, zweitens habe ich die Beleuchtung noch aufgestockt.
Die Korallen erholen sich gerade wieder, da sind Kalkrotalgen wohl das geringe Problem, zudem auch noch einfacher lösbar.