Wasseraufbereiter oder Umkehrosmoseanlage


    • Sven
    • 1483 Aufrufe 15 Antworten

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    • Wasseraufbereiter oder Umkehrosmoseanlage

      Hallo zusammen

      Seit mehreren Jahren benutze ich nun schon Wasseraufbereiter von easy life. Ich war bisher auch ganz zu frieden damit allerdings ist natürlich der Wasseraufbereiter auf dauer gesehen ziemlich teuer.
      Ich bin am Überlegen mir eine Osmose umkehranlage anzuschaffen. Ich muß allerdings zugeben das ich gar keine ahnung von diesen gerät habe und gar nicht so 100% weiß zu welchen zweck diese nun eingesetzt wird. Nun gut sie reinigt das Wasser von Schadstoffen.

      Aber ist es Sinvoll durch eine Osmose anlage Wasseraufbereiter zu Ersetzen. Oder Erfüllen doch beide sachen ganz unterschiedliche zwecke.

      gruß Sven

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rupert () aus folgendem Grund: Überschrift korrigiert

    • Hallo Sven,

      nur mal kurz an Rande, wie sind denn deine Wasserwerte?
      Ist ein Wasseraufbereiter egal welcher Art überhaupt nötig, i.d.R. ist dieser nämlich überflüssig. Natürlich gibt es hier Ausnahmen.

      Dazu wäre dann auch noch gut zu wissen, welche Tiere sich bei dir tummeln?

      Gruß Micha
      www.die-augen-auf.de
    • Hallo Sven,

      ich würde sagen, dass das eine mit dem anderen gar nichts zu tun hat.
      Die Umkehrosmose macht dir weiches Wasser mit niedrigerem pH,
      der Wasseraufbereiter soll Schadstoffe wie Kupfer binden.
      Was erhoffst du dir von dem Mittel?
      Mich beschleicht der Verdacht, dass du da unnütz Geld ausgibst.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Also mit dem Waseraufbereiter das ist einerseits so ein Traditions ding andererseits vorbeugungsschutz

      Mein Vater der mich auf die Aquaristik gebracht hat Benutzte schon immer Wasseraufbereiter. Eines Tages fragte mann ihn Warum eigentlich und er ließ sich davon Überzeugen das dieses Überflüssig sei. Leider gab es nach dem ersten Wasserwechsel ohne Wasseraufbereiter eine Todeswelle im Becken. Als er am Tag danach von der Arbeit kam erleideten 70% seines Fischbestandes eine Vergiftung.
      Da dieses Ereigniss schon Jahrelang zurückliegt weiß ich gar nicht mehr so genau welche Werte im Wasser zu Hoch waren. Zum Glück hatte er mal zur abwechslung eine gute Beratung im Geschäft die ihm ein mittel gab welches das Wasser in null koma nix wieder in Ordnung brachte

      Ich denke auch das es wirklich Pech war und er den Tag der Rohrreinigung erwicht hat oder so.denn in der Regel haben wir sehr gutes Leitungswasser trotzdem ist die Hemschwelle groß das Wasser unaufbereitet ins Becken zu schütten.

      Auch mir kommt oft der Gedanke das diese Wasseraufbereitungsgeschichte viel mit Geldmacherei zu tun.

      Da aber beide Varianten laut Hersteller Versprechen Wasser von Schadstoffen zu Befreien bin ich halt am Überlegen auf die Umkehrosmoseanlage umzusteigen.

      Gruß Sven
    • Meine Leitungs Wasserwerte mit JBL Flüssig Test

      KH - 7
      PH - 7,1 wird allerdings durch Torf, Wurzeln und Co2 gedrückt
      GH - 10

      PO4 - Nicht nachweisbar
      NH4 - unter 0,05
      No2 - 0,05
      No3 - 10

      aber wie gesagt eigentlich geht es mir in erster Linie darum um mögliche Schadstoffe zu entfernen

      Fischbesatz Corydoras
      L Welse
      Hexenwelse

      ---------- Erweitert um 19:46 ---------- Erster Eintrag um 19:45 ----------

      Neons und Sternfleksalmler
      Oticinclus
      Raubschnecken und bald Apistogramma Bänschi

      Gruß Sven
    • Schadstoffe die unbeabsichtigt ins Wasser gelangen da sie durch die Kläranlage durchschlüpfen, Schadstoffe die durch alte Wasserleitungen entstehen können, Rohrreinigungsmittel usw

      Hab eigentlich nur Angst das mir irgendwann das gleiche wie meinen Vater passiert.

      Oder ist es Blödsinnig etwas vorbeugendes zu tun da weder Wasseraufbereiter noch Umkehr Osmose anlage etwas in solchen fällen ausrichten könnten.

      Ich muß auch zu geben das ich überängstlich bin was Wasser vergiftungen betrift Beispielsweise würde ich niemals Wasserwechsel machen nachdem ich gespült habe. Auch kaufe ich nur Bio Kokosnüsse wenn ich die Schalen danach zu Apistogramma hölen Umfunktioniere. Meine Fische bekommen auch nur selten Gemüse da ich nur eigen anbau verfütter.

      Gruß Sven
    • Hallo,

      die Anlage kostet dich auch eine Menge Geld und du kannst nicht nur Osmosewasser ins Aquarium tun. Das heißt, du müsstest ja dein Wasser wieder aufhärten. Was ja auch wieder Geld kostet.
      Ich denke die Investition wäre unnütz. So eine Anlage Hilft dir nur, wenn du gleichzeitig auch Weichwasser herstellen willst.
      Bei einem 1/3 Wasserwechsel in meinem 180L Becken hatte ich immer eine Badewanne voll Abwasser!

      Aufbereiter gibs ja auch in Kanistern recht günstig, wäre vieleicht eine gute Kostenreduzierung, wenn du soviel Angst hast. Aber ich hab noch keine schlechten Erfahrungen gemacht mit nicht aufbereiteten Wasser.
      Benutze Aufbereiter nur, wenn ich gegen Krankheiten behandelt habe. Ich hoffe manchmal, das vieleicht doch etwas Gutes dran ist. Schleimhautschutz und so. Aber ich kann nicht beobachten, das die Fische sich dann wohler fühlen. Es reicht ja auch, wenn du nur das Frischwasser im Eimer damit versetzt, das Spart auch. Vieleicht war damals auch der unterschied zwischen Frisch und Altwasser zu groß. Vieleicht wars zu kalt oder der pH wich stark ab oder wer weiß....

      Du könntest auch das Wasser vorher über Kohle Filtern. Denke ich ist auch günstiger als Osmose. Das zieht wenigstens keine Mineralien raus. Die brauchen die Fische und Pflanzen ja auch.
      Naja, weniger ist manchmal mehr.
    • Hallo Sven,

      jetzt mal ehrlich: deutsches Trinkwasser ist das mit am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt (btw: glaub bloß nicht, dass BIO-Gemüse nicht auch gespritzt wird).
      Wasserwerke setzen sogar Fische ein, um die Wasserqualität ständig überwachen zu können.

      Und solltest du nicht gerade in einem Haus mit Wasserleitungen aus dem 1.Weltkrieg wohnen, sollten die Rohre auch kein Problem darstellen.
      Bei Kupferrohren können evtl. gewisse Mengen Kupfer rausgelöst werden, wenn das Wasser länger in den Leitungen steht.
      Dagegen kann man sich ganz einfach "schützen", indem man ein paar Liter ablaufen lässt, bevor man es für das AQ verwendet (mache ich übrigens grundsätzlich).

      Chlor wäre noch so eine Sache. Aber erstens ist es unter normalen Umständen kaum im Trinkwasser enthalten. Und wenn man unsicher ist, lässt man das Wasser einige Zeit abstehen o.ä.

      Alles Dinge, die finianziell weitaus günstiger sind, als eine Osmose-Anlage oder Wasseraufbereiter.

      Und Rohrreinigungsmittel? Die liebe Güte, wo sollen die denn herkommen?

      Viele Grüße, Kati
    • Hallo Liebe Kati
      Warscheinlich hast du mit allem recht was du schreibst.

      Aber zwei dinge sind fakt.

      1. das mein Vater nach einem Wasserwechsel einen Giftigen stoff im Wasser hatte der auch durch Wassertests Nachgewiesen wurde. Ich weiß leider nicht mehr was es war und er leider auch nicht.

      2. Das mir ein Fischzüchter der einen Kumpel im Wasserwerk hat. Mir sagte das die leute vom Wasserwerk einmal im Jahr Chemie ins Wasser kippen (obwohl es nicht legal) ist um die Rohre zu reinigen.

      Dazu ist noch zu sagen das er Persönlich gar nichts macht um das Wasser auzubereiten und er sagte solltest du soviel pech haben und genau denn Tag erwischen kannste sowiso nichts mehr machen.


      Trotzdem muß ich zugeben das du warscheinlich recht hast also die sache mit der Umkehr Osmose anlage ist erstmal gestorben und ich glaube über den wasseraufbereiter denke ich auch nochmal nach.

      Aber woher weiß du das mit den Fischen im Wasserwerk?


      Gruß Sven
    • Hallo Sven (hab den Thread hier ganz aus den Augen verloren :schaem: ),

      das mit den Fischen im Wasserwerk ist ja keine neue Sache, hab das vor langer Zeit irgendwann mal in einer Reportage oder so gesehen.

      Dann aber nochmal hierzu:
      das die leute vom Wasserwerk einmal im Jahr Chemie ins Wasser kippen (obwohl es nicht legal) ist um die Rohre zu reinigen

      In der Trinkwasserverordnung ist ja penibelst festgesetzt, was dem Wasser in welcher Menge zugesetzt werden darf.
      Beispielsweise wird Chlordioxid als Desinfektionsmittel eingesetzt. Ist übrigens auch eine chemische Verbindung.
      Chemie muss ja nicht immer zwangsläufig gleich giftig bedeuten.

      Ich kann mir eigentlich nicht wirklich vorstellen, dass unerlaubterweise "giftige" Chemikalien in die Wasserrohre gegeben werden, während sie sich am Trinkwasserversorgungsnetz befinden.

      Trotzdem löblich, dass du an die Gesundheit deiner Fische denkst, aber wie "reinigst" du das Trinkwasser für deinen eigenen Gebrauch?
      Denn man kann ja nie wissen, wann der Tag kommt, an dem das Wasserwerk die Rohre reinigen will :zwinker:

      Viele Grüße, Kati
    • Also die Geschichte mit der chemi ob sie stimmt weiß ich nicht wie gesagt ich habs nur von einen Hobby Züchter aus Velbert gehört und mein vater hatte ein Großes fischsterben nach einem wasserwechsel.

      Nun war ich am sonntag bei einem Züchter und Tauscher der Ware auf Messen verkauft und habe dort Mikros gekauft und fragte ihn wie er zu disem Thema steht. er sagte mir das er auch schon von
      Todeswellen nach Wasserwechsel gehört hat sagte mir aber auch das wenn die Wasserwerke etwas machen hilft weder der W.A.b noch die Osmose......
      Er selber hat noch nie diese Probleme gehabt und nutzt auch in der Regel keines von beiden außer die Fische wollen nicht Laichen dann Probiert er aus ob was und von beiden hilft.

      aber ich habe einen Tread aus einen anderen Forum Gefunden und Hoffe ich verstoße jetzt nicht gegen eine Forum Regel oder breche ein Gesetz wenn doch bitte folgendes Entfernen

      einrichtungsbeispiele.de/leitu…o2-%2B-chlor_bid2625.html
      Ich werde mir auf Jeden Fall das Geld für beides sparen.

      Und egal was es nun war sollte dieses mal mir passieren kann weder der Wasseraufbereiter noch die Umkehrosmose anlage etwas bewirken.
      Gruß sven

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    • Moin Sven,

      wenn Fische nach einen TWW plötzlich versterben..kann es auch an einer Gasübersättigung im Wasser liegen...lese dazu mal

      de.wikipedia.org/wiki/Gas%C3%BCbers%C3%A4ttigung

      Ich denke das wird auch bei Deinen Vater passiert sein..

      Andere Möglichkeit...Chlor...für gesunde Menschen ist Chlor in gewissen Mengen(sogar in größeren Mengen alla verschlucken in Freibad und Hallenbad ) unbedenklich...nur alte Menschen und Säuglinge vertragen es nicht so gut und bekommen mitunter Durchfall ( was eine Austrocknung nach sich ziehen kann )...deshalb wird eigentlich vor einer Chlorungen ab Wasserwerk gewarnt...jedenfalls war es bei uns so...

      Chlor ist aber für Fische auch in geringen Mengen sehr giftig...

      So viel ich weiss ist Kupfer für die meisten Fische unbedenklich...Wirbellose sterben ...einigen Welsen bekommt es in konzentierteren Mengen (Medi )auch nicht so gut...es reicht eigentlich vor einen TWW ...das abgestandene Rohrwasser...rauslaufen zu lassen...und nicht zu warmes Wasser zu benutzen...so mache ich es...und ich habe Garnelen...die noch LEBEN...außerdem kann ich mit CU Test auch mal gucken...öhöm der ist bestimmt abgelaufen...

      Um einer Gasübersättigung...Herr zu werden...kann man entweder mit hohen Druck Wasser in Eimer füllen...bissel abstehen lassen...bissel durchrühren ...fertig...oder über eine Brause Wasser direkt ins AQ uff Oberfläche plätschern lassen...damit es ausgast...

      Ich selbst benutze keinen Wasseraufbereiter...und keine Kunstharze noch nicht mal Aktivkohle...

      Habe der Zeit noch 43 AQs...bin seit 95 Aquarianerin...plötzliches Fischsterben nach TWW ...kenne ich nicht...hatte zeitweise 63 AQs...und somit täglich an die 10 TWWs...

      Nun ja ich ess auch ab und an...gespritztes Obst/Gemüse ...ungewaschen...ohne Folgeschäden... :schaem:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lafee ()

    • Hallo Biene,

      man muss zwischen Chlorgas (Cl2) und dem Chlordioxid (ClO2)unterscheiden.

      Aufgrund der geringeren "Giftigkeit" bei gleichzeitig größerer Effektivität wird das Chlordioxid mittlerweile meist anstelle des Chlorgases bei der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt.
      wasser-wissen.de/abwasserlexikon/c/chlordioxid.htm

      Viele Grüße, Kati