Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Experiment Techniklos gescheitert
Hallo,
ich habe alle Garnis die ich noch finden konnte gerettet und ins Technikbecken gesetzt. Ich habe keine Ahnung warum jetzt plötzlich nach Wochen die Garnis sich nicht mehr wohl fühlten und im anderen Becken geht die Post ab.
Ich gebe es auf...
Da werden sich einige freuen...
Gruß
Toronto
Michael H
28.08.2007, 20:44
Hallo Toronto,
Da werden sich einige freuen...
mich freut so etwas überhaupt nicht.
Du hast einen oder mehrere Fehler gemacht.
Vielleicht hattest Du auch einfach nur mal Pech.
Aufgeben ( ich schau gerade mal bei Tante Google, was das bedeutet :biggrin: ), bringt gar nichts.
Eventuell solltest Du einfach mal tief durchatmen und dann beginnst Du mit etwas einfachen von vorne und immer schön langsam.
Bye the Way
Du siehst im Netz immer viele Bilder, von Leuten, bei denen alles supergut läuft und die alles können.
Die wenigsten schreiben, wieviele Tiere auf dem Weg dahin ihr Leben gelassen haben.
Wenn jeder nicht nur die Erfolge, sondern auch seine Fehler posten würde, dann ständest Du nicht so alleine da :zwinker:.
Grüße
Micha
Andreas W
28.08.2007, 20:49
Hallo,
ich gebe Micha ja selten und ungern Recht :knuddel: (war Spaß). Aber wo er Recht hat, da hat er Recht. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das wichtigste an Fehlern ist, aus ihnen zu lernen. Wenn man dann noch den einen oder anderen guten Ratschlag annimmt wird man auch recht schnell ein Aquarianer, bei dem einiges so spielend einfach aussieht, und der die eine oder andere dunkele Geschichte als Vergangenheit abtun kann.
Gruß Andreas
Schwarzwels
28.08.2007, 21:22
Hallo Toronto,
warum sollte mich das freuen ? Vielleicht war es schlichtweg Pech, vielleicht hat man was nicht beachtet, glaubste mir sterben keine Tiere ?
Ich habe mit 17 Tieren angefangen, danach hatte ich nur noch 13. Monatelang kein Nachwuchs und jetzt auf einmal klappt es.
Im übrigen kann ich Gotcha nur zustimmen.
Versuchs noch mal ganz in Ruhe. :top:
Hallo Toronto,
ich glaube kaum, das sich hier jemand freut. Gerade, weil wir hier alle das gleiche Hobby haben und uns die Tiere nun mal am Herzen liegen.
Was hältst du davon, dein technikloses AQ neu einzurichten und es mit einem
HMF oder Schwammfilter zubetreiben. Eine Membranpumpe hast du,
die Kosten halten sich somit in Grenzen.
Dann fängst du mit einer deiner Garnelenarten neu an, setzt die
noch vorhandenen Tiere in das eingefahrene AQ, und stockst den Stamm je nach Anzahl der Tiere eventl. noch etwas auf.
Wenn du noch einige Vorschläge wie z.B. mehr Pflanzen beherzigst, denke ich mal, dann wird es auch funktionieren. :smile:
Also, nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern aus Fehlern lernen. :zwinker:
Hallo,
ich versteh´s nicht. Auf der einen Seite macht ihr ihm die Hölle heiss... und nun ermuntert ihr ihn genauso weiter zu machen wie bisher. Die Logik erschließt sich mir nicht.
Es spielt keine Rolle, wieviel Tiere bei anderen Aquarianern auf der Strecke blieben, damit es funktionierte. Denn, wenn Tiere sterben, läuft definitiv etwas falsch! Und da sollte man nicht ermuntern, weiter zu machen á la "Man lernt aus seinen Fehlern". Man kann defintiv lernen ohne Tiere umzubringen. Wieso brecht ihr mit eurer Linie? Mitleid?
Es war ja nun nach einer ganzen Reihe von Fehlschlägen, mißachteten Ratschlägen und geschossenen Böcken die einzig richtige Konsequenz von ihm und ich begrüße seine Entscheidung, dass er selbst merkt, dass ihm die techniklose Aquaristik nicht liegt. Das ist eine gesunde Einschätzung, gesund für die Tiere und bewertet keineswegs sein aquaristisches Können. Daher war der einzig sinnvolle Vorschlag den Einsatz von Filtern, wie von Claudia vorgeschlagen.
Natürlich ist es "normal" wenn man hier und da ein Tier stirbt. Aber es ist fahrlässig jemanden, der nach dieser "Vorgeschichte" hier im Forum (und nicht nur hier) weiterhin rät, es nicht aufzugeben. Hier muss ich mich klar als Arschloch outen und mich eben mal unbeliebt machen und sagen: Nein, es ist mit Sicherheit besser, wenn du es künftig sein lässt (Tim hatte das ähnlich ausgedrückt:" Das hat nix mit eine Antipatie gegenüber deiner Person zu tun, sondern einfach mit absolutem Unverständnis"). Und damit meine ich das Betreiben von filterlosen Becken. Und nicht etwa weiterhin Mut zusprechen, denn wer die Threads der Vergangenheit verfolgt hat weiß, dass die Ratschläge eher weniger berücksichtigt wurden.
Wie heisst es da so schön? Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Und ich denke, die Garnelen würden mir da zustimmen.
Ich finde die gezogene Konsequenz von Toronto vernüftig und zeigt mir, dass er gelernt hat.
Gruss Timo
Andreas W
29.08.2007, 15:07
Hallo Timo,
ich meine bei dem Ganzen aber auch, das Toronto ein immer offeneres Ohr für das Ganze entwickelt. Es kommt mir nicht mehr so vor wie Anfangs, das ihm alles egal ist. Und das gerade weil ihm Anfangs die Hölle heiß gemacht wurde.
Für ihn wäre es das einfachste gewesen, seinen Nick zu wechseln und in einem anderen Forum weiter zu machen, bis er dort auch auf Granit gebissen hätte. Hätte er das Turnusmäßig durchgeführt, wäre es womöglich niemandem aufgefallen. Er wäre wohl alle viertel Jahr mal wieder hier gelandet. Dieses Verhalten von Usern, die wirklich in gar nichts dazu lernen möchten, kennst Du genau so gut wie auch ich es kenne. Und dieses Forenwechseln ist ein Anzeichen davon.
Toronto hat es aber nicht so gemacht. Er hat sich eine Schelte nach der anderen reingezogen. Und er postet auch jetzt noch hier und vielleicht auch an anderer Stelle weiter. Er kommt sogar an und sagt, dass alles gescheitert ist mit dem Wissen, das er womöglich wieder auf den Sack bekommt. Für mich lässt es allerdings Einsicht erahnen, und diese kann und möchte ich auch niemandem absprechen. Es wirkt sogar für mich wie eine Art Reue. Natürlich muss sich in der Lernbereitschaft, und vor allen Dingen in Tipps auch annehmen etwas ändern. Hier liegt wohl der größte Fehler. Das muss bei weitem aber nicht bedeuten, dass sich dieses nicht auch ändern kann. Und er weiß sicher auch, das wenn er eine Frage stellt, es dennoch anders macht ist ihm auch die nächste Abfuhr gewiss. Vielleicht ist es nur eine Hoffnung, aber ich denke das hat er nun auch begriffen. Warum also nicht noch einmal bei eins anfangen? Ich denke jeder hat eine Chance verdient. Ich bin bereit ihm eine zu geben.
Gruß Andreas
Hallo Andreas,
ich bin der Letzte der ihm nicht helfen würde oder jemanden eine zweite Chance verwehrt. Ich habe auch noch nie jemandem geraten, die Aquaristik sein zu lassen. Ich habe immer versucht, dass der "Problemaquarianer" seine Stärken findet und sich daran hält. Und wenn jemand Schwächen hat und diese selbst erkennt, ist das ganz klar ein Fortschritt.
Nun hat er von sich aus - ohne Druck - zugegeben, dass diese Geschichte mit techniklosen Becken und Wirbellosen nichts für ihn ist. Einsicht ist der erste Weg der Besserung - allein mit dieser Erkenntniss zeigt er mehr "Arsch in der Hose" als die von dir erwähnten Forenhopper.
Und daher habe ich es auch kritisiert, dass er ermuntert wird, doch dort weiter zu machen wo er gescheitert ist. Er sollte sich nun auf andere Schwerpunkte konzentrieren und mit der Zeit und mehr aquaristischer Reife zu einem späteren Zeitpunkt an diese Sache herangehen.
Wenn er nun doch weiterhin experimentiert - und das wäre es - lernt er zwar aus seinen Fehlern, aber diese Fehler sind immer eng mit toten Lebewesen verbunden. Und das kann er auch anders haben ohne das jemand dabei eingeht.
Prinzipiell ist es richtig, nie aufzugeben. Und das man aus Fehlern lernt. Nur sollte man das nicht pauschalisieren und ihn ermutigen, weiterhin seine Kamikaze-Garnelenhaltung durchzuführen. Denn ohne eine gewisse "Schaffenspause" wird das weiter so laufen und irgendwann meldet er sich dann wirklich nicht mehr im Forum - und werkelt daheim weiter.
Also, wie gesagt, absolut tolle Einstellung seinen Fehler zuzugeben und ich würde nun einen anderen Weg der Aquaristik einschlagen, etwa gut gefilterte Garnelenartenbecken - auch hier kann er lernen und wird begreifen, was schief lief. Und es stirbt niemand fahrlässig... also... kein Tier ;)
Gruss Timo
Edit: Achja... was heisst "zweite Chance" geben. Es geht ja nicht darum das er als Person oder Aquarianer eine Chance verdienen müsste. Er war ja immer Willkommen und niemand hat sich gewünscht, dass er weg wäre.
Eine zweite Chance würde nur sein (O-Ton) Techniklosenexperiment betreffen. Und das hat meiner Meinung nach tatsächlich keine zweite Chance "verdient". Das ist gescheitert und sollte ad acta gelegt werden.
Hallo Timo,
ich denke schon, das bei Toronto langsam der Lernprozess einsetzt.
Einfach schon aus dem Grunde, weil er zugegeben hat, das es nicht funktioniert, mit dem Wissen, sich hier gleich den nächsten "Elfmeter" abzuholen.
Das Thema totzuschweigen, wäre in diesem Fall der einfachere Weg gewesen.
Deshalb sehe ich im Moment noch keinen Grund, ihn jetzt dazu zubewegen, komplett mit der Aquaristik aufzuhören. Sondern versuche eher ihn mit Ratschlägen in die richtige Richtung zu schubsen. Natürlich in der Hoffnung, das Toronto sie beherzigt.
Da kommen halt 15Jahre als Ausbilderin durch... mancher lernt sofort und ist dankbar für jeden Ratschlag, der andere läuft gerne 10x gegen die Wand, bevor er sich sagen lässt, das dort eine steht...
Wenn jemand, vielleicht auch auf eine etwas trotzige Art, seinen Fehler eingesteht, ist noch nicht alles verloren.. :zwinker: und vieleicht hält er sich ja daran, es beim nächsten mal mit Filter und nur einer Garnelenart und mit reichlich Pflanzen im AQ umzusetzten
Das hat nichts mit Mitleid zu tun, sondern mit eigener Erfahrung.
Original von arimas
Deshalb sehe ich im Moment noch keinen Grund, ihn jetzt dazu zubewegen, komplett mit der Aquaristik aufzuhören.
Hö? Im Gegenteil, er sollte ja zum weitermachen ermuntert werden, aber eben nicht im Bereich techniklose Wirbellosenaquaristik. Siehe mein post über dir ;)
Sobald ein Lernprozess auf Kosten anderer abläuft, muss man sich einen anderen Weg suchen. Es ist nicht akzeptabel, dass noch dutzende von Garnelen draufgehen, weil man das über´s Knie brechen muss. Es kann einem nicht alles liegen, manchmal muss man zugeben "Das ist nichts für mich" - wie hier geschehen - und wendet sich anderen Themen zu, also beispielsweise Wirbellosenbecken mit Technik.
Und wenn man etwas mehr Erfahrung und Wissen in dem Bereich hat, kann man sich irgendwann wieder den techniklosen Becken zuwenden.
Gruss Timo
Hallo,
ich finde Toronto's Einstellung, im Moment das Thema beiseite zu legen, gut. Es macht in meinen Augen keinen Sinn,das gleiche nochmal zu versuchen ohne die genauen Ursachen zu kennen. Wenn er es später mit etwas mehr Wissen (und vllt bekannten Ursachen) erneut versucht,ist es eine ganz andere Sache.
Und da sollte man nicht ermuntern, weiter zu machen á la "Man lernt aus seinen Fehlern". Man kann defintiv lernen ohne Tiere umzubringen.
Leider klappt das nicht. Auch erfahrene Aquarianer stehen manchmal vor Rätsel und ihnen sterben die Tiere weg, ohne zu wissen wieso (vorallem bei der Meeraquaristik) Da kann man manchmal noch so viele Informationen vorher sammeln, manchmal muss man das Gespür dafür entwickeln.
Jedenfalls hat Toronto aus seinen Fehlern gelernt :D
lg
Lars
Michael H
29.08.2007, 18:15
Hallo Timo,
ich glaube wir reden hier ein wenig aneinander vorbei, obwohl wir im Prinzip das Gleiche meinen.
Um es richtig zu stellen.
Und daher habe ich es auch kritisiert, dass er ermuntert wird, doch dort weiter zu machen wo er gescheitert ist.
Dazu schrieb ich vorab, dass er mit etwas "einfachen" wieder anfangen soll.
Eventuell solltest Du einfach mal tief durchatmen und dann beginnst Du mit etwas einfachen von vorne und immer schön langsam.
Ein technikloses AQ zu betreiben ist m.E. nicht einfach und ich dachte auch nicht daran das Toronto diesen "Fehlversuch" weiter führt, sondern wie geschrieben, es mit etwas (anderem), einfacheren, von vorne probieren soll.
Mit "nicht aufgeben" meinte ich das Hobby Aquaristik.
Sorry, wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe.
Grüße
Micha
Hallo alles Zusammen,
ich wusst ja gar nicht was ich hier weider lostrete...
Ich fang mal an.
Mein 540 AQ betreibe ich seit 3 Jahren und das mit Wissen ( bin ich der Meinung, sonst würden sich die Fische nicht so wohl fühlen) Das habe ich also im Griff.
Mein erstes Garnelenbecken läuft mit Technik, ok am Anfang mit ausfällen ( Neue Pflanzen), aber es läuft jetzt ! Die CPO's poppen am laufenden Band. Die Häutungen funzen auch ! DIe RF vermehren sich und die Posthorn,Blasenschnecken natürlich auch. CPO Nachwuchs wurde schon gesichtet , aber z.Zt. nicht mehr auszumachen.
Das Techniklose Becken hatt ich zuguter Letzt mit Sauerstoff und einem kleinen Fluvalfilter laufen ( läuft immer noch ). Ich beobachte beide Becken sehr intensiv, weil beide am oder auf dem Schreibtisch stehen.
Natürlich möchte ich das alles funktioniert. Habe ja auch ne Menge Kohle dabei gelassen... Jetzt züchte ich erst mal Schnecken im zweiten Becken. Die Schildkröte vom Nachbarn ferut sich.
Ich habe mir alle Tipps angehört und auch umgesetzt, auch wenn ich das nicht immer so kund getan habe.
Fossibär hat schon recht, wenn ich nicht so ein dickes Fell hätte , dann ich mir einen neuen Namen zugelegt und weiter gemacht. Nee, habe ich aber nicht nötig !
Mein grosser Traum ist noch mal mein 540 L. Becken in ein Meerwasserbecken umzugestalten. Wenn das aber so an den Geldbeutel geht ... Bis dahin probiere ich eben einige Sachen aus die ich umsetzen kann. Meine Frau möchte am liebsten einen Waserschildkröte.... ich net !
Cherax wären auch mal interressant. Sogar der halbe Kindergarten war schon bei uns zu Besuch um sich meine Becken mit den Tierchen anzusehen. Ich war jedenfalls stolz.... Aber jetzt wieder der Rückschlag...
Mal sehen was ich jetzt weiter mache. Auf jeden Fall wird das Technikbecken weiter im Auge behalten. Da sind z.Zt. alle Garnis drin die ich retten will, ob die sich jetzt kreuzen oder nicht, sie leben ...
Ich sage auch gleich was da drin ist: 2 Bienen, 20 RF, 4 CPO's, 2 Grüne, 2 Gelbe, 1 Blauer. Und die scheinen sich alle wohl zu fühlen...
Gruß
Toronto
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