Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Benzinpreise sind gesunken
Hallo,
ich freue mich über die niedrigen Spritpreise, aktuell 1,159 € für den Liter Super
Hallo,
Na, dann können wir ja wieder Gas geben!
Ich freue mich nicht über die niedrigen Spritpreise. Okay, ich habe auch seit 2 Jahren kein Auto mehr.
Die hohen Spritpreise haben uns wenigstens ein wenig zum "Energiesparen" gezwungen. Ein Umdenken findet daher leider kaum noch statt, ist aber notwendig!
Gruß Knut
Casa Carota
13.11.2008, 21:25
Hallo Knut,
ich wunder mich schon dass du HIER postest - hab ich doch oft das Gefühl, du kannst dich gar nicht freuen....
Klar, beim Lesen stelle ich fest, du freust dich gar nicht.... :kopfkl:
Hätte mir ja eigentlich vorher schon klar sein müssen.
Energie sparen hin und her.
Früher fuhren meine Eltern mit uns manchmal weit durch die Gegend, einfach um des Fahrens Willen. Oft sind wir gar nicht mal ausgestiegen, um spazieren zu gehen.
Ich erinnere mich gern an die Touren - es gab viel zu sehen.
Auch als ich später selbst Auto fuhr hab ich sowas gemacht.
Heute fährt man, wenn man muss. Gut, der eine oder andere entfernte Stammtisch wird mitgenommen, koste es was es wolle.
Aber auch ich verkneife mit Spritztouren, weil das Benzin teuer genug geworden ist. Auch noch mit 1,15 Euro pro Liter.
Und nun kannst du nur beten, dass die Preise schnell wieder rapide ansteigen. Gefahren wird trotzdem :-p
Hallo,
ich freue mich über viele Dinge:
über neue Dinge, die ich entdecken kann,
meine Aquarien und der Nachwuchs darin,
wenn es meinen Kindern gut geht,
wenn es mir gut geht,
und, und, und,
Gruß Knut
Andreas W
13.11.2008, 21:35
Hallo,
ich freue mich in zweierlei Hinsicht über die Spritpreise. Zum einen ist mein Motorrad seit gestern wieder auf der Straße. Dieses bewege ich wirklich nur Just for Fun.
Andererseits merke ich, wenn ich beruflich unterwegs bin, dass es an meinem Einkommen einiges ändert.
Wenn man kein Auto mehr fährt, hat man aber sicher gut reden. Sicher muss man nicht für jede kurze Strecke das Auto nehmen. Es kann aber auch keiner erwarten, dass ich sämtliches Werkzeug und auch Ersatzteile im Zug befördere. Der Zeitauffwand wäre dann vom Kunden gar nicht mehr zu bezahlen. Wie schön, dass wenn man nichts mehr mit dem Thema Benzin zu tun hat einfach mal etwas zu sagen hat.
Gruß Andreas
Casa Carota
13.11.2008, 21:35
Hallo Knut,
du würdest hier aber nicht wirklich posten, wenn du dich freust - oder????
Und es hat mich gewundert, deinen Namen als letzten Postschreiber auf der Portalseite zu lesen.
Na komm - passt schon!
SCNR (weil ich jetzt weiß dass du weißt was die Abk. heißt :zwinker:)
Hallo Andreas,
Andererseits merke ich, wenn ich beruflich unterwegs bin, dass es an meinem Einkommen einiges ändert.
Bei angestellten die einen Firmenwagen fahren, ändert sich nichts am Einkommen.
Bei den Kunden werden häufig die Fahrkosten als Anfahrtpauschale auf die Rechnung gesetzt.
Beim Warentransport schlagen die Preise auf den Endpreis des Artikels durch.
Zahlen muß also im Wesentlichen der Kunde.
Bei Selbstständigen zählen die Spritkosten zu den Betriebskosten (okay, auch die können auf das Ergebnis durchschlagen, und ich vermute, dass es bei dir der Fall sein wird)
Aber auch wenn ich kein Auto habe, treffen mich die höheren Spritpreise: in den vergangenen 3 Jahren hat der ÖPNV hier 4mal seine Preise erhöht, die Bahn ebenfalls ...
Du willst jetzt nicht ernsthaft jedem Nicht-Auto-Besitzer verbieten mitzureden?
@Marlis: jo ... passt schon ...
... es hat mich natürlich die Aussage von Jens Olaf gereizt hier zu posten ...
... ich wollte nicht wirklich mitteilen, worüber ich mich freue ... das mach ich klammheimlich :)
Andreas W
13.11.2008, 22:06
Hallo Knut,
nein, wenn alles in normalen Umgangsformen läuft ist alles prima. Meinst Du aber, wir könnten jede Preissenkung oder Preissteigerung der Spritpreise an den Kunden weitergeben? Das funktioniert nicht, zumal es Verträge gibt.
Wenn auch Dich die Spritpreise stören, dann frage ich mich weshalb Du Dich nicht über eine Senkung freust, zumal die Energiepreise ja angepasst werden. Hat jemand also kein Geld für ein Auto oder braucht es nicht, so muss er, falls er es sich nicht leisten kann gar im Winter frieren durch Erhöhung von Gas, Öl und Elektrizität.
Sorry dass ich mich dann einem solchen Satz nicht anschließen kann.
Ich freue mich nicht über die niedrigen Spritpreise. Okay, ich habe auch seit 2 Jahren kein Auto mehr.
Kurz nach diesem:
Na, dann können wir ja wieder Gas geben!
Es soll wirklich in Deutschland einige Leute geben, die diese Preisanstiege einfach nicht bezahlen können, oder es sich auf deren Haushaltsgeld erheblich auswirkt.
Und ich kann mich sowohl für mich freuen, als auch über die Leute die sich auch freuen.:smile:
Aber ich freue mich auch, über Leute die sich darüber freuen, dass sie sich nicht über die niedrigeren Preise freuen. So sind am Ende doch alle ein wenig erfreut.OoO
Gruß Andreas
Ich freue mich über die gesunkenen Benzinpreise, weil ...
... sich viele Preisentwicklungen daran orientieren,
... ich ein wenig mehr Geld in der schon knappen Haushaltskasse habe,
... ich mit Kind und Kegel nur schwer auf das Auto verzichten kann,
... vielleicht doch noch der eine oder andere zum nächsten Stammtisch am Samtag nach Göttingen kommt :)
Ich freue mich weiter, das auch User sich angesprochen fühlen, die sonst eher selten hier sind.
Hallo Andreas,
ich habe durchaus Verständnis für die Freude über die niedrigen Spritpreise. Die ist natürlich besonders bei den Autobesitzern groß.
Aber wie gesagt, sie verführen dazu, das Spritsparen nicht so wichtig zu nehmen.
Die Resourcen sind endlich. Je knapper das Öl wird, um so teurer wird es werden. Vom Öl hängt nicht nur der Energiesektor ab. In sehr vielen Produkten steckt Roh-Öl, von der Plastiktüte bis hin zur Pille aus der Apotheke.
Daher freue ich mich vielmehr über hohe Ölpreise, das bewahrt uns alle für einen längeren Zeitraum vor enormen Preissteigerungen, die nicht nur den Energiesektor betreffen werden!
Gruß Knut
Hallo,
der Begriff "niedriger Spritpreis" wird hier aber enorm gedehnt: um die 1,20 Euro/ Liter sind immernoch etwa 2,40 DEM.
Vor genau 10 Jahren kostete der Liter Benzin etwa um die 1,60 DEM - das wären 0,80 Euro!
Ich freu mich darüber, dass der Staat dem "kleinen Mann" unendlich in die Tasche greift und der das auch noch gut findet. Und da ist es egal, auf wen der hohe Spritpreis abgewälzt wird, denn jeder ist zugleich Kunde.
Der vermeintliche Vorteil der Energieersparnis ist ohnehin nicht haltbar. Wenn ich am Wochenende nicht "ins Grüne" fahren kann, sitze ich daheim und schaue TV -> Heizung, Strom, langsam fett werden. Ganz zu schweigen vom zunehmenden Problem der Zweiklassengesellschaft. Die einen können es sich nicht leisten und die, die es können, tanken ihre 5-Kubik-Maschinen voll und genießen die freie Fahrt auf den freieren Strassen.
Eine der Folgen ist (in Verbindung zu den üblichen gestiegenen Lebenshaltungskosten), dass die Menschen sich mehr und mehr daheim einigeln müssen, da Kino, Theater, Freunde und Co. einfach nicht mehr zu finanzieren sind. Und das betrifft neben den Arbeitslosengeldempfängern genauso die Familienväter, für die ein Familienausflug alleine Sprittechnisch ein Kraftakt bedeutet.
Gruss Timo
Andreas W
14.11.2008, 15:56
Hallo Timo,
recht hast Du. Als der Spritpreis vor einigen Zeiten auf die 2 Mark Grenze zuging wurde angekündigt, dass sobald diese Grenze überschritten wird, die Leute auf die Barrikaden gehen. Nun lagen wir teilweise schon bei über drei Mark, bzw über 1,5€. Da kann man sich schon freuen, wenn die Preise wieder gesunken sind. Und da sprechen wir gar von 35 Cent je Liter. Sind aber immer noch zwei Mark dreissig.
Auch hast Du recht mit der Zweiklassengesellschaft. Zumindest was den Einkauf an Kraftstoff betrifft. Einige haben immer noch das Geld, sich ein Auto mit 5 Litern Hubraum und gut zwei Tonnen Gewicht zu kaufen. Diese Leute stört der Preis um einiges weniger als wenn eine Kleinfamilie ein altes Auto fährt, da es sich kein neues leisten kann aber uU darauf angewiesen ist. Diese Leute werden sogar noch mit horenden KFZ Steuern dazu bewegt, nicht mehr fahren zu können. Andererseits soll nun einiges an Subventionsgeldern in die Automobilindustrie gesteckt werden. Da fragt man sich ernsthaft was daraus noch werden soll. Die Zweiklassengesellschaft wird aber nicht nur hier gefördert.
Das alles ist aber eher etwas für den ich rege mich auf über... Thread. Daher werde ich darauf auch nicht weiter eingehen.
Gruß Andreas
Schwarzwels
14.11.2008, 16:05
Hallo Timo,
danke für diesen Beitrag. Genauso ist es doch. Mein Mann ist beruflich auf das Auto angewiesen. Ich habe auch ein Auto, benutze es aber wirklich nur, wenn es nicht anders geht. Wir versuchen auch Strom, Gas und Wasser zu sparen, indem wir z.B. Energiesparlampen benutzen ( die in der Anschaffung ja auch nicht gerade preiswert sind ), beim Gas wird die Temperatur runtergeregelt im Energiesparmodus, außerdem wird der Kaminofen recht oft angeschmissen. Es wird sowieso schon gespart und trotzdem überlegt man sich jede Anschaffung mehrmals bis dahingehend, sie gar nicht zu tätigen. Überflüssiges läßt man bleiben.
Sparen, na klar, aber wo denn noch ? An den Kindern bestimmt nicht, da verzichte ich lieber auf ein Teil oder spare darauf, was jetzt nicht heißt, dass unsere Kinder alles bekommen. Wenn es etwas ist, was nicht lebensnotwendig ist, müssen sie dafür auch selbst etwas dazu tun.
Und deswegen freue ich mich über die niedrigen Spritpreise, weil wir es dann endlich mal wieder schaffen, mit allen essen zu gehen, was echt schon Luxus geworden ist.
Fischfee
14.11.2008, 16:52
Hallo
Da schließe ich mich als jemand, der aufs Auto angewiesen
ist, um pünktlich zur Arbeit zu kommen, gerne der Freude
über den derzeit niedrigen Spritpreis an. Denn ich würde
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht rechtzeitig zu meinem Arbeitsplatz kommen.
Sparen ist wohl trotz alledem noch in jedem Haushalt und Drumherum angesagt.
ich habe durchaus Verständnis für die Freude über die niedrigen Spritpreise. Die ist natürlich besonders bei den Autobesitzern groß.
Aber wie gesagt, sie verführen dazu, das Spritsparen nicht so wichtig zu nehmen.
der Meinung schließe ich mich nicht an. Nur weil der Sprit jetzt 25 Cent preiswertiger ist, soll man Spritsparen nicht mehr mehr so wichtig nehmen. Nein, ein jeder ""Normal-Bürger"" , egal ob angestellt, selbstständig oder arbeitslos nimmt auch noch das Spritsparen wichtig, weil z.B. andere Produkte in der Vergangenheit ungehemmt teurer wurden. Ich denke vielmehr, daß der Verbraucher das gesparte Spritgeld für andere Dinge ausgibt.
Die Resourcen sind endlich. Je knapper das Öl wird, um so teurer wird es werden. Vom Öl hängt nicht nur der Energiesektor ab. In sehr vielen Produkten steckt Roh-Öl, von der Plastiktüte bis hin zur Pille aus der Apotheke.
Ja
Daher freue ich mich vielmehr über hohe Ölpreise, das bewahrt uns alle für einen längeren Zeitraum vor enormen Preissteigerungen, die nicht nur den Energiesektor betreffen werden!
auch da bin ich nicht einer Meinung, da sich heute schon ein Großteil der Bevölkerung mehr recht als schlecht mit seinem Einkommen auskommt. Dieser Großteil der Leute wird sich über kurz oder lang mal grob übertrieben keine "Pillen oder Plastiktüten " mehr leisten können.
Die Leute die sich auch jetzt noch "dicke Autos leisten können", teure Hobbies haben, 2 x im Jahr für 3-4 Wochen in Urlaub fahren usw. (z.B. die gehoben Mittelschicht ) werden es zum überwiegenden Teil auch noch in 5, 10, oder 20 Jahren können, diese Leute werden auch keine Energie sparen. Diese Leute werden auch nicht mehr konsumieren als bisher, auch werden sie sich nicht einschränken.
Blue
Hallo blue,
ich bin ja weitgehend mit dir einer Meinung.
Aber das Sparen von ölabhängigen Produkten, insbesondere Benzin und Diesel- oder Heiz-Öl, und ein Umdenken auf diesem Sektor funktioniert nur über den Preis. So jedenfalls die bisherigen Erfahrungen.
Je teurer das Benzin und somit Autofahren wird um so schneller werden wir uns nach Alternativen umsehen. Man kann es dieser Tage direkt nachvollziehen. Überall bleiben zur Zeit die spritfressenden SUVs auf der Halde liegen und lassen sich nicht verkaufen!
Ob nun einige tausend spritfressende Porsches weniger fahren oder nicht, das wird den Verbrauch nicht wesentlich beeinflussen.
Diese Leute muß man, wenn man sie überhaupt erreichen kann, anders zum Umdenken bringen, z.B. mit einer verbrauchasabhängigen KFZ Steuer, die den Porsche um ein vielfaches teurer macht als beispielsweise einen Golf.
@Timo:
es macht (in diesem Fall) einen Unterschied ob ich Energie aus Öl oder anderen einem anderen Träger verbrauche. Strom, beispielsweise aus erneuerbarer Energie, Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (sind nur zwei Beispiele) oder eben ob ich mit meiner Benzinkutsche durch die Gegend juckel.
Gruß Knut
Andreas W
14.11.2008, 19:24
Hallo Knut,
@Timo:
es macht (in diesem Fall) einen Unterschied ob ich Energie aus Öl oder anderen einem anderen Träger verbrauche. Strom, beispielsweise aus erneuerbarer Energie, Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (sind nur zwei Beispiele) oder eben ob ich mit meiner Benzinkutsche durch die Gegend juckel.
Da liegt ein entscheidenener Denkfehler vor. Den Preisen der Ölkosten schließen sich alle Energieversorgungsarten an. Sei es Gas oder Elektrizität. Soll bedeuten, ist Öl teuer steigen sowohl Gas als auch Strompreise an. Wenn auch ein wenig verzögert:zwinker: Und die Frage bleibt einfach. Sollen wir das wirklich für Gut heißen? Eine weitere Frage bleibt auch. Dieses Thema scheint doch relativ viel Aufmerksamkeit zu erregen. Also sollten wir es in einem anderen Thraead abhandeln.
Gruß Andreas
Hallo Andreas,
okay, wenn das so ist, dann macht es doch erst recht Sinn am Öl zu sparen, damit dieser Preis nicht weiter steigt!
Deshalb ist es in diesem Sinn eben sinnvoller zu Hause zu sitzen und Strom zu verbrauchen aols Benzin zu vergeuden.
Natürlich soll jeder auch seine sonntägliche Spritztour machen. Aber man kann ja mal überlegen ob man zum Zoo oder zum Kino nicht genau so gut mit dem ÖPNV kommt!
Gruß Knut
@Timo:
es macht (in diesem Fall) einen Unterschied ob ich Energie aus Öl oder anderen einem anderen Träger verbrauche. Strom, beispielsweise aus erneuerbarer Energie, Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (sind nur zwei Beispiele) oder eben ob ich mit meiner Benzinkutsche durch die Gegend juckel.
Gruß Knut
Hallo Knut,
leider nicht. Strom wird nach wie vor zum größten Teil aus Braunkohlekraftwerken produziert. Zumindest in Deutschland. Erneuerbare Energiequellen nehmen nur einen geringen Prozentsatz ein.
Das liegt aber weniger daran, dass dieser "Ökostrom" nicht verfügbar ist, sondern am Stromnetz und dem Strommarkt. Dieser Strom wird europaweit innerhalb der Mitgliedsländer genutzt, bzw. es wird entsprechend eingespeist.
Bietet nun Frankreich, die eben zum größten Teil Energie aus Atomkraftwerken gewinnen, Strom an, kauft ihn ein Energieversorger in Deutschland auf und wir bekommen ihn aus der Steckdose. Natürlich ist immer ein Stückchen erneuerbare Energie enthalten, aber eben nicht komplett.
Selbstverständlich gibt es alternative Quellen um Strom zu gewinnen. Diese Alternativen gibt´s aber auch für den Kraftverkehr. Von Solar über Brennstoffzellen.
Aber solange die Atomlobby politisches Mitspracherecht hat, wird die Automobilindustrie den Teufel tun, und diese Autos erschwinglich und effektiv zu bauen. Denn diese Möglichkeit gibt es schon seit Jahrzehnten.
Zudem ist diese CO²-Hysterie ohnehin nur eine Modeerscheinung und blanke Heuchelei. Die Abgase unserer Autos bilden nur einen geringen Prozentsatz, Hauptverursacher wie Industrien bekommen Heuchelgesetzte vorgesetzt und dürfen so noch Jahrzehnte weiter verpesten während man in Deutschland garnicht schnell genug über PKW-Maut, Ökozonen und KfZ-Steuererhöhung nach CO²-Ausstoss diskutieren kann.
Und das gilt nur für Deutschland. Andere Länder, die schon heute mit den möglichen CO²-Folgen zu kämpfen haben, beteiligen sich überhaupt nicht an Einsparmaßnahmen - im Gegenteil, sie boykottieren und sabotieren Versuche.
Aber dem Bürger wird propagiert, dass jeder Einzelne die Verantwortung dafür trägt, dass die Eisbären ertrinken und die Hurrikan´s über die USA fegen. Und mit Schuldzuweisungen und Apelle an die Gutmenschenseele konnte man schon immer gutes Geld abkassieren und Steuern erhöhen. Das muss nur schön verpackt sein...
Gruss Timo
Hallo Timo,
bevor wir uns jetzt in anderen Fragen verlieren: mir ging es um Einsparungen beim Ölverbrauch. Autos fahren zu fast 100 % mit Ölprodukten!
Bei der Stromproduktion liegt der Anteil von Mineralölen gerade einmal bei gut 1 % der von erneurbaren Energien, Wind, Wasser, Biomasse, Photovoltaik, Müll liegt zusammen bei ~ 18 %.
Bei der Heizung kann ich dir keine genauen Zahlen nennen aber im wesentlichen teilen sich Gas und Öl den Heizungsmarkt, ein kleiner Teil Strom, etwas Holz, Müll und Wärmepumpen.
Die Ölreserven sind begrenzt.
In der Bundesrepublik kommen auf 1000 Einwohner 550 PKW, in China sind es gerade einmal 27. Noch! In Indien sind es noch nicht einmal 10! Noch nicht! Und auch die wollen alle einmal Auto fahren!
Gruß Knut
Hallo
wenn man mal ganz provokativ und egoistisch ist, warum soll man denn ein 3liter Auto kaufen (wenn man sich zB.ein 16l Auto leisten könnte) , wenn in sich in China oder Indien demnächst einer dafür ein 5 oder 6 l Auto kauft??? Damit der in China demnächst noch Autofahren kann?? Um Öl zu sparen?
Blue
Nachtrag: Meines Erachtens ist die Industrie in vielen Bereichen viel weiter als sie uns "Glauben machen möchte", warum auch immer Bei Autos, hmm wer kauft den die "Spritschleudern, wenn man für unwesentlich höhere Kosten z.B. ein Hybridauto kaufen könnte, was ist mit dem "Rattenschwanz" der z.B. an der Automobilbranche anhängt? Sind evtl. die Kosten geringer bei Massenproduktion? Fallen einige Zulieferproduktbranchen dann ganz weg?? ich weiss es nicht. Die Technik ist wohl schon da... aber es werden munter weiter Spritschleudern produziert? warum ???
Hallo blue,
China und Indien hat keine eigenen Ölvorkommen (und da wird man wohl auch nicht viel finden). Also müssen die dort das Öl einkaufen wo auch wir es beziehen. Da auch dort nicht unendlich mehr Öl gefördert wird, müssen wir uns das wenige Öl teilen und das wird den Preis weiter nach oben treiben.
Gruß Knut
PS:
die Industrie produziert das, was nachgefragt wird.
Anscheinend möchte aber niemand Autos, die leicht sind, weniger PS haben, langsamer sind, keine Klimaanlage haben, keine elektrischen Fensterheber etc. etc. all diesen Luxus erkaufen wir mit höherem Benzinverbrauch. Die Autos lassen sich von heute auf morgen produzieren.
Hybridantriebe, Elektroautos sind zur Zeit noch deutlich teurer.
Aber das muß man einer Frau mit eigenem Laden eigentlich nicht erklären.
Muckl1972
15.11.2008, 01:31
Hi Leute,
ich will da auch mal meinen Senf abgeben.
Als ich 18 war, habe ich für den Liter Benzin VERBLEIT 99 Pfennig bezahlt. Das ist nun 18 Jahre her, mein Wagen verbrauchte damals ca. 8 Liter, da kam die erste Öko Stufe, ganz klar der Umwelt zu liebe. Dann kam die zweite Öko Stufe und der Katalysator wurde eingeführt, was alle Fahrzeuge ohne wertlos machte oder unbezahlbar im Unterhalt. Das Blei im Kraftstoff wurde verboten. Ja die dritte Öko Stufe nicht zu vergessen. Ende des Jahrtausends endlich der Liter Benzin 2,- DM und natürlich immer noch der Umwelt zu liebe.
Hurra Hurra Milenium der Euro steht vor der Tür, ob es eine vierte Öko Stufe gegeben hat, weis ich nicht mehr und wenn dann wie Ihr es euch denken könnt der Umwelt zu liebe.
Inzwischen waren wir schon einmal bei 1,58 Euro für einen Liter Benzin, was ungefär dem dreifachen entspricht, als der Preis den ich vor 18 Jahren bezahlt habe.
Mein Fahrverhalten ist etwas ruhiger geworden, das hat aber nichts mit dem Spritpreis zu tun. Ich fahre immer noch viel ich muß oder will. Ich kenne auch keinen der wirklich bewußt seine Gewohnheiten geändert hätte, was im übrigen auch für die Technik gilt!
Mein erstes Auto ein Toyota Bj. 1976 Verbrauch/100km ca. 8 Liter, mein Auto heute ein Golf Bj. 1998 Verbrauch/100km ca. 9 Liter. :crazy::crazy::crazy:
Wo ist die viele Kohle hin? Der Umwelt zu liebe? Warum wurde die Technik nicht verbessert? Warum bin ich als Autofahrer immer der Sündenbock für alles was nur irgendwie Umelttechnisch schief läuft.
Weil der Deutsche zu blöd ist mal die Klappe auf zu machen und zu sagen " natürlich müssen wir unsere Umwelt schützen, aber doch nicht in dem ich mir mein Gewissen rein kaufe" !
Gestern habe ich ein Prospekt vom neuesten 7er BMW gelesen, tolles Auto neueste hightech Kiste, ein echtes deutsches Stolzfahrzeug, Verbrauch im Stadtverkehr 16,6 Liter Werksangabe. Wir wissen selber wie die stimmen.
Da stimmts nicht und nicht, daran das ich mich darüber freue, das ich mir mal einen Sonntagsausflug leisten kann. !
Hallo Knut,
die von Dir eingschlagene Taktik zieht nicht!
nochmal meine Frage:
wenn man mal ganz provokativ und egoistisch ist, warum soll man denn ein 3liter Auto kaufen (wenn man sich zB.ein 16l Auto leisten könnte) , wenn in sich in China oder Indien demnächst einer dafür ein 5 oder 6 l Auto kauft??? Damit der in China demnächst noch Autofahren kann?? Um Öl zu sparen?
Deine Antwort:
Hallo blue,
China und Indien hat keine eigenen Ölvorkommen (und da wird man wohl auch nicht viel finden). Also müssen die dort das Öl einkaufen wo auch wir es beziehen. Da auch dort nicht unendlich mehr Öl gefördert wird, müssen wir uns das wenige Öl teilen und das wird den Preis weiter nach oben treiben.
hat meine Frage nicht beantwortet.
Aus diesem Grund wird das Öl nicht länger halten. Also bitte warum soll ich mir ein 3l Auto kaufen, wenn sich dafür 10 Chinesen ein 5 l Auto kaufen? Der Preis wird immer nach oben gehen.
PS:
die Industrie produziert das, was nachgefragt wird.
bedingt richtig. Die Industrie produziert das, was mit geringsten Aufwand ( Kosten) den größtmöglich Gewinn erzielt und sich dabei am einfachsten absetzen lässt. z.B. Auto - ich denke dem Kundenwäre es egal ob er ein Hybridauto oder ein Benziner fährt, wenn der Preis dafür sich in etwa die Waage hält.
Wie ist es eigentlich mit Deiner beruflichen Tätigkeit? oder zahlen die Steuerzahler z.B. Deine Heizkosten?
Bezüglich meiner beruflichen Tätigkeit kann ich Dir berichten, daß seit nunmehr 5 Jahren KEINE Preiserhöhung in der CO2 Technik stattfand - Komisch Knut, wo doch Deiner Meinung nach die erhöhten Kosten bei Selbständigen doch immer direkt weitergegeben werden (hast DU das früher so gemacht in Deiner Selbstständigkeit?) Aber gerne gebe ich noch andere Beispiele, aufgrund meiner anderen beruflichen Tätigkeit ist mir bekannt, daß mittlerweile über 50% der Speditionen gerade so kostendeckend fahren. Teilweise gibt es dort Verträge die mehr als 2 Jahre alt sind hmm, die kriegen nix mehr an "Frachtgeld", die können einfach nix draufschlagen, oder aber unsere Landwirtschaft - Stichwort Milch.
Blue
Hallo Blue,
je weniger Benzin die Autos verbrauchen, desto länger wird der endliche Vorrat reichen. Das ist simpelste Mathematik und Logik.
Dabei ist es völlig egal, ob das Auto in China, Timbuktu oder Posemuckel fährt.
Zu den Spediteuren: wenn sie lediglich kostendeckend führen, dann gingen sie über kurz oder lang pleite, ihre überalteten LKW's hielten den Anforderungen des Wettbewerbs nicht mehr stand ... etc.
Vielmehr wird versucht das manko über Lohnkosten aufzufangen etc.
Das Problem Milch hat nichts mit endlichen Resourcen zu tun, sondern mit einer Überproduktion. Simple Marktwirtschaft: kanppe produkte werden teuer, ein Übernagebot lässt die Preise fallen (auch kurzfristig beim Benzin).
Das alles hat mit meiner beruflichen Tätigkeit nichts zu tun! Auch dieser Einwand war wenig hilfreich und geht an der Sache vorbei!
Gruß Knut
Hallo Knut,
nur das die Leute in China oder Timkuktu sich einen Dreck drumkümmern wie hoch der Verbrauch ist, die sind ge.. auf Auto und wollen fahren. Also nix mit globalem Einsparen.
Zu den Spediteuren: da ich beruflich zu 80% mit der Branche zu tun habe, weiss ich daß gerade sehr viele "Klein-Speditionen" am Limit fahren und kurz vorm Aufgeben stehen. Lohnkosten gröl Knut, all die "Großen was denkst Du denn wo die zugelassen sind ? in DE? Rofl.
Nein sicher nicht.
Bezgl. der beruflichen Tätigkeit; wer austeilt sollte auch einstecken können. Also bitte Knut einerseits nimmst Du Dir hier heraus meine berufl. Tätigkeit hier ins Spiel zu bringen, andererseits möchtest Du Deine nicht ins Spiel gebracht haben, ach ja ich vergaß - Du hast keine mehr, aber gerne können wir hier auch über die Art Deiner Einkünfte diskutieren, falls Du dieses wünschst.
@all.
Ich persönlich habe nichts gegen Menschen ohne berufl. Tätigkeit oder HartzIV-Empfänger, nur wenn ich sehe, daß sie in der Öffentlichkeit teilw. heuschlerisch/protzend usw. benehmen , da kommt mir das ko... . dies ist allgemein und nicht auf eine bestimmte Person bezogen.
Blue
Hallo,
mal ehrlich, wieso sollte man sich ein 16L Auto kaufen wenn man auch ein 87L Auto kaufen kann? Ich weiss Statistiken besagen dass Autos nur einenn kleinen Dreck abliefern im Vergleich zu der Industrie, aber persönlich halte ich diesen Anteil für viel grösser (beweisen kann es eh niemand)
Dass die Ölreserven endlich sind ist bekannt, verschwenden wir sie, werden sie noch schneller verbraten werden, insofern hat Knut recht...und mit dem Aufschwung der Asiatischen Länder wird es noch beschleunigt. Wir treten uns selber in den Alllerwertesten wenn wir die Ressourcen verschwenden.
Wenn ich mir so die momentanen Autos anschaue, und dann das Gejammere der Autoindustrie akucke, sage ich mir "Selber schuld" Wenn ich mir die Anschaffungskosten für einen Golf ankucke, frage ich mich was da der Name VW noch soll :crazy:, naja andere Firmen sind auch nicht besser :sunglas:
Meinetwegen können sie ein Tempolimit von 120 auf der Autobahn machen, bei uns war es vor einigen Jahren auch nicht schneller erlaubt, danach wurde das Tempo auf 130 erhöht :__) naja und jetzt warte ich mal gespannt wann das Limit bei euch ankommt :-p:-p
lg
Lars*derFahrteninsGrünehasst*:klatsch:
Hallo Lars,
richtig, selbst wenn wir in DE alle nur 3 l Autos fahren würden, wird sich an der Geamtsituation in DE nichts ändern, der Preis wird weiter steigen, das Öl wird verbraucht - vielleicht nicht so sehr von uns - aber von den anderen.
Meiner Meinung nach wird sich der Spritpreis/das Öl in DE dauerhaft nicht erheblich senken nur weil der Gesamtverbrauch in DE sich erheblich senken würde, wenn wir alle z.B. "3l-Autos fahren. Dann wird der Sprit/das Öl halt nach China usw. verkauft......vom "Neuen Markt kommt ein riesiger Bedarf.
Also werden wir weiter wie bisher mit höheren Kosten rechnen müssen, uns darüber aufregen, uns über Preissenkungen freuen und die Ersparnis bei ÖL/Sprit anderweitig in Konsum stecken und sei es nur um 1x mit der Familie Essen zu gehen, ins Kino oder Schwimmbad oder um nur einmal den Kühlschrank etwas voller zu machen.
Das Prinzip L. Erhard funktoniert schon lange nicht mehr.
LG "Blue
Hallo Blue,
mir ging es nicht um den Preis, sondern um die Ölreserven, sprich meinetwegen auch Umweltverschmutzung.
lg
Lars
Hallo,
ein wesentlicher Faktor wird leider übersehen:
der Staat kassiert - egal wie hoch oder niedrig Öl gehandelt wird - immer 65,45 Cent Mineralölsteuer inkl. Ökosteuer. Dazu kommen 19% Mehrwertsteuer - und zwar auf den Benzinpreis zuzüglich Mineralölsteuer.
Das heißt, wenn der Liter Benzin (Diesel errechnet sich anders) 1,00 Euro kostet vor Steuern, kostet er 1,6545 zzgl. 19 MwSt = 1,968855 Euro. Interessanterweise wird die Mineralölsteuer einberechnet um doppelt zu kassieren. Die Steuer auf der Steuer, quasi. Aus diesem Grunde möchte man ja auch die Ökosteuer nicht absenken, da man sonst doppelt Geld verliert.
Zum Preis von 1,968855 Euro/ Liter kommen noch 0,46 Cent/ Liter (Benziner) dazu. Dieser Betrag soll das europäische Bevorratungssystem finanzieren.
Im Endeffekt kostet uns also der Liter Benzin (egal, welche Sorte) 1,00 Euro vor Steuern - und wenn der Staat zugelangt hat kostet er 2,01 Euro/ Liter.
Tankt der Otto-Normal-Verbraucher sein Autochen mal voll (durchschnittlich 60 Liter) legt er 120,00 Euro auf die Theke - 60,00 Euro davon wandern in die dunklen Winkel der Finanzbehörden. Für nahezu keine Gegenleistung.
Erhöhen die Mineralölkonzerne aufgrund der widerlichen Börsenspekulanten den Benzinpreis um 10 Cent/ Liter, kostet der Liter Benzin statt 2,01 Euro schon 2,13 Euro. Also nicht etwa 10 Cent mehr, sondern durch die Steuern schon 12 Cent.
Da aber die Schwankungen selten bei 10 Cent liegen sondern umgerechnet deutlich höher, ergibt sich der horrende Spritpreis an unseren Tankstellen.
Für einen ausgeglichenen Haushalt in Berlin wird also auf "Sprit-sparen" geschissen - und genauso sehen dann die entsprechenden Heuchelgesetze aus.
Gruss Timo
Hallo Blue,
mir ging es nicht um den Preis, sondern um die Ölreserven, sprich meinetwegen auch Umweltverschmutzung.
lg
Lars
Hallo Lars,
die Ölreserven werden kleiner, egal ob wir ein 3l Auto oder ein 78l Auto fahren, auch werden m. E. die Reserven nicht länger halten, wenn die "neuen Märkte" dieses im gleichen Ma? oder sogar schneller verbrauchen als "wir" es einsparen.
LG Blue
Für alle die ein Auto das wahrscheinlich irgendwann mal auf den Markt kommen soll, vllt gefällts ja
Loremo (http://evolution.loremo.com/content/view/13/47/lang,de/)
hab ich mal entdeckt beim stöbern im I-net
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