mr-sunny
19.04.2007, 21:06
Hallo erstmal an alle!
Hab mal eine Frage an alle Bodenfluter-Befürworter(aber nur an die), bzw. die, die sich damit wirklich gut auskennen.
Zu meinem Background: ich beschäftige mich schon seit meiner Kindheit mit der Aquaristik mit einem nicht kleinen Erfahrungsschatz, aber bisher ohne Bodenfluter. Aber jetzt will ich es halt selbst ausprobieren!
Ich will mir zusätzlich ein Becken mit einem "Bodenfluter" einrichten, wo ich versuche ein gewisses Optimum für die Pflanzen zu realisieren.
Bitte nicht jetzt über Sinn oder Unsinn von Bodenheizungen (Fluter ist vielleicht besser) diskutieren. Ich weiß, es kann auch ohne gehen, selbst jahrelang praktiziert. Nun will ich es einfach mal versuchen, inwieweit sich dadurch Verbesserungen ergeben.
Also, das Becken (ist ne Sonderanfertigung) hat die Maße 80 x 44 x 50 cm (Außenmaße) mit 8 mm Glasstärke. Dort hinein kommt Deponit-Mix Professional von Dennerle 9,6 kg (ja ich weiß, es ist ein bißchen mehr, aber schaden kann das ja nicht) und der Bodenfluter. Dazu noch eine etwas höhere Schicht 1-2 mm Kies (naturfarben), so daß sich eine Bodengrundhöhe von gesamt ca. 8-9 cm ergibt. Auch soll noch ne kleinere Bio-Co2-Anlage Marke Eigenbau wieder dran.
Das Problem, was sich für mich stellt, welche Leistung nehme ich beim Bodenfluter am besten. Natürlich ist ein Regelheizer zum Heizen des Wassers noch vorhanden und ich möchte ja nur eine ganz geringe Boden-Strömung erzeugen und nicht das Becken damit allein heizen. Ein Dennerle Duomat kommt bei dem exorbitanten Preis (höchstens geschenkt o. im Tausch o. sehr günstig) für mich erst einmal absolut nicht in Frage. Deshalb möchte ich besonders die Bodenfluterbesitzer oder -experten von Euch ansprechen und fragen.
Von Dennerle gibt es ja nur bei der Beckengröße 8 W und 25 W (die 2. Version ist auch schon ganz schön teuer) als Alternative. Dann von JBL die 10 W und 20 W-Variante. Beide kleinen Varianten (bei Dennerle und JBL) haben ja nur 2 Meter Warmkabellänge. Reicht das bei so einem Becken überhaupt, wegen der Kabel-Länge? Man kann das Kabel ja grad mal 5 mal von Front- zur Rückscheibe oder 2,5 mal längsseitig legen(auf den Herstellerabbildungen sind zig Windungen auf der Bodenscheibe zu sehen!!!). Reicht das denn für alle Pflanzen auf der Beckengrundfläche bzw. für die "Nährstoff-Sickerquellen" und zur kompletten ganz langsamen Konvektions-Durchströmung des ganzen Bodengrundes?
Eventuell könnte ich noch von Dupla eine 20-Watt-Variante mit 3 Meter-Warmkabellänge sehr günstig bekommen.
Ich möchte eigentlich den Bodenfluter ganzjährig und ganztägig in Betrieb haben um die gewünschte Funktion zu erreichen. Das Becken steht in einem Raum, wo im Schnitt Temperaturen von ca. 19-21°C (im Winter) herrschen (kleinere Schwankungen unberücksichtigt gelassen), mal abgesehen von den extremen Sommermonaten (wo ich im Becken auch schon mal über 30°C hatte (Fische und Pflanzen haben es aber problemlos überstanden, Regelheizer ist im Sommer permanent aus). Das Becken soll an der Rückseite mit Styropor und mindestens einer Seitenscheibe wärmeisoliert werden, wegen den Heizkosten.
Auf der einen Seite möchte ich die kleinstmögliche Leistung nehmen, es geht mir ja nur um die langsame, gleichmäßige Bodengrunddurchströmung zur Erzeugung von so genannten "Nährstoff-Sickerquellen" (Pflanzen) und eventuell eine kleine aerob/anaerobe Biofilterfunktion(die sich automatisch ergibt), aber ich möchte das Beckenwasser nicht direkt damit heizen.
Merkwürdig ist sogar, das manche renommierte Autoren wie Hanns-J. Krause sich teilweise erheblich in ihren Büchern widersprechen (in "Wasser für unser Aquarium" max. 4 Watt/100 Liter und in "Aquarientechnik" 10-12 Watt/100 Liter). Was nun? Ist schon sehr verwirrend!
Würde da z.B. die 10 Watt-Variante mit ihren leider nur 2 Meter-Warmkabel von JBL reichen? Oder doch die 20 Watt-Variante von JBL oder Dupla gekoppelt mit Schaltuhr in Intervallen auf ca. 10 Watt oder weniger(aber da ist doch die Stetigkeit des permanenten Durchflusses nicht gegeben, oder ist das egal?) reduziert? Was sagt Ihr dazu? Welche Variante soll ich nehmen? Überlege schon seit Wochen darüber. Bitte um Eure konkreten Meinungen und bitte nicht über Sinn oder "Unsinn" von Boden(heiz)flutern diskutieren!
Vielen Dank im Voraus für Eure Mühe bei der Beantwortung oder Kommentierung meiner Frage!
Gruß Sunny
PS: Müssen die Fluterkabel-Sauger unbedingt mit Silikon fixiert werden, wegen eventuellen späteren Umpflanzen u.ä.?
Hab mal eine Frage an alle Bodenfluter-Befürworter(aber nur an die), bzw. die, die sich damit wirklich gut auskennen.
Zu meinem Background: ich beschäftige mich schon seit meiner Kindheit mit der Aquaristik mit einem nicht kleinen Erfahrungsschatz, aber bisher ohne Bodenfluter. Aber jetzt will ich es halt selbst ausprobieren!
Ich will mir zusätzlich ein Becken mit einem "Bodenfluter" einrichten, wo ich versuche ein gewisses Optimum für die Pflanzen zu realisieren.
Bitte nicht jetzt über Sinn oder Unsinn von Bodenheizungen (Fluter ist vielleicht besser) diskutieren. Ich weiß, es kann auch ohne gehen, selbst jahrelang praktiziert. Nun will ich es einfach mal versuchen, inwieweit sich dadurch Verbesserungen ergeben.
Also, das Becken (ist ne Sonderanfertigung) hat die Maße 80 x 44 x 50 cm (Außenmaße) mit 8 mm Glasstärke. Dort hinein kommt Deponit-Mix Professional von Dennerle 9,6 kg (ja ich weiß, es ist ein bißchen mehr, aber schaden kann das ja nicht) und der Bodenfluter. Dazu noch eine etwas höhere Schicht 1-2 mm Kies (naturfarben), so daß sich eine Bodengrundhöhe von gesamt ca. 8-9 cm ergibt. Auch soll noch ne kleinere Bio-Co2-Anlage Marke Eigenbau wieder dran.
Das Problem, was sich für mich stellt, welche Leistung nehme ich beim Bodenfluter am besten. Natürlich ist ein Regelheizer zum Heizen des Wassers noch vorhanden und ich möchte ja nur eine ganz geringe Boden-Strömung erzeugen und nicht das Becken damit allein heizen. Ein Dennerle Duomat kommt bei dem exorbitanten Preis (höchstens geschenkt o. im Tausch o. sehr günstig) für mich erst einmal absolut nicht in Frage. Deshalb möchte ich besonders die Bodenfluterbesitzer oder -experten von Euch ansprechen und fragen.
Von Dennerle gibt es ja nur bei der Beckengröße 8 W und 25 W (die 2. Version ist auch schon ganz schön teuer) als Alternative. Dann von JBL die 10 W und 20 W-Variante. Beide kleinen Varianten (bei Dennerle und JBL) haben ja nur 2 Meter Warmkabellänge. Reicht das bei so einem Becken überhaupt, wegen der Kabel-Länge? Man kann das Kabel ja grad mal 5 mal von Front- zur Rückscheibe oder 2,5 mal längsseitig legen(auf den Herstellerabbildungen sind zig Windungen auf der Bodenscheibe zu sehen!!!). Reicht das denn für alle Pflanzen auf der Beckengrundfläche bzw. für die "Nährstoff-Sickerquellen" und zur kompletten ganz langsamen Konvektions-Durchströmung des ganzen Bodengrundes?
Eventuell könnte ich noch von Dupla eine 20-Watt-Variante mit 3 Meter-Warmkabellänge sehr günstig bekommen.
Ich möchte eigentlich den Bodenfluter ganzjährig und ganztägig in Betrieb haben um die gewünschte Funktion zu erreichen. Das Becken steht in einem Raum, wo im Schnitt Temperaturen von ca. 19-21°C (im Winter) herrschen (kleinere Schwankungen unberücksichtigt gelassen), mal abgesehen von den extremen Sommermonaten (wo ich im Becken auch schon mal über 30°C hatte (Fische und Pflanzen haben es aber problemlos überstanden, Regelheizer ist im Sommer permanent aus). Das Becken soll an der Rückseite mit Styropor und mindestens einer Seitenscheibe wärmeisoliert werden, wegen den Heizkosten.
Auf der einen Seite möchte ich die kleinstmögliche Leistung nehmen, es geht mir ja nur um die langsame, gleichmäßige Bodengrunddurchströmung zur Erzeugung von so genannten "Nährstoff-Sickerquellen" (Pflanzen) und eventuell eine kleine aerob/anaerobe Biofilterfunktion(die sich automatisch ergibt), aber ich möchte das Beckenwasser nicht direkt damit heizen.
Merkwürdig ist sogar, das manche renommierte Autoren wie Hanns-J. Krause sich teilweise erheblich in ihren Büchern widersprechen (in "Wasser für unser Aquarium" max. 4 Watt/100 Liter und in "Aquarientechnik" 10-12 Watt/100 Liter). Was nun? Ist schon sehr verwirrend!
Würde da z.B. die 10 Watt-Variante mit ihren leider nur 2 Meter-Warmkabel von JBL reichen? Oder doch die 20 Watt-Variante von JBL oder Dupla gekoppelt mit Schaltuhr in Intervallen auf ca. 10 Watt oder weniger(aber da ist doch die Stetigkeit des permanenten Durchflusses nicht gegeben, oder ist das egal?) reduziert? Was sagt Ihr dazu? Welche Variante soll ich nehmen? Überlege schon seit Wochen darüber. Bitte um Eure konkreten Meinungen und bitte nicht über Sinn oder "Unsinn" von Boden(heiz)flutern diskutieren!
Vielen Dank im Voraus für Eure Mühe bei der Beantwortung oder Kommentierung meiner Frage!
Gruß Sunny
PS: Müssen die Fluterkabel-Sauger unbedingt mit Silikon fixiert werden, wegen eventuellen späteren Umpflanzen u.ä.?