Schwämchen
11.10.2006, 19:12
Rote Zuckmückenlarve - Chironomus sp.
Der Körper besteht aus drei Brust- und neun Hinterleibssegmenten und trägt am ersten Brustsegment ein Paar Stummelfüße. Am letzten Segment sitzt ein Paar Nachschieber an, die wie die Stummelfüße mit Häkchen und Borsten besetzt sein können. Die Stummelfüßchen und die Nachschieber ermöglichen eine relativ schnelle Fortbewegung auf dem Substrat. Die Atmung erfolgt über die Haut, die Tracheen sind immer geschlossen. Bei einigen, besonders in sauerstoffarmen Gewässern lebenden Arten wird die Atmung durch fädige Tubuli am Hinterleib ergänzt.
Quelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Zuckm%C3%BCcken)
Das Hauptproblem ist, dass sowohl rote Mückenlarven, als auch Tubifex in der Lage sind, im extrem widrigen Milieu überleben zu können.
Quelle (http://africanfish.aquaristiknet.de/print.php?threadid=9760&page=1&sid=3ce108680dd94b371ddd8914f2524d2a)
Das heisst, dass sie bei Wasserwerten lebensfähig sind, die fast jede andere Lebensform nicht standhalten können und sie natürlich sämtliche Schadstoffe, aus ihrem Medium aufnehmen.
Ärzte Woche online hat folgendes geschrieben:
Für Aquarianer stellen Zuckmückenlarven (Chironomidae, Rote Mückenlarven?), die sowohl als Lebendfutter als auch tiefgekühlt oder als Pulver erhältlich sind, eine hochpotente Allergenquelle dar. Das verantwortliche Hauptallergen ist ein Hämoglobin und wurde schon in den 80er-Jahren identifiziert. Auch wenn Sensibilisierungen gegen diese Insekten vergleichsweise selten sind, sollte in der allergologischen Anamnese bei der Frage nach Haustieren auch die Haltung von Reptilien und Fischen berücksichtigt werden.
Oliver Hochwartner,
Veterinär, auf Fischkrankheiten spezialisiert hat folgendes geschrieben:
Bei roten Mückenlarven gibt es immer wieder Berichte von Unverträglichkeit, besonders bei kleineren Fischarten. Wahrscheinlich reizt der Chitinpanzer der Mückenlarven den Darm, bzw. steht den Fischen bei plötzlicher schwerpunktmässiger Fütterung mit Mückenlarven zuwenig Chitinase (Chitin-spaltendes Enzym) zur Verfügung. Das unvollständig verdaute Chitin verursacht in den tieferen Darmabschnitten dann Unverträglichkeiten.
Also ich für meinen Teil verfüttere keine roten Mülas mehr, aber das ist jedem selbst überlassen!!!
Ich hoffe ich konnte bisschen Erleuchtung bringen.
Der Körper besteht aus drei Brust- und neun Hinterleibssegmenten und trägt am ersten Brustsegment ein Paar Stummelfüße. Am letzten Segment sitzt ein Paar Nachschieber an, die wie die Stummelfüße mit Häkchen und Borsten besetzt sein können. Die Stummelfüßchen und die Nachschieber ermöglichen eine relativ schnelle Fortbewegung auf dem Substrat. Die Atmung erfolgt über die Haut, die Tracheen sind immer geschlossen. Bei einigen, besonders in sauerstoffarmen Gewässern lebenden Arten wird die Atmung durch fädige Tubuli am Hinterleib ergänzt.
Quelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Zuckm%C3%BCcken)
Das Hauptproblem ist, dass sowohl rote Mückenlarven, als auch Tubifex in der Lage sind, im extrem widrigen Milieu überleben zu können.
Quelle (http://africanfish.aquaristiknet.de/print.php?threadid=9760&page=1&sid=3ce108680dd94b371ddd8914f2524d2a)
Das heisst, dass sie bei Wasserwerten lebensfähig sind, die fast jede andere Lebensform nicht standhalten können und sie natürlich sämtliche Schadstoffe, aus ihrem Medium aufnehmen.
Ärzte Woche online hat folgendes geschrieben:
Für Aquarianer stellen Zuckmückenlarven (Chironomidae, Rote Mückenlarven?), die sowohl als Lebendfutter als auch tiefgekühlt oder als Pulver erhältlich sind, eine hochpotente Allergenquelle dar. Das verantwortliche Hauptallergen ist ein Hämoglobin und wurde schon in den 80er-Jahren identifiziert. Auch wenn Sensibilisierungen gegen diese Insekten vergleichsweise selten sind, sollte in der allergologischen Anamnese bei der Frage nach Haustieren auch die Haltung von Reptilien und Fischen berücksichtigt werden.
Oliver Hochwartner,
Veterinär, auf Fischkrankheiten spezialisiert hat folgendes geschrieben:
Bei roten Mückenlarven gibt es immer wieder Berichte von Unverträglichkeit, besonders bei kleineren Fischarten. Wahrscheinlich reizt der Chitinpanzer der Mückenlarven den Darm, bzw. steht den Fischen bei plötzlicher schwerpunktmässiger Fütterung mit Mückenlarven zuwenig Chitinase (Chitin-spaltendes Enzym) zur Verfügung. Das unvollständig verdaute Chitin verursacht in den tieferen Darmabschnitten dann Unverträglichkeiten.
Also ich für meinen Teil verfüttere keine roten Mülas mehr, aber das ist jedem selbst überlassen!!!
Ich hoffe ich konnte bisschen Erleuchtung bringen.