Meine Mastacembelus maculatus haben sich vermehrt ;o)


    • Ferrika
    • 4817 Aufrufe 11 Antworten

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    • Meine Mastacembelus maculatus haben sich vermehrt ;o)

      Hi ihrs,

      vor drei Tagen sitze ich morgens vor meinem 300Liter-Becken, als etwas winziges, einer Planarie ähnlich, um die Wurzel geschossen kommt, an der Seitenwand stoppt und sich dort anheftet. Ich guck natürlich neugierig: isn das?... und fall fast mit dem Stuhl um. Ein Gürtelstachelaalkind (Mastacembelus circumcinctus)! Ich hab erst mal eine Lupe geholt, um mich zu vergewissern. Ja... doch... tatsächlich.

      Eine Weile der Beobachtung ergab dann erst mal vier. Die hab ich rausgefischt und in ein Aufzuchtbecken gesetzt.

      Inzwischen sind aus den vieren 17 geworden ;o) Alle wohlauf und verfressen und die faszinierendsten Fischkinder, die mir je untergekommen sind. Sie sind jetzt ca. 20 mm groß, aber in ihren Bewegungen lassen sie keinen Zweifel, welcher Abstammung sie sind. Vor allem, wenn sie auf Futterjagd sind ;o) In Ruhe bewegen sie sich durch das AQ wie kleine Eidechsen. Wobei ich in den letzten Tagen so bei mir gedacht habe: wer weiß, wieviele Leute schon tatsächlich Nachwuchs im Becken hatten und diesen getötet haben, weil sie dachten, das seien Planarien ;o) Sie haben auf den ersten Blick sowohl in Form wie auch in der Bewegung sehr viel Ähnlichkeit mit diesen.

      Wer weiß, vielleicht ist der Nachwuchs gar nicht soooo selten, wie immer behauptet wird *g*

      Wer mehr von den Zwergen sehen möchte: auf meiner Seite gibt es sowohl einen Zuchtbericht wie auch ein Video von den Zwergen ;o)
    • Hallo Jutta,

      ich hab's gerade auf deiner HP gelesen, Fotos und Video angeschaut.

      Ist ja sensationell, was du da für ein Glück hast. Und dass trotz der räuberischen Beifische noch so viele Kleine überlebt haben, grenzt an ein Wunder.

      Berichte bitte weiter von der Kinderstube. Was wirst du mit ihnen machen? Kannst du sie alle behalten oder wird der Besatz für ein Becken zu viel?

      An dieser Stelle auch mein Kompliment für deine Homepage. Sie gefällt mir vom Aufbau sehr gut und es macht einfach Spaß, deine Berichte zu lesen :top:
      Hast du schon mal was in einer Fachzeitschrift veröffentlicht? Ich denke, es wird mal Zeit....
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • Hallo Marlis,

      nein, alle behalten kann ich natürlich nicht. Die werden ja bis zu 20 cm groß und es war schon recht schwierig, meine drei aneinander zu gewöhnen. Allerdings sagte man mir aus berufenem Munde, es würde nicht schwer, sie unters Volk zu bringen, denn Nachzuchten von privat sind ja wirklich rar.

      Danke für das Kompliment für meine Seite ;o) Was die Veröffentlichungen angeht... das kommt schon noch ;o)

      P.S.: Dein Wunsch ist erfüllt ;o)
    • Hallo Jutta,

      erstmal Glückwunsch zum Nachwuchs.

      Mit diesen Tierchen kenn ich mich ja gar nicht aus, drum frag ich einfach mal so frei raus:
      Gibt es denn zwischen diesen beiden Arten wesentliche Unterschiede hinsichtlicher einer erfolgreichen Nachzucht?
      Also wären die M.maculatus dementsprechend doch einfacher nachzuziehen, als die M.circumcinctus...?

      Viele Grüße, Kati
    • Hi Kati,

      das ist eine gute Frage. Ich muß mir ja immer Tiere aussuchen, über die es so gut wie nichts zu finden gibt.

      Ich vermute mal Folgendes: Der M. maculatus wird offensichtlich häufig als M. circumcinctus angeboten. Der Unterschied zwischen beiden ist hauptsächlich in der Größe (M.c. = 20 cm, M.m. = 28 cm) und in einer Unterscheidung der Zeichnung zu finden. Die Habitate sind etwas unterschiedlich, aber offensichtlich ist der Ablauf der Vermehrung in etwa gleich. Deswegen könnte ich mir vorstellen, daß die Unkenrufe bezüglich des M. circumcinctus den maculatus gleichermaßen oder vielleicht sogar gerade ihn betreffen.

      Es gibt ein paar Leute, die gern betonen, eine Vermehrung sei ohne weiteres möglich. Diese Leute haben aber aelbst witzigerweise keinerlei Erfahrung mit den Tieren noch können sie vernünftige Quellen nennen. Ergo bleibt mir gerade wieder nichts anderes übrig, als es selbst herauszufinden.

      Ein wirklich versierter Kenner der Stachelaale erklärt mir aber sehr glaubwürdig, daß die kommerzielle Zucht offenbar nur unter Hormonen stattfindet. Wenn ich allerdings gerade sehe, daß ich im Abstand von einer Woche einmal 17, einmal 14 Larven aus dem Becken gefischt habe und eine andere Userin mir zustimmt, daß man Stachelaale (sie pflegt eine andere Art, die leicht züchtet) durchaus zu den Dauerlaichern zählen könnte, frage ich mich, ob das wirklich nötig ist. Gutes Futter und eine entsprechende Umgebung scheinen auch zu helfen ;o)
    • Moin,

      ich muß euch doch mal zeigen, was sich da inzwischen im Elternbecken tummelt. Ich habs aufgegeben, die Zwerge alle da rausfischen zu wollen, es tauchen doch immer wieder welche auf. Im Verstecken sind sie Großmeister.

      Aber das Zwerg hier denkt absolut nicht dran, in Deckung zu gehen. Is das nicht ein süßer Fratz? ;o)





    • Ich habe in meinem Becken auch Mastacembelus Dayi, 3 Tiere!
      ich hätte Interesse an deinem Nachzuchtbericht beziehungsweise deinem Video. Wie lautet denn der Link zu deiner Webseite?

      ich hab hier immer noch das Problem Männchen und Weibchen zu unterscheiden.
      Vielleicht können wir hierzu im Austausch bleiben.