Wer hat Erfahrung mit dem TwinStar Super S


    • BernhardFJ
    • 2720 Aufrufe 8 Antworten

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    • Wer hat Erfahrung mit dem TwinStar Super S

      Hall,
      Hat Jemand Erfahrungen mit diesem Gerät über einen längeren Zeitraum, halbes Jahr oder mehr. Von der Beschreibung wäre das Gerät ganz gut und würde einen UV Wasserklärer, mit all seinen Nachteilen, entbehrlich machen.
      für Erfahrungen wäre ich dankbar, bevor ich mir so ein Gerät kaufe, ist ja nicht gerade Billig.
      grüsse
    • Moin
      Ich habe sowas zwar nicht aber es sieht mir doch nach einer einfachen Edelstahlelekrolyseeinheit aus. Das Ding zerlegt einfach Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff der im Moment der Entstehung halt genau so reaktionsfreudig ist wie Ozon. Warum sowas allerdings teuer sein muß erschließt sich mir nicht. Ich werds aber mal in einem kleinen Becken ausprobieren, aus Neugier, natürlich nur selbstgebastelt. Ich werde dann mal berichten. Im großen Becken bleibe ich allerdings beim Ozon, ich habs halt und gefährlich ist daran nichts wenn man keine groben Fehler macht. Außerdem läßt sich so ein Ozongerät ja auch leicht selberbauen und kostet dann auch nur ein wenig Arbeitszeit und die Elektrode so man denn eine benutzen will. Ob der Wasserstoff der ja auch sehr reaktionsfreudig ist dabei eine Rolle spielt weiß ich nicht. Aber die Idee ist mir neu und interessant und wird gleich getestet. Sowas gibts glaub ich auch mit Karbonelektrode und soll dann CO2 ersetzen was dann aber so hab ich gehört durch die Daueranwendung und das wohl freiwerdende H zu Problemen führen kann, aber in den hier auftretenden kurzen Stößen besteht das Problem wohl weniger.

      Ein UV Klärer hat allerdings einen völlig anderen Wirkmechanismus und zieht den Redox höchstens nach unten. Wer keine durch Sporen oder Schwärmer übertragenen Seuchen im Becken hat sollte darauf meiner Meinung nach verzichten und wenn dann auch nur mit dem Holzhammer also > 40Watt und ein Meter Länge.
      Alfred
      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • Moin
      So, nun hab ichs mal zusammengebaut. Man braucht dazu nur ein Nylonschneidebrett - die taugen zum schneiden ohnehin nicht viel weil doch schnell die Klingen stumpf werden - dann, weil ich die gerade hatte zwei O-Ringe50,4 X 3,53mm und ein Sieb, in meinem Fall ein Spritzschutzsieb für die Pfanne. Aus dem Schneidbrett habe ich die Halterung gebastelt, die O- Ringe und drei Siebe reingelegt und verschraubt - Nylonschrauben damits keinen kurzen gibt. Ich nehme drei Siebe damit die Sache nach außen elektrisch neutral ist. Mein Ding geht jede Stunde eine Minute mit jeweils umgekehrter Polarität an. Erst mal vorsichtig rantasten. Die Polarität drehen mache ich weil ich hoffe das dann die Siebe etwas länger halten. Habe allerdings eine Fräsmaschine und Drehbank zur Verfügung wies ohne geht weiß ich nicht, aber wahrscheinlich gehts auch. Der Schaum sieht genau so aus wie im Video nur was der Wasserstoff bewirkt kann ich noch nicht sagen. Werde mal den PH Wert im Auge behalten um den ich mich sonst überhaupt nicht kümmere.
      Ansonsten gibts ja jede Menge Baupläne in der Tube.

      Alfred
      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • Moin
      Hab mal mein gebastel getestet. Kommt ganz feiner Schaum raus durch den die Fische dann gerne durchschwimmen. Mein Sieb ist allerdings etwas zu fein weshalb sich die Luftblasen drin verfangen, lange wirds ohnehin nicht halten. Mal gespannt ob ich das Becken damit Algenfrei bekommen kann. Versuche einmal ein Bild davon anzuhängen.
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      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • Moin
      Habe mal ein Bild von dem Teil in Aktion gemacht. Habe allerdings noch keine Ahnung ob sich Rotalgen davon in irgend einer weise beeindrucken lassen.Mal abwarten. Könnte man schön einen Vulkan mit konstruieren - für diejenigen die Kitsch mögen.

      Alfred
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      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • Ich schon wieder und diesmal zum letzten mal.
      Abbruch der Versuche und Warnungvor Nachbau und Anwendung. Ich habe mein Gebastel in einem 10L Becken ohne Fische getestet und das scheint auch gut so. Das Wasser hat sich über die Zeit kräftig rosarot gefärbt was wohl auf Nickelionen aus dem Siebnetz zurückzuführen ist. Der Leitwert hat sich dabei leicht erhöht was auch auf eine erhöhte Ionenkonzentration hindeutet. Man könnte natürlich ein Platinsieb benutzen wie Z.B. zur Ozonherstellung auf diesem Wege aber sowas ist natürlich teuer und ich weiß auch nicht ob da nicht das gleiche geschieht, natürlich dann mit einer anderen Farbe. Bei Eisen dürfte es wohl blau werden aber Eisenionen in der Menge sind sicher auch nicht gesund. Auf jeden Fall : Tschüß und ab in die Tonne.
      Wie es sich bei dem Kaufteil verhält weiß ich natürlich nicht. Aber ich würde auch nicht eine Menge Geld ausgeben um zu sehen das es das gleiche Ergebnis ist.


      Alfred
      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • TwinStar Super S

      Hallo Alfred,
      da ist wohl bei Deinem Selbstbau etwas schief gegangen. Hat halt nicht so geklappt. Man sollte sich halt besser an das Original halten. Bei mir wird nichts rot, Algen gingen klar zurück, keine Neubildung mehr, Nitrit tendiert gegen Null, unter 0,05 mg/l. Das Teil ist zwar teuer, aber es tut genau das was es lt. Beschreibung soll. Es gibt nutzloseres Zeug.
      Grüsse
    • Hallo,

      was da schief gegangen sein könnte wird das Metall des Siebes sein, was zwar nicht die immense Höhe des Preises, aber eine Teilbegründung ausmachen könnte.

      UV sehe ich nicht so negativ, warum auch? Allerdings sehe ich es nicht als Allheilmittel, eher eine präventive Sache, bei besonderen Problemen (Algenblüte) auch eine reaktive Sache.

      Immer noch das Beste, Oldschool aber das Beste: Feinstfilterung
    • Nun denn ein letztes mal
      Habe ich eigentlich als PN verschickt aber nun auch für die Algemeinheit

      Nun ich habe natürlich einen Extremtest gestartet. Das heißt einen Liter Wasser und das Teil eine Stunde vollständig durchlaufen lassen also Dauerstrom. Das habe ich gemacht damit sich überhaupt ein Effekt sichtbar machen kann. Im Normalbetrieb wäre das etwa ein Monat wobei die abgegebene Menge dann für mich nicht meßbar oder sonstwie nachweisbar wäre. Ich denke einmal das sich die Originalelektrode unter den Bedingungen ähnlich verhalten würde denn man bekommt sie ja auch als Ersatzteil was auf Verschleiß hindeutet. Aber wer kann schon solch geringe Mengen Nickel nachweisen darum meine Vorsichtsmaßnahme denn ich weiß ja nicht ob meine Fische oder Schnecken das können. Werde aber mal bei Wiki nachsehen was Nickel für Wirkungen hat und wo der MAK Wert liegt. Wer natürlich jeden Monat oder Woche 50 Prozent Wasser wechselt der dürfte wohl kaum Auswirkungen haben.Aber ich gehe bei Techtipps auf nummer sicher denn ich kann nicht wissen wiviel Elektronische fähigkeiten andere besitzen und nicht jeder kann einen Timer mit Schaltstufe sicher nachbauen. Ich nehme den NE555
      Scheint wohl nicht Nickel sondern Chrom zu sein. Unter Zugabe von Peroxyd fällt es aus und färbt sich grün und Chrom ist so ein Farbwandler aber hier völlig nebensächlich.

      Alfred
      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tursiops ()