Cirrhilabrus lubbocki - Lubbocks Zwerglippfisch

    • Cirrhilabrus lubbocki - Lubbocks Zwerglippfisch

      Hallo zusammen,

      wieder hat es mich gepackt an meiner verwundbaren Stelle, der Leidenschaft für Lippfische.
      Heute gab es einen entsprechenden Neuzugang zweier Lubbockis, einer Gattung der Zwerglippfische.
      Begeistert hat mich die Farbenpracht dieser Fische, die selbst für Lippfische auffallend ist. Hinzu kommt, dass Lippfische meist eine friedliche Natur haben und sich ausgezeichnet in einem Aquarium halten lassen, wenn sie sich gut eingelebt haben.
      Dies erfordert, dass der Transport und das Eingewöhnen an die neuen Wasserverhältnisse möglichst schonend und mit Umsicht und Geduld von statten geht.

      Nachdem das nun erledigt ist, freue ich mich, euch meine beiden Neuzugänge hier vorstellen zu können.

      Cirrhilabrus lubbocki stammen aus den Philippinen, Indonesien und dem westlichen Pazifik, wo sie in unterschiedlichen Tiefen, meist in Gruppen, zu finden sind. Dementsprechend sind diese Tiere auch gut als Paar zu halten, die ich der Einzelhaltung sowieso meistens vorziehe. Was aber nicht bedeutet, dass die Fische bei Einzelhaltung verkümmern, auch diese ist bei dieser Art durchaus möglich.
      Meine beiden schwimmen so gut wie fast immer zusammen durch das Becken, was sich im Laufe der Geschlechtsreife dann vielleicht noch ändern kann. Bisher jedenfalls sind sie ein Herz und eine Seele.
      Wichtig erscheint mir noch der Hinweis, dass die Lippfische dieser Art gut strukturierte Becken mögen, Steine durch deren Lücken sie im Aufbau schwimmen können, Überhänge, unter denen sie gerne nach Nahrung suchen - und nicht zuletzt auch die Möglichkeit, sich in den Steinen zu verstecken.

      In der Natur ernähen sich die Lubbockis von Plankton und Kleinkrebsen, sind aber in Gefangenschaft keine Kostverächter des Standardfutters, also frostig oder auch in der Flockenform.
      Das Sozialverhalten anderen Fischen gegenüber ist absolut friedlich, sie stänkern nicht, sondern drehen sich einfach weg, wenn sie bedrängt werden und ignorieren andere. Was mir gut gefällt, weil ich schon ein bisschen Bedenken wegen meiner zwei schwarzen Teufel im Becken hatte. Heute haben diese beiden (die Dreifleck-Preußenfische) aber ihren Test bestanden, sie haben nur einmal hingeschaut - und das war auch schon alles.

      Zurück zu den Lubbockis und damit auch gleich zu einem sicherlich nicht verfrühten Fazit meinerseits:

      Absolute Hingucker und wunderschöne Fische, friedlich, unproblematische Fresser. Was, bitteschön, will man denn noch mehr?

      So, und dann gibt es natürlich auch noch Fotos...
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      Gruß - Ingo
    • Hallo Ingo!

      Mit Deinen Schönheiten kann ich natürlich nicht konkurrieren! Aber auch bei mir gibts was Neues. Gestern sind 2 L 239 (Baryancistrus beggini, manchmal auch als blue fin Panaque bezeichnet) bei mir eingezogen. Sie sind natürlich noch etwas schüchtern und kamerascheu, aber 2 Fotos habe ich immerhin schießen können.

      PS: entschuldige die schlechte Bildqualität
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