Wasserwechsel bei Moosbecken nötig?


    • Timbo
    • 1258 Aufrufe 10 Antworten

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    • Wenn dort Garnelen drinn wohnen solltest du auch dort einen WW durchführen. Die Garnelen brauchen Mineralien aus dem Leitungswasser um ihre "Schalen" zu entwickeln, wenn auch nicht so stark wie Schnecken. Auch ist ein WW mal angenehm für deine Tiere, du lüftest ja auch wenns in deiner Bude Mufft.

      Du solltest nur nicht übertreiben so 20 max. 30% solltest du wechseln, es ist wie beim Aquarium mit Fischen, lieber häufig geringe Mengen als einmal Monatlich das ganze Gefäß.

      Ist natürlich nur meine Meinung und kein Programm, hab letztens eine Seite dazu gefunden, die finde ich nicht schlecht, da erklärt ein ehemaliger Aquaristikhändler wie er es gehandhabt hat.

      Gruß
      Alderik
    • HiHi Timbo,

      die Idee eines reinen Moosbeckens gefällt mir richtig gut.

      Meine Einschätzung: für die Garnelen, nein. Für die Moose, nein. Da genügt Auffüllen mit Destillat.

      Meine Erfahrung ist zwar, dass anspruchsvolle Pflanzen von Zeit zu Zeit für eine "Frischwasser-Düngung" ganz dankbar sind, aber da kann man bei konkretem Bedarf ja immer noch eingreifen.

      Bei den Garnelen (verschiedene N. Davidi, Amano, Bienen und Pintos, Macrobarchium Inlesee) funktioniert bei eingefahrenen Becken bei mir die Strategie: nicht füttern. Nur einmal die Woche ne Kelle Frostfutter. Das genügt für die Rundum-Versorgung der (omnivoren) Tiere. Welche Garnelen sollen denn überhaupt rein?

      Viel Glück,
      Stefan
    • Hi,

      Moos + Garnelen geht super ohne (viel) Wasserwechsel.
      Das Ganze kann dann so aussehen:



      Das AQ hatte ich vor längerer Zeit (aus Zeitmangel) etwas links liegen gelassen; ist ihm eigtl. recht gut bekommen :zwinker:
      Hab da nur sporadisch viell. mal'nen halben Eimer gewechselt, oder so.
      Dort waren 11 Amanogarnelen und natürlich so einige Schnecken zu Hause.

      Viele Grüße, Kati
    • Timbo schrieb:

      Frage:

      Ich will mir ein weiters Becken zulegen was nur zu 💯% mit Moos & Garnelen bestückt werden soll.
      Muss ich da das Wasser auch Wechseln? Oder kann ich überwiegend nur auffüllen?


      Hab ein 250er Für dich schon mit Slimline Amazonas Rückwand. :zwinker:

      Ganz ohne Wasserwechsel wird es wohl nicht gehen aber man kann sie in so einem Becken sehr reduzieren.
      Trotz allem immer die Wasserwerte im Auge behalten sonst fällt das Moos mal schnell den Algen zum Opfer.

      @ Kati , der Knaller :top:
      Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben.
    • Timbo schrieb:

      Frage:

      Ich will mir ein weiters Becken zulegen was nur zu 💯% mit Moos & Garnelen bestückt werden soll.
      Muss ich da das Wasser auch Wechseln? Oder kann ich überwiegend nur auffüllen?


      Ich betreibe seit vielen Jahren ein 200ltr-Becken als Altwasseraquarium, nur mit Moos bepflanzt.
      Es sind gefühlte 1000 Endler darin. Das sieht wudnerbar aus und ist extrem stabil.

      Moos ist nicht besonders bemüht sich nach einem WW wieder auszurichten. Es wächst langs schon und wedelartig hin. Das braucht Zeit, viel Zeit.

      Allerdings überlebt es sich und wird innen braun, so wie ein Tannenwald. Außen grün, innen braun. Daher muss man hin und wieder ausdünnen.

      Ich dünge nicht und wenn man Pech hat gibt es Fadenalgen. Dann alles ausräuchern und noch mal. Wenn man aber den Bogen raus hat und es stabil ist, ist es die beste Aquaristik. Ein natürlicher Hingucker und absolut wartungsarm. Da halten m.E. die ganzen künstlichen "Scapes" nicht mit. Mit kleineren Aquarien ist mir das nicht wirklich lange gelungen, die Grenze würde ich bei 80-100 ltr ziehen. Heißt aber nicht das es nicht geht.

      Das Bild gibt es hier m.E. schon, aber egal
      Bilder
      • Altwasser.jpg

        220,68 kB, 800×600, 26 mal angesehen
      Regionalgruppe Nord der DKG: www.killi.org/RG-Nord/
      22.10.2016: Dr. Frank Strozyk, Aachen: "anspruchsvolle Labyrinthfische vermehren" - Vom Großmaul-Kampffisch bis zum Zwergschokoladengurami
    • Servus!

      Auch Moose benötigen Nähr- und Vitalstoffe, Spuren- und Mengenelemente, usw. Diese müssen irgendwie in das ansonsten geschlossene System Aquarium eingebracht werden. Sei es über WW, der einfachsten und billigsten Lösung, oder über ausreichende Mengen an Fischfutter (was bei Garnelen vermutlich nicht in den Mengen gereicht wird, wie bei Fischen), oder über entsprechende Düngung (die vermutlich nicht wirklich alle Stoffe enthält).

      LG
    • Hallo Gerald,

      grundsätzlich nicht falsch, aber anscheinend scheint es dem Moos (bei mir, wie auch bei Parat) zu reichen, was sich da so im System befindet bzw. gelegentlich mal dazu kommt oder sich durch Fisch-, Garnelen- und Schneckenkot ansammelt. Sonst sähe es ja nicht so aus, wie's aussieht.
      Moose sind ja nun auch nicht so spezialisiert, wie höhere Pflanzen und kommen einfach mit entsprechend weniger aus.

      Viele Grüße, Kati
    • HiHi zusammen

      Ja, diese großen Moospolster sind allemal beeindruckend! Wenn ich beide Bilder betrachte: Stimmt mein Eindruck? Es ist eben jeweils eine Moos-Monokultur (Java-Moos?). Mich würde ja interessieren: Funktioniert das auch mit vier oder fünf verschiedenen Moosen gleichzeitig und parallel?

      In gewisser Analogie: Ich hatte mal ein reines Algenbecken mit ner ganzen Reihe verschiedener Algen drin. Düngung. War recht pflegeintensiv, denn bei nachlassender Lust setzte sich recht schnell eine Monokultur einer einzelnen Grünalgen-Art durch. Der Rest verschwand. (Es waren allerdings nur 30 Liter, vielleicht wäre es ja in 200 Litern eher gegangen?)

      Grüße,
      Stefan

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    • Hallo Stefan, also laut Moosfibel ist das möglich quasi ein reines Moosbecken zu gestalten. In meinem Becken auf Arbeit hat sich allerdings eine Moosart durchgesetzt.
      hier mal ein schlechtes Handyfoto

      Was ich festgestellt habe das einige Moose in der Stömung super wachsen und andere eher ein ruhiges Plätzchen bevorzugen.
      Bilder
      • IMG_20151102_135429.jpg

        361,98 kB, 998×599, 16 mal angesehen
      Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben.

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