kickaha
10.01.2007, 20:46
Hallo zusammen,
ich möchte heute mal versuchen, ob einer von Euch eine zündende Idee hat, mit welcher mysteriösen Krankheit (?) ich es in einem meiner Becken zu tun habe.
Zunächst mal die Facts:
Wie lange läuft das Becken
160 L - 80x40x50
eingerichtet Mai 2005
Besatz derzeit:
19 oder 20 Rote Neons (jede Zählung bringt anderes Ergebnis O-))
8 Otocinclus
noch 1 von einstmals 9 Corydoras Paleatus
TDS
2 Zebrarennschnecken
WW:
Ph 6,5 - 6,8 (habe Torfsäckchen im Juwel Innenfilter)
KH2
GH Test kaputt (Farbe schlägt gar nicht mehr um) - zuletzt war es 5-6 (was auch im anderen Becken mit gleicher Filterung der Fall ist) - Änderung unwahrscheinlich (keine Steine etc., nix neu eingerichtet)
Nitrit unter 0,3 (kleinste Anzeige Sera Tröpfchen)
Nitrat nur mit Ratestäbchen schwankt zwischen 10-20
Temp. 25 Grad
WW ca. 30-40% alle 7-14 Tage (pendelt sich meistens bei 10 Tagen ein)
Symtome (bitte ganz genau beschreiben)
Zuerst waren in diesem Becken die Corys und eine Gruppe Rot-Blaue Kolumbianer Salmler. Letztere haben nach Monaten immer mehr schwarze Flecken (unregelmässig am ganzen Körper verteilt) bekommen bis manche riesige schwarze Stellen hatten. Wenn der Fisch sehr viele Flecken hatte, wirkte er irgendwann matter und starb (oder musste erlöst werden, je nach dem).
Über diese Krankheit bei dieser Salmlerart habe ich einiges im Netz gefunden und auch in dem anderen grossen Forum einige Mituser gefunden, die gleiches erlebt haben. Eine genaue Ursache dieser Erkrankung schien nicht sicher. Ich habe das dann auf "tja, diese Fische scheinen diese Krankheit wohl leider häufig zu bekommen, nicht Dein Fehler" festgemacht.
Nach den Kolumbianern kamen die roten Neons, die seit ca. Anfang 2006 bei mir sind und bislang gab es keine Abgänge. Die Tiere sind gut gewachsen und leuchtend gefärbt.
Die Corys jedoch wurden tw. dunkler, manche ruhiger (will nicht apathisch sagen) und es ist immer wieder mal einer gestorben. Anfangs habe ich dann auch mal aufgestockt, aber irgendwie war auch hier was "faul". Aber ohne deutlicher Anzeichen für eine KONKRETE Krankheit wusste ich nicht, was ich machen sollte.
Dann kamen die Barsche.
Wie wahrscheinlich viele Aquarianer bin ich (obwohl ich vorher viele Warnungen gelesen hatte) dem M. ramirezi verfallen. Und da mein Händler betonte, die wären def. aus unserem (mittelharten) Leitungswasser und meins ja sogar noch etwas weicher ist, habe ich es gewagt.
Leider ein typischer Verlauf, nach ein paar Wochen starb einer, dann einen nachgekauft, nach ein paar weiteren Wochen starb der ältere Fisch.... Nach 4 SBB habe ich einen Schluss-Strich gezogen.
Was mir allerdings aufgefallen war, war das einige der Tiere (der Barsche) Löcher in der Kopfregion bekamen. Lochkrankheit?
Ich habe immer nach einer gewissen Wartezeit noch ein Paar Apistogramma und zuletzt ein Paar Pelvicachromis taeniatus "molive" gehalten.
Was soll ich sagen? Die Pelv. Dame hatte wieder Löcher in der Kopfregion, den Mann sah ich jetzt einige Tage nur in seiner Höhle, heute beim WW war er wieder nicht zu sehen. Tote Tiere verschwinden in dem Dschungel mit Schnecken und Garnelen leider manchmal sehr schnell. (die Apistos waren leider auch nach einer gewissen Zeit nacheinander verstorben...)
KOMISCH ist jetzt aber noch das Verhalten der Neons seit einigen Wochen. Sie ziehen sich auffällig in den Beckenhintergrund, der sehr stark bewachsen ist, zurück und sind kaum noch zu sehen. Becken sieht fast unbewohnt aus. Kommen nur zum futtern aus der Deckung.
Mein letzer Cory macht auch keinen gesunden Eindruck, bewegt sich nicht so richtig munter, ist recht dunkel und er wirkt auch ein wenig krumm....
Anbei Foto vom Cory und von den nicht sichtbaren Neons....
Und übrigens: obwohl es ja heisst, Corys bekommen keine Lochkrankheit, hatte ich auch einen toten Cory, der diese typischen runden Krater auf der Stirn hatte. Da es das aber "nicht gibt" laut Internet habe ich es erstmal verdrängt.
Zwischendurch habe ich Vitamine zugegeben, ernährt werden die Fische mit Lefu, Frofu und Flocken/Tabs, m.E. durchaus schön abwechslungsreich.... (von Anfang an).
Letzte Woche hat es mir gereicht und ich habe meiner Fachhändlerin mein Leid geklagt und gefragt, ob das vielleicht doch diese Darmflagellaten sein könnten.
Da ich aber keine Abgänge bei Otos und Neons zu beklagen hatte, meinte sie aber, das sei unwahrscheinlich, meistens sei es wirklich nur ein Mineralstoffmangel.
Also da meine KH zu niedrig sei (2), was ich immer so toll fand für meine Weichwasserfische, wären zu wenig Mineralien und gerade Barsche, die einen dickeren Knochenbau im Kopfbereich hätten, würden von ihrer eigenen Substanz zehren.
Dann hat sie mir ein Aufhärtesalz mitgegen und meinte, es würde die KH leicht erhöhen aber die Fische würden viel munterer.
Die KH habe ich nicht nochmal gemessen, wäre ja eh nur minimal. Tatsache ist aber, dass die Fische sich keinen Deut anders benehmen.
Für mich ist da vom beobachten und vom Gefühl eine Krankheit im Becken aber was soll ich jetzt tun?
Ich bin nicht so der Freund von einfach mal irgendwas reinkippen. Und wenn was überhaupt? Sind es Baketerien, Würmer oder Parasiten?
Ich meine, ich möchte ja auch irgendwann mal wieder aufstocken (1 Barschpaar und ein paar Corys vielleicht) aber das mache ich sicher nicht jetzt, wo das alles so ominös ist.
Ich weiss, dass keiner von Euch Hellseher ist und danke Euch überhaupt für die Geduld mit dieser langen Story.
Ich hoffe, Ihr ächtet mich jetzt nicht gleich als "Fischverheizer", in meinen anderen Becken gibt es solche Probleme echt gar nicht....
Aber hier ist was faul und das Verhalten der Neons, dieses totale Verstecken ist mir nicht geheuer. Die waren ja vorher nicht so. Ich befürchte, das die auch krank sind aber man sieht es ja nun leider nicht von aussen.....außer einem, den kann ich aber auch nur sekundenweise beim Futtern sehen, der hat am Schwanzflossenansatz (an der schmalsten Stelle) einen weissen Knubbel oder so was (keine Pünktchenkrankheit, größer und nur der eine Knubbel oder Knoten).
Ich hoffe, ich habe auf der Faktenseite nichts vergessen, sonst fragt mich bitte.
Any ideas?
ich möchte heute mal versuchen, ob einer von Euch eine zündende Idee hat, mit welcher mysteriösen Krankheit (?) ich es in einem meiner Becken zu tun habe.
Zunächst mal die Facts:
Wie lange läuft das Becken
160 L - 80x40x50
eingerichtet Mai 2005
Besatz derzeit:
19 oder 20 Rote Neons (jede Zählung bringt anderes Ergebnis O-))
8 Otocinclus
noch 1 von einstmals 9 Corydoras Paleatus
TDS
2 Zebrarennschnecken
WW:
Ph 6,5 - 6,8 (habe Torfsäckchen im Juwel Innenfilter)
KH2
GH Test kaputt (Farbe schlägt gar nicht mehr um) - zuletzt war es 5-6 (was auch im anderen Becken mit gleicher Filterung der Fall ist) - Änderung unwahrscheinlich (keine Steine etc., nix neu eingerichtet)
Nitrit unter 0,3 (kleinste Anzeige Sera Tröpfchen)
Nitrat nur mit Ratestäbchen schwankt zwischen 10-20
Temp. 25 Grad
WW ca. 30-40% alle 7-14 Tage (pendelt sich meistens bei 10 Tagen ein)
Symtome (bitte ganz genau beschreiben)
Zuerst waren in diesem Becken die Corys und eine Gruppe Rot-Blaue Kolumbianer Salmler. Letztere haben nach Monaten immer mehr schwarze Flecken (unregelmässig am ganzen Körper verteilt) bekommen bis manche riesige schwarze Stellen hatten. Wenn der Fisch sehr viele Flecken hatte, wirkte er irgendwann matter und starb (oder musste erlöst werden, je nach dem).
Über diese Krankheit bei dieser Salmlerart habe ich einiges im Netz gefunden und auch in dem anderen grossen Forum einige Mituser gefunden, die gleiches erlebt haben. Eine genaue Ursache dieser Erkrankung schien nicht sicher. Ich habe das dann auf "tja, diese Fische scheinen diese Krankheit wohl leider häufig zu bekommen, nicht Dein Fehler" festgemacht.
Nach den Kolumbianern kamen die roten Neons, die seit ca. Anfang 2006 bei mir sind und bislang gab es keine Abgänge. Die Tiere sind gut gewachsen und leuchtend gefärbt.
Die Corys jedoch wurden tw. dunkler, manche ruhiger (will nicht apathisch sagen) und es ist immer wieder mal einer gestorben. Anfangs habe ich dann auch mal aufgestockt, aber irgendwie war auch hier was "faul". Aber ohne deutlicher Anzeichen für eine KONKRETE Krankheit wusste ich nicht, was ich machen sollte.
Dann kamen die Barsche.
Wie wahrscheinlich viele Aquarianer bin ich (obwohl ich vorher viele Warnungen gelesen hatte) dem M. ramirezi verfallen. Und da mein Händler betonte, die wären def. aus unserem (mittelharten) Leitungswasser und meins ja sogar noch etwas weicher ist, habe ich es gewagt.
Leider ein typischer Verlauf, nach ein paar Wochen starb einer, dann einen nachgekauft, nach ein paar weiteren Wochen starb der ältere Fisch.... Nach 4 SBB habe ich einen Schluss-Strich gezogen.
Was mir allerdings aufgefallen war, war das einige der Tiere (der Barsche) Löcher in der Kopfregion bekamen. Lochkrankheit?
Ich habe immer nach einer gewissen Wartezeit noch ein Paar Apistogramma und zuletzt ein Paar Pelvicachromis taeniatus "molive" gehalten.
Was soll ich sagen? Die Pelv. Dame hatte wieder Löcher in der Kopfregion, den Mann sah ich jetzt einige Tage nur in seiner Höhle, heute beim WW war er wieder nicht zu sehen. Tote Tiere verschwinden in dem Dschungel mit Schnecken und Garnelen leider manchmal sehr schnell. (die Apistos waren leider auch nach einer gewissen Zeit nacheinander verstorben...)
KOMISCH ist jetzt aber noch das Verhalten der Neons seit einigen Wochen. Sie ziehen sich auffällig in den Beckenhintergrund, der sehr stark bewachsen ist, zurück und sind kaum noch zu sehen. Becken sieht fast unbewohnt aus. Kommen nur zum futtern aus der Deckung.
Mein letzer Cory macht auch keinen gesunden Eindruck, bewegt sich nicht so richtig munter, ist recht dunkel und er wirkt auch ein wenig krumm....
Anbei Foto vom Cory und von den nicht sichtbaren Neons....
Und übrigens: obwohl es ja heisst, Corys bekommen keine Lochkrankheit, hatte ich auch einen toten Cory, der diese typischen runden Krater auf der Stirn hatte. Da es das aber "nicht gibt" laut Internet habe ich es erstmal verdrängt.
Zwischendurch habe ich Vitamine zugegeben, ernährt werden die Fische mit Lefu, Frofu und Flocken/Tabs, m.E. durchaus schön abwechslungsreich.... (von Anfang an).
Letzte Woche hat es mir gereicht und ich habe meiner Fachhändlerin mein Leid geklagt und gefragt, ob das vielleicht doch diese Darmflagellaten sein könnten.
Da ich aber keine Abgänge bei Otos und Neons zu beklagen hatte, meinte sie aber, das sei unwahrscheinlich, meistens sei es wirklich nur ein Mineralstoffmangel.
Also da meine KH zu niedrig sei (2), was ich immer so toll fand für meine Weichwasserfische, wären zu wenig Mineralien und gerade Barsche, die einen dickeren Knochenbau im Kopfbereich hätten, würden von ihrer eigenen Substanz zehren.
Dann hat sie mir ein Aufhärtesalz mitgegen und meinte, es würde die KH leicht erhöhen aber die Fische würden viel munterer.
Die KH habe ich nicht nochmal gemessen, wäre ja eh nur minimal. Tatsache ist aber, dass die Fische sich keinen Deut anders benehmen.
Für mich ist da vom beobachten und vom Gefühl eine Krankheit im Becken aber was soll ich jetzt tun?
Ich bin nicht so der Freund von einfach mal irgendwas reinkippen. Und wenn was überhaupt? Sind es Baketerien, Würmer oder Parasiten?
Ich meine, ich möchte ja auch irgendwann mal wieder aufstocken (1 Barschpaar und ein paar Corys vielleicht) aber das mache ich sicher nicht jetzt, wo das alles so ominös ist.
Ich weiss, dass keiner von Euch Hellseher ist und danke Euch überhaupt für die Geduld mit dieser langen Story.
Ich hoffe, Ihr ächtet mich jetzt nicht gleich als "Fischverheizer", in meinen anderen Becken gibt es solche Probleme echt gar nicht....
Aber hier ist was faul und das Verhalten der Neons, dieses totale Verstecken ist mir nicht geheuer. Die waren ja vorher nicht so. Ich befürchte, das die auch krank sind aber man sieht es ja nun leider nicht von aussen.....außer einem, den kann ich aber auch nur sekundenweise beim Futtern sehen, der hat am Schwanzflossenansatz (an der schmalsten Stelle) einen weissen Knubbel oder so was (keine Pünktchenkrankheit, größer und nur der eine Knubbel oder Knoten).
Ich hoffe, ich habe auf der Faktenseite nichts vergessen, sonst fragt mich bitte.
Any ideas?