300 Liter Dschungel


    • Roland
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    • 300 Liter Dschungel

      Beckenvorstellung

      Bilder:


      Beckenbeschreibung

      Thema das Beckens: Dschungel

      Beckengröße: 300 Liter, 100x60x60

      Standzeit des Beckens: 1 Jahr


      Beckeneinrichtung

      Bodengrund: Dennerle Deponitmix + feiner Aquarienkies

      Pflanzen: Stauroqyne respens, Eleocharis Pusilla, Hygrophila Pinnatifida usw.

      Dekogegenstände: Holzwurzeln und Basalt


      Technik

      Beleuchtung: LED Eigenbau

      Filter: Eheim Experience 2426

      Beheizung: Durchlaufheizer

      CO2: US Aquaristik, Nachtabschaltung, CO² Reaktor von Gralla

      Sonstige Technik:


      Beckenbesatz

      Arten und Anzahl der Tiere:


      Sonstige Angaben zum Aquarium:

      Hallo zusammen,

      hier zeige ich euch Fotos meines 300 Liter Aqua´s in seiner Entstehung.
      Als Bodengrund habe ich diesmal das Dennerle Deponitmix genommen, plus einer ca. 4cm dicken Deckschicht aus Aquariensand (Körnung 1-2mm), nachdem der erste Versuch mit Akadamaboden kläglich gescheitert ist.

      Die Pflanzen wurden trocken eingepflanzt (Dry Start), was sich als echte Herausforderung rausstellte. Ca. 2 Stunden lang habe ich die winzigen Eleocharis-Ableger mit der Pinzette in den Boden gepfriemelt.

      Die Fische (Neon und Co.) mussten für ein paar Tage lang in eine Regentonne ziehen, weil es sich um einen Umbau des Aquariums handelte. Ein paar Tage nach dem Umbau durften sie dann einziehen. Natürlich hatte ich Bedenken dass ich, bzw. die Fische, mit einem Nitritpeak zu kämpfen haben. Aber Gott sei Dank ging alles gut.

      Fortsetzung folgt...


      Gruß Roland


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    • Hi Uwe,

      das Becken steht ja schon ne Weile. Die Fotos von Beginn an, bis zwei Monate danach sind also bereits vorhanden.
      Warum kein Soil? Aus Angst! Ich hatte ja beim ersten Versuch ein Pflanzenbecken zu starten auf Akadama gesetzt, was anfangs auch sehr gut klappte. Allerdings war der Akadamaboden ein paar Monate später die reinste Nährstoffbombe. Deshalb der Neustart vor einem Jahr mit normalem Sand. Irgendwie habe ich Angst dass mir das mit Soil auch passieren könnte.

      Gruß Roland
    • OK ein aktiver Bodengrund birgt auch Risiken, hab aber bis jetzt weder mit Akadamaboden noch mit Soil Probleme gehabt. Das schöne an Soil ist,dass die Wasserhärte sehr stabil bleibt, allerdings nehme ich nur doppelt gebrannten Soil der andere zerfällt zu schnell. Der Nachteil von Soil ist, wenn du immer Wasserwechsel mit hartem Wasser machst ist er schnell ausgelaugt.
      Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben.
    • Hallo,

      hier geht´s auch gleich weiter mit den Fotos. Die ersten 4 Fotos wurden nach 3 Wochen gemacht, das letzte Foto nach 7 Wochen.


      Gruß Roland
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    • Ja da muss ich Roland zustimmen, Akadama kann zu ganz schönen Problemen führen. Dieser sollte im vornherein, extra gefüttert werden, damit er später keine Probleme bereitet.
      Bei einigen Soil´s, soll es wohl aber ähnlich sein. Habe auch gerade das Problem, das in Junior´s Becken eine Algenexplosion stattfindet (Bartalgen). Co2 stimmt, Ammonium Werte sind im Grünen Bereich - zumindest was die Wasserseite betrifft, die Restlichen Werte stimmen auch.
      Da nur die Cryptocorynen den Bartalgen Befall haben, gehe ich mal davon aus, das es durch den eingebrachten Akadama kommt. Cryptos sind ja soweit ich weiß, reine Wurzelzehrer. Ansonsten wüsste ich nicht, woran es liegen könnte. Sitze es jetzt mal aus und werde sehen was passiert. Sorry für das OT, Roland.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • JEPP!

      Nachdem ich mich zwei Jahre mit einem Akadama-Becken rumgeprügelt und geärgert hatte, habe ich es vor zwei, drei Monaten mit normalem Bodengrund neu aufgebaut.

      Der Hauptgrund war: Das Ton-Zeugs wurde immer matschiger. Die Körnung des - angeblich doppelgebrannten - Akadama hat sich nach eineinhalb Jahren aufgelöst. Bei jeder kleinen Bewegung im Becken - kam ein Garnelchen dahergewandert - flotierten feine Ton-Partikel durchs Wasser. Bei zwei Garnelen nebeneinander sah es aus wie in einem alten John Wayne-Western, wenn die Kavallerie kommt... Ganze Staubwolken beim kleinsten Gärtnern - bis zur völligen Undurchsichtigkeit des Wassers.

      Für meinereiner war dieses Akadama-Rumärgern irgendwann auch entnervt zu Ende.

      Grüße,
      Stefan


    • Hallo zusammen,

      Martin, kein Problem, im Gegenteil. Ich mag es wenn diskutiert wird. Das hat nichts mit OT zu tun.
      Uwe, die Hygrophila pinnatifida hat sich mittlerweile leider fast komplett verabschiedet. Mal sehen ob sie sich wieder fängt.
      Stefan, das Problem mit dem Zerfallen hatte ich nicht beobachtet. Hast scheinbar wirklich keinen doppelt gebrannten erwischt.

      Die Sache mit dem Bodengrund, ob nun Akadama oder Soil hat sich bei mir erledigt. Ich fahre im Moment sehr gut mit normalem Sand. Wenn Nährstoffmangel herrscht, dünge ich mit Tabletten nach. Bisher hat das super funktioniert. Irgendwie sehe ich aktive Böden als Zeitbombe!


      Gruß Roland
    • Uwe, die Hygrophila pinnatifida hat sich mittlerweile leider fast komplett verabschiedet.


      Oh schade, die besten Ergebnisse habe ich mit Hygrophila pinnatifida wenn ich sie nicht einpflanze, sondern nur zwischen Steine oder Wurzeln klemme, dann bildet die Pflanze schon kurz nach dem einsetzen ausläufer und verzweigt sich.

      Ja schade das du kein Vertrauen in Soil hast aber das muss jeder für sich entscheiden. Bei mir ist jedenfalls in jedem Becken Soil allerdings nur aus Japan.
      Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben.
    • Hi Uwe,

      Soil wäre eine Option, weils einfach gut ausschaut. Allerdings ist das bei meinem Vorhaben, einen komplett grünen Boden zu haben, eher zweitrangig.
      Ich habe sehr viel darüber gelesen und bin einfach der Meinung dass Soil eher was für die Scaper ist, die ihr Aquarium hauptsächlich für ein finales Foto hochzüchten. Kann aber auch gut sein dass ich mich da täusche.

      Weiter geht´s mit meinem Aquarium. Nachdem am Anfang alles glatt gelaufen ist, kam eine gewaltige Algenphase! Pinselalgen, Cyanos, Fadenalgen...alles war vertreten!
      Was der Auslöser dafür war, weiß ich bis heute nicht. Bzw. habe ich nur eine Vermutung. Eine Dunkelphase, wie ich sie sonst immer anwende wenn gar nix mehr hilft wollte ich diesmal aber nicht. Zu gross war die Angst vor Verlusten bei den Pflanzen. Also hab ich was anderes versucht und die Beleuchtung zurückgedreht, eine Beleuchtungspause von einer Stunde in der Mittagszeit eingelegt und die teuren Dünger weggelassen. Stattdessen verwendete ich vortan nur noch günstige Dünger (Easy-Life Profito und Nitro). Von da an ging es mit riesigen Schritten bergauf.

      Leider habe ich versäumt Fotos davon zu machen. Wer macht schon gerne Fotos von einem "verwahrlostem" Aquarium? :lach:

      Das erste Foto zeigt das Becken, nachdem es damit wieder richtig bergauf ging. Fast alle Algen waren verschwunden. Die folgenden Fotos wurden nur ein paar Wochen später aufgenommen (5 Monate Standzeit). Man sieht also dass ich durch die Reduzierung von Dünger und Licht eine regelrechte Wachtumsexplosion bei den Pflanzen ausgelöst habe. Alles war plötzlich wieder im Gleichgewicht :top:



      Gruß Roland
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    • Höhen und Tiefen gibt es in jedem Becken das ist normal, jetzt sieht es aber richtig Klasse aus und ich denke es wird noch besser. Auch deine Neons sind schön groß und kräftig und der A. agassizii ist ein schöner Eyecatcher in dem Becken. Hammergeil :respekt:

      bin einfach der Meinung dass Soil eher was für die Scaper ist, die ihr Aquarium hauptsächlich für ein finales Foto hochzüchten.


      Mein Bester Kumpel betreibt eine 4500L Garnelenzuchtanlage und hat mit Pflanzen /Aqua-Scape so gar nichts am Hut, er hat aber in allen Becken Soil weil sie so einfach am stabielsten laufen. Bei den ganzen Hochzuchtgarnelen könnte er es sich gar nicht leisten das sein Wasser kippt, positiver Nebeneffekt Moos wächst bei ihm wie Bolle.
      Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben.
    • Hallo zusammen,

      nun die vorerst letzten Fotos. Seit der Standzeit nach fünf Monaten hat sich im Aquarium bis jetzt (13 Monate) nicht mehr sehr viel verändert. Bis auf die Bodenbepflanzung!
      Starogyne und Eleocharis kämpfen um jeden Quadratzentimeter Boden im Aquarium. Abwechselnd steht die eine, dann wieder die andere Pflanze besser da, mit leichtem Vorteil für die Eleocharis.


      Gruß Roland
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    • Hallo zusammen,

      ich danke euch. Bin auch sehr zufrieden mit dem Aquarium. Ja Uwe, das sind Pseudomugil furcatus. Eine sehr quirlige Truppe, die mein Aquarium dringend gebraucht hat weil Neon´s alleine doch sehr träge und langweilig sind.

      Die Wasserwerte: GH:8, KH:7, NO³:0
      :denknach: Gut dass Du gefragt hast. Schnell mal Nitro nachgedüngt, sonst gibt das wieder Algen!!

      Ernsthaft jetzt, ich bin nur am Nitrat nachdüngen! Das nervt zwar ein wenig, ist aber eher ein Luxusproblem, wenn ich mir die Becken einiger Bekannter ansehe.

      Das mit der Staurogyne ist tatsächlich so eine Sache. Es gibt Zeiten, da schwimmen fast alle Blätter dieser zickigen Pflanze an der Oberfläche, am Boden bleiben nur ein paar mickrige Stängel übrig. Spätestens dann gibt es Depotdünge- Tabletten und es geht wieder bergauf. Was ich noch feststellen konnte: Sobald sich die KH in Richtung 10 bewegt leidet diese Pflanze sehr! Trotz der Zickerei, für mich ist es eine der schönsten Pflanzen für ein Aquarium.


      Gruß Roland
    • Ruhig, guter Uwe, ganz ruhig, Brauner! Hör nicht hin, schau einfach weg! Du weißt doch, es ist immer das Gleiche. Diese Salzwasser-Millionärs-Aquarianer, diese aquaristischen Ölscheichs, schlagen unter allen möglichen Namen hier auf, spreizen sich wie die Gockel, können vor lauter luxuriöser Eitelkeit kaum laufen ... und wollen uns ehrlichen steuerzahlenden Prekariern nur Minderwertigkeitskomplexe machen.

      Aber man trifft sich: Irgendwann erwische ich mal einen von denen im Suff!

      Bis dahin: Gemach!
      Stefan
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        Till Asari-90