Beckenfrage - 100 cm


    • Nine Fingers
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    • Beckenfrage - 100 cm

      Hallo - und nochmals vielen Dank für die freundliche Aufnahme!

      Ich überlege hin und her und wieder hin, welches Becken bzw. welche Becken-/Unterschrank-Kombi geschickt wäre
      (es darf auch ein Set sein...)

      Sehr wichtig ist der WAF.
      - es darf nicht zu groß sein bzw. zu groß wirken(!) (für mich dürfte es auch eher nen Liter mehr sein)
      - es muß sich natürlich hübsch einfügen - also kein nacktes Stahlgestell drunterpacken
      - meiner Frau gefallen die gerundeten Panoramabecken gut (muß aber nicht sein)
      - sollte nicht zu teuer sein....

      Was ich nicht mag, sind fest eigebauten Innenfilter wie bei Juwel. Ausserdem habe ich zu Juwel auch gerade in neuerer Zeit mittelprächtige Kritiken gelesen.
      Becken mit Löchern (Fluval) sind ja eigentlich kein Problem sondern eher geschickt - ich mag sie aber auch nicht (ist mir irgendwie unheimlich, wenn ich Löcher im Beckenboden sehe).

      Ein bisschen zur Entwicklung:
      Ursprünglich habe ich an ein 80cm Becken mit so 100 l gedacht, ein 60cm Becken erschien (erscheint) mir einfach zu klein.
      Nun ja. Dann habe ich festgestellt:
      Da gibt es ein Eheim-Set Auquapro 126, 80 x 35 x 45 cm
      Ist ja kaum größer als ein 100l Becken, aber mit 25% mehr Volumen.
      Ohne Unterschrank, da müßte man was finden....

      Dann habe ich bei uns im Hornbach das Aquatlantis Style 100 LED gesehen.
      Na, das wäre es doch. 146l, der Unterschrank gefällt, die Abdeckung sieht nicht ganz so nach Tiefzieh-Plastik aus.
      Vor allem, der Preis hat mich gewundert: Die wollten für das Beckenset ca. 130 Euro (!), im Netz aber etwa 240 Euro.
      Nein, sagte die Bedienung, dass sei ein normaler Preis, kein Vorführmodell und kein Sonderangebot.
      Netter Schrank dazu für 110 Euro -> 250 Euro. Hm......

      Dann waren wir in einem riesen Zooladen in Duisburg (ihr wißt schon.. ;) ).
      Die scheinen alles zu haben, nur hatte ich eine ungeduldige Familie, die an meinen Jackenärmeln zog und so gar kein
      Sinn dafür hatte, dass ich mal eben nicht nur ne Stunde um 50 oder mehr Becken schleiche um die zu vergleichen und anzusehen - sind ja alle gleich....
      Witzigerweise fang meine Frau ein Juwel Vision 180 ganz toll. *schluck* ohhhhkeeeyyyy.....

      Aber die gewölbte Scheibe, etc. gefiel. Auch die Größe war ganz ok - na, vom 80cm Becken mit 100l sind wir aber nun weit entfernt und ich werde mich hüten,
      so ein Becken"chen" daneben zu stellen - hinterher fällt das noch auf.
      Da sind wir aber dann schon bei knapp 400 Euro und einem eingebauten Innenfilter (siehe oben).
      Fluval hat sowas ähnliches, mit einem hübscheren Unterschrank, aber eben Löchern im Boden.

      Spricht etwas gegen Panoramabecken mit gewölbter Scheibe?
      Ist der Juwel-Innenfilter akzeptabel, ich wollte eigentlich einen HMF betreiben.
      Das Fluval-System mit den Löchen im Boden - dicht machen, HMF rein?
      (Dann kann ich ja auch nen normales Becken nehmen. Nur, normales Becken und ne optisch brauchbare Abdeckung....*grübel*)

      Oder einfach das Aquatlantis Style LED 100 mit diesen komischen 40cm-Höhe? (seltsam, kommt mir so niedrig vor, bleiben ja nur knapp über 30cm Wassertiefe übrig...)
      Das Ding hat ausserdem ne Milchglas-Rückscheibe -> keine äußere Hintergrundtapete möglich...

      Eigentlich hatte ich ja geplant, unter dem Becken ein Frischwasser-Vorratsbecken zu haben, das wird damit aber grundsätzlich schwierig, weil die Unterschränke den Raum
      nicht unbedingt bieten.
      Gibt es nen Tipp für Unterschränke, die
      - nicht zu teuer
      - stabil
      - vernünftig aussehend
      sind, wo man z.B. noch ein Becken mit 40-60l als Vorratsbecken unten reinstellen kann?
      Oder bleibt einem da nur der Selbstbau z.B. mit Bosch-Aluprofilen, etc?

      Viele grübelnde Grüße
      Holger
    • Halo Holger,

      das sind ja viele Gedanken.
      Ich habe mich damals gegen die gewölbte Frontscheibe entschieden,
      weil mir das an den Seiten einfach zuviel Tiefe nahm.
      Das ist aber Geschmackssache.
      So würde ich auch nie ein Becken kaufen, das weniger als 50 tief ist.
      Ich steh halt auf Pflanzen.

      Mein erster Unterschrank war ein Eigenbau aus eben diesem Duisburger Laden,
      mit dem ich sehr zufrieden war. Ich hatte die Kombi gebraucht gekauft.
      Das Becken hatte allerdings nur 4cm an Höhe, das war einfach zu wenig.
      Stell dir vor, du guckst dauernd vor Holz oder Plastik, weil der Ausschnitt an Glas
      einfach nicht hoch genug ist.

      100cm sind schon eine gute Länge mit der man arbeiten kann.
      Wenn du das Geld für eine Kombi ausgeben willst,ok.
      Lass dir nur gesagt sein, es ginge günstiger.
      Wir zB haben aus Ytong unseren Schrank gebaut, eine lackierte MDFPlatte davor
      und fertig. Aber als Schmuckstück im Raum macht sich ein schöner Schrank natürlich besser.
      Wenn dann unten mich ein Becken rein soll, perfekt.

      wenn es soweit ist, vergiss nicht, für uns Bilder zu machen.
      Hier mal meins.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • HiHI Holger


      Du denkst sehr viel, aber denkst Du auch in die Richtung der entscheidungs-relevanten Kriterien? Für mich ist - übrigends genauso wie HighEnd-Lautsprecherboxen oder Fernseher - ein Aquarium erstmal ein Möbelstück. Und ein ein-Meter-Becken ist sogar ein großes Möbel... Eins, das meist erst hinterher in die "Raumlandschaft" kommt. Also schaue ich, dass es ästhetisch passt. Du musst ja auf Jahre hin damit wohnen und leben. (Und Madame bei Laune halten...)

      Der Rest ist doch einfach nur eine Frage des finanziellen Limits: Was kann und will ich ausspucken? Will ich ein Ultra-Teil mit Schranktüren, die sich beim Antippen von selbst lautlos schließen? (die neuen Eheims sind da toll!)

      Will ich ein geschlossenes Becken - oder soll es nach oben hin offen sein? Bei oben offen hast Du die freie Wahl der Beleuchtung drüber. Aber je nach Belüftungsfrequenz sind Oben-ohne-Becken aber durchaus ein ernst zu nehmender Schimmel-Faktor. Sollte man nicht unterschätzen.

      Mein erstes Becken war von MP. (Steht sei 12 Jahren.) Wichtig war mir nur Buche. Dass die Buche schäbiges Plastik ist, war mir in den Arbeitsräumen egal. In meinem Wohnzimmer dagegen hätte ich das Plastik nicht akzeptiert...

      Wichtig wäre mir heute eine gute Glasqualität. Weißglas. Dafür würde ich mittlerweile mehr ausgeben. Einfach, weil ich die Wirkung des Aquariums mit diesem Glas für deutlich intensiver halte. Die industrielle Qualität der Silikonverklebungen dürfte heutzutage standardmäßig okay sein. Da geben und nehmen sich die großen Hersteller nicht mehr viel.

      In dem Punkt verstehe ich Dich: Solche "All inclusive"-Lösungen - wie Juwel - mag ich nicht. Ich würde mir lieber die AQ-Technik selbst zusammenstellen. Warum ein Becken kaufen, wo ich den Filterinnenteil erst teuer bezahlen - und hinterher mit der Rasierklinge rausschneiden muss, weil ich doch lieber einen HMF oder Außenfilter möchte?

      Auch würde ich drauf achten, dass bei der Beleuchtungseinheit Standardmaße verwendet werden. Also keine "krummen Maße", bei denen man auf immer und ewig auf das Material eines einzigen Anbieters festgelegt ist. (Also: Röhren 90 cm. Und unbedingt T5 oder LED. T8 würde ich mir nicht mehr andrehen lassen.)

      Das sind jetzt nur grundsätzliche Überlegungen von mir. Mache es doch einfach so: Picke Dir zwei oder drei Kandidaten raus - und frage nach den Erfahrungen der User hier. Dann wird es konkreter - und die Sache bekommt "Fleisch auf die Knochen"...

      Sonst geht es Dir wie Buridans Esel,
      grinzt
      Stefan

      P.S. Nachtrag: Holger, kaum wird das Becken stehen, hast Du es schon vergessen, es wird sofort an Relevanz verlieren. Glaube es einfach: Es gibt in der Aquaristik viel interessantere Fragen und spannendere Problemstellungen als die stupide "Hardware"... Denke lieber an den Besatz! Was willst Du an Tieren drinne haben? Wie willst Du es bepflanzen? Wie pflege-intensiv soll das Becken werden? Was malst Du Dir da aus? Dieses "Bild im Kopf" wird viel wichtiger werden als die Frage nach der Hardware...

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Prestutnik12 () aus folgendem Grund: Nachtrag

    • Hallo,

      Euch beiden erstmal vielen Dank für die Anregungen!

      Corinna:
      Die Sache mit dem Ytong-Unterschrank kenne ich. Bloß ist das hier eine Mietwohnung und der Boden ist Parkett.
      Ausserdem wird das zu un-ästhetisch rüberkommen. Egal wie ich es verkleide.
      Einen stabilen Unterschrank zu "schreinern", z.B. aus Küchenarbeitsplatten - das könnte ich mir noch vorstellen.
      Ein großes Manko der normalen Möbel aus meiner Sicht ist aber, das ein Leveln nicht möglich ist, um das Becken sauber "ins Wasser" zu stellen.
      Oder haben die normalen Schränke höhenverstellbare Füsse?
      Auch über eine Konstruktion auf Basis modifizierter und verstärkter Küchenunterschränke ging mir schon durch den Kopf.
      Ein Untergestell aus Bosch-Profilen (Alu-Konstruktionsprofile), welche dann verkleidet werden, kriege ich hin, ist auch tragfähig genug, nur der Preis...

      Es soll ein geschlossenes Becken sein. Aber da ist der Preis einer extra gekauften Abdeckung mit Becken doch deutlich höher als eine Kombination, oder?
      Wenn du das Geld für eine Kombi ausgeben willst,ok.
      Lass dir nur gesagt sein, es ginge günstiger.

      Wie ginge das, bzw. wie meinst Du das?

      50cm tief wäre irgendwie auch schöner. Auch ich mag und schätze Pflanzen, nicht nur als schmückendes Beiwerk. So kahle "Malawi-Becken" gefallen mir gar nicht.


      Stefan,

      wie gesagt, ein geschlossenes Becken.
      Beleuchtung: Ich hätte für den Anfang eine T8-Beleuchtung als "Serienausstattung" akzeptiert, würde dann aber eine selbstgebaute LED-Lösung
      anstreben. Da geht mir schon etwas im Kopf herum, mit Nichia-LEDs, die recht preiswert sind und einem IC namens AP8801 (bzw. dem größeren AP8802). Das ist aber noch nicht spruchreif.
      (Da habe ich eine Kundenschaltung, die ich für meine Zwecke prima anpassen könnte, damit es auch mit 12V statt 24V läuft. Problem sind die Alu-Platinen(-Kosten).
      Kriege ich das gelöst, kann ich die Teile auf der Arbeit wirklich in Serie bauen.)

      Ansonsten hat Lumitronix ein paar interessante Module im Programm:
      leds.de/LED-Leisten-Module/Hig…70-LEDs-neutralweiss.html
      Und dazu noch schöne Aluprofile als Kühlkörper.

      Weissglas ist ein interessanter Hinweis. Ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied so gravierend ist. Aber da müßte ich wohl wirklich ein Becken anfertigen lassen.
      Gerade bei Aquarienbau Schüren den Aufpreis gerechnet *schluck*.

      Standardmaße: Auch ein guter Hinweis. Was nützt eine "günstige" Abdeckung, wenn die nachzukaufenden Röhren teuer sind.


      Besatz:
      Ich dachte vor allem an Corydoras, die mir sehr gefallen. Also Sandboden , zumindest den größten Teil. Nicht so gut für die Pflanzen, oder?
      Ich mag diese kleinen Panzerwelse, sie sollen sich wohlfühlen und die Beschreibung des Verhaltens finde ich knuffelig. Deswegen möchte ich die auch gerne in einer
      größeren Gruppe halten, wenn möglich, damit sie sich wirklich entfalten können. Da wäre die Grundfläche schon wichtiger als die Schwimmhöhe, oder?
      Pflanzen vor allem eher hinten und vielleicht noch auf einer Seite, aber freier Boden im Vordergrund mit einer Schönen Wurzel, einem schönen glatten Stein, der schräg aus dem Sand schaut
      oder einer kleinen Höhle. Mal schauen, was ich an Anregungen finde.
      Viele Corydoras scheinen Strömungen zu mögen, mal sehen, wie ich das am Grund hinbekommen kann *kopf kratz*

      Welche Corydoras, da bin ich mir nicht ganz so sicher. Mir gefallen Panda und vor allem Adolfo sehr.
      Aber auch Metallpanzerwelse, Trilineatus und Sterbai finde ich nett.
      Ich glaube, ich suche da eher nach einer kleinwüchsigen Art, die evtl. sogar mal eher zum ablaichen kommt.
      (Die Adolfo sind da wohl eher schwierig.)
      Wobei ich dann vor dem Problem stünde, dass mein Sohn es nicht verpacken wird, wenn die Eltern ihren Nachwuchs fressen.... später.

      Übers Füttern denke ich noch nach. Früher habe ich einfach Flocken gefüttert, aber eigentlich wäre mehr Abwechslung doch besser und
      frisches bzw. Frostfutter bietet da doch mehr, oder? Die Jungs mögen es ja, Würmchen etc. aus dem Sand zu suchen und zu filtrieren.

      Ansonsten Rote Neons oder Neontetra - die "roten Neon" mit der durchgehenden Rotfärbung gefallen mir erstmal besser, sollen aber doch empfindlicher sein.
      Kommen eh erst später dazu, denke ich.

      Von den von mir so geliebten Schmetterlingsbuntbarschen werde ich weiten Abstand halten. Ich hatte mal ein Paar, das war wirklich schön, eher kleinwüchsig.
      Aber auch kurzlebig. Und man hört nicht viel Gutes über die "Nachzuchten in Medikamentenwasser" *hust* sowas ist nicht mein Ding, werde ich auch nicht unterstützen.

      Sonst? Ich dachte mal an Guppys, bin ich aber gerade eher von weg. Erstmal Luft lassen, mal sehen, ob hinterher noch Platz im Becken ist....und wie man den nutzen möchte.
      Ich glaube, weniger ist da eher mehr, aber ob ich das so durchhalte....

      Technik:
      Wie geschrieben, HMF. Dazu Heizer von Eheim, meine Temperaturvorstellung liegt so bei 23-24 Grad, das sollen wohl die meisten Corydoras ganz gut vertragen.
      Digital-Thermometer.
      Ein einfaches Leitwert-Handmessgerät, Tröpfchentest für Nitrit, PH und GH.
      Ein Buch zum Notieren.

      Später denke ich an Co2, wenn der Rest erstmal läuft.
      Mein Gedanke dabei ist "Keep it simle and sweet" - was nicht da ist kann nicht kaputtgehen, und je weniger Parameter umso besser.

      Der Esel: Nein, ich werde es nicht bis in alle Ewigkeit totdenken und schlußendlich gar nicht bauen. Will ich zumindest hoffen... ;)
      Im Zweifel wird das Ganze auf "Kleiner" zurückgeschraubt und einfacher gehalten, weniger Fische, etc.
      Aber: Wir kriegen das "Go" der Frau erst, wenn Janni seinem Schnuller entsagt - und das kann noch dauern ;)
      Solange muß ich mich beschäftigen.

      Viele Grüße
      Holger
    • HiHi Holger


      Machen wirs mal kürzer, meine erste herbstliche Kürbissuppe bedarf meiner Aufmerksamkeit... Auch aquaristisch relevant als Krebs- und Garnlenfutter... (Für die Krabbler dann ohne Sahne und Cognac.)


      Bei 200 Liter musst Du Dich nicht unbedingt für eine einzige Cory-Art entscheiden. Bei mir haben sich mittlerweile vier Arten zusammenaddiert: Corydoras aeneus (7), c. paleatus (5), c. sp Peru Gold stripe (8) und ein c. melanotaenia albino (der nem Kumpel als Aeneus-Albino verkauft wurde.) Klingt erstmal wild, aber die meiste Zeit bilden die ersten drei Arten gerne einen gemischten Schwarm und randalieren gemeinsam durchs Becken. (Der Albino fällt raus, der liegt meistens nur faul vor der Frontscheibe rum.) Will nur sagen: gemischte Schwärme sind möglich und reizvoll.


      Zum Weißglas: Man kann auch mit Normalglas glücklich sein. Für mich persönlich ist eben das Weißglas die Nuance reizvoller, mit einer schöneren Farbwiedergabe. Man darf beide eben nicht nebeneinander sehen...


      T5, T8, LED: Ja, ich habe auch ein Meterbecken mit T8. Das läuft. Trotzdem würde ich mich heute nicht mehr drauf einlassen, man ist eben doch sehr limitiert bei der Pflanzenauswahl. Was "Rotes" geht da gar nicht, es fehlt einfach immer das letzte Quäntchen Licht am Boden für anspruchsvollere Bodenbedecker. Gerade wenn Dein Plan ist, viel freie Schwimmfläche zu lassen, sind bodenbedeckende Pflanzen ja ganz reizvoll. Aber das hängt eben auch vom Besatz ab. Wenn Du lichtscheues Gesindel wie viele Salmler-Arten es sind, halten willst, dann ist weniger Licht durchaus ein Vorteil. Trotzdem würde ich generell auf die lichtstärkeren Röhren rausgehen, abdunkeln kann man ein Becken immer. Durch Schwarzwasserfärbung oder eben auch in bestimmten Bereichen durch Schwimmpflanzen.


      Leitwertmessgerät: Im Gegensatz zu Ph -Metern, wo es ja echte Unterschiede bei der Qualität der Sonden gibt, ist bei Leitwertmessung so ziemlich jedes Gerät brauchbar. Bei der simplen Technik kann man, muss man aber nicht viel investieren. Achte nur darauf, dass das Gerät in Mikro-Siemens µS misst. Manche der billigen Teile aus China haben oft nur die amerikanische ppm-Einteilung, die bei uns hier unüblich ist.

      Ansonsten: Aus Eurer Familienkommunikation halte ich mich lieber raus. Auch wenn ich den kausalen Zusammenhang der Anschaffung eines Aquariums durch den Papa mit der Abschaffung des Schnullers durch den Sohn jetzt logisch nicht so ganz nachvollziehen kann.... (Mein Jan mochte eh nie Schnuller. Corinna, andere Eltern haben das über ein Ritual gelöst: Der Bub hat seinen Schnuller dem Nikolaus oder WEihnachtsmann geschenkt...)


      Viel Glück,
      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Prestutnik12 ()

    • Hi,

      ich hab mich ja zum Rest noch gar nicht geäussert.

      Zum Thema günstiger meinte ich natürlich den Ytong.
      Aber wenn du schreinern kannst, warum nicht die teuren Boschprofile
      durch günstige Holzbalken ersetzen?

      Deine Besatzplanung hört sich vernünftig an und ja,
      für Panzerwelse brauchst du keine ungeahnten Höhen.
      Für mich damals war es eben nur so, dass ich nie entspannt ins Becken sehen konnte,
      ich sah immer irgendwie oben gegen die Abdeckung. Das ist seit der 50er Hohe besser.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.