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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Interview-Sammlung Harro Hieronimus


SaschaK.
04.01.2007, 11:15
Hallo zusammen!

Habe heute Morgen die Zusage von Harro Hieronimus bekommen!
Auch bitte Fragen zur Person, Werdegang und spezifische Fragen zu den Bereichen Lebendgebärenden, Corydoras und dem (speziellen Wunsch von Herrn Hieronimus entsprechend) Regenbogenfischen!

Dann schießt mal los...

Lg,
Sascha

SaschaK.
04.01.2007, 12:52
Hallo!

Na gut dann versuche ich einmal anzufangen.

Hallo Herr Hieronimus!

Können sie uns einiige Angaben zu Ihrer Person geben und uns einmal erzählen, wie sie zur Aquaristik und ihren Fachgebiten gekommen sind?

Vielleicht können sie uns ein paar Tipps mit auf dem Weg geben wie man die von Ihren Fachgebiet gepflegten Fischen "optimal" hält?


LG,
Sascha

Frankma
05.01.2007, 23:33
Hallo
Hier mal ein Paar links zu ihm als Inspiration für Fragen
Bücher (http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url/index=books-de&field-keywords=harro%20hieronimus&results-process=default&dispatch=search/ref=pd_sl_aw_tops-3_books-de_8381658_2&results-process=default?tag2=de-de-google-21)

Link 1 (http://www.aquaterralev.de/fachbeitraege/aquaristik/qualzuchtenhieronimus/)

Link 2 (http://www.ichthyologie.de/index.html)

Karana
06.01.2007, 08:44
Hallo Herr Hieronimus,
ich habe einige spezielle Fragen zu Regenbogenfischen. Ich habe zur Vergrößerung meiner Gruppe Melanotaenia praecox bereits zweimal Eier entnommen und einige Jungfische aufgezogen. Beide Male waren viele Jungfische ohne Pupillen oder sehr kleinen Pupillen dabei. Von diesen überlebten zum Glück nur einer ohne Pupillen und einer, der auf einer Seite eine sehr kleine Pupille hat.
Kommen solche Missbildungen bei Regenbogenfischen öfter vor?

Ich werde nun meine Fische nicht mehr vermehren. Habe ich denn Chancen, gesunde Jungfische zu bekommen, wenn ich mir einige neue Melanotaenia praecox kaufe?

Stammen denn nicht alle Melanotaenia praecox, die es in der gleichen Gegend zu erwerben gibt, letztendlich von den gleichen Vorfahren ab?

Naias
06.01.2007, 11:40
Hallo,

Frage zu Lebendgebärenden:
Es gibt zumindest einen wissenschaftlichen Bericht zur Geschlechtersegregation bei Guppies in der Natur.

Was halten Sie von der Getrennthaltung der Geschlechter im AQ von Lebendgebärenden (außer zum Zuchtansatz), da dort keine echte Rückzugsmöglichkeit für die Weibchen vom Bedrängtwerden durch die Männchen besteht?

Gruß
Susanne

Edit: Rechtschreibfehler korrigiert.

flori
06.01.2007, 21:19
Hallo Sascha
Vor Jahrzehnten wurden Lebendgebärende Zahnkarpfen als Mückenbekämpfer in Seen und Flüssen in Südeuropa eingesetzt worden.
Meine Fragen an Harro Hieronimus:
1.Sind Genetische Veränderungen aufgetreten?
2.Wie hat sich das auf den heimischen Besatz ausgewirkt ?

MfG
Werner

Astrid.S
09.01.2007, 14:55
Hallo, ich habe es vor 30 Jahren mal erlebt, dass nach dem Tod meines Schwertträgermannes ein Weibchen plötzlich ein Schwert bekommen hat. Sie hatte davor schon Junge, also ganz klar kein Spätmännchen.

Leider ist die Literatur diesbezüglich sehr wiedersprüchlich.

a) In manchen Büchern steht, dass diese Männchen zeugungsfähig sein sollen, in anderen, das diese Frage noch nicht geklärt ist.

b) In manchen Büchern steht, dass die Umwandlung nur in diese Richtung von Weibchen nach Männchen geht - in anderen wird auch die andere Richtung angedeutet.

c) Meinem Lexikon nach, soll das auch bei anderen Lebendgebärenden möglich sein, ich habe es sonst aber immer nur bei Schwertträgern gelesen.

Gibt es hierzu gesicherte Untersuchungen und falls ja, wo kann man die einsehen ?


Mit vielen Grüßen
Astrid

Karana
09.01.2007, 15:45
Hallo,
welche in Regenbogenfische (außer Melanotaenia praecox) könnte ich denn noch in sehr weichem Wasser halten?
Gibt es davon auch welche, die ich in einem 54l-Becken halten könnte?

SaschaK.
14.01.2007, 12:32
Hallo zusammen!

Möchte das Thema nochmal hochbringen und hoffe auf weitere Fragen!
Fragt dem Mann von mir aus Löcher in den Bauch!
Es soll doch auch was dabei rumkommen,das wir so viele Informationen wie möglich aus HH herausbekommen! O-)

LG und einen schönen Sonntag,
Sascha

cacadoo
24.01.2007, 15:45
Hallo,

meine Fragen an Harro Hieronimus:

Spricht etwas dagegen, verschiedene Corydoras-Arten in einem Becken zu halten (abgesehen von unterschiedlichen Wasseransprüchen)?

Wäre es sinnvoll, Corydoras in einem Artenbecken zu halten bzw. mit welchen Arten könnten Sie am sinnvollsten gehalten werden.

Wie sieht das "perfekte" Corydoras-Becken aus?

Was ist bei der Haltung von Corydoras Panda und Corydoras habrosus besonders zu beachten?

Vielen Dank für die Antworten!!!

Grüße
Chris

Karana
24.01.2007, 17:52
Ich habe noch weitere Fragen zu Regenbogenfischen und zwar speziell zu Iriatherina werneri:
- Welches Geschlechterverhältnis stresst die Weibchen weniger, Männchenüberschuss oder Weibchenüberschuss?
- Wie päppele ich sehr dünne Werneri auf?
- Darf ich ihnen täglich Artemia geben oder sind diese auf Dauer für die Werneri zu salzig?
- Ich würde gerne versuchen, meine Werneri für den Eigenbedarf zu vermehren. Wie könnte ich die vermutlich sehr kleinen Larven füttern? Ich habe einen eigenen Garten, kein Gewächshaus aber einen kleinen, fischlosen Gartenteich.

Mephi
25.01.2007, 20:37
Hallo,

toll, jemand mit Erfahrung zu Regenbogenfischen. Da habe ich auch einige Fragen:

Ich habe ein 780l-Becken, in dem ich verschiedene Arten von Regenbogenfischen rumschwimmen habe: Melantonia boesemanie, den Lachsroten, den blauen und den Zwergregenbogenfisch. Sie schwimmen immer in einer riesigen Gruppe miteinander. Bei den Lachsroten habe ich zwei Männchen dabei, welche zwischen 8 und 10cm groß sind. Sie sind zum Teil sehr "zänkisch" und "piesacken" die kleineren Fische. Auch gibt es bei der Fütterung immer wieder ein Vorgedränge und Weggeschupse. Nun möchte ich aber nicht das Becken mit Futter überschütten.
- Wie kann ich dieses Verhalten eindämmen? Was kann ich machen und woher rührt dieses Verhalten?
- Kann es zu Kreuzungen zwischen den einzelnen Arten kommen?

Falls mir noch etwas einfällt, frage ich gerne!

Mephi
26.01.2007, 18:21
Ich habe noch eine Frage zur Entwicklung der Regenbogenfische:
- Besteht die Chance, daß sich in einem solchen großen Becken die Eier zu Fischen entwickeln und diese dann auch eine Chance haben, groß zu werden? Oder werden sie alle gefressen? Müßte ich zur Aufzucht von Regenbogenfischen die Eier immer in ein anderes Becken überführen?

Danke, für Ihre Antworten!

Casa Carota
26.01.2007, 23:51
Hallo Herr Hieronimus,

ich halte in meinem Aquarium mit Red Fire Garnelen auch eine Gruppe Corydoras Pygmaeus. Ich habe shon einige Jungtiere groß bekommen, indem ich sie abgesaugt habe und separat aufgepäppelt habe.
Im Becken selbst ist nicht ein einziger Jungfisch groß geworden.

Wie sieht es aus, wenn ich die Panzerwelse im Artenbecken halten würde? Fressen sie ihren eigenen Nachwuchs auf wie die größeren Corydoras-Arten? Dieses Verhalten konnte ich nicht beobachten - aber das heißt ja nicht automatisch, dass sie es nicht tun.

Danke für Ihre Antworten,

viele Grüße, Marlis

Frankma
27.01.2007, 23:18
Hallo Sascha
Wann willst du denn Herrn Hieronimus die Fragen zu senden?

SaschaK.
28.01.2007, 09:23
Guten Morgen Frank!

Von mir aus bitte den Fred schliessen!Werde in den nächsten tagen die Fragen an Ihn senden!

LG,
Sascha

Andreas W
28.01.2007, 10:41
Hallo Sascha,

schade das nicht mehr Fragen zustande gekommen sind. Soll ich den Thread sofort schliessen oder warten bis Du die Fragen abschickst? Vielleicht kommt ja noch die eine oder andere Frage zusammen. Wenn Du sagst "sofort schliessen" mache ich das natürlich.

Gruss Andreas

Casa Carota
28.01.2007, 11:01
Hallo Herr Hieronimus,

sie haben auch ein Buch über Seerosen geschrieben. Darf ich auch hierzu eine Frage stellen?

Ich hatte in meinem Gartenteich (90 cm tief) eine Seerose, die immer wieder an die Oberfläche trieb. Ich vermute, sie bekam den Auftrieb durch das faulende Rhizom und die dadurch entstehenden Gase im Pflanztopf.

Ich habe sie, als sie größer wurde in einen maurerkübelgroßen Korb gepflanzt und ihr mehrere "Wackersteine" oben drauf gebunden, doch sie blieb zum Ende des Sommers nie wirklich unten. Durch die geringe Wassertiefe stellte sie dann natürlich auch die Blüte ein.

Es handelte sich dabei um einen Folienteich und ein fixieren am Boden war nicht möglich.

Wie kann man diesen Auftrieb vermeiden?

Karana
28.01.2007, 13:33
Hallo Herr Hieronimus,
wie weit darf man denn bei der Aufzucht von Regenbogenfischen mit der Temperatur nach unten gehen?
Ich habe gelesen, dass sie besser nicht zu warm aufgezogen werden sollten. Nun habe ich ein technik- und filterloses 12l- Pflanzenablegerbecken, in dem sich nur ein paar Schnecken und dverse Kleinstlebewesen befinden. Vielleicht könnte ich dort Eier der Iriatherina werneri hineingeben?
Die Temperatur in dem Becken beträgt ca. 20 Grad, nachts 19 Grad.
Wäre das zu kühl für Regenbogenfische?

Andreas W
28.01.2007, 13:40
Hallo,

nach Absprache mit SachaK wird dieser Thread noch bis heute abend geöffnet bleiben. Also wenn noch Fragen da sind, dann bitte ich Euch sie bis heute Abend gestellt zu haben.

Gruss Andreas

Mephi
28.01.2007, 16:33
Hallo, ich habe noch eine Frage zu meinem Becken mit den Regenbogenfischen:
- frisch gepflanzte Pflanzen werden von meinen großen Lachsroten immer rausgezogen, so daß sie nie wirklich die Chance bekommen, anzuwachsen. Gibt es da einen Trick, um sie von den Pflanzen fernzuhalten?

Vielen Dank für ihre Antworten!