Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : AQ-Beleuchtung / Fische
Hi,
über die Beleuchtung im Aquarium wurde sicherlich schon genug geschrieben.
Auffallend ist meiner Meinung nach, dass es hierbei aber meist um das Pflanzenwachstum und nicht um die Ansprüche der Fische geht.
Manch einer legt Wert darauf, möglichst anspruchsvolle Pflanzen zu pflegen, da wird auch gerne CO2 "bis zum Anschlag" ins Becken gepumpt. Die Bedürfnisse der Fische hingegen, scheinen oft in zweiter Reihe angesiedelt zu sein (betrachtet man Unterwasseraufnahmen aus dem Amazonas, fällt auf, dass es sich eher um schummriges Licht handelt).
Sicherlich kann man die Natur nicht mit den Bedingungen im Aquarium vergleichen, zumal wir auch Pflanzen als Versteckmöglichkeit und Sauerstofflieferanten benötigen.
Aquarien aus dem afrikanischen Seebereich funktionieren auch ohne Pflanzen, hier muss aber über eine Pumpe etc. Sauerstoff eingebracht werden - hier steigt dann möglicherweise der Ph-Wert. Ein sehr unerwünschter Effekt für die Haltung von vielen Fischen aus anderen Gebieten.
Sollte man nicht klar trennen, ob man ein Pflanzenbecken pflegen möchte, indem man auf die Haltung von Fischen komplett verzichet oder den Fischen ein Aquarium mit nicht allzu lichthungrigen Pflanzen gönnen?
Gerne würde ich Eure Meinung darüber hören. Wer findet, dass ich Quark erzähle und auf dem falschen Dampfer bin, möge mich korrigieren :)
Grüße
Chris
cschweden
29.12.2006, 14:01
Hallo Chris,
ich denke, dass die klassischen Gesellschaftsbecken ohnehin immer nur einen Kompromiss darstellen. Im Aquarium ist es schwer, jedem gerecht zu werden. Die Pflanzen brauchen unbedingt Licht und CO2, die Fische mögen es lieber etwas schummrig. Also werden viele Pflanzen gesetzt, die für die Fische dunklere Versteckmöglichkeiten bieten. Ich glaube nicht, dass das für die Fische ein Problem darstellt: Selbst bei voller Beleuchtung kommt die Aquarientechnik nicht an die Lichtverhältnisse der Natur heran. Leider hatte ich bisher noch nicht die Möglichkeit, die Lichtintensität im natürlichen Lebensraum zu messen, aber ich gehe mal fast davon aus, dass es für unsere Fische im klaren Aquariumwasser mit Pflanzen nicht wesentlich heller ist als im trüben Amazonas. Auf unsere Augen können wir uns zum Vergleichen da leider nicht verlassen, die lassen sich viel zu einfach täuschen (Stichwort Adaptation).
Die CO2-Konzentration im Pflanzenbecken würde ich auch nicht überbewerten. Bei einer Dosierung, bei der die Fische Schaden nehmen, wachsen auch die Pflanzen nicht mehr richtig, und die Konzentrationen, die in der Regel gefahren werden, sind für die Fische unproblematisch. Je nach Lebensraum können im Wasser ganz beträchtliche Mengen CO2 gelöst sein, ohne dass es zum Massensterben kommt.
Ich persönlich finde eine Trennung nach Fisch- und Pflanzenbecken aufgrund dieser Faktoren überflüssig. Mein Gesellschaftskompromiss ist mir da wesentlich lieber (ist vielleicht auch ein bisschen egoistisch gegenüber den Fischen, aber das ist ein AQ ja sowieso...)
Gruß,
Christian
Astrid.S
29.12.2006, 14:17
Hi, ich kann Christian hier nur recht geben. Die natürlichen Lichtstärken eines Sonnentages lassen sich im Aquarium eh nicht erreichen.
In 45 cm tiefen Becken kommt noch Lichtleistung im Prozentbereich der natürlichen Lichtleistung am Boden an. Außerdem sorgen viele gut wachsende Pflanzen auch für viele schattierte Bereiche im Aquarium.
Irgendwo habe ich noch die Lichtmessungen von Frau Kasselmann an den natürlichen Standorten, such ich mal raus - habe ich jetzt auf die schnelle nicht gefunden, aber dagegen ist ein normal beleuchtetes Becken einfach nur dunkel.
Viele Grüße
Astrid
Original von cacadoo
Hi,
über die Beleuchtung im Aquarium wurde sicherlich schon genug geschrieben.
Auffallend ist meiner Meinung nach, dass es hierbei aber meist um das Pflanzenwachstum und nicht um die Ansprüche der Fische geht.
Das sehe ich anders, in der Regel forciert sich der Aquarianer immer zuerst auf das Wohlergehen der Fische. Das Pflanzen nicht nur Grünzeugs im Becken ist und ebenfalls Ansprüche stellt, kommt erst später.
Aber nicht vergessen: den Fischen ist es in der Regel egal, welches Licht da einfällt. Hauptsache Licht und hauptsache nicht zu hell. Und wenn, dann sollten schattige Plätze vorhanden sein.
Aus dem Grund braucht man bei der Auswahl der Beleuchtung zu 99% nicht auf den Fischbesatz achten.
Oder anders gesagt: man kann hier relativ viel mit Deko, Pflanzen, Wurzeln etc. kaschieren und kompensieren.
Ausnahme HQI: wer hier zu nahe an der Wasseroberfläche arbeitet ohne UV-Glas kann auch den Tieren schaden.
Original von cacadoo
Manch einer legt Wert darauf, möglichst anspruchsvolle Pflanzen zu pflegen, da wird auch gerne CO2 "bis zum Anschlag" ins Becken gepumpt. Die Bedürfnisse der Fische hingegen, scheinen oft in zweiter Reihe angesiedelt zu sein (betrachtet man Unterwasseraufnahmen aus dem Amazonas, fällt auf, dass es sich eher um schummriges Licht handelt).
Siehe oben. Wer vorsätzlich äußerst anspruchsvolle Pflanzen pflegen möchte, wird ohnehin keinen sonderlich starken Besatz wählen (relativ) - und wird auch eine CO² Nachtabschaltung haben sowie eine ausgewogene Balance zwischen CO² Verbraucher/ O² Verbraucher. Ein "zuviel" an CO2 macht ja keinen Sinn, wenn der Besatz an der Wasseroberfläche hängt.
Also wenn jemand seine CO² Flasche täglich ins Becken leert, macht er grundsätzlich etwas falsch.
Original von cacadoo
Aquarien aus dem afrikanischen Seebereich funktionieren auch ohne Pflanzen, hier muss aber über eine Pumpe etc. Sauerstoff eingebracht werden - hier steigt dann möglicherweise der Ph-Wert. Ein sehr unerwünschter Effekt für die Haltung von vielen Fischen aus anderen Gebieten.
Bei den Afrikanischen Seenbecken ist der hohe pH Wert ja erwünscht. Von daher stellt das austreiben von CO² kein Problem dar. Auch die Pumpenleistungen sind mit Amazonasbecken kaum vergleichbar.
Original von cacadoo
Sollte man nicht klar trennen, ob man ein Pflanzenbecken pflegen möchte, indem man auf die Haltung von Fischen komplett verzichet oder den Fischen ein Aquarium mit nicht allzu lichthungrigen Pflanzen gönnen?
Man entscheidet sich vorher: will ich ein Gesellschaftsbecken? Dann muß ich eine Balance finden, die für Pflanzen und Tiere gute Bedingungen bietet.
Oder will ich ein reines Fischbecken? Hier arbeite ich mit viel Technik und anderen Hilfsmitteln. Oder ich richte mir ein Holländer ein (indem ja auch Fische schwimmen können). Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Pflanzenzusammensetzung, demnach wird hier verstärkt auf das Wohlergehen der Pflanzen wert gelegt.
Von daher ist eine Trennung vor der Einrichtung schon wichtig.
Alternativ - und das ist mein Weg - richte ich mich nach den natürlichen Vorgaben und versuche diese zu imitieren. Was in der Natur funktioniert, kann auch zu Hause funktionieren - wenn man sich im Vorfeld damit ausreichend beschäftigt.
Aber eine klare Trennung... entweder NUR Pflanzen oder NUR Fische ist nicht sinnvoll. Immerhin kann man ja beides in einer Art "Symbiose" verbinden.
Gruss Timo
markus_1002001
29.12.2006, 15:04
Hallo zusammen,
was mir immer wieder auffällt, ist der Begriff Amazonasbecken.
Dieses eine Amazonasbecken kann es nicht geben, da die Verhältmisse dort viel zu unterschiedlich sind.
Große Teile des Amazonas und seiner Zuflüsse weisen wenig oder kein Pflanzenwachstum auf. Einiges ist steiniger Grund oder Stromschnellen. Der Randbereich ist häufig (wo noch nicht gerodet wurde) durch dichten Baumbestand beschattet. In vielen Bereichen überwiegt Totholz als Deckung. Vieles ist für Pflanzen einfach zu tief.
Dazu kommt, dass aufgrund der Größe des Flussystems verschiedenste Wasserarten (Weiß-, Klar- und Schwarzwasser) mit umterschiedlichsten Werten (z.B. ph 3-8) und einem breiten Temperaturbereich vorherschen. In vielen ist Pflanzenwachstum nur erschwert oder gar nicht möglich. Trotzdem leben dort Fische und das nicht zu knapp.
Für die Fische ist meiner Meinung nach weder Bepflanzung noch Beleuchtung sonderlich wichtig. Zuviel Beleuchtung kann auch schaden. Schummriges Licht bei reichlich Versteckmöglichkeiten hat da wohl bisher nie geschadet.
Außerden spart es einiges an Geld, wenn ich meine Becken lediglich mit Sand, einer Falllaubschicht, Totholz und Höhlen ausstatte und dieses dann mit einer 5W Energiesparlampe beleuchte. Von der optischen Wirkung her gefällt mir ein solches Becken sogar viel besser, als die Standart-"Amazonasbecken". Aber die Optik muss natürlich jeder für sich entscheiden.
Schönen Gruß
Markus
Hallo Markus,
freut mich dich hier wiederzufinden ;)
Ich denke der Begriff "Amazonasbecken" hat sich im Laufe der Zeit eingeprägt und ist keine Internetaquaristische Erfindung. Schon vor Jahren, als das Internet nicht so nutzbar war wie heute, hörte ich öfter diesen Begriff in Zoofachläden.
Ich denke das die wenigsten Videos mit Unterwasseraufnahmen verschiedener Bereiche des Amazonas gesehen haben und sich dieses Bild der Echinodoren, Skalare und Neons "eingebrannt" hat und als Synonym für grüne Becken mit Südamerikabesatz etabliert hat.
Der Einwand ist daher sicherlich korrekt, aber man asoziiert mit Begriffen eben Bilder... "Tempo" = Taschentuch, "ZEWA" = Küchenpapier - und "Amazonasbecken" = bewachsene Becken mit exotischem Besatz :)
Mir fällt spontan auch nicht ein einprägsames Wort für diese Art Becken ein...
markus_1002001
29.12.2006, 15:26
Hi Timo,
ja, ich bin im "alten" aber noch nicht ganz weg (ich weiß nicht ob Du's verfolgst. Näheres gern per PM).
Der Begriff "Amazonasbecken" ist uralt und wurde im Netz auch nur übernommen. Unreflektiert, wie so vieles.
Die Aufnahmen die vor Ort unter Wasser aufgenommen wurden spiegeln natürlich nur den kleinen Teil wieder, in dem sich aufgrund der Verhältnisse überhaupt filmen lässt. Insofern nicht räpresentativ.
Mal schauen. Ich würde gerne 2008 hinfahren und mir mal einiges vor Ort ansehen. Dann natürlich auch mit Unterwasserkamera. Ist aber alles noch nicht wirklich spruchreif und kommt auch auf die Leute an, die sonst noch hinwollen. An Bildern habe ich auf Vorträgen schon einiges gesehen. Viel davon scheint nicht wirklich zum Fotografieren geeignet.
Schönen Gruss
Markus
Andreas W
29.12.2006, 15:37
Hallo Timo,
Original von StolzerWormserOder will ich ein reines Fischbecken? Hier arbeite ich mit viel Technik und anderen Hilfsmitteln. Oder ich richte mir ein Holländer ein (indem ja auch Fische schwimmen können). Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Pflanzenzusammensetzung, demnach wird hier verstärkt auf das Wohlergehen der Pflanzen wert gelegt.
Mit dieser Aussage kann ich mich leider nicht ganz zufrieden geben. Für ein Pflanzenbecken ist die Technik oft noch entscheidender. Die Pflanzen brauchen um einiges vieles mehr Licht als die Fische. CO2 interressiert sie solange nicht, bis es zu viel ist. Gut der Grenzwert, wenn es ihn denn gibt liegt doch sehr hoch.
Ich denke, dass wenn man ein reines Pflanzen AQ einrichtet die Technik noch wichtiger ist als in einem Fischbecken. Abgesehen von einer vernünftigen Filterung.
Gruss Andreas
Hallo Andreas,
das du dich damit nicht zufrieden gibst, bedeutet das ich mich unklar ausgedrückt habe. Mit reinen Fischbecken in Form von pflanzenlosen Becken und entsprechendem Mehr an Technik meinte ich: überdimensionierte Filteranlangen, da nur unzureichend Schadstoffe abgebaut werden können; starke Wasserumwälzung und Belüftung mangels O²- Produzenten; das Einstellen der Wasserwerte via Nitratfilter oder vergleichbar deutlich mehr Teilwasserwechsel
Das ist ein MUSS bei reinen Fischbecken. Die Standardausführung. Ohne diese Komponenten ist eine ausreichende Wasserqualität für Fische (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) nicht zu erreichen.
Natürlich kann man hier noch die Luxusvariante fahren, aber die lassen wir mal außen vor.
Dagegen sprichst du nicht von einer Standardausführung Pflanzenbecken, denn Pflanzen wachsen auch ohne hochmoderne Lichtquellen, CO² Anlagen, Düngerdepots, Düngerzugaben. Hier kommt es drauf an, wie anspruchsvoll die Pflanze ist. Aber zum Überleben (identisch Fischbecken) braucht man diese Technik nicht. Ich habe schon Pflanzenbecken gesehen, die nahezu techniklos liefen - ein technikloses Fischbecken hab ich in all den Jahren nicht gesehen. Und mit Fischbecken meine ich den relativ starken Besatz, wie er in der Meerwasseraquaristik verwendet wird - hier kommt als Technik noch ein Abschäumer dazu.
Andreas W
29.12.2006, 16:06
Hallo Timo,
wenn wir von Pflanzenbecken reden, dann meine ich auch Pflanzenbecken :smile: Also nicht, dass ne Valisnerie gerade mal wächst. Sondern ein Pflanzenbecken stellt in meinen Augen etwas dar, wo halt Bodendecker und nicht so einfache Pflanzen drin wachsen. Das setzt schon so einiges vorraus :oo:
In Meerwasserbecken ist der Besatz meist deutlich niedriger als in Süsswasserbecken. Dafür, dass der Abschäumer anfällt, fällt im Normalfall der Filter von Süsswasserbecken weg. Die reine biologische Filterung sollte das LS darstellen. Also Filter weg, Eiweissabschäumer dazu :smile:
Gruss Andreas
Hallo Andreas,
dann haben wir ein Definitionsunterschied von Fischbecken. Ich habe ja selbst Meerwasseraquaristik (nicht Nano) betrieben, allerdings nicht als Fischbecken, sondern mit 100% Lebendgestein + Abschäumer. Aber du kennst auch die Fischbecken ohne Wirbellose, die einzig mit einem größeren Aufwand an Technik laufen können.
Ich meine das Verhältnis Fische/ Wasservolumen. Reine Fischbecken im Süßwasser habe ich lange nicht mehr gesehen. Malawi etc. zähle ich nicht zu den Fischbecken sondern die bunt zusammen gewürfelten Fischarten, die in einer Pfütze um ein paar Deko- Burgen schwimmen. Das sind nicht einmal Anfängerbecken, sondern werden auch von langjährigen Aquarianern gerne betrieben.
Wenn auf 100 Nettolitern 60 Buntbarsche Fische schwimmen - definiere ich das als Fischbecken. Und hier wirst du ohne stärkere Filterung (und all den oben genannten Komponenten) nicht erfolgsversprechend arbeiten können. Du mußt ja Teile der Natur ersetzten - und das zu 100%.
Und das meine ich: du kannst hier keine Abstriche machen. Zu schwache Pumpen? Sauerstoffmangel (da keine Pflanzen). Zu schwache Filterung? Bei jeder Fütterung ein neuer, kleiner peak. Dazu ein dauerhoher NO³ Wert, wenn man nicht entgegen wirkt mit Technik oder TWW. Auch hier mangels Pflanzen.
Bei Pflanzen sieht das anders aus. Meiner Meinung. Ich halte nichts von begasten Becken und der Meinung, dass es nur mit CO2 geht. Eine Co² Anlage ist kein Muss.
Sicher gibt es einige Pflanzen, die besondere Ansprüche stellen. Mit den Ansprüchen wächst auch der Bedarf an Technik. Darum soll es ja nicht gehen.
Ich kann ein traumhaftes Pflanzenbecken betreiben ohne CO² und extreme Beleuchtung. Anubien, Javafarn, Javamoos, Crypto´s. Dazu einige Vallis für den Hintergrund.
Also kann man gute Pflanzenbecken auch ohne viel Technik betreiben. Reine Fischbecken ohne entsprechende Technik nicht.
:smile:
Andreas W
29.12.2006, 16:48
Hallo Timo,
ja, wenn ein Becken randvoll gefüllt ist, dass ist es in der Tat ein reines Fischbecken. Etwas Ketchup drauf, vielleicht etwas Zitrone, und das Fischgericht ist fertig.
Ich definiere es ein wenig anders.
Fischbecken: Becken nur ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Fische. Also keinen Überbesatz. Das ist dann Fischsuppe O-)
Pflanzenbecken: Alles ausgerichtet für Pflanzen und deren Aufwuchs.
Gemischt: sowohl Fische und Pflanzen finden in ihrem Lebensraum das Benötigte. Wenn auch als Kompromiss zwischen beiden :sunglas:
Gruss Andreas
Hi,
das scheint dann wohl die Natur zu sein - in großen Teilen wohl eher geringes Pflanzenwachstum. Pflanzen und Sauerstoff stehen in einem anderen Verhältnis als im AQ:
Große Teile des Amazonas und seiner Zuflüsse weisen wenig oder kein Pflanzenwachstum auf. Einiges ist steiniger Grund oder Stromschnellen. Der Randbereich ist häufig (wo noch nicht gerodet wurde) durch dichten Baumbestand beschattet. In vielen Bereichen überwiegt Totholz als Deckung. Vieles ist für Pflanzen einfach zu tief.
Dazu kommt, dass aufgrund der Größe des Flussystems verschiedenste Wasserarten (Weiß-, Klar- und Schwarzwasser) mit umterschiedlichsten Werten (z.B. ph 3-8) und einem breiten Temperaturbereich vorherschen. In vielen ist Pflanzenwachstum nur erschwert oder gar nicht möglich. Trotzdem leben dort Fische und das nicht zu knapp.
wenn wir von Pflanzenbecken reden, dann meine ich auch Pflanzenbecken Also nicht, dass ne Valisnerie gerade mal wächst. Sondern ein Pflanzenbecken stellt in meinen Augen etwas dar, wo halt Bodendecker und nicht so einfache Pflanzen drin wachsen. Das verstehe ich auch unter einem Pflanzenbecken.
Wenn ich also auf anspruchsvolle Pflanzen verzichte, müssen die Fische auch nicht "beschattet" werden. Insofern kommt für mich nur ein solches AQ in Frage.
Für die Fische ist meiner Meinung nach weder Bepflanzung noch Beleuchtung sonderlich wichtig. Zuviel Beleuchtung kann auch schaden. Schummriges Licht bei reichlich Versteckmöglichkeiten hat da wohl bisher nie geschadet.
Komplett auf Pflanzen würde ich schon allein wegen der Sauerstoffversorgung und aus optischen Gründen nicht verzichten wollen. Hinzu kommt, dass meine Salmler beispielsweise, bei meiner doch eher schummrigen Beleuchtung, den lieben langen Tag in den Pflanzen stehen. Als Rückzugsmöglichkeit scheinen mir daher Pflanzen durchaus wichtig.
Grüße
Chris
markus_1002001
29.12.2006, 19:28
Hi Chris,
Komplett auf Pflanzen würde ich schon allein wegen der Sauerstoffversorgung und aus optischen Gründen nicht verzichten wollen. Hinzu kommt, dass meine Salmler beispielsweise, bei meiner doch eher schummrigen Beleuchtung, den lieben langen Tag in den Pflanzen stehen. Als Rückzugsmöglichkeit scheinen mir daher Pflanzen durchaus wichtig.
naja, tagsüber produzieren sie welchen, nachts verbrauchen sie welchen.
Konsequent wäre die Umstelliung auf künstliche Pflanzen, da dann die Sauerstoffversorgung über die gesamten 24 Stunden gleichmäßiger und sicher nachts höher ausfiele. Den für den Stickstoffkreislauf nötigen Bakterien dürfte es egal sein, ob sie auf richtigen Pflanzen oder auf Plastik siedeln.
Macht aber kaum jermand.
Schönen Gruss
Markus
ÄDID: Rächtschraibfela korigird
kalle1302
30.12.2006, 10:19
Du magst durchaus Recht haben nur sehen das nicht alle Aquarianer so wie Du
und das ist der Punkt ,man muß wissen was man will Fische oder prächtige Pflanzen. Beides geht nur mit Abstrichen auf beiden Seiten ,denn nicht alle Pflanzen können hohe Temperaturen ab ,die manche Fische aber brauchen .
Daher muß man genau überlegen ,was man will ein Pflanzenbecken mit
wenig Fischen oder mehr Fische und dafür weniger Pflanzen (oder Pflanzen die nicht so toll aussehen ). Ich persönlich habe einen Mittelweg gefunden und fahre ganz gut damit .Ich habe schöne Pflanzen sowie Fische in meinem Becken drin ,aber nicht jede Pflanze wächs gleich gut und das sind die Abstriche ,die ich für mich gemacht habe .
Gruß Kalle :) :) :) :oo: :oo:
Hallo,
außerdem sollte man festhalten, dass jeder Aquarianer einen anderen geschmack hat was Bepflanzung und Besatz angeht.
Die einen halten Amano´s Leinwandbecken für das anzustrebene Maß - die finde ich zwar sehenswert, aber nicht anstrebenswert. Mir gefallen "natürliche" Becken besser und mag auch nur dunkle Pflanzen - also nicht lichthungrig.
Und wenn man dann noch Fische mag, die nicht einmal besonders anspruchsvoll sind, lässt sich das gut vereinbaren.
Vielleicht sollte man den Thread andersrum aufrollen und mit den Geschmäckern der Pflanzen/ Tiere beginnen und dann ausloten, was bei Tier/ Pflanze möglich wäre für optimale Haltung.
Pauschal wird man da nicht auf einen Nenner kommen - sieht man schon an den versch. Ansichten über Fisch,- und Pflanzenbecken und den Geschmäckern.
Gruß Timo
Hi,
ich finde, das entwickelt sich hier recht gut.
Vielleicht sollte man den Thread andersrum aufrollen und mit den Geschmäckern der Pflanzen/ Tiere beginnen und dann ausloten, was bei Tier/ Pflanze möglich wäre für optimale Haltung.
An sich eine gute Idee, allerdings sehr schwer durchführbar. Eben darum:
Pauschal wird man da nicht auf einen Nenner kommen - sieht man schon an den versch. Ansichten über Fisch,- und Pflanzenbecken und den Geschmäckern.
Vielleicht könnte man damit anfangen, was der "Fisch an sich" an Lichtmenge benötigt, was er gerade so verträgt und wann es schädlich wird? Die Ansprüche der Fische dürften im Bereich Licht ja ziemlich ähnlich sein, lichthungrige Fische sind mir nicht bekannt, aber vielleicht gibt es hier auch Unterschiede.
Grüße
Chris
Huhuu,
die Fische geben sich mit geringen Lichtmengen zufrieden. In welcher Stärke das wir hier jetzt festlegen weiß ich nicht (Watt/ Liter?), aber sicher sollte das Licht eine untergeordnete Rolle spielen.
Selbst wenn man zuviel Licht nutzt (außer der UV-Sache siehe oben) sollte es keine Probleme geben.
Dunkler Bodengrund würde das Licht nicht sonderlich reflektieren/ bei hellem Bodengrund kann sich der Fisch schonmal vorkommen wie in einem Lichthaus.
Und wenn man dann noch schattige Stellen (die in einem Pflanzenbecken ohnehin vorhanden sind) schafft, wird man da weniger auf die Fische achten müssen.
Ich glaube pauschal sagen zu können, dass man "handelsüblichen" Besatz unter jeder Beleuchtung halten kann. Sowohl schummriges Licht als auch richtig viel Power.
Um das aber abzusichern kann man auch zuerst gegenfragen: welche Fische brauchen von Natur aus eine dunkle Umgebung? Vielleicht aufgrund ihres Jagdverhaltens, etc. Spontan fällt mir da keiner ein.
PS. natürlich fällt bei 500 Watt HQI auf 120 Liter eine Menge Energie ab in Form von Wärme. Das gilt es natürlich zu berücksichtigen.
Schönen Gruß Timo
Hi,
Ich glaube pauschal sagen zu können, dass man "handelsüblichen" Besatz unter jeder Beleuchtung halten kann. Sowohl schummriges Licht als auch richtig viel Power. Das mag sein, muss man aber dahingehend einschränken, dass bei Power-Beleuchtung eine ensprechende Bepflanzung ein MUSS ist - also nicht nur schmal-hochwachsende, sondern auch schattenspendende Pflanzen (z. B. Schwimmpflanzen) - und die "Deko" angemessen ist (Wurzeln, Höhlen).
Um das aber abzusichern kann man auch zuerst gegenfragen: welche Fische brauchen von Natur aus eine dunkle Umgebung? Vielleicht aufgrund ihres Jagdverhaltens, etc. Spontan fällt mir da keiner ein. Sind Dornaugen nicht ein gutes Beispiel :) (super Bericht übrigens)?
Grüße
Chris
Original von cacadoo
Hi,
Das mag sein, muss man aber dahingehend einschränken, dass bei Power-Beleuchtung eine ensprechende Bepflanzung ein MUSS ist - also nicht nur schmal-hochwachsende, sondern auch schattenspendende Pflanzen (z. B. Schwimmpflanzen) - und die "Deko" angemessen ist (Wurzeln, Höhlen).
Eben. Wenn man davon ausgeht, dass du ein dichtes Pflanzenbecken möchtest (und nicht ein von mir favorisiertes Cryptobecken) mit lichthungrigen Pflanzen, muss die Beleuchtung entsprechend gut dimensioniert werden. Dazu gehören sicher auch Amazonas,- und Echinodoren. Also schattenspendene Pflanzen. Und da Wurzeln/ Steine ein gutes Deko- Element sind und in nahezu keinem Becken fehlen, hat man entsprechende Schattenspender bereits im Becken.
Im übrigen sieht ein lichtdurchflutetes Becken auch unnatürlich aus, gerade die Schattenspiele machen die Optik erst aus.
Original von cacadoo
Sind Dornaugen nicht ein gutes Beispiel :) (super Bericht übrigens)?
Dornaugen würden ohnehin ständig am Boden leben, also unter Bodendeckern etc... und sie würden sich an starkem Licht nicht stören - sofern oben genannte Dinge erfüllt sind...
Gruß Timo
Hi,
könnte man das dann als allgemein gültig ansehen - als grobe Richtung:
- Starke Beleuchtung (von/bis Watt/Liter?), dann aber entsprechende Bepflanzung (schattenspendende Bepflanzung mit bspw. Echinodoren oder Schwimmpflanzen) und Deko-Auswahl (Wurzeln/Höhlen)
oder
- schwache Beleuchtung (von/bis Watt/Liter?), schattige Bepflanzung nicht zwingend erforderlich (bspw. Cryptocorynen ausreichend)
Wobei dann natürlich noch auf die speziellen Wünsche der Fische eingegangen werden müsste (verkrautet bei Zwergbuntbarschen etc.).
Huhuu,
das stellt dann aber einen Kompromiss dar, was ja eigentlich nicht das Thema sein sollte.
Lichttechnisch gesehen braucht man bei einem Pflanzenbecken keine Rücksicht auf den Fischbesatz zu legen. Die notwenigen Vorraussetzungen in Form von Schattenstellen mal außen vor gelassen.
Das stelle ich mal als pauschale Aussage in den Raum, die gerne diskutiert werden kann. Wie gesagt, mir fällt spontan kein Grund/ Fisch ein, der sich an einem Maximum an Beleuchtung stören würde.
Ergo kann man bei der Einrichtung eines Pflanzenbeckens lichttechnisch gesehen große Geschütze auffahren ohne das es dem Fischbesatz schadet.
Ein weiterer Punkt, bei dem es zu Konflikten kommen könnte wäre:
- O2 Sättigung/ CO² Sättigung
- Fliessgeschwindigkeit des Wassers/ mechanische Filterleistung
- Düngegaben und die evtl. Empfindlichkeit der Lebewesen auf Überdosierungen
- Bodengrund
Diese Punkte können sich beim Wunsch nach einem "perfektem" Pflanzenbecken mit Fischbesatz ausspielen. Ergo muß hier jeweils ein Bedürfnis hinten anstehen oder man passt den Besatz (Pflanze oder Tier) dem Verhältnis an. Das beginnt bei dem Wasser, dass sowohl Pflanzen als auch Tieren zuträglich sein. Hier fällt eine Gruppe Fisch/ Pflanze bereits weg und das Feld grenzt sich weiter ein. Umso weiter man eingrenzt, umso mehr merkt man, wo man Abstriche machen kann und wo man seine Schwerpunkte stellen möchte.
O² Sättigung: hier wäre der erste Punkt, bei dem vermehrt auf das Wohl der Tiere geachtet werden muß. Allerdings ist es durchaus möglich, eine Balance zwischen ausreichender O² Sättigung und ausreichendem CO² Gehalt zu finden. Hier würde ich auf Fische setzen, die keinen enormen O² Verbrauch verzeichnen oder evtl. Darmatmer.
Fliessgeschwindigkeit/ Filterung: ein weiterer Punkt. Während viele empfindlichere Pflanzen keine allzustarke Strömung mögen und bei zu heftiger Oberflächenbewegung zuviel CO2 ausgetrieben wird, würde die mechanische Filterung leiden. Abhilfe würde die Balance zwischen mechanischer Reinigung - etwa eingestellte Strömung, die Mulm in einer Ecke sammelt - und ausreichender Strömung schaffen. Auch hier würde ich den Besatz so wählen, dass keine strömungshungrigen Tiere ausgewählt werden.
Ansonsten würde ich biologisch langsam filtern in Form eines kleinen HMF - je nach Beckengröße und gewünschtem Fischbesatz.
Dünger: Auch hier kann man nicht ins Wasser kippen, wie man lustig ist. Aber das gilt auch für Pflanzen. Also richtig dosiert und es sollte zu keinen Problemen kommen. Eine Überdosierung könnte für Lebewesen schädlich sein.
Bodengrund: Auch hier muß man einen Kompromiss finden zwischen idealem Pflanzenwachstum und den Ansprüchen der Tiere. Und in anbetracht auf Optik und Lichtreflektionen würde ich ohnehin einen dunkleren Bodengrund nutzen.
Welche Punkte spielen eine weitere Rolle bzw. welche Faktoren spielen sich gegenseitig aus zwischen Fisch und Pflanze und wie kann man diese umgehen?
Ein Faktor ist von anfang an auszuschließen: keine pflanzenfressenden Fische einsetzen oder zu "plumpe" Tiere, die Pflanzen aus dem Boden reißen könnten.
Wie gesagt, ich finde reine Pflanzenbecken ohne Fischbesatz und reine Fischbecken ohne Pflanzenbesatz nicht erstrebenswert und gerade das finden dieser Balance wie oben beschrieben macht doch das Hobby Aquaristik aus, oder? Das Gleichgewicht der Natur zu Hause herstellen.
Schönen Gruß Timo
Hi,
Lichttechnisch gesehen braucht man bei einem Pflanzenbecken keine Rücksicht auf den Fischbesatz zu legen. Die notwenigen Vorraussetzungen in Form von Schattenstellen mal außen vor gelassen.
Das stelle ich mal als pauschale Aussage in den Raum, die gerne diskutiert werden kann. Wie gesagt, mir fällt spontan kein Grund/ Fisch ein, der sich an einem Maximum an Beleuchtung stören würde.
Genau das ist aber ein Kompromiss, denn wie Du bemerkt hast, sind Schattenstellen dann notwendige Voraussetzungen und können in diesem Zusammenhang nicht außen vorgelassen werden. Das würde sich dann mit meiner Aussage decken.
Die Frage stellt sich, warum Fische Schattenstellen durch Pflanzen als Rückzugsmöglichkeit benötigen. Man kann beobachten, dass Fische ohne ausreichende Bepflanzung scheuer reagieren als Fische in (gut) bepflanzten Becken. Hängt das nun am Licht oder an der Angst vor Fressfeinden?
Wie gesagt, ich finde reine Pflanzenbecken ohne Fischbesatz und reine Fischbecken ohne Pflanzenbesatz nicht erstrebenswert und gerade das finden dieser Balance wie oben beschrieben macht doch das Hobby Aquaristik aus, oder? Das Gleichgewicht der Natur zu Hause herstellen. Da sind wir uns 100%ig einig und genau darin liegt die Schwierigkeit, der Natur so nahe wie möglich zu kommen.
Grüße
Chris
Hallo,
Genau das ist aber ein Kompromiss, denn wie Du bemerkt hast, sind Schattenstellen dann notwendige Voraussetzungen und können in diesem Zusammenhang nicht außen vorgelassen werden
Nein, eigentlich nicht, denn schattige Stellen entstehen sowieso bei einem Pflanzenaquarium. Kein Faktor, der künstlich beigeführt werden müsste. Selbst langblättrige Pflanzen werfen Schatten.
Die Frage stellt sich, warum Fische Schattenstellen durch Pflanzen als Rückzugsmöglichkeit benötigen. Man kann beobachten, dass Fische ohne ausreichende Bepflanzung scheuer reagieren als Fische in (gut) bepflanzten Becken. Hängt das nun am Licht oder an der Angst vor Fressfeinden?
Fische ohne Rückzugsmöglichkeiten reagieren scheu und ängstlich - ich würde die Haltung in einem nackten Becken ohne Schutz für Quälerei halten. Zumal Orientierungspunkte fehlen. Aber das stellt in besagtem Fall kein Problem dar, da ohnehin Pflanzen vorhanden sind. Die Angst vor Fressfeinden ist das entscheidente, allerdings auch von oben. Ein Fisch der im freien Wasser schwimmt und auf den die Sonne scheint, "blinkt" für Fressfeinde von oben.
Da sind wir uns 100%ig einig und genau darin liegt die Schwierigkeit, der Natur so nahe wie möglich zu kommen.
Je nachdem wohin man will. Gewisse Dinge kann man nicht kombinieren. Damit muß man sich abfinden. Aber man kann perfekte Pflanzenbecken betreiben mit Besatz - muss aber auf Bedürfnisse der Fische achten. Wer reiner Pflanzenfreund ist und sich nicht um die Fische kümmert, wird an ihnen auch nicht viel Freude haben.Welche Art Becken stellst du dir denn vor oder fragst du nur nach Grundsätzlichem was die Beleuchtung angeht?
Hi,
Nein, eigentlich nicht, denn schattige Stellen entstehen sowieso bei einem Pflanzenaquarium. Kein Faktor, der künstlich beigeführt werden müsste. Selbst langblättrige Pflanzen werfen Schatten. Ok, wenn man es so sieht, hast Du natürlich recht :)
Außer bei Aquarien im Amano-Style oder eben den sogenannten "Natur-Aquarien", die teilweise auf Schattenstellen komplett verzichten. Viel "Bodendecker-Bepflanzung" mit einer tollen Wurzel in der Mitte und sonst nichts. Außer vielleicht noch ein wenig "Gebüsch" in einer Ecke unter der nicht wirklich viele Fische der gleißenden Kunstsonne entgehen können. Es ist für mich schlecht vorstellbar, dass sich Fische darin einigermaßen wohlfühlen können. Natürlich sind nicht alle Becken so, aber es gibt auch genügend solcher Extrem-Aquarien.
Welche Art Becken stellst du dir denn vor oder fragst du nur nach Grundsätzlichem was die Beleuchtung angeht? Ich frage grundsätzlich, kam in meinem Eingangspost zugegenermaßen nicht so deutlich rüber.
Als ich mich mit dem Thema Licht und Fische auseinandersetzen wollte, habe ich nicht wirklich viel darüber gefunden - man findet mehr Themen zu Pflanze und Licht. Das hat mich nachdenklich gemacht.
Nicht, dass mir Amano-Becken wie ich sie oben beschrieben habe nicht gefallen würden, ich hätte aber bezüglich der Fische kein gutes Gefühl dabei.
Ich habe mich bemüht, mein Becken so einzurichten, dass ich den Bedürfnissen der Fische entgegenkomme. Die Natur nachzubilden, wird wohl nie gelingen, ich möchte aber das bestmögliche aus dem künstlichen Lebensraum der Fische machen.
Grüße
Chris
Huhuu,
die Amanobecken sehen zwar nett aus - wenn man sie mit Landschaftsbildern an Wänden vergleicht - und sind auch nicht ohne weiteres umsetzbar, aber wie gesagt, erachte ich sie nicht als erstrebenswert für Aquarianer, die sich ein Stückchen natürliches Verhalten ins Haus holen wollen.
Ich habe viele Becken in diesem Style gesehen - also live, nicht auf Bildern - und kann da nichts natürliches daran finden.
Gegenteilig kann ich den Hype der Nachahmung nicht verstehen von Aquarianern, die meinen nur durch Kopie solcher Becken die Kunst der "höheren" Aquaristik zu erlangen.
Da gefallen mir und wohl auch den Fischen natürliche Becken besser...
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