Schwämchen
11.10.2006, 19:10
Hallo;
Ich stelle mal vor:
Der Feuermaulbuntbarsch (Thorichthys meeki; auch Thorichthys helleri meeki):
Rotbrustbuntbarsch oder Maskenbuntbarsch
Systematik
Reihe:
Fische (Pisces)
Klasse:
Knochenfische (Osteichthyes)
Ordnung:
Barschartige (Perciformes)
Familie:
Buntbarsche (Cichlidae)
Gattung:
Thorichthys
Art:
meeki
Wissenschaftlicher Name
Thorichthys meeki
Brind, 1918
Wasserdaten
pH-Wert:
~7,3
Wasserhärte (dH-Wert):
4-16°
Wassertemperatur: 21 - 26°C
Beckengröße:
ab 100 cm
Heimat: Flüsse in Mexiko und Guatemala. Flache Uferbereiche mit Holzeinlagerungen oder Felsen.
Haltung: Gruppe von 6 Tieren, aus der sich Paare bilden. Becken mit Wurzeln und Pflanzen als Reviergrenzen.
Futter: Lebendfutter (Kleinkrebse) und ballast- stoffreiches Trockenfutter. Keine Roten Mückenlarven!
Vermehrung: Offenbrüter
Alter: bis 12 Jahre
Kennzeichen: 15 cm, Männchen größer, bunter und spitzer auslaufende Flossen.
Lebensweise: Revierbeanspruchender Offenbrüter der die mittleren und unteren Beckenbereiche bevorzugt.
Haltung und Zucht des Feuermaulbuntbarsch :
Feuermaulbuntbarsche sollten in größeren Aquarien mit vielen Versteckmöglichkeiten (Schiefergalerie,Höhlen) gepflegt werden. Dann kann man auch eine kleine Gruppe darin unterbringen,vorraus sich oft sehr schnell Paare bilden können. In kleineren Aquarien sollte man nur ein Paar pflegen, da sie dann recht ruppig gegenüber Artgenossen werden und ausserdem die Ruhe im AQ stark beeinträchtigt ist.
Diese Art wühlt stark,was verschieddenen Pflanzen nicht so gut bekommt, beschädigt aber außerhalb der Laichzeit kaum Pflanzen. Gegenüber anderen Fischen sind sie außerhalb der Laichzeit recht friedlich. Manche Exemplare sind ausgesprochen bissig und rauflustig, (was bei mir nicht der Fall ist), meist bleibt es aber bei Drohgebährden.
Die Rücken- und Afterflosse des Männchens sind lang ausgezogen.Die Geschlechter kann man bei ausgewachsenen Tieren am besten an der Rotfärbung der Brust- und Bauchpartie. Männchen haben eine sehr intensive Rotfärbung, Weibchen hingegen sind weniger rot gefärbt oder sind sogar nur orange. Auf den Kiemendeckeln befinden sich sogenannte Augenflecke, die beim Abspreizen der Kiemendeckel Augen vortäuschen. Da diese weiter außen liegen, erscheint es anderen Fischen, als ob der Drohende größer ist. Besonders in der Brutzeit kann man dieses Drohverhalten beobachten.
Bei den Feuermaulbuntbarschen betreiben beide Elternteile eine bemerkenswerte Brutpflege. Die Männchen zeigen oft auffälliges Drohen gegenüber Artgenossen durch Aufblühen der Kiemendeckel und des Kehlsackes.Die Tiere sind meist Freilaicher, d.h., es wird auf einem Stein, oder einer Schieferplatte abgelaicht. Die Eltern bewachen das Gelege bis zum Schlupf, danach werden die Larven in Sandgruben (bei mir auch in einer Kieselgrube) untergebracht, die mehrmals am Tag gewechselt werden.Bei einem kleinen Nachtlicht erhöht man im Aquarium die überlebenschancen von den Larven, da es auch in den meisten AQ nachtakive Fische gib. Auch danach werden die Jungen noch lange bewacht, so kann ein Elternpaar etwa drei bis vier Bruten pro Jahr aufziehen.
Feuermaulbuntbarsche fressen Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter, Tabletten und Flockenund Pellets. Sie sind Offenbrüter, laichen auf Steinen,Tonntöpfen,Schiefferplatten die vorher peinlich geputzt werden. Ein Gelege besteht aus 100 - 500 Eier.Die Zucht gelingt leicht bei einer Temperatur von 28°C und einem ausreichend großem Aquarium. Ein Aquarium unter 100 cm Kantenlänge ist für diese großen Fische nicht ratsam.
Bilder nicht mehr vorhanden.
Ich stelle mal vor:
Der Feuermaulbuntbarsch (Thorichthys meeki; auch Thorichthys helleri meeki):
Rotbrustbuntbarsch oder Maskenbuntbarsch
Systematik
Reihe:
Fische (Pisces)
Klasse:
Knochenfische (Osteichthyes)
Ordnung:
Barschartige (Perciformes)
Familie:
Buntbarsche (Cichlidae)
Gattung:
Thorichthys
Art:
meeki
Wissenschaftlicher Name
Thorichthys meeki
Brind, 1918
Wasserdaten
pH-Wert:
~7,3
Wasserhärte (dH-Wert):
4-16°
Wassertemperatur: 21 - 26°C
Beckengröße:
ab 100 cm
Heimat: Flüsse in Mexiko und Guatemala. Flache Uferbereiche mit Holzeinlagerungen oder Felsen.
Haltung: Gruppe von 6 Tieren, aus der sich Paare bilden. Becken mit Wurzeln und Pflanzen als Reviergrenzen.
Futter: Lebendfutter (Kleinkrebse) und ballast- stoffreiches Trockenfutter. Keine Roten Mückenlarven!
Vermehrung: Offenbrüter
Alter: bis 12 Jahre
Kennzeichen: 15 cm, Männchen größer, bunter und spitzer auslaufende Flossen.
Lebensweise: Revierbeanspruchender Offenbrüter der die mittleren und unteren Beckenbereiche bevorzugt.
Haltung und Zucht des Feuermaulbuntbarsch :
Feuermaulbuntbarsche sollten in größeren Aquarien mit vielen Versteckmöglichkeiten (Schiefergalerie,Höhlen) gepflegt werden. Dann kann man auch eine kleine Gruppe darin unterbringen,vorraus sich oft sehr schnell Paare bilden können. In kleineren Aquarien sollte man nur ein Paar pflegen, da sie dann recht ruppig gegenüber Artgenossen werden und ausserdem die Ruhe im AQ stark beeinträchtigt ist.
Diese Art wühlt stark,was verschieddenen Pflanzen nicht so gut bekommt, beschädigt aber außerhalb der Laichzeit kaum Pflanzen. Gegenüber anderen Fischen sind sie außerhalb der Laichzeit recht friedlich. Manche Exemplare sind ausgesprochen bissig und rauflustig, (was bei mir nicht der Fall ist), meist bleibt es aber bei Drohgebährden.
Die Rücken- und Afterflosse des Männchens sind lang ausgezogen.Die Geschlechter kann man bei ausgewachsenen Tieren am besten an der Rotfärbung der Brust- und Bauchpartie. Männchen haben eine sehr intensive Rotfärbung, Weibchen hingegen sind weniger rot gefärbt oder sind sogar nur orange. Auf den Kiemendeckeln befinden sich sogenannte Augenflecke, die beim Abspreizen der Kiemendeckel Augen vortäuschen. Da diese weiter außen liegen, erscheint es anderen Fischen, als ob der Drohende größer ist. Besonders in der Brutzeit kann man dieses Drohverhalten beobachten.
Bei den Feuermaulbuntbarschen betreiben beide Elternteile eine bemerkenswerte Brutpflege. Die Männchen zeigen oft auffälliges Drohen gegenüber Artgenossen durch Aufblühen der Kiemendeckel und des Kehlsackes.Die Tiere sind meist Freilaicher, d.h., es wird auf einem Stein, oder einer Schieferplatte abgelaicht. Die Eltern bewachen das Gelege bis zum Schlupf, danach werden die Larven in Sandgruben (bei mir auch in einer Kieselgrube) untergebracht, die mehrmals am Tag gewechselt werden.Bei einem kleinen Nachtlicht erhöht man im Aquarium die überlebenschancen von den Larven, da es auch in den meisten AQ nachtakive Fische gib. Auch danach werden die Jungen noch lange bewacht, so kann ein Elternpaar etwa drei bis vier Bruten pro Jahr aufziehen.
Feuermaulbuntbarsche fressen Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter, Tabletten und Flockenund Pellets. Sie sind Offenbrüter, laichen auf Steinen,Tonntöpfen,Schiefferplatten die vorher peinlich geputzt werden. Ein Gelege besteht aus 100 - 500 Eier.Die Zucht gelingt leicht bei einer Temperatur von 28°C und einem ausreichend großem Aquarium. Ein Aquarium unter 100 cm Kantenlänge ist für diese großen Fische nicht ratsam.
Bilder nicht mehr vorhanden.