Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eier vom Schmetterlings-Regenbogenfisch
Hallo,
hat hier jemand Erfahrung mit der Vermehrung von kleinen Regenbogenfischen. Ich habe heute mal im Javamoos nach Eiern meiner Iriatherina werneri gesucht und tatsächlich welche gefunden. Nun bräuchte ich Tipps. Ich würde zu gerne kleine Iriatherina werneri aufziehen.
Ich habe die gefundenen Eier in ein Schälchen mit Frischwasser gegeben. Das Schälchen schwimmt im Elternbecken. Das Javamoos, in dem ich die Eier gefunden habe, gab ich in ein Aufzuchtnetz. Vielleicht sind ja noch Eier im Javamoos.
Dann habe ich noch Javamoos aus einem anderen Becken zu den Iriatherina Werneri gegeben. Vielleicht laichen sie ja demnächst nochmals ab.
Hier ein Foto eines Eis.
Hallo,
in dem Schälchen, in das ich die Eier gegeben habe, ist nichts zu sehen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich noch Eier darin sehe.
Aber in dem Aufzuchtnetz, in das ich das gründlich durchsuchte Javamoos gegeben habe, schwimmen seit heute Morgen 6 Larven. Und sie können nur von den Schmetterlingsregenbogenfischen sein!
Tja, leider liest man immer wieder: Die Iriatherina werneri sind leicht zum Laichen zu bringen. Schwierig ist jedoch die Aufzucht der sehr kleinen Larven.
Drückt mir doch bitte mal allesamt die Daumen!
Wenn es euch interessiert, werde ich hier berichten, wie es weiterging.
Ich füttere sie derzeit, da ich mir unsicher bin, auf verschiedene Art und Weise:
1x täglich 1 Tropfen Nobil fluid Artemia
Dann häge ich etwas Javamoos ins Becken, da ich unterm Mikroskop gesehen habe, dass sich dort viele Kleinstlebewesen tummeln.
Mehrmals täglich eine mit dem Mörser sehr fein zerriebene Mischung aus kleinen Flocken für Jungfische und Welstabletten mit 20% Spirulina.
Das Wasser in ihrem Becken ist leicht grün, da ich die Eltern ja noch häufig füttere, vor allem mit Artemia. Vermutlich dadurch konnten sich hier auch im Wasser schwebende Algen entwickeln.
Könnte ich die Bildung von Grünwasser etwas beschleunigen?
Übrigens sind die Larven gar nicht so klein, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich finde, Kampffisch-Larven sind anfangs kleiner, diese fressen allerdings schon früh Artemia, sodass die Fütterung nicht so problematisch ist.
Hallo Karana,
ich drücke Dir ganz dolle Daumen. Ich wäre bestimmt auch total verunsichert und je nach dem, was mit meinem Laichmob passiert, bin ich dann auch sehr nervös :lach:
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du weiter davon berichtest!
Hallo,
den Larven geht es weiterhin gut.
Zusätzlich sind gestern im Becken der Eltern noch weitere Larven aufgetaucht. Davon habe ich ganz schnell (um sie zu retten) zwei Stück zu den anderen Larven in das Aufzuchtnetz gesetzt. Dann ist mir siedendheiß eingefallen, dass dies ja auch Melanotaenia praecox (Diamant- oder Neon-Regenbogenfisch)- Larven sein könnten, denn ich habe das entnommene Javamoos ja durch Javamoos aus meinem 300l-Becken ersetzt. :-O
Nunja, jetzt habe ich im Aufzuchtnetz eventuell auch noch 2 Praecox-Larven und hoffe nur, dass diese nicht schneller wachsen als die Werneri.
Die anderen habe ich also ihrem Schicksal überlassen, was sie bis heute nicht weiter gestört hat.
Sollen die Werneri etwa die winzigen Larven nicht fressen?
:oo:
Hallo,
-die Larven, die im Elternbecken waren, sind verschwunden.
-Es war dann wieder eine aufgetaucht, die ich ebenfalls in den Aufzuchtkasten gegeben habe. Ich schaue nun jeden Morgen einmal über die Wasseroberfläche um weitere Larven (falls es welche gibt) abzusammeln.
- Den 9 Larven(6 sicher Werneri) geht es gut, sie stehen gerne in der leichten Strömung und fressen dort offensichtlich irgendetwas. Leider gelingt mir kein gutes Foto von den Kleinen.
- Die am Sonntag abgesammelten Eier in dem Schälchen hielt ich für abgestorben, da ich kleine Pünktchen darauf sah. Die Pünktchen hielt ich für Schimmel. Ich legte ein Ei unters Mikroskop und sah eine Art Fluss darin. Wenn etwas darin fließt, lebt es, dachte ich und gab es schnell wieder zurück in die Schale. Die Eier entwickelten sich weiter und heute sind schon Augen zu erkennen.
Hallo,
ich drücke Dir ganz dolle die Daumen, daß alles mit den Jungen klappt. Sie wachsen ja auch sehr langsam und daher ist ihre Aufzucht ja auch so schwierig.
Berichte bitte weiter von ihnen :wink:
Hallo,
meine Kamera ist leider nicht gut genug um die kleinen Larven gut zu fotografieren. Trotzdem zeige ich euch ein aktuelles Foto, denn mehr kann man auch mit bloßem Auge nicht erkennen. Es sind übrigens immer noch 9 und das sehe ich als gutes Zeichen. Bald müssten auch die Larven, die noch in dem Schälchen sind schlüpfen.
Fischeversenken
11.02.2007, 19:50
Vielleicht kennst du jemanden dein einen Teich hat oder hast sogar selber einen, wo du mal nach Pantoffeltierchen schauen kannst. Musst nur auf Cyclops aufpassen (am besten durch ein AtemiaSieb schicken) Man kann auch Super unter dem Mikroskop anschauen wie kleine Fische die winzigen Pantoffeltierchen frassen (hab ich bei Zebrabärblingen gemacht)
Hallo Schorschi,
wie legst du die Larven unter ein Mikroskop, ohne ihnen zu schaden? Ich habe heute Morgen ein paar Eier mit Augen gesehen, davon würde ich gerne eines unter dem Mikroskop anschauen, möchte aber nicht, dass es meine Begutachtung nicht überlebt.
Ich habe übrigens selbst einen fischlosen kleinen Teich. Leider konnte ich in dem Wasser noch keine Pantoffeltierchen entdecken. Vielleicht sollte ich mal im Schlamm suchen.
Die Larven aus den Eiern in dem Schälchen sind heute Nacht alle auf einmal geschlüpft. Sie waren 7 Tage in dem Schälchen und ich konnte auch bei genauester Begutachtung nur 5 Eier entdecken. Trotzdem waren heute Morgen 9 Larven in dem Schälchen.
Als ich wie jeden Morgen die Wasseroberfläche kurz betrachtete, um eventuelle Larven abzuschöpfen, sah ich in an der Wasseroberfläche treibendem "Farn" 3 Eier. Ich konnte nicht anders als sie ebenfalls in ein Schälchen zu geben. Dabei habe ich momentan wirklich genug Larven und sollte mich erst mal darauf konzentrieren, diese großzuziehen.
Fischeversenken
12.02.2007, 15:28
Es gibt so glasschälchen, wo cih die Larven drin hatte, zur not auch kleine Petrischalen... muss mal nach nem bild suchen, poste ich dann wenn ich das gefunden hab.
FirstFish
12.02.2007, 20:55
Hi Karana,
ich hab auch so einige RBF in meinem BigTank (siehe Sig-Link).
RBF sind ja Dauerlaicher, dass heisst, du wirst eigentlich täglich Eier oder Larven finden.
Ich fische beim wöchentlichen WW auch immer so zw. 5 u. 15 Stück ab und verbringe sie in ein Einhängebecken.
Das Wachstum, seeehr langsam, du brauchst sehr viel Geduld und Zeit. Dazu kommen dann diverse Rückschläge. Die Überlebensquote liegt bei mir bei etwa 10:1, also nicht trauern, wenn plötzlich kein Fischlein mehr zu sehen ist.
Was aber auch daran liegen kann, dass sie durch das Netz entwischen. Mein Einhängebecken hat 0,7 mm große "Poren", da hauen bei mir immer mal wieder kleine Larven ab ins große Wasser.
Ab ca. 1,5cm sollten die Jungfische dann stabil stehen.
Zur Fütterung, keine meiner Larven hat jemals pulverisiertes Trockenfutter angenommen, sie spucken es permanent wieder aus.
Zwecks Anfütterung der Minilarven nehme ich Protogen von Hobby (Infusorienansatz), hierzu geht in kleinen Mengen auch hartgekochtes, aufgeschlemmtes Eigelb in kleinen Mengen (s. HIER (http://www.firstfish.de/cms/front_content.php?idcat=57&idart=146)).
Sind sie dann so ca. 7-10mm groß, gibt es zerriebenes Cyclop-Eeze (http://www.firstfish.de/cms/front_content.php?idcat=57&idart=144), welches sehr gern gefressen wird (sieht man gut an den orangefarbenen Bäuchen).
Dann wird langsam an kleines Frostfutter (Cyclops, Moina) gewöhnt.
BTW: ... deine RBF-Threads waren der Grund, warum ich mich gerade hier angemeldet habe :sunglas:
cheers
Hallo Ingo,
dieses Protogen, lebt das noch? Ich meine, kann man daraus Infusorien züchten? Das klingt ja sehr interessant.
Ich glaube, ich bestelle mir mal Protogen und Cyclop Eeze. Meine Larven scheinen jedoch durchaus das Staubfutter zu fressen, ich zermahle Welstabletten (mit 20% Spirulina) in einem Mörser. Dazu habe ich noch etwas Mikroflocken für Lebendgebärende gegeben und ebenfalls im Mörser zermahlen.
Hast du an Regenbogenfische auch schon dekapsulierte Artemia verfüttert oder findest du die normalen, frischgeschlüpften besser.
Heute sah ich beim Lichteinschalten eine kleine Larve vom Boden des Beckens nach oben schwimmen. Ich konnte sie einfangen und Fotos machen. Da der Boden des Schälchens bedruckt ist und sie auf einem Foto parallel zu den Buchstaben steht, konnte ich die Larve gut messen. Sie ist 4 mm groß. Sie muss aber eine Weile im Elternbecken überlebt haben, denn sie ist so groß wie die größten Larven im Aufzuchtnetz.
Danke für deine Informationen, ich sammle jetzt weiter Eier ab, da du ja schreibst, dass ich mit einem hohen Prozentsatz an Verlusten rechnen muss.
Hallo Karana,
dann drücke ich mal die Daumen und halte mich an Deine Proben. Noch kann man bei mir nichts sehen, aber wenn Du sagst, daß es bis zu 7 Tage dauern kann bis sie schlüpfen, müßte ich zum Ende der Woche etwas sehen.
@FirstFisch: 1200l-wow :respekt: Welche Arten pflegst Du da drinne?
FirstFish
13.02.2007, 20:06
Hi,
Original von Karana
dieses Protogen, lebt das noch? Ich meine, kann man daraus Infusorien züchten?
... genaus das. Es handelt sich um ein Nährbodengranulat, welches aus konzentrierten Infusorien besteht. Wenn es ins Wasser kommt, leben die Infusorien wieder auf und stehen als Futter zur Verfügung.
Entweder wirft man ein paar Bröckchen direkt in das Zuchtbecken (so mach ich es) oder man kann auch einen Ansatz in einem Glas o.ä. herstellen und die Infusorien mit einer Pipette verfüttern.
Original von Karana
Danke für deine Informationen, ich sammle jetzt weiter Eier ab, da du ja schreibst, dass ich mit einem hohen Prozentsatz an Verlusten rechnen muss.
... die Verluste müssen nicht zwangsläufig und überall so hoch sein, so sieht es halt bei mir aus. Ist also nur meine Erfahrung, vll erzielst du ja eine höhere Rate :smile:
Du machst dir ja eine Menge Arbeit mit den Tierchen und kümmerst dich um das Drumrum, deswegen wünsch ich es dir :top:
Original von mephi
@FirstFisch: 1200l-wow
Welche Arten pflegst Du da drinne?
... 740 l ist aber auch nicht grad eine Pfütze :sunglas:
An RBF hausen bei mir M.praecox, M.maccullochi "Harvey Creek" und M.trifasciata "Goyder River".
Nach M.splendida inornata such ich noch, obwohl Harro Hieronimus meint, dass sich M.trifasciata im Gegensatz zur Natur im AQ mit den inornata kreuzen würden :__)
Wäre nicht so toll, vll such mir doch was anderes.
greetz
Hallo Heike,
es kann nicht nur bis zu 7 Tage dauern bis die Larven schlüpfen, sondern es dauert von der Befruchtung an ca 7 -14 Tage.
Hallo Ingo,
wenn du die Weibchen deiner verschiedenen Regenbogenfischarten gut zuordnen kannst, könntest du auch ein 80 cm-Becken als Aufzuchtbecken einrichten und von der Art, die du nachziehen möchtest 2 Weibchen und ein Männchen für eine Woche in das Becken setzen. Die Chancen, dass du dann Larven bekommst, stehen recht gut.
Nur um die Filterung musst du dir dann Gedanken machen, selbst mit einem Strumpf auf dem Innenfilter waren bei laufendem Filter bei mir am nächsten Tag alle Larven (Melanotaenia praecox) verschwunden. Ich schaltete den Filter ab und es wurden täglich mehr Larven.
Die Larven in den ersten Wochen in ein Aufzuchtnetz zu geben und den Filter laufen zu lassen erscheint mir derzeit aber als die bessere Lösung. Sie scheinen auch nur nachts in den Filter gesaugt zu werden, wenn ich morgens eine Larve gesehen hatte, war sie mittags immer noch da.
Die größeren meiner Larven sind jetzt 5 mm lang und mit der Lupe kann ich sehen, dass sie mein Staubfutter fressen.
Ich zeige euch mal ein Foto von verschiedenen Entwicklungsstadien der Eier.
Ei Nr 1 stammt sehr wahrscheinlich von heute Vormittag, Ei Nr. 2 ist ein paar Tage alt und die Eier Nr. 3 schlüpfen vielleicht schon heute Nacht und sind vermutlich 6-7 Tage alt.
Hallo Karana,
dies sind echt tolle Bilder :respekt:. Wenn jetzt bei mir der Streß vorbei ist, dann werde ich mich auch mal intensiver mit dieser ganzen Thematik beschäftigen.
FirstFish
16.02.2007, 13:49
Hi Karana,
Original von Karana
wenn du die Weibchen deiner verschiedenen Regenbogenfischarten gut zuordnen kannst, könntest du auch ein 80 cm-Becken als Aufzuchtbecken einrichten
... sowas ähnliches hab ich ja auch (54 l), doch nur für Jungtiere. Die Tierchen kommen da erst rein, wenn sie eine bestimmte, "unkritische" Größe erreicht haben (ca. 15-20mm). Sie sind ja recht empfindlich, was Änderungen der Wasserwerte angeht. Das Becken wird daher anfangs mit Wasser aus dem Großen aufgefüllt und die WW bleiben klein, aber täglich.
Andere Möglichkeit ist, in das Hauptbecken einen Laichmob einzubringen und den dann nach ein paar Tagen mit den Eiern in das Aufzuchtbecken zu überführen. Das klappt besser, als Larven umzusetzen.
Aufzuchtbecken für frischgeschlüpfte RBF-Larven bzw. Eier sind auch einiges kleiner, so zw. 10 u. 20 Liter.
Das mit dem Rausfangen von Elterntieren hab ich noch nie gemacht, so kommt ja auch genug zusammen.
Außerdem, schon mal versucht, aus einem voll bepflanzten 1200l-Becken die schnellen RBF rauszufischen? :biggrin:
Zudem fehlt mir leider der Platz für Selektionsbecken zur Zucht - bzw. ich bekomme ihn nicht zugestanden :__)
Original von Karana
Nur um die Filterung musst du dir dann Gedanken machen, selbst mit einem Strumpf auf dem Innenfilter waren bei laufendem Filter bei mir am nächsten Tag alle Larven (Melanotaenia praecox) verschwunden.
... kein Wunder :zigarre:
Bei solch kleinen Larven darf nur über Luftheber gefiltert werden - wenn überhaupt. Viele "filtern" nämlich über täglichen Wasserwechsel, so wie ich. Die Becken sind ja auch recht klein (s.o.) :sunglas:
greetz
Hallo,
egal, wie viele Larven ich in das Aufzuchtnetz gebe, es werden einfach nicht mehr. Es sind immer ca 12 Larven, die aber wachsen.
Ich gehe derzeit davon aus, dass die jüngsten Larven aus irgendeinem Grund nicht überleben. Schließlich wird der Unterschied zwischen neu eingesetzen Larven und den älteren immer deutlicher. Er ist aber noch nicht so groß, dass sie sie fressen könnten.
Ich habe heute mal probeweise ein paar frisch geschlüpfte Artemia in Aqurarienwasser gegeben und mit einer Spritze zu den 2 Wochen alten Larven gegeben. Sie gehen noch nicht dran.
Ich kann mir nur vorstellen, dass die älteren Larven die besten Plätze im Aufzuchtnetz besetzen (dort, wo die Strömung ins Becken fließt) und dort die Schwebealgen aus dem Wasser picken. Die ganz jungen Larven wagen sich dort nicht hin und verhungern. Oder hat jemand eine andere Erklärung?
In meinem "Eierschälchen" schlüpft etwa täglich eine Larve. Die frisch geschlüpften lasse ich nun darin und ich hoffe, dass sie darin überleben, bis nächste Woche mein mit Aufzuchtfutter bestelltes 2. Aufzuchtnetz kommt. Dieses müsste ich dann aber in ein anderes Becken hängen, sonst ist im 60 cm- Becken kein Platz mehr.
FirstFish
17.02.2007, 20:29
Hi Karana,
Original von Karana
Die ganz jungen Larven wagen sich dort nicht hin und verhungern. Oder hat jemand eine andere Erklärung?
... das mit dem Verhungern glaube ich eher nicht. Abgesehen davon gibt es auch immer mal wieder Bruten, nicht nicht sehr widerstandsfähig sind.
Ich hab schon mal 34 frischgeschlüpfte Larven mit identischer Größe, also vermutlich eine Brut, abgefischt. Davon hat nicht eine einzige die nächste Woche überlebt ;-(
Hast du die Maschenweite des Netzes mal überprüft? Meine Netzkästen hab ich samt und sonders entsorgt, weil die RBF-Larven da ratzfatz wieder durch sind. Vll ist es bei dir auch so.
Bei einem Großhändler hab ich mal zufällig Einhängekästen aus Kunststoff mit fein gelochten Seitenwänden entdeckt, die sind zumindest für RBF wesentlich besser geeignet. Die gab es in verschiedenen Größen, meiner ist ca. 25x15x15.
Die Löcher sind ca. 0,5-0,6mm, hab grad mal eine 0,5er Bleistiftmine reingesteckt, die passte mit etwas Luft :zwinker:
Und trotzdem hauen selbst da auch noch immer mal die eine oder andere Larve durch ab ;-(:
Von den 10, die vor zwei Tagen drin waren, sind noch 7 da, 3 Winzlinge schwammen plötzlich draussen neben dem Kasten. Nehme mal an, das ist der Fehlbestand.
Hab seinerzeit blöderweise nur einen Kasten mitgenommen. Hab ihn gerade mal fotografiert, hoffe, man kann es einigermaßen erkennen:
http://www.firstfish.de/gif/forum/az_kasten1.jpg
http://www.firstfish.de/gif/forum/az_kasten2.jpg
greetz
Hallo Ingo,
deine Erklärung erscheint mir die Wahrscheinlichste zu sein. Ich hatte gestern auch eine Larve außerhalb des Einhängekastens abgeschöpft, die bestimmt schon eine Woche alt war. Da ich derzeit täglich mehrmals die Oberfläche absuche, wird mir wohl keine Larve eine Woche lang entgangen sein (mal ganz abgesehen von den erwachsenen Regenbogenfischen).
Solch einen Kunststoffkasten, wie du ihn benutzt habe ich auch, allerdings 15x15x18 cm. Die Löcher erscheinen mir allerdings viel zu groß um die kleinen Larven zurückzuhalten.
Welche Larven ziehst du gerade auf?
Wie benutzt du das Protogen? Gibt man das einfach ins Aufzuchtbecken oder wird es zuvor in einem Glas mit Aquarienwasser angesetzt (was mir logischer erscheint)? Ein Mikroskop zum Überprüfen habe ich.
Ich halte meine derzeit bei 24 Grad. Hältst du es für sinnvoll, die Temperatur etwas zu erhöhen, in der Hoffnung, dass sie etwas schneller wachsen?
Auf dem Foto sieht man eine Posthornschnecke, wie sie gründlich die Wasseroberfläche meines Einhängekastens reinigt sowie die türkisfarben leuchtenden Augen meiner Larven.
Hallo,
derzeit bin ich etwas frustriert. In meinem neuen Aufzuchtbecken klappt es mit der Aufzucht von Larven überhaupt nicht. Ich habe jetzt schon mehrere Tage jeweils 2-4 frisch geschlüpfte Larven in das Becken gegeben und sie verschwinden einfach. Ich komme nicht darauf, wo der Fehler sein soll.
Auch in den letzten beiden Schälchen mit Eiern sah es nicht gut aus. Die meisten Larven schwammen nicht umher, sondern hüpften durch das Schälchen oder lagen auf dem Boden. Oftmals waren sie sehr blass.
Zum Glück sieht es in dem Aufzuchtnetz immer noch gut aus. In diesem Netz befinden sich immer noch ca 10-12 Larven, die mittlerweile 5-6 mm groß sind und auf mich einen kräftigen, lebendigen Eindruck machen.
Wenn jemand eine Idee hat, was an meinem Aufzuchtbecken vermutlich nicht funktioniert, nur her damit.
Hier eine zum Fototermin aus dem Aufzuchtnetz abgeschöpfte Larve:
Hallo Karana,
das ist sehr schade!
Ich drücke ganz dolle die Daumen, daß die Larven im Netz es schaffen werden!!!
Hallo,
ich habe eine Idee, worin das Problem bestehen könnte. Könnte es sein, dass die Larven in Wirklichkeit mein Staubfutter noch gar nicht fressen, sondern dass sich im Becken lebende Infusorien davon ernähren? Im Aufzuchtnetz habe ich auch noch eine Moorkienwurzel mit Javamoos, darin wimmelt es von Leben.
Das kleine Aufzuchtbecken habe ich ja neu eingerichtet, dort leben sicher noch nicht viele Infusorien.
Ich habe jetzt mal probeweise zwei größere Larven in das Becken gesetzt, Larven, die in dem Becken schlüpfen gebe ich ins Aufzuchtnetz.
Die eine frisst sogar schon Artemia.
Hallo,
in meinem 10 l - Aufzuchtbecken habe ich nun noch 3 (bereits etwas größere) Jungfische. 2 davon fressen Artemia und den dreien geht es ja schon seit einer Weile gut in dem Becken.
Allerdings sterben sämtliche frischgeschlüpften Larven, die ich in dieses Becken gebe, es scheint mir, über Nacht.
Im 60 cm -Becken kann ich sie auch nicht über die ersten Tage bringen, seit ich diese Fadenwürmchen in Massen darin habe, klappt das auch nicht mehr.
Nun mal ein Foto eines meiner drei Jungfische:
Hallo,
hier mal noch ein aktuelles Foto meiner 3 Jungfische:
Hallo,
es hat sich allmählich herausgestellt, dass von meinen drei Iriatherina werneri - Jungfischen zwei Melanotaenia praecox sind.
Aber der Kleinste sieht mir ganz nach einem kleinen Schmetterlings-Regenbogenfisch aus. Er ist mittlerweile ca 1,3 cm lang und frisst sehr gerne Artemia. Auf diesem Foto sieht man auch schon, was er mal werden will:
Nachdem ich gestern wegen Blaualgenbefalls im Aufzuchtbecken darin hantieren musste, ist der kleine Iriatherina werneri nicht mehr aufgetaucht. Zuletzt sah ich ihn völlig verängstigt in einer Ecke stehen, dort entfernte ich die Blaualgen nicht und wollte dies an einem anderen Tag nachholen.
Ich bin schon enttäuscht, da ich drei Monate lang morgens früher aufstand, um in Ruhe Artemia zu füttern und ich dachte, der Kleine könne in wenigen Tagen zu seinen Eltern umziehen.
Den größeren Melanotaenia praecox habe ich schon vor einer Woche zu den erwachsenen Iriatherina werneri gesetzt, er schwimmt toll mit ihnen im Schwarm. Und seither sind die erwachsenen Werneri auch nicht mehr so ängstlich, sie kommen auch zum Futter, wenn ich direkt vor der Scheibe sitze.
Den kleineren Melanotaenia praecox setzte ich dann heute Morgen, sofort nach Einschalten der Beleuchtung um. So konnte ich das Fischlein noch im Halbschlaf in einen Becher gleiten lassen und ohne Fangstress umsetzen.
Leider finde ich trotz häufiger Suche keine Iriatherina werneri- Eier mehr. Ich finde am Holz nur seltsame Wesen, die wie kleine Egel aussehen sowie kleine rote Pünktchen, die wie Pflanzensamen aussehen. Diese "Egel" und die "Samen" entferne ich dann jedesmal.
Das Aufzuchtbecken beobachte ich heute noch (ob der kleine Fisch nicht doch noch auftaucht) und dann verabreiche ich ihm eine Dunkelkur.
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