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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Garnelenfilter



Michael H
06.01.2007, 22:04
Hallo,

immer wieder taucht die Frage auf, welcher Filter eignet sich am besten für ein Wirbellosenbecken ?

Möglichkeiten gibt es viele.

Die meißten Aquarianer beginnen mit einem Komplettset.
Diese Sets beinhalten oft einen Innenfilter. Das Problem der meißten Innenfilter besteht darin, dass kleinere Tiere angesaugt werden können und so schnell im Wirbellosenhimmel landen. Möchte man der Gefahr begegnen und sichert den Filter mit etwas feinmaschigen, so setzt sich der Ansaugbereich schnell mit Pflanzenresten zu und man muss ständig reinigen. Zudem haben diese Filter nur eine geringe Filterwirkung, erzeugen aber oft eine viel zu starke Strömung. Ähnliches gilt für Aussenfilter, obwohl diese durch ihr größeres Volumen eine bessere Filterwirkung erzielen.

Viele erfahrene Aquarianer setzen auf den sogenannten Hamburger Mattenfilter. Dieser Filter eignet sich sehr gut und zeigt eine fantastische biologische Filterwirkung. Der Nachteil besteht darin das er im Becken fest verbaut wird und im Bedarfsfall nur schwer zu reinigen ist. Wenn man eine zu grobe Filtermatte benutzt besteht die Möglichkeit das Tiere hinter die Matte geraten. Ist die Filtermatte zu fein, dann setzt sich der Filter schnell zu.

Manche betreiben ihr Aquarium auch ohne Filter. Ich selbst habe das noch nicht praktiziert und kann daher nicht viel dazu schreiben.

Das non plus ultra eines Filters im Wirbellosenbecken stellt für mich der Luftheber- Schwammblockfilter da.
Dieser Filter zeichnet sich durch extrem hohe Standzeiten, einfache Installation und hohe biologische Filterwirkung aus.
Es besteht keine Gefahr, dass Nachwuchstiere angesaugt werden. Im Gegenteil, können die Tiere diesen Filter abweiden und sich sogar in den Poren verstecken. Wer etwas teurere Zuchtformen pflegt wird über jedes Tier froh sein. Sollte einmal der Strom ausfallen hat man mit diesem Filter ebenfalls keine Probleme. Der einzige Nachteil besteht darin, dass man zum Betrieb eine Luftpumpe benötigt und diese in den meißten Fällen nicht ganz lautlos arbeitet.

Im Anhang habe ich Bilder von Filtern, die ein Rentner selbst produziert.
Die Bodenplatte ist aus Stein. Dadurch kann ein neuer Filter nicht auftreiben, zudem verhindert die Platte Schwingungen.
Diese Filter gibt es in vielen verschiedenen Größen. Das Filterelement kann man wahlweise in dreieckiger oder quadratischer Bauform wählen und auch die Porengröße kann nach Bedarf gewählt werden.

Ich hoffe ich konnte einigen "Unentschlossenen" die Vor- und Nachteile verschiedener Filter aus meiner Sicht darstellen und so etwas zur Planung eines neuen Beckens beitragen.

Ich freue mich natürlich auch auf eure Meinungen.
Welchen Filtertyp bevorzugt ihr und warum ?

Grüße

Micha