Nachtschwärmer
15.05.2007, 22:58
Hallo ihr Lieben!
Ich habe seit etwa zwei Monaten ein kleines aber schönes 60L-AQ.
Angeschafft habe ich es mir, weil ich aus einem Praktikum Xenopuseier mitgebracht habe, von denen ziemlich viele überlebt haben.
Als ich das Aquarium eingerichtet hatte, fand ich es etwas zu kahl und habe zu den etwa 15 schon relativ großen Kaulquappen ein paar Guppies gesetzt, die später auch als Lebendfutter dienen sollten.
Naja, es kam dann alles etwas anders als gedacht: Die Guppies sind total auf die Schwänze der Kaulquappen abgefahren und haben diese nach und nach aufgefuttert... :motz:
Nachdem der erste Schock darüber verflogen war, fand ich mehr und mehr gefallen an den Guppies und hab das Aquarium weiter mit Pflanzen, Wurzeln, etc bestückt.
Leider find dann das große Fischsterben an, denn ich hatte nicht bedacht, dass ich das Beckein eigentlich hätte einlaufen lassen sollen. Ob ich wirklich zu viel Nitrat im Wasser hatte, weiß ich allerdings nicht, weil ich noch nie die Werte gemessen habe :sunglas: Viele meiner Fische bekamen weiße Punkte und die Hälfte der Tiere starb daran. Medikamente wollte ich aber nicht dazugeben, da meine Zooladen-Fische damit wahrscheinlich schon zu genüge versorgt worden sind. Ich habe gehofft, dass ein paar "starke" Exemplare überleben und ich diese a la "survival of the fittest" weitervermehren kann.
Das hat auch geklappt; mittlerweile hab ich zwei Jungfische die ziemlich munter in einem kleinen Ablaichbecken umherschwimmen. Die Vorbehalte gegenüber diesen Becken hab ich gelesen. Ich werde versuchen, die beschriebenen Probleme zu umgehen, indem ich das Becken mehrere Male pro Tag direkt unter die Pumpe stelle um Frischwasser hinzuzufügen.
Auch benutze ich keine Wasseraufbereiter oder sonstige chemische Zusätze. Das einzige, was ich dem Becken zugegeben habe sind diese kleinen weißen Perlen, die man unter den Kies mischt, um die Bakterienbildung gegen zu hohe Nitrit-Werte zu beschleunigen.
Mein Fischbesatz besteht im Moment aus
- 3 dicken Guppyweibchen
- 1 Guppymännchen (gestern geschenkt bekommen :-))
- 2 Guppybabies
- 2 Platys (vermutlich Weibchen)
- 1 Antennenwels
- 10-20 Schnecken
Wie die Pflanzen in meinem Becken heißen, weiß ich leider nicht, da ich sie nach rein optischen Kriterien ausgesucht habe...
Ich füttere überwiegend Flockenfutter und Mückenlarven (weiße und rote), möchte mein Sortiment aber demnächst noch erweitern. Meine Eltern (hatten eine Diskus-Zucht) haben viel mit Rinderherz (gefrorere Portienen) gefüttert und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Soald ich herausgefunden habe, ob das auch für die Guppys geeignet ist, werd ich mir evtl. auch mal welches besorgen.
Da mein Becken direkt nebenmeinem Bett steht, mache ich jede Nacht die Pumpe aus. Zuerst hatte ich bedenken, ob das auf Dauer funktioniert aber es hat sich nicht als nachteilig erwiesen. Die Pumpe ist für das kleine Becken sowieso etwas überdimensioniert und kann am Tag locker aufholen, was sie in der Nacht nicht geleistet hat.
Ich freue mich auf eure Antworten!!
LG Nachtschwärmer
Mein Bodengrund besteht übrigens aus Kies.
Des Weiteren habe ich zwei Wurzeln und diverse Steine, die teilweise sehr grobporig sind und in meinem Becken ein kleines "Geröllfeld" bilden, so dass sich die frisch geworfenen Jungtiere erstmal verstecken können, bis ich sie herausgefischt habe.
Den Versuch die Guppyweibchen in ein Ablaichbecken zu setzen, habe ich aufgegeben. Meine sind so schlau, dass sie nach kurzer Zeit wieder herausspringen. Repekt
Da soll mal jemand sagen, Fische wären dumm... headbang
edit by fradin: Beiträge zusammengefügt.
Ich habe seit etwa zwei Monaten ein kleines aber schönes 60L-AQ.
Angeschafft habe ich es mir, weil ich aus einem Praktikum Xenopuseier mitgebracht habe, von denen ziemlich viele überlebt haben.
Als ich das Aquarium eingerichtet hatte, fand ich es etwas zu kahl und habe zu den etwa 15 schon relativ großen Kaulquappen ein paar Guppies gesetzt, die später auch als Lebendfutter dienen sollten.
Naja, es kam dann alles etwas anders als gedacht: Die Guppies sind total auf die Schwänze der Kaulquappen abgefahren und haben diese nach und nach aufgefuttert... :motz:
Nachdem der erste Schock darüber verflogen war, fand ich mehr und mehr gefallen an den Guppies und hab das Aquarium weiter mit Pflanzen, Wurzeln, etc bestückt.
Leider find dann das große Fischsterben an, denn ich hatte nicht bedacht, dass ich das Beckein eigentlich hätte einlaufen lassen sollen. Ob ich wirklich zu viel Nitrat im Wasser hatte, weiß ich allerdings nicht, weil ich noch nie die Werte gemessen habe :sunglas: Viele meiner Fische bekamen weiße Punkte und die Hälfte der Tiere starb daran. Medikamente wollte ich aber nicht dazugeben, da meine Zooladen-Fische damit wahrscheinlich schon zu genüge versorgt worden sind. Ich habe gehofft, dass ein paar "starke" Exemplare überleben und ich diese a la "survival of the fittest" weitervermehren kann.
Das hat auch geklappt; mittlerweile hab ich zwei Jungfische die ziemlich munter in einem kleinen Ablaichbecken umherschwimmen. Die Vorbehalte gegenüber diesen Becken hab ich gelesen. Ich werde versuchen, die beschriebenen Probleme zu umgehen, indem ich das Becken mehrere Male pro Tag direkt unter die Pumpe stelle um Frischwasser hinzuzufügen.
Auch benutze ich keine Wasseraufbereiter oder sonstige chemische Zusätze. Das einzige, was ich dem Becken zugegeben habe sind diese kleinen weißen Perlen, die man unter den Kies mischt, um die Bakterienbildung gegen zu hohe Nitrit-Werte zu beschleunigen.
Mein Fischbesatz besteht im Moment aus
- 3 dicken Guppyweibchen
- 1 Guppymännchen (gestern geschenkt bekommen :-))
- 2 Guppybabies
- 2 Platys (vermutlich Weibchen)
- 1 Antennenwels
- 10-20 Schnecken
Wie die Pflanzen in meinem Becken heißen, weiß ich leider nicht, da ich sie nach rein optischen Kriterien ausgesucht habe...
Ich füttere überwiegend Flockenfutter und Mückenlarven (weiße und rote), möchte mein Sortiment aber demnächst noch erweitern. Meine Eltern (hatten eine Diskus-Zucht) haben viel mit Rinderherz (gefrorere Portienen) gefüttert und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Soald ich herausgefunden habe, ob das auch für die Guppys geeignet ist, werd ich mir evtl. auch mal welches besorgen.
Da mein Becken direkt nebenmeinem Bett steht, mache ich jede Nacht die Pumpe aus. Zuerst hatte ich bedenken, ob das auf Dauer funktioniert aber es hat sich nicht als nachteilig erwiesen. Die Pumpe ist für das kleine Becken sowieso etwas überdimensioniert und kann am Tag locker aufholen, was sie in der Nacht nicht geleistet hat.
Ich freue mich auf eure Antworten!!
LG Nachtschwärmer
Mein Bodengrund besteht übrigens aus Kies.
Des Weiteren habe ich zwei Wurzeln und diverse Steine, die teilweise sehr grobporig sind und in meinem Becken ein kleines "Geröllfeld" bilden, so dass sich die frisch geworfenen Jungtiere erstmal verstecken können, bis ich sie herausgefischt habe.
Den Versuch die Guppyweibchen in ein Ablaichbecken zu setzen, habe ich aufgegeben. Meine sind so schlau, dass sie nach kurzer Zeit wieder herausspringen. Repekt
Da soll mal jemand sagen, Fische wären dumm... headbang
edit by fradin: Beiträge zusammengefügt.