Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tierliebe übertrieben??
Ich starte mal einen neuen Thread um auf Caro´s Thread rücksicht zu nehmen.
Was wäre passiert? Du wärst nach Hause gefahren, der Verkäufer hätte die Fische "entsorgt" und sofort dem Nächstbietenden angeboten...
Hallo Marlis,
Ohne das du es mir gleiche böse nimmst.....
Aber wäre das dann Caro´s schuld gewesen wenn der seine Fische umbringt??
Ausserdem ist das reine Spekulation das der die umgebracht hätte.
Demnach wäre ja dann fast jeder hier erpressbar, die Fische der anderen abzunehmen.
So ein Thread nach dem Motto "wer nimmt meine Fische, ansonsten mach ich sie weg?"
ACHTUNG! Würde ich niemals machen, war nur ein Beispiel zum Verdeutlichen.
Ach so, mir ist da noch was eingefallen.
An alle, die so denken wie Marlis oder Caro usw.
Wie hättet Ihr den entschieden wenn es eine reine Sachware gewesen wäre??
Die hättet Ihr doch auch nicht angenommen, oder??
Hallo Ingo!
Aber das hat doch auch nichts damit zu tun, wer woran Schuld ist.
Mal angenommen, da steht ein Typ neben dir und hält einen Eimer voller Fische über's Klo und sagt: entweder nimmst du sie oder jetzt und sofort ab dafür!
Für was entscheidest du dich?
Jeder Aquarianer, der in diesem Moment den Fischen lebewohl sagt (gehen wir mal davon aus, dass die noch alle völlig fit usw. sind), ohne es auch nur zu versuchen, denen zu helfen, der ist für mich eigtl. kein Fischfreund.
Für mich gibt's keine übertriebene Tierliebe, solange eine realistische (!) Chance besteht, den entsprechenden Tieren zu helfen!
Die Situation von Caro war für mich solch ein Fall.
Solange man nicht "erpresst" wird, mal eben einem Aligator Asyl zu gewähren
(zumal der auch nicht ins Klo passen würde... okay, jetzt wird's albern O-) ich hör ja schon auf... )
Ausserdem ist das reine Spekulation das der die umgebracht hätte.
Das ist übrigens ebenfalls Spekulation :zwinker:
Wie hättet Ihr den entschieden wenn es eine reine Sachware gewesen wäre??
Ich finde, hier sollte man schon den Unterschied machen, ob etwas lebt, oder nicht...
Viele Grüße, Kati
Casa Carota
05.01.2009, 21:45
Hallo Ingo,
ich nehme dir diesen Ansatz zur Diskussion keinesfalls übel.
Jeder muss für sich entscheiden, womit er klar kommt.
Dem einen tun die Tiere leid. Dewegen nimmt er sie mit (bzw. nimmt sie an wie blue die Krebse) ohne die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen. Im Gegenteil: diese Menschen investieren eine Menge Arbeit und Mühen, auch Kosten, damit die Tiere nicht womöglich "entsorgt" werden.
Andere wissen genau was sie wollen, sind nicht bereit, sich durch geplanten Besatz durch solche Spielchen anderer Menschen einen Strich machen zu lassen.
Ich denke, ich würde von Fall zu Fall entscheiden, welche Tiere ich bereit wäre aufzunehmen.
Ganz bestimmt würde ich mir auch nicht alles "andrehen" lassen.
Kompromisse in dieser Hinsicht habe ich aber auch schon eine Menge gemacht im Laufe meines Lebens.
Edit: wären es keine Tiere gewesen sondern nur "tote Gegenstände", hätte ich mich auf eine Mogelpackung nicht eingelassen.
Sprich: wenn ich Schrott entsorgen sollte, um die ersteigerte Ware zu bekommen - eindeutig ein NEIN!
Hallo Kati,
Ich wollte auch nicht sagen, das einer an irgentwas schuld hat.
Mein Beispiel mit dem Thread "nimm die oder sie sterben" hingt etwas, da der Verkäufer ja nicht mit dem Tod gedroht hat.
Als ich mein Becken gekauft hatte, hatte ich den Verkäufer auch gesagt das ich eigentlich ohne wollte. Er hatte dann auch gesagt "Geht nicht, wo soll ich denn mit den Fischen hin"
Du hast ja recht, den Eimer hätte ich warscheinlich auch genommen.
@Marlis
Es freut mich, das man auch etwas heikle Themen auf den Tisch legen darf.
@All
Ein ähnliches Problem entsteht ja auch bei der Krankenpflege wo, je nach Fischtyp, die Medis die Anschaffungskosten der Fische um ein Vielfaches übersteigen. Ich hatte ja schon mal wo anders gepostet, das ich einen Guppy in einem separaten "Karantäneeimer" wieder hinbekommen hatte.
Meine Oma meinte nur, "Lohnt denn das?? ist doch nur ein Fisch".
Oder wo ich mich gerne mit meiner Frau habe...die Katzen.....was soll man alles tun um sie zu retten......nun ja.....aber damit will ich hier gar nicht tiefer einsteigen.
hi
ich kenn zwar die hintergrund geschichte nicht aber ich mag es auch nicht wenn tiere von den weiteren kosten abhängig gemacht werden
es ist egal ob ein guppy 50 cent oder 3 € gekostet hat beides sind lebewesen und haben ein recht zu leben
jeder der denkt mhh die fische sind krank die medis kosten mich jetzt so und so viel ich kauf lieber neue fische ist in der aquaristik fehl am platz sry aber es ist so
wenn ich mich dazu entschliesse ein becken aufzustellen dann muss ich mit allem rechnen und auch bereit sein einiges dafür zu tun und zu investieren
wenn ich bedenke ich habe hier im moment 11 becken stehen und es kommen noch 8 dazu dann wird mir schon irgend wo schlecht aber ich weiss wo drauf ich mich ein lasse
hatte vor kurzem zb einen fall habe 5L verdunstetes wasser in meinem yellow fire becken nachgefüllt 20-30 min später wahren 80% der tiere milchig und die meisten auch schon tot habe direkt alles durch getest aber werte wahren alle normal also nehme ich mal an das zu viel chlor im wasser wahr bin dann zu meinem händler gefahren(erstemal das ich so was hatte) und hab mich mit dem unterhalten ,er sagte direkt becken neu machen alles weg werfen und neue garnelen rein , hab mir nur gedacht " du hast doch einen schaden oder" als ich zu hause wahr hab ich ein paar maßnahmen in angriff genommen siehe da 3 wochen später leben noch ca 20-30 garnelen von ca 150 stk haben keinen milchigen körper mehr nix
einige hätten bestimmt das gemacht was der händler ihnen geraten hat
lg patrick
Hallo
laut deutschem Recht sind Tiere , egal ob nun Nachbars Lumpi oder Omas Katze oder Caros Fisch(e), ein Gegenstand.
Und die Sache mit dem Eimer und dem Klo (@Kati), ich kann mich nur darum kümmern wofür ich auch Verantwortung tragen kann.
Wem und was nützt es wenn ich die Fische vor den Klo rette und sie aber abends mit unter meine Bettdecke nehmen muss, weil z.B. kein Becken oder , oder , oder....
Ausser dem wenn ich die Fische schon bei einem Fachhändler abgebe, gehe ich davon aus das er sich Artgerecht um die Tiere kümmert(Ich weiss, sehr Naiv). Weil der ja so einen lustigen Ahnungsschein machen musste.
Hallo
laut deutschem Recht sind Tiere , egal ob nun Nachbars Lumpi oder Omas Katze oder Caros Fisch(e), ein Gegenstand.
Hi,
das stimmt so nicht.
Bürgerliches Gesetzbuch
Neu eingefügt wurde § 90a BGB, der besagt, dass Tiere keine Sachen sind und durch besondere Gesetze geschützt werden. Allerdings sind auf Tiere weiterhin dieselben Vorschriften anzuwenden, die auch für Sachen gelten, soweit im Gesetz nicht etwas anderes bestimmt ist.Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_Verbesserung_der_Rechtsstellung_des_Tie res_im_b%C3%BCrgerlichen_Recht)
Das bedeutet unter dem Strich, daß zwar im Handelsverkehr Tiere vertraglich wie "Sachen" behandelt werden, aber durch andere Paragraphen besonders geschützt sind. Betrifft z.B. Hausratversicherungen etc.
Ansonsten weiß ich nicht, wie das der Einzelne sieht. Mal abgesehen von "Erpressungsversuchen", auf die ich vermutlich sehr empfindlich reagieren würde, ständen bei mir die Tiere wohl an erster Stelle.
Bedeutet: würde mir jemand drohen: nimm die Fische mit oder ich kipp sie ins Klo... würde ich dem vermutlich sagen: warte, ich hol eben meine Handykamera raus, dann kannste kippen und anschliessend hast Du eine Anzeige am Hals... das würde dem zumindest verleiden, sich jemals wieder Tiere anzuschaffen. Bei sowas kann ich ausgesprochen fies werden.
Aber mitnehmen würde ich die Fische trotzdem. Was ich nicht verstehen kann: Wieso werden eigentlich solche Unterschiede zwischen Kuscheltieren und AQ-Tieren gemacht? Mir sind meine Fische, Garnelen und Krebse genauso ans Herz gewachsen wie meine Katze, für die ich übrigens zuletzt ein Heidengeld ausgeben musste, um ihr Leben wenigstens um ein halbes Jahr zu verlängern. Selbst das Wissen, daß die OP (Tumor im Bein) ein Roulette-Spiel war, hat mich nicht davon abgehalten, der OP am Ende doch zuzustimmen, obwohl mir die Entscheidung wahnsinnig schwer gefallen ist. Nicht wegen der Kosten, sondern einfach im Hinblick auf die Konsequenzen für meine Dicke. Bein ab oder elendiglich am Krebs verrecken....
Ich bringe das hier deshalb als Beispiel an, weil ich auch bei meinen AQ-Bewohnern genau diese Grundlage als Entscheidungshilfe heranziehen würde. Sehen denn eigentlich die Leute, die einfach entscheiden, die Tiere dann ins Klo zu schmeissen, das Leiden dieser Wesen nicht? Wie kann ich denn zusehen, wie ein Fisch, eine Garnele oder ein Krebs sich zu Tode quälen und nur an meinen Geldbeutel denken? Oder an meine Unbequemlichkeit? Das hat meiner Meinung nach nichts mit Sentimentalität zu tun. Wer meint, Fische im Klo entsorgen zu dürfen, dem sollte man vielleicht mal ein paar Minuten den Kopf in eine Kloake halten, damit er weiß, wie sich das anfühlt....
Hallo,
solange ich es als Privatperson verantworten kann, Fisch und Co. aufzunehmen werde ich dieses auch tun. Mit verantworten meine ich zum Beispiel: das ich eine gewisse Grundkenntnis, das notwendige Zubehör, die Zeit, aber auch die finaziellen Mittel habe, diese aufzunehmen (ggf. über einen längeren Zeitraum oder gar für immer). Wenn plötzlich ein Anruf kommt "habe 7 fast ausgewachsene Kadango´s abzugeben - da lehne ich auch schon mal ab, versuche sie aber bei anderen Malawihaltern unterzubringen (man hat ja nicht mal eben ein leeres min. 500l Notbecken rumstehen) und einfach in ein besetztes Becken - noe danke.
LG "Blue
Hallo,
mich würde einmal interessieren, wieviel % der vom Zoll beschlagnahmten Tiere krepieren?
gruß jo
Hallo,
Ich sehe es wie blue: kann ich die Fische nicht unterbringen, oder sie sofort vermitteln, dann kann ich auch nichts mehr tun. Und irgendwelche Fische die zu meinem Bestand nicht passen, (oder gar krank aussehen) nehme ich nicht an, alleine um meinen Besatz zu schützen.
lg
Huhu!
Mag das nochmal eben klarstellen...
Wem und was nützt es wenn ich die Fische vor den Klo rette und sie aber abends mit unter meine Bettdecke nehmen muss, weil z.B. kein Becken oder , oder , oder....
Darum hab ich ja geschrieben:
solange eine realistische (!) Chance besteht, den entsprechenden Tieren zu helfen!
Was nicht passt, kann in diesem Fall schwer passend gemacht werden.
Aber auch, wenn man die Tiere in dem Moment nicht selber aufnehmen kann, würd ich doch zumindest versuchen, sie so schnell es geht anderweitig unterzubringen.
Da bin ich ebenfalls mit Blue einer Meinung!
Viele Grüße, Kati
Stefan69
06.01.2009, 11:41
Moin, moin,
der Meinung schließe ich mich hier auch mal an.
Man sollte nicht darüber nachdenken, WAS MAN NICHT TUN KANN, sondern vielmehr ausloten, WAS MAN TUN KANN.
Klar kann man nicht jedes Lebewesen retten, aber die, die man retten kann, sei es durch Asyl oder durch Weitervermittlung sollte man retten.
Was definitiv feststeht ist, das keinesfalls Tiere lebend "entsorgt" werden dürfen, indem man sie ins Klo spült oder irgendwo aussetzt.
Dann, wenn es wirklich keine Möglichkeit gibt, ist der Fisch fachgerecht zu töten, was eine Verwendung als Futtertier nicht ausschließt.
Jedes Tier hat natürliche Feinde, kombiniert man die sinnvoll, ist eine Überpopulation in den meisten Fällen nicht gegeben, sodas sich diese Probleme gar nicht ergeben würden.
Meist wird aber nach Aussehen entschieden und nicht nach artgerechtem System. Warum einen farblosen Fisch, wenn es doch auch der knallrote sein kann ... verkehrtes Denken !
Gruß, Stefan
Sorry Stefan,
dem muß ich aber widersprechen.
Wieso sollte ich mich z.b. denn nicht für den knallroten fisch entscheiden und stattdessen aber für den farblosen wenn er mir aber nicht gefällt?!?
Haben nicht alle im becken das schwimmen die auch ein bisschen gefallen?
Und was nützt es wenn ich einem tier helfe aber nicht weiß wohin? Wenn man die platzmöglichkeiten nicht hat dann kann man noch so tierlieb sein aber dann würde ich mir doch nicht die tiere mitnehmen und sie dann vielleicht in einem eimer halten nur weil ich nun der retter der fische sein will..Dann würden sie bei mir im eimer auch früher oder später zugrunde gehen weil nämlich der platz und die haltungsmöglichkeiten fehlen.Man kann nicht immer Gott spielen. Möchte ich auch garnicht. Sorry aber das geht nun etwas zuweit..
Denk dochmal nach bitte..
Nicht jeder hat die Möglichkeit die ganze Wohnung mit Aq auszustatten...^^
Moin, moin,
der Meinung schließe ich mich hier auch mal an.
Man sollte nicht darüber nachdenken, WAS MAN NICHT TUN KANN, sondern vielmehr ausloten, WAS MAN TUN KANN.
Klar kann man nicht jedes Lebewesen retten, aber die, die man retten kann, sei es durch Asyl oder durch Weitervermittlung sollte man retten.
Was definitiv feststeht ist, das keinesfalls Tiere lebend "entsorgt" werden dürfen, indem man sie ins Klo spült oder irgendwo aussetzt.
Dann, wenn es wirklich keine Möglichkeit gibt, ist der Fisch fachgerecht zu töten, was eine Verwendung als Futtertier nicht ausschließt.
Jedes Tier hat natürliche Feinde, kombiniert man die sinnvoll, ist eine Überpopulation in den meisten Fällen nicht gegeben, sodas sich diese Probleme gar nicht ergeben würden.
Meist wird aber nach Aussehen entschieden und nicht nach artgerechtem System. Warum einen farblosen Fisch, wenn es doch auch der knallrote sein kann ... verkehrtes Denken !
Gruß, Stefan
Hallo Sonja!
Und was nützt es wenn ich einem tier helfe aber nicht weiß wohin?Wenn man die platzmöglichkeiten nicht hat dann kann man noch so tierlieb sein aber dann würde ich mir doch nicht die tiere mitnehmen und sie dann vielleicht in einem eimer halten nur weil ich nun der retter der fische sein will
Darüber wurde ja nun schon einiges geschrieben; so drehen wir uns doch eigtl. nur im Kreis :zwinker:
Außerdem hat der Stefan ja auch geschrieben:
Klar kann man nicht jedes Lebewesen retten, aber die, die man retten kann, sei es durch Asyl oder durch Weitervermittlung sollte man retten.
Man muss halt abwägen, so wie du auch schreibst, ob man einen sinnvollen Ausweg findet, oder ob die Rettungsaktion die Leiden des Tieres letztendlich nur verlängert. Was eben dann der Fall wäre, wenn man tatsächlich keine artgerechte Unterkunft für das Tier auftreiben kann.
Ich denke, da sind wir uns doch alle einig, so kam es zumindest für mich in diesem Thread rüber...
Viele Grüße, Kati
Hallo,
ich definiere übertriebene Tierliebe anders.
Übertiebene Tierliebe ist für mich ...
z.B. Die Menschen die ihren Hund mit Leckerlis voll stopfen bis kurz vor den Platzen,die ihren Hund keine artgerechte Haltung bieten,weil sie meinen.. Hund dürfte nicht laufen etc.ppOoOTragetasche,Buggy..OoO
Oder z.B. 100 Katzen auf 60 qm,nur weil man jedes Tier aufnimmt etc.pp
Oder wie letztens im Fernsehn hunderte von Wellensittichen in der Wohnung ...
Oder um bei den Fischen zu bleiben 2 Diskuse in 54 l quetsch um sie zu retten...
Falsche Tierliebe ist für mich Tiere einfach zu nehmen/holen/kaufen.. ohne zu Wissen,was für dieses Tier gut ist,sprich ohne Infos über dieses Tier,diesen Tier unwissendlich zu schaden...nicht Artgerecht zu halten,leider ist das bei Fischen öfter der Fall...
Ich empfinde es als normale Tierliebe...
..wenn jemand zum Beispiel ein Becken ersteigert(der Grundwissen über Fische besitzt)dann feststellt das Tiere drin sind und diese Tiere mitnimmt um sie selbst zu behalten in diesen Becken oder für diese Tiere ein neues gutes zu Hause suchen..
Wo hätten die Tiere denn auf die schnelle ohne Becken bleiben sollen ?
Klar man hätte vom Kauf zurück treten können,hätte,habe.. hab ich nicht...OoO
Es ist auch normale Tierliebe für mich,wenn man ein Tier findet was Hilfe braucht,es erstmal mit zu nehmen oder zum TA zu bringen oder ins Tierheim,oder,oder....man kann doch nicht dran vorbei gehen und sagen das geht mich nichts an....genauso ist es für mich normale Tierliebe ,wenn ich jemanden anscheiße der z.B. seinen Hund verprügelt...ich kann doch nicht wegsehen...?
Auch ist es normale Tierliebe,ein Tier bei mir aufzunehmen ,wenn ich die Zeit und die Artgerechtenmöglichkeiten für dieses Tier habe...
Klar man kann nicht jedes Tier retten,nur wenn Menschen denken...das geht mich nichts an...es geht uns alle was an...
Das sind so meine Gedanken dazu....
LG Biene
Andreas W
06.01.2009, 14:56
Hallo,
falsche Tierliebe erlebe ich hier sehr häufig an einem nahegelegenen See. Da werden das ganze Jahr über wildlebende Tiere gefüttert, damit sie eines Tages, wenn es mal wieder zu viele geworden sind abgeschossen werden. Als mal eine Dame mit drei Alditüten altem Brot ankam gab es richtig Ärger. Ich konnte vor Wut nicht anders als sie einfach nur zur Schnecke zu machen.
Viele Beispiele wurden ja schon genannt. Vielleicht kommen ja noch einige dazu, und vielleicht merkt ja auch der eine oder andere hier, daß er aus Unachtsamkeit vielleicht ja auch in dem einen oder anderen Fall falsch handelt. Das muss ja nich mal bewusst gemacht werden. Die Dame mit dem Brot hat womöglich nur das Wohl der Tiere gesehen, und sie gucken ja auch so drollig. Darüber, dass sie sich natürlich anders ernähren und vor allem nicht unbedingt im Überfluß dachte sie aber nicht nach.
Selbiges passiert ja auch in jeder größeren Stadt wo die Leute so gerne die Tauben füttern. An anderer Stelle werden auch sie bekämpft.
Gruß Andreas
Edit: Nu war ich so im Eifer, dass ich das Thema vergessen hatte. Ich persönlich treffe die Entscheidung, ob Tiere annehmen ja oder nein nach meinen Mitteln. Nehme ich zB die Gruppe Skalare, so sind sie bei Caro hundert mal besser aufgehoben als bei mir. Ich habe schlicht kein Becken zur Verfügung indem ich sie unterbringen könnte. In dem Fall von Caro hätte ich auch so wie sie gehandelt. Die Fische sind schon eine lange Zeit im Becken und so ist es auch nicht so schlimm wenn sie noch einige Zeit länger dort drin sind.
Schlimmer wäre es gewesen, wenn sie auf einmal über Wochen im Eimer hätten leben müssen usw. Das hätte ich gar nicht eingesehen. Wäre Caro nun vom Kauf zurück getreten, so wäre die Frage, wie hätte der Verkäufer gehandelt. Um nicht ein weiteres Mal eine Auktion starten zu müssen liegt der Verdacht nahe, dass er die Tiere vielleicht anderweitig entsorgt hätte. Das hätte auch ich nicht eingesehen und sie mitgenommen.
Hallo,
falsche Tierliebe erlebe ich hier sehr häufig an einem nahegelegenen See. Da werden das ganze Jahr über wildlebende Tiere gefüttert, damit sie eines Tages, wenn es mal wieder zu viele geworden sind abgeschossen werden.
OT: Du meinst doch nicht etwa meinen schmerzlich vermissten Abtskücher See? :) (ich liebe diese Bisamratten. Wobei ich auf dem Foto unten einer gerade erkläre, warum ich KEIN Brot habe *g*)
Andreas W
06.01.2009, 18:32
Hallo Jutta,
doch, den Abtskücher Teich meine ich. Soweit ich weiß handelt es sich bei ihnen aber nicht um Bisamratten, sondern um Biberratten (Nutrias). Sind sich aber recht ähnlich und hundert prozentig kann ich es auch nicht sagen.
http://www.velberteransichten.de/abtskueche.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Biberratte
Dort ist auch dieses Bild entstanden.
http://www.amateur-digitalfotos.de/galerie/data/media/7/Fliegender_Schwan.JPG
Putzige Tiere. Was ist die Welt doch klein.:smile:
Gruß Andreas
hallo Stefan,
Dann, wenn es wirklich keine Möglichkeit gibt, ist der Fisch fachgerecht zu töten, was eine Verwendung als Futtertier nicht ausschließt.
Gruß, Stefan
dumme Frage vielleicht, aber wie geht das? Den Kopf abschneiden - bei einem Neon? Wie machtst du / macht ihr das?
Andreas W
06.01.2009, 20:22
Hallo Bruno,
dazu gibt es einige Möglichkeiten. Aber dieser Thread dient zum Erhalt von Tieren, und nicht zum Abmurksen. Da wäre ein getrennter Thread sicher sinniger:smile:
Gruß Andreas
Hallo,
Das GU Buch schreibt zum Thema "Tierschutzgerechtes Töten" folgendes:
"Setzen Sie die Fische in einen Eimer mit 2 Liter Wasser und geben Sie 10 Tropfen Nelkenöl dazu, um die Tiere zu betäuben.
Durch Zugabe weiterer 50 Tropfen werden die Fische getötet. Beim toten Tier dürfen sich die Kiemen nicht mehr bewegen. Ansonsten muss die Dosis erhöht werden."
Habe es aber noch nie gemacht.
Huhu Bruno!
Einmal noch schnell OT: O-)
Hier (http://www.aquarium-stammtisch.de/Forum/showthread.php?t=1142&highlight=t%F6ten+richtig) hatten wir mal einen Thread, wo es um das Töten/Erlösen von Fischen ging.
Fall du noch Fragen hast, kannst du sie ja viell. dort stellen, oder einen neuen Thread aufmachen.
Viele Grüße, Kati
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