Vorstellung Nano Becken Asia


    • Warthog
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    • Vorstellung Nano Becken Asia

      Hallo zusammen,

      es wird mal Zeit, mein Nano Becken vorzustellen. Das Becken steht bei mir auf dem Schreibtisch.



      Beckenvorstellung

      Bilder:


      Beckenbeschreibung

      Thema das Beckens: Asiatisches Garnelenbecken (mit Fischen)

      Beckengröße: 30 Liter

      Standzeit des Beckens: seit 02. Mai 2015


      Beckeneinrichtung

      Bodengrund: Dennerle Nano Deponit, darüber schwarzer Garnelenkies

      Pflanzen:
      • 1 Topf Myriophyllum mattogrosense
      • 1 Topf Pogostemon erectus
      • 1 Topf Taxiphyllum barbieri
      • 1 Topf Taxiphyllum 'Flame'
      • 2 Töpfe Vesicularia dubyana 'Christmas'
      • dazu noch ein paar Stengel Egeria densa, Myriophyllum tuberculatum und Ceratopteris cornuta aus dem großen Aquarium
      • Lemna minor


      Dekogegenstände:
      • eine Jati Wurzel
      • eine Moorwurzel



      Technik

      Beleuchtung:
      Dennerle 5W LED Beleuchtung. Beleuchtungszeit von 10-21 Uhr.

      Filter:
      Dennerle Nano Eckfilter. Ich habe das standardmäßig mitgelieferte Filtermaterial gegen Bio FilterGranulat getauscht.

      Beheizung:
      aktuell noch keine

      CO2:
      selbst angesetztes Bio-CO2

      Sonstige Technik:


      Beckenbesatz

      Arten und Anzahl der Tiere:
      Angefangen hat es mit 18 Red Fire Garnelen, die sich mittlerweile auf eine nicht mehr zählbare Menge erhöht hat.
      Vor einigen Wochen sind noch 10 Fische der Gattung Boraras eingezogen. Ursprünglich habe ich diese als Boraras brigittae gekauft, daheim hat sich aber herausgestellt, dass es wohl eher 8 Boraras merah sind und 2 Boraras brigittae.
      Ansonsten gibt es noch einige Blasenschnecken. Hier hatte ich drei kleine Tiere aus meinem großen Aquarium eingesetzt, die sich rasant vermehrt haben. Anscheinend waren an den Pflanzen Posthornschnecken, diese gibt es jetzt auch im Aquarium. Teilweise sind das etwas viele Schnecken, aber ich kann damit leben. :grinz:


      Sonstige Angaben zum Aquarium:

      Bilder
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    • Hallo nochmal,

      hier der zweite Schwung Bilder. Das letzte ist aktuell von heute Abend. Hier sind die Pflanzen wieder ausgelichtet, da ich am Wochenende meinem Vater einige Pflanzen mitgegeben habe für sein kleines Nano Becken (gleiche Größe wie meins).

      Ich habe in der Zwischenzeit den JBL Taifun (der auf den vorherigen Bildern noch zu sehen ist) gegen einen Nano Flipper von Dehnerle getauscht. Mit dem bin ich deutlich zufriedener.
      Ich habe drei Erlenzapfen im Wasser, die ich ca. alle 3 Wochen gegen neue austausche bzw. ergänze. Damit wird das Wasser etwas trüber und es soll ja den pH-Wert senken. Die Boraras mögen es ja eher sauer und sind Schwarzwasser gewohnt. Manchmal gebe ich auch noch ein Seemandelbaumblatt rein, aber eher selten. Regelmäßig sind Buchenblätter aus dem Wald hier im Becken, aber nicht zu viele, damit das Moos noch Licht bekommt. Am Boden ist es doch schon sehr zugewachsen.

      Gruß,
      Clemens
      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Warthog ()

    • Hi,

      Das hier ist Dr. Vierke:

      fischreisen.de/

      Unter anderem hat er einige Fischarten beschrieben. Durch seine Berichte bin ich auf Betta channoides und albimarginata aufmerksam geworden. Er hat einige Bücher geschrieben und auch viel probiert und sich viel Wissen durch eigene Versuche angeeignet. Seine Aussagen beruhen auf eigene Erfahrungen, weswegen ich seinen Beobachtungen glaube. Alles was er über Betta channoides und albimarginata geschrieben und gefilmt hat, habe ich haargenau so mit den Tieren erlebt.

      Edit: Das hier ist ein Ausschnitt von seinen Beobachtungen mit einigen Fischarten in kleinen Becken:
      fischreisen.de/Fische_fuer_kle…ce10fa5921e82b3963aa94f5f

      Gruss
      Sascha
    • Hi,

      freut mich, dass euch auch dieses Aquarium gefällt. :grinz:

      @Kati: Die Schnecken sind wieder weniger geworden, und es stört mich auch gar nicht so sehr. Falls es doch mal stören sollte, ein Freund hält in seinem Aquarium Raubschnecken (Anentome helena). :lach:

      @perseusp: Ich schau mir die Glas-Diffusoren mal an. Wobei ich mit dem Nano-Flipper bisher echt zufrieden bin. Jedenfalls ist der deutlich besser als dieses Taifun Dingens...

      @MariaErna und Duras: Ich denke auch, dass 30l in Ordnung sind für meine Boraras. Ich bin zwar gelegentlich schon auf die Seiten von Dr. Vierke gestoßen, aber interessanterweise nicht auf die Seite für kleine Aquarien. Die Seiten sind jedenfalls sehr informativ!

      Und ja, es macht echt Spaß den kleinen zuzuschauen. Was ich besonders interessant finde:
      Ich weiß nicht, wie viele Garnelen ich im Becken habe. Im "Normalfall" sind die Garnelen eher vereinzelt im Becken zu sehen. Wenn ich die so sehe, könnte man meinen, ich habe immer noch vielleicht 18-20 Garnelen. Sobald ich aber Futter reinschmeiße (das ich normalerweise auch an die vordere Aquarienwand fallen lasse), sind nach kürzester Zeit extrem viele Garnelen auf dem "Futterplatz". Ich hatte bei einer Fütterung bei 40 aufgehört zu zählen, und es tummelten sich immer noch einige Garnelen im hinteren Bereich des Beckens rum. Übrigens sind auch die Schnecken bei der Fütterung sehr schnell an Ort und Stelle.
      Ach so, ich füttere die Garnelen in der Regel alle 2 Tage, manchmal aber auch nur alle 3 Tage oder auch mal jeden Tag - je nach Laune. Die Boraras füttere ich eigentlich jeden Tag (und da fällt ja auch immer was für die Garnelen ab). Wobei ich bei denen noch nicht ganz zufrieden bin. Ich habe zwar Granulatfutter für Nano-Fische, aber ich habe den Eindruck dass die Boraras damit nicht so ganz zufrieden sind (auch wenn sie es essen). Und aus einem mir noch unerfindlichen Grund werden meine Artemia nichts. Anfangs war die Schlupfrate schlecht, jetzt schlüpft so gut wie nichts mehr...

      Gruß,
      Clemens
    • Hi Clemens,

      Ich denke vieles kann man auch erst wissen, wenn man es ausprobiert. So gibt es z.B. kaum Berichte davon, wie sich kleine Kampffischarten in kleineren Aquarien benehmen. Gut, vom Vereinstreffen weiss ich, was andere Halter für Erfahrungen gemacht haben. Aber ich probiere auch selber aus.
      Hatte da mal eine ganze Versuchsreihe mit Betta channoides. 2 Pärchen auf 25l, 45l, 54l und am Ende in 112l. Das Ergebniss war, dass sich das Verhalten in keinem Becken verändert hat. Jedes Männchen hatte seinen Lieblingsplatz, wo sich auch gepaart wurde und die Weibchen brauchen ebenfalls nicht viel Platz. Das ging soweit, dass sich am Ende in dem 112l Becken an die 30 ausgewachsene Fische befanden, in denen immer noch die 10-15 Männchen genügend Ruhe und Platz zur Paarung fanden.

      Ich denke, gerade wenn man Ausweichbecken hat, dann darf und sollte man mal ein wenig rumprobieren. Dr. Vierke hat es auch mit einigen Apistogrammaarten versucht. Am Ende schrieb er ja, dass man sie durchaus in 40l zur Paarung ansetzen kann, aber das das dauerhaft in so einem kleinen Becken nicht hinhaut.

      Ich habe mal ein Pärchen Betta tussyae (die ich eigentlich als recht friedlich empfand) in einem 12l Becken untergebracht, mit dem Ergebniss, dass das Männchen das Weibchen, nach der Paarung, schon ein wenig zugerichtet hat. War zu klein. Bei 25l gibt es keine Probleme. Da muss man ein wenig probieren.

      Deswegen seh ich das jetzt auch nicht unbedingt als schlimm an, wenn du deine Rasboras in 30l hälst. Da Dr. Vierke ebenfalls keinerlei schlechte Erfahrung in einem kleineren Becken gemacht hat, dürftest du da auch Erfolg haben. Das Becken sieht gut aus. Probleme soll es mit Garnelen geben, da die wohl die Eier der Rasboras gerne fressen. Da kommt fast kein Nachwuchs hoch.

      Heute ist es ja oftmals so, dass viele Leute das weitergeben, was sie mal irgendwo gehört haben, selbst aber kaum Erfahrung haben. Ich habe da schon so einige Dinge gelesen. So findet man für Rote Neons eine Beckenlänge von mindestens 60cm, 80cm oder auch 100cm. Für Apistogramma cacatuoides gibt es Beckengrössen von mindestens 54l bis hin zu 150cm Kantenlänge. Dabei muss man aber auch immer Unterscheiden, was möchte ich mit diesen Fischen zusammen halten. Als reine Artenbecken sind oftmals auch kleinere Aquarien möglich.

      Gruss
      Sascha

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Duras () aus folgendem Grund: Rechtschreibefehler behoben

    • Hallo Sascha,

      durch das Experimentieren erhält man ja erst das ganze Wissen. Das meiste Wissen in der Naturwissenschaft ist durch Experimente und Beobachtungen entstanden (ist zumindest meine Überzeugung). Hier kann man halt nicht einfach wie in der Mathematik mit Formeln etwas überprüfen. :grinz:

      Meine Boraras verhalten sich friedlich in dem 30l Becken. Ich habe hier noch keine Streitereien zwischen den Fischen sehen können. Die Garnelen werden komplett ignoriert, andersrum aber genauso. Die Boraras schwimmen auch nicht ständig im Schwarm, sondern verteilen sich auch im Becken. Ich habe es in diesem Becken auch gar nicht auf Nachwuchs angelegt (abgesehen von den Red Fire, bei denen man Nachwuchs nur schwer verhindern kann). Wenn doch mal ein kleiner Boraras durchkommen sollte, habe ich natürlich auch nichts dagegen.

      Ich muss mir nur langsam mal Gedanken über eine Heizung machen. Der Raum ist im Winter nicht stark beheizt, hier kann die Temperatur durchaus mal auf 18° abfallen. Das ist nach allem was ich weiß zu niedrig für die Boraras. Aber zum Glück ist ja noch nicht so kalt draußen.

      Gruß,
      Clemens
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