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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe sie sterben wieder


GuppyW
28.04.2008, 11:33
Hallo zusammen,

hoffe ihr könnt mir helfen......ich habe "Tot auf Raten" in meinem Guppybecken (70L ca +-15 Guppys 1 Platy) meine wasserwerte kann ich euch nicht nennen da diese teststreifen verfälscht werden bei mir.

Was ich aber sagen kann:
die Fische schwimmen gebückt die flossen wirken als ob sie am körper Kleben .....weiter vortgeschritten...liegt der Fisch am Boden.....schwimmbewegung geht mehr richtung schlängeln auch im offenen wasser....dann liegen sie am boden und bevor sie "den schirm zu machen" japsen sie......und dann ist wieder 1-2 wochen pause und weiteres sterben ist angesagt hatte zu anfang 30 Guppys dann 8 +5 und nun schon wieder -2-3.

Habt ihr mir ein paar Tipps?

Adjö
Carmen

AGRRAF
28.04.2008, 13:55
Hallo,

Hast du denn mal deine Wasserwerte kontrolliert ?

Also für mich hört sich das ja nach Flossenklemmen an, was bei einer dominierenden Anzahl an Männlein (der Guppys) liegen könnte...

Dennoch,... Wasserwerte wären sicher mal nett.

mfg

Knut
28.04.2008, 15:51
Hallo,


Dennoch,... Wasserwerte wären sicher mal nett.

mfg ... sicher wären die ganz nett, auch wenn sie mit der Krankheit nichts zu tun haben.

Hast du denn immer wieder neue Guppies hinzugekauft ?
Wurde sonst etwas verändert ?

Gruß Knut

GuppyW
28.04.2008, 16:26
huhu,

Nitrat 100mg/l
Carbonat 15°d
ph 8,0
GH <6°d

(die werte können auch etwas durch die behandlung verfälscht sein, behandle mit Methylenblaustammlösung 1g auf 1l Wasser)
Adjö

Carmen

Knut
28.04.2008, 19:20
Hallo Carmen,

Nitrat = 100 g/l; wenn der Wert korrekt ist, dann ist er Folge von viel Futter, hohem Besatz, wenigen und kleinen Wasserwechseln. Entweder alles zusammen oder jede mögliche Kombination dieser Ursachen.
Mein Ratschlag:
ein paar kräftige Wasserwechsel in kurzen Abständen, etwa 4- 5 Wasserwechsel von 75 % jeden zweiten Tag!
Das entfernt nicht nur das NItrat, sondern verringert auch erstmal den Keimdruck in dem es viele floatende Bakterien (und mögliche Krankheitserreger) aus dem Wasser entfernt.

Gruß Knut

GuppyW
28.04.2008, 19:44
huhu knut,

denke nicht das noch eine Bakterie in diesem aq lebt!
ww ist heute gemacht worden....füttern tu ich wenig nur soviel wie in 10-20 sek gefressen wird.....hatte bis vor kurzem keine oder fast keine bepflanzung....nun algen wobei ich null ahnung habe woher.....nur kann Nitrat nicht der einzige grund für das mysteriöse aussterben meiner fische sein.

Keine bakterien weil: Methylenblau ist antibakteriell

Adjö

Carmen

justizia
28.04.2008, 19:47
Hallo!
Wozu hast du Methylenblau hinein getan?

GuppyW
28.04.2008, 19:50
huhu :)

da ich dauernd sagte man mir evtl Pilz und naja Bakterien....deshalb Methylenblau

GuppyW
28.04.2008, 19:53
Bei Befall von Costia, Chilodonella, Trichodina, Saprolegnia, Cryptobia und Trypanosoma, sowie
Vorbeugend gegen Blutkrankheiten, Laichverpilzung und Schimmelbefall,
Methylenblau ( Apotheke)
Methylenblau ist auch ein Farbstoff. Man muss sich keine eigene Lösung ansetzen da es in vielen Medikamenten enthalten ist, ist aber besonders in Zuchtbecken billiger, da man das Mittel sehr gut als Vorbeugung gegen Laichverpilzung einsetzen kann.
Stammlösung : 1g Methylenblau auf 1 Liter Wasser.
Anwendung : zur Krankheitsbehandlung 1ml Stammlösung auf 1 Liter Aquariumwasser über einige Tage, Zur Vorbeugung gegen Laichverpilzung 30-50 ml Stammlösung auf 100 Liter Zuchtwasser


(quelle füge ich noch hinzu)

justizia
28.04.2008, 20:05
Hallo!
Das es antibakteriell wirkt ist schon klar. Nur macht es Sinn wenn in einem Aquarium gewisse Stämme an Bakterien sind. Diese machen nützliche Arbeiten.

Knut
28.04.2008, 20:35
Hallo,

es kommt auf die Dosis an, Methylenblau ist eher ein Desinfizienz und Antiseptikum als ein Antibiotikum.
Daher bezweifle ich, dass es sämtliche Bakterien in deinem Aquarium dahin gerafft hat. Die Nitrifikation, auch das sind Bakterien, funktioniert ja hoffentlich auch noch.

Also ich bleibe bei meiner Empfehlung und rate weiter dringend zu grossen Wasserwechseln.

Flossenfäule und Flossenklemmen wird häufig von Aeromonaden und Pseudomonaden verursacht, die sind aber häufig resistent auf die verschiedensten Antibiotika!

Gruß Knut

Knut
28.04.2008, 21:35
Hallo Carmen,
nur kann Nitrat nicht der einzige grund für das mysteriöse aussterben meiner fische sein. dieser Satz ist mir gerade erst aufgefallen.
Nitrat ist auch nicht der Grund für deine Probleme, aber Nitrat ist der Indikator für eine geringe Wasserhygiene.
Das führt zu vielen Nährstoffen, die eben nicht durch Wasserwechsel entfernt werden,
Nährstoffe sind auch eine gute Basis für starke Bakterienvermehrung. Diese an sich harmlosen keime führen dann aber in der Menge doch zu Infektionen.
Flossenfäule ist ein äußeres Anzeichen für bakteriellen Befall.

Das nur ergänzend zu meinen Erklärungen.

Gruß und viel Erfolg wünscht Knut

Andreas W
28.04.2008, 21:41
Hallo Carmen,

was ich in Erinnerung habe, falls ich mich nicht irre, Du hast Dein Aquarium von Grund auf gereinigt. Nitrat wird nicht die Todesursache sein. Wie sieht es mit dem sagenumwobenen Nitrit aus? Dahin gehend würde ich meine Suche weiterführen.

Gruß Andreas

Knut
28.04.2008, 22:03
Hallo Andreas,

vielleicht habe ich ja etwas übersehen, aber wenn heute 100 mg/l Nitrat gemessen wurde, dann muss nach meinem Verständnis die Nitrifikation funktionieren und Nitrit darf nicht in relevanten Mengen nachweisbar sein.

Gruß Knut

Casa Carota
28.04.2008, 22:05
Hallo Knut,

ein Antiseptikum (http://de.wikipedia.org/wiki/Antiseptikum) kann doch auch gegen Bakterien angewandt werden :confused:
Demnach denke ich, dass nicht mehr viele Bakterien im Wasser sind.

Falls die Fische einen Virus haben sollten (gibt es sowas bei Fischen überhaupt?), kann man eh nichts dagegen unternehmen...

Was hier nicht stimmt kann ich natürlich auch nicht sagen.
Aber auch ich halte jetzt regelmäßige Wasserwechsel nicht für verkehrt.
Schaden können sie meiner Meinung nach nicht.

Ich glaube, dass wir sehr oft gar nicht genau ausmachen können, woran unsere Tiere sterben.
Insofern können wir sie auch nicht immer gezielt behandeln.

Knut
28.04.2008, 22:59
Hallo Marlis,

1.)antiseptisch bedeutet reinigen, desinfizieren, etc. das ist nicht antibiotisch oder keimtötend.
2.)Es gibt Bakterien die sind resistent gegen verschiedene Medikamente.

Da sind mit Sicherheit noch jede Menge Bakterien vorhanden, siehe auch mein Hinweis auf die Nitrifikation.
Die wird auch vom Methylenblau oder dem verwandten und stärker wirkenden Malachitgrün nicht vollständig unterbunden.
Metylenblau setzt man auch ein, um z.B. ein Verpilzen zu verhindern, das wirkt also auch dagegen ohne allerdings die sehr empfindlichen Larven zu schädigen.
Methylenblau ist ein relativ milde wirkendes Desinifiziens und Antiseptikum, das auch gegen verschiedene Parasiten eingesetzt wird, aber es ist mit Sicherheit kein Antibiotikum, das alle Bakterien aus dem Aquarium putzt.
Mein Ratschlag bleibt weiter bestehen!

Gruß Knut

Andreas W
28.04.2008, 23:08
Hallo Knut,

Dir ist sicherlich bekannt, dass ich sehr wenig Nitrat aus der Leitung bekomme. Ich glaube der Wert liegt bei 6 mg/l. Weiterhin verschneide ich das Wasser mit hätefreiem. Jedoch sind mir einige Berichte bekannt (keine offiziellen) die den Grenzwert von 50 mg/l Nitrat bei weitem übersteigen. So würde ich nicht ganz auf den Nitratgehalt weitere Rückschlüsse führen, wobei der Verdacht auf eine nicht zu große Wasserhygiene nahe liegt. Auf eine stattfindende Nitrifikation würde ich aufgrund der Nitratwerte nicht schließen.

Gruß Andreas

Knut
28.04.2008, 23:18
Hallo Andreas,
der Wasser-Versorger für die Stadt Rheinfelden gibt den Nitratgehalt je nach Versorgungsgebiet mit 6,7 bzw. 24,7 mg/l an.
Man hat ja schon Pferde kotzen sehen, und das vor der Apotheke, aber das die Werte um das 4fache bzw. 15 fache überschritten werden, bzw. der zulässige Grenzwert auch nur um das doppelte, halte ich denn doch für sehr unwahrscheinlich.

Gruß Knut

PS: in Heiligenhaus der Grenzwert so massiv überschritten ?
Seit wann gibt es rund um Heiligenhaus nennswerte Landwirtschaft mit Schweinezucht und Gülledüngung ? Oder wo soll das Nitrat herkommen ?

Andreas W
28.04.2008, 23:29
Hallo,

mir wurde mal ein Wert von 150-160mg/l übermittelt. Das kurz nach einer Düngephase von Feldern. Selber konnte ich es nicht prüfen. Jedoch ist mir die Quelle bekannt und ich schenke ihr mein Vertrauen.

Diese Quelle werde ich auch nicht nennen um weiteren Missmut zu vermeiden. Der Wert liegt aber auch im Jahresschnitt kurz vor dem Grenzwert von 50 mg/l.

Jedoch würde es mich auch wundern, wie der Nitratwert sich so immens steigert innerhalb solch einer kurzen Zeit. Von wochenlang ohne Teilwasserwechsel kann ja auch nicht die Rede sein :smile:

Gruß Andreas

Knut
28.04.2008, 23:44
Hallo Andreas,

die veröffentlichten Grenzwerte deines Wasserversorgers liegen je nach Brunnen, bei 10, <1 und 8. Eine Überschreitung des Grenzwertes um den von dir genannten Betrag wird auch dein Wasserversorger nicht ohne Warnung (Zeitung, Radio, etc.) heimlich in die Rohre schicken, Grund: Gefährdung von Säuglingen wenn das Wasser zur Nahrungszubereitung verwendet wird.
Aber lassen wir die Diskussion darüber, sie bringt uns nicht weiter.
Ich kenne Messungen aus Aquarien da geht es sogar über 500 mg/l Nitrat hinaus, aber egal, wir sind uns ja einig, dass Nitrat nicht der Grund ist.

Gruß Knut

Andreas W
28.04.2008, 23:52
Hallo,

ja, darüber sind wir uns einig. Einig sind wir uns aber nicht darüber, dass eine Nitrifikationskette besteht. Eine hohe Konzentration von Nitrat bedeutet für mich noch lange nicht, dass Ammoniak/Ammonium, Nitrit zuverlässig abgebaut werden.

Der Regel mag es entsprechen. Aber seit wann halten wir uns an Regeln und Formeln?

Gruß Andreas

Edit: PS: in Heiligenhaus der Grenzwert so massiv überschritten ?
Seit wann gibt es rund um Heiligenhaus nennswerte Landwirtschaft mit Schweinezucht und Gülledüngung ? Oder wo soll das Nitrat herkommen ?

Nein, bei uns wurde der Grenzwert nie überschritten. Es lag immer bei etwa 6 mg/l Nitrat an

Knut
29.04.2008, 08:37
Hallo Marlis,

Falls die Fische einen Virus haben sollten (gibt es sowas bei Fischen überhaupt?), kann man eh nichts dagegen unternehmen...
ja, es gibt auch bei Fischen virale Erkrankungen. Allerdings ist der Nachweis und die Bestimmung von Viren recht schwierig, aufwendig und teuer. Es gibt einige nachgewiesene virale Erkrankungen bei Nutzfischen, bei Zierfischen ist die Forschung in diese Richtung eher dünn (aus oben genannten Gründen). Daher gibt es recht wenig Informationen über virale Erkrankungen bei Zierfischen, ein Beispiel wäre die als Lymphocystis bekannte Erkrankung.

Noch ein Nachtrag zum Antiseptikum: dieses wird häufig unverdünnt direkt auf eine Wunde oder entzündete Region aufgetragen, bzw. werden Gegenstände zur Desinfektion in relativ hohe Konzentrationen eingelegt. In diesen Fällen wirkt es dann auch direkt abtötend auf Bakterien, Pilze etc.

Man kann dieses so auch bei Zierfischen anwenden, indem man den Fisch heraus fängt und Wunden mit einem Watteträger, der mit einem Desinfektionsmittel oder einem Antiseptikum benetzt wurde, abtupft.

Gruß Knut

GuppyW
29.04.2008, 12:21
hallöchen ihr beiden,

da ihr euch um nitart und nitrit streitet und über meine "mangelde becken hygiene" ich habe Nitrit 0mg/l ....und ich weiss ja nicht wie oft ihr eure becken Reinigt. ich mache alle 2 wochen 30l ww. Auch erwähnte ich das die werte durch Methylenblau und evtl. durch meine Hausentkalkungsanlage verfälscht sein könnten.

Meine Beckenhygiene ist denke ich nicht der streitpunkt ....Denn! auch mein Leitungswasser hat schon nen Nitratwert von 100mg/l

MfG
Carmen

KatiG
29.04.2008, 12:34
Hallo Carmen!

Da muss doch irgendwas faul sein.

Denn! auch mein Leitungswasser hat schon nen Nitratwert von 100mg/l

Laut deutscher Trinkwasserverordnung darf der Nitratwert des Leitungswassers einen Wert von 50mg/l schonmal gar nicht überschreiten.

Da würde ich vermuten, dass dein "Messwerkzeug" nicht ganz okay ist.
Du schreibst ja auch selber, dass deine Mess-Stäbchen anscheinend die Werte verfälschen.
Womit hast du dann die angegebenen Werte gemessen?

Viele Grüße, Kati

Knut
29.04.2008, 13:22
Hallo Carmen,

nun muß man nicht jede Diskussion gleich als Streit auffassen, ich sehe es jedenfalls nicht so.
Zum Nitrat hat ja nun Kati bereits den Hinweis gegeben.
Da liegt also ein Messfehler vor. Dein Medikament wird den Wert aber nicht verfälscht haben.
Zu deiner Beckenhygiene habe ich ja geschrieben: wenn der Wert korrekt ist, dann ...

Der auffällige Unterschied KH = 15° dKH (ich nehme an, das meinst du mit Carbonat) und GH < 6 dGH ist das tatsächlich Ergebnis deiner Hausentkalkungsanlage, die Werte sind aber nicht verfäscht, sondern das Wasser kommt mit diesen Werten aus der Anlage.
Da sollte man sich überlegen, ob man das Aquarienwasser vor dieser Anlage entnimmt.

Auch bei dieser Datenlage bleibt es bei meiner Empfehlung.

Gruß Knut

GuppyW
29.04.2008, 14:11
Hallöchen knut,

ich denke ich weiss nun weswegen sie "auf raten" sterben......habe gestern mit jemandem geredet und sie meinte dasmeine fischis keine Bakterien haben sondern das ich mir nen parasiet eingefangen habe ....die medis werde ich jedoch nicht aus dem zoohandel beziehen sondern....humanmedizin lässt grüßen ^^ Flubenol 5% das werde ich mir beim Tierarzt beschaffen (Verschreibungspflichtig)

Mfg

Carmen

arimas
29.04.2008, 15:00
Hallo Carmen,

ich denke mal nicht, dass es der richtig Weg ist, dein Aquarium jetzt mit verschiedenen Arten von Medikamenten voll zuballern.


Ich wende bei einem Planarienbefall auch Flubenol an, aber dieses nur in Garnelenbecken ohne Fischbesatz. Auch dieses Medikament ist nicht ungefährlich. Es muss genau dosiert werden, 0,2g auf 100ltr. Netto und über einen Zeitraum von 4 Wochen regelmäßig ins AQ-Wasser gegeben werden.
Ich kenne Fälle in denen es durch Über/Nachdosierung zu Vergiftungen der Fische kam, die dann auch während der Behandlung mit diesem Medikament verstorben sind. Hinzu kommt, das auch die Schnecken im Aquarium sterben und somit die Wasserwerte noch zusätzlich negativ belasten.

Du solltest dieses Medikament nur dann anwenden, wenn du dir wirklich zu 100% sicher bist, das es sich um einen Parasitenbefall handelt.

Nimm vorher lieber den Weg, den Knut dir vorgeschlagen hat: Erhöhe die Anzahl der Wasserwechsel und lege Seemandelbaumblätter oder Erlenzapfen mit ins AQ.

GuppyW
29.04.2008, 15:40
hallo Claudia,

glaub mir das habe ich schon gemacht seemandelbaumblätter, und dennoch tote, dann Bactopur....weiter tote, die fische schrabben sich am boden ...momentan behandle ich mit methylenblau und habe gestern mit jemand vom Fach geredet sie meinte das sind spulwürmer oder kiemenwürmer.......sie sagte auch das es sonst keinen sinnvollen grund gäbe wieso sie immer im abstand von 1 woche oder 2 wochen sterben......habe so oder so schon fast alle fische verloren und ich gehe ja auch zu einem Tierarzt um mir die genau dosis geben zu lassen mache das ja nicht ins blaue pie mal daumen ;)

Gruß Carmen

Knut
29.04.2008, 15:45
Hallo carmen,

letztendlich ist es deine Entscheidung was du deinen Fischen angedeihen lässt.
Meine Eintsellung bezüglich Medikamenten ist folgende: keine medikamentöse Behandlung ohne exakte Diagnose!
Wenn du schon zu einem Tierarzt gehst um dir ein bestimmtes Medikament zu besorgen, dann kannst du auch gleich einen erkrankten Fisch mitnehmen und untersuchen lassen. So bist du wenigstens sicher, daß du eine exakte DFiagnose und eine darauf abgezielte Behandlung erhältst.

nun zu deinem neuerlichen Verdacht:
Aus der Ferne und ohne exakate Untersuchung wird dir niemand sagen können ob es sich um Bakterien, Viren oder Parasiten handelt.
Methylenblau wirkt bekanntermaßen ebenfalls gegen bestimmte Parasiten.
Flubenol (R), Wirkstoff Flubendazol, ist ein Anthelminthikum (Mittel gegen bestimmte Würmer).

Wie Claudia halte auch ich diese Vorgehensweise für sehr bedenklich.
Jedes Medikament hat schlieeslich auch Nebenwirkungen und sachwächt u.U. die Fische mehr, als das es hilft.

Mit diesem (für mich) letzten Hinweis bin ich raus aus der Beratung!

Gruß Knut

blue
29.04.2008, 20:12
Hallo Carmen,

Hausentkalkungsanlage...hmm meines Wissens gibt es da Unterschiede wie sie betrieben werden. Salze, Harze usw.

Bei Hausentkalkungsanlagen werden die Kalzium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen ausgetauscht. Das bedeutet, daß der Salzgehalt und damit der Leitwert stark steigt.


Als Beispiel:
-------------

"Normales" Leitungswasser hat z. B. einen Natriumgehalt von 50 mg/l. Pro Härtegradsenkung steigt dann der Natriumgehalt um 10 mg/l. Also bei einer Härtereduzierung von 20° dH auf 10° dH hat man dann einen Natriumgehalt von 150 mg/Liter.

Empfehlung meinerseits Wasserwechsel, Wasserwechsel und nochmals Wasserwechsel; wenn möglich nehme zumindestens teilw. anderes Wasser als aus Deiner HEKA. (einfach einmal ein paar Kanister dest. Wasser holen oder frage in einer KFZ Werkstatt ob sie dir einen Kanister "Batteriewasser verkaufen - den Kanister als Leihgabe nehmen und zurückgeben hier bei uns kriegt man 60 L z.Zt. für 14,--Eu)

LG "Blue

die auch ab und zu in der Brunnenanlage über 120 mg/l hat weil die Güllesaison eröffnet wurde. Shit happens im wahrsten Sinne der Worte.

Vorbeugend an alle Verfechter "es dürfen nicht mehr als 50mg/l im Trinkwasser sein", Empfehlung einmal bei kleineren Wasserwerken hier im Bergischen anzufragen wie oft eine amtl. Kontrolle gemacht wird. Bei uns z.B. 1x jährlich via Besuch und Wasseranalyse und der nette Herr kommt nicht wenn die "Shithappenssaion" ab 10.2. eröffnet wird.

KatiG
29.04.2008, 22:34
Hallo Blue!

Ich glaube, du verwechselst gerade Natrium mit Nitrat,
um das es ja hier bzgl. der 50mg/l Grenzwert ging, oder?

Viele Grüße, Kati

Balu
05.05.2008, 22:12
wie hat sich die Situation bei Dir entwickelt ?