Pflanzen düngen


    • chila
    • 1974 Aufrufe 9 Antworten

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    • chila schrieb:


      Und, reichen Düngekugeln im Boden aus? Also dann keinen Flüssigdünger mehr?


      Hallo,

      Düngekugeln sind nur für Pflanzen gedacht, die ihre Nahrung über die Wurzeln aufnehmen (Wurzelzehrer).
      Wie z.B. Echinodorus, Cryptocorynen, Vallisnerien...
      Alle anderen Pflanzen brauchen Flüssigdünger, da diese ihre Nahrung über die Blätter aufnehmen (Blattzehrer).
      Je nachdem was du für Pflanzen im Becken hast, brauchst du Düngekugeln und Flüssigdünger.
      Flüssigdünger gebe ich immer täglich, einfach die "wöchentliche Dosierung" auf die tägliche umrechnen.
      Gruß Wolfgang
      ___________________
    • Danke Wolfgang,
      hatte bis vor Kurzem auch immer täglich gedüngt, war aber dann zu faul... :schaem:
      habe jetzt Düngekugeln bestellt, für die Echinodorus, Cryptocorynen, Vallisnerien, denn sie bekamen "komische" Blätter, hellgrün und braune Stellen.
      Gut, dann Beides, wollte nur sicher gehen und nicht überdüngen.
      Du kannst keine Wellen stoppen, aber Du kannst lernen, auf ihnen zu surfen.
    • Hallo Ulrike,

      das kann man, nicht so pauschal beantworten. Weil, es gibt ja verschiedene Düngekonzepte und alle haben einen anderen Ansatz. Bei dem einen, stehen die Wasserpflanzen quasi im Nährstoff und bei dem anderen, wird nur das zugeführt was auch tatsächlich verbraucht wird. Die Frage ist eher, was macht für dich Sinn und welche Arbeit möchtest du dir, bezüglich der Düngung, zumuten, bzw. welches Düngekonzept möchtest du anstreben?

      Düngekugeln ersetzten in keinem Fall, die Nährstoffversorgung über die Wasserlinie. Warum nicht? Es gibt halt Wasserpflanzen, die fast ausschließlich, über das Wurzelwerk versorgt werden. Andere wiederum, ziehen ihre Nährstoffe, ausschließlich über die Wasserlinie. Hier denke ich, wäre eine Kombination aus beiden Düngearten (flüssig / fest) gut.

      Für mich, macht die tägliche Düngung auch Sinn (siehe was Lepo3 schrieb). Wobei man dort, auch einiges beachten sollte, damit man nicht überdüngt. Wenn jedoch, nur die Standard Stoßdüngung auf 7 Tage aufgeteilt werden soll, sollte es keine großartigen Probleme geben.

      Edit: Gerd und Wolfgang waren schneller.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wabenschilderwels ()

    • Hallo,

      man kann es eigendlich an den Wurzeln fest machen. alle Pflanzen die recht kleine Wurzeln haben, nehmen die Nährstoffe eher über die Wassersäule auf. Generell kann man sagen alle Stengelpflanzen, und Schwimmpflenazen. Moose, Farne und Anubien muss man ja nicht unbedingt düngen. Hier dienen die Wurzeln mehr dazu am Bodengrund sich zu verankern und nicht raus gerissen zu werden.
      Alle Pflanzen mit großem Wurzelgeflecht, also Echinodoren, Cryptocorynen, Vallisnerien nehmen die Düngestoffe über die Wurzeln raus. Das sind dann auch die Pflanzen wo man sich so schön drüber aufregt wenn man sie wieder aus dem Becken nehmen will. Dann reist man einen Großteil des Bodengrudes mit raus.

      Wegen dem Düngen. Wenn du da nicht so viel Aufwand betreiben willst, dann suche dir eine Düngeserie heraus und verfolge dei konsequent. Also nicht zwischen den einzelnen Herstellern wechseln. Da muss man vorher schon etwas rechnen. Dei Serien sind aufeinander abgestimmt.

      Gruß Christian
    • Hallo Christian,
      sehr aufschlussreich. Damit kann ich gut leben.
      Hatte heute prima Antworten, ideal für Anfänger und Ausprobierer :zwinker:
      Jetzt kann ich mir auch vorstellen warum die Vallisnerien bei mir nie gingen, zu wenig oder kein Nährstoff im Boden... :cry:
      Du kannst keine Wellen stoppen, aber Du kannst lernen, auf ihnen zu surfen.
    • Hallo!
      So einfach ist es nicht, das die eine Pflanze nur über die Blätter und die andere nur über die Wurzeln Nährstoffe aufnimmt.
      Vielmehr ist es so das die meisten Wasserpflanzen in der Natur in Nährstoffarmen Gewässern wachsen und der Boden der Haupt-Nährstofflieferant ist.
      Pflanzen können beides, aus dem Boden und aus dem Wasser Nährstoffe aufnehmen.
      Es gibt Nährstoffe die werden bevorzugt über die Wurzel aufgenommen z.B Eisen,Phosphor-Verbindungen und welche über die Blätter z.B. Kalium,Calcium. Ein Aquarium enthält im laufe der Zeit höhere Konzentrationen an Nährstoffen als die meisten natürlichen Gewässer.

      Grüße
    • Thema wurde von 1 Benutzern gelesen

        c.overfall