Beckengröße für Corydoras pygmaeus?


    • Prestutnik12
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    • Beckengröße für Corydoras pygmaeus?

      HiHi zusammen

      Eigentlich habe ich mit meinen Corydoras-Welsen immer sehr viel Glück gehabt. Bei den C. pygmaeus bin ich mir da nicht so sicher. Habe vor zwei oder drei Monaten (genauer weiss ich es nicht, bin ich Buchhalter?) zwei Dutzend in einen 60-Liter-Cube eingesetzt. Bis auf Bienengarnlen ein Artenbecken. Mittlerweile ist die Zahl auf 12 oder 13 geschrumpft.

      Ich sehe diese Zwerge auch nie engagiert aufs Futter (Dekapsulierte Artemia, Lebendfuter Artemia-Nauplien, getrocknete Tubifex, Frost-Daphnien und Staubfutter aus der Dose) losgehen. In mir keimt langsam der Verdacht, dass das Becken viellecht zu groß sein könnte für die Kleinen.

      Meine Frage: In welchen Pötten haltet Ihr Corydoras pygmaeus? Auch, wenn ihr weitere Futtervorschläge habt, gerne. (Allerdings, ne Lebendfutterzucht will ich - bis auf die Artemia - nicht aufmachen...)

      Viele Grüße,
      Stefan
    • Hallo Stefan,

      ich hatte die C. pygmaeus im 54 l-Standardbecken, es waren etwa 15 Tiere. Das Becken war dicht bepflanzt und die Corys saßen gern mal auf den Blättern der Pflanzen und träumten vor sich hin.
      Diese Art hat sich recht gut in dem Becken, wo sonst nur noch ein paar Red Fires drin waren, vermehrt. Das Becken stand viele Monate so und ich habe damals wöchentlich 40-50% Wasser gewechselt.
      Bis die Pygmaen eines Tages nach und nach ohne Anzeichen von Krankheiten wegstarben. Es ist mir heute noch ein Rätsel, worin die Ursache dafür lag.
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • Versuchs mal mit Viformo, Stefan, das fressen die bei mir wie blöde...
      Aber nur abends, wenn kein dummes Gesicht aus der Nähe ins Becken kuckt :grinz:

      Bei mir sitzen die im 60Liter-Tetra-Becken, tagsüber fast nur unter und in einem
      Knäuel von Pellia, wo sie auch offensichtlich laichen, abends stehn sie dann häufig
      mittig im Becken und warten auf ihren Tablettenwerfer...
      bleibt mir alle schön gesund, common
    • Hallo Stefan,

      ich halte seit ca. 2 Jahren Corydoras pygmaeus in einem 180 l-Aquarium. Sie bekommen (weil ich so faul bin) lediglich Bodentabs oder Flockenfutter zu fressen. Bisher hatte ich keine Ausfälle.

      Das Wasser ist mit Gh 22 und Kh 16 sehr hart, Wasserwechsel erfolgt alle 3-4 Monate....

      Das Aquarium ist sehr dicht bepflanzt und die Corys teilen sich den Raum mit 2 Mosaikfadenfischen und ca. 20 Perlhühnern.

      Die Cory liegen sehr gern auf Pflanzenbättern herum und sind dabei so faul wie ich.
      Viele Grüße aus Gillersheim

      Peter
    • Hallo zusammen

      Dank Euch! Denn es hat mich darin bestärkt ... NICHTS zu tun! Werde das Becken so einfach weiter laufen lassen, Bernds Futtertabletten-Alternative mal erproben.

      Übrigens: Ablaichen wollen meine nicht. Natürlich habe ich es gleich zu Anfang zu forcieren versucht, mit den üblichen "Tricks" bei Corydoras: Wasser richtig "dick" werden lassen, Wasserspiegel senken, Auslauf laut plätschern lassen. Warten. Drei Tage später: kaltes Osmose -Wasser obendrauf (Leitwert runter von 300 auf unter 250). Simulation der beginnenden Regenzeit. Sogar Gewitterblitze habe ich - auf Anraten - mit der SOS-Einstellung einer Taschenlampe imitiert...

      Nur: Erfolglos! Es könnte aber durchaus sein, dass der Grund es Scheiterns einfach im Alter der Tiere zu suchen war. Ich will die zu ner wilden Sex-Orgie animieren, aber die Kerlchen waren vielleicht erst in dem Alter, in dem man Topfschlagen bei Kindergeburtstagen macht.

      Ich könnte ja nochmal einen neuen Versuch starten... Denn eigentlich dürften diese Corys ja kein unlösbares Problem sein.

      Feine Grüße,
      Stefan
    • Was meint ihr? Findet ihr, dass ein 30erBecken mit einer Länge von 35cm für Corydoras pygmaeus zu klein ist? Die meinigen lebten in einem 110er, und ich habe den Eindruck, dass ihnen vor allem die Anamos und die vielen anderen Garnelen das Futter streitig machten. Es sind auch weniger geworden. Ich habe sie nun mal testhalber in dieses 30er gesetzt und finde, dass sie lange nicht so scheu sind, als im großen Becken. Dort bekam ich sie kaum zu Gesicht.
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



      ”Alles, was wir hören, ist eine Meinung - keine Tatsache.
      Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive - keine Wahrheit.“

      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • Hallo Gisela,

      meine Antwort bringt dich vielleicht nicht weiter.
      Ich hatte ja die Goldringelgrundeln.
      Früher gab es schonmal einen Versuch in einem 80er Becken.
      Der war kläglich gescheitert.
      Heute weiß ich, sie sind verhungert.
      In meinem Küchennano, 35cm breit, hielten sie sich richtig lange.
      Ich konnte sie hier gezielt füttern, und Nahrungskonkurrenten hatten sie auch nicht.

      Und dann hatte ich mal eine Handvoll Boraras brigittae.
      In einem 20er Nano.
      Allen, die jetzt aufschreien, sei gesagt, auch ich hatte Mitleid mit ihnen,
      habe sie in mein damaliges 300er gesetzt. Von da an waren sie verschwunden.
      Hingen in einem dichten Pulk in einer Ecke in ein paar Pflanzen.
      Im Nano waren sie kein bisschen scheu.
      So kam es, dass ich wieder bekam.
      Eine Fangaktion später, wieder im Nano, waen sie wieder so keck wie eh und je.

      Was ich damit sagen will, es gibt Tiere, die mit dem Parameter Beckengröße gar nicht so viel anfangen können,
      wie wir immer glauben.
      Und ich bin überzeugt davon, dass deine Beobachtungen genau richtig sind.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Danke Corinna, deine Antwort brachte mich sehr viel weiter. Die Zwerge werden dann wohl in ihrem kuscheligen neuen Zuhause bleiben und bekommen sogar noch ein paar Kumpel dazu.
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



      ”Alles, was wir hören, ist eine Meinung - keine Tatsache.
      Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive - keine Wahrheit.“

      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • Hallo Gisela,

      ich rate dir ganz klar zu dem Projekt!

      Diese winzigen Corydoras sind mit den meisten ihrer Art nicht vergleichbar. Die C. pygmaeus hocken sehr oft gelangweilt rum und wenn sie mal schwimmen, dann sind es oft nur ein paar kurze Züge. Auf mich wirkten sie immer, als würden sie gelangweilt im Boden suchen, ob es da was Gutes gibt.
      Dabei wirkten sie nie unruhig, gestresst oder hungrig. Eher absolut gelassen...
      Und dennoch sind sie immer noch ganz oben auf der Hitliste meiner Lieblingsfische! Ich habe sie gern stundenlang beobachtet :grinz:

      Ich denke, dass du die Tiere durchaus in das recht kleine AQ setzen kannst.
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • HiHi Gisela


      Da würde ich mich anhängen! Lass' sie im 30er. Mein Grund, den Thread zu öffnen war ja, dass ich mein 60er als zu groß für diese Fische empfand. Nach meiner Beobachtung der Fische könnte ein 30er Artenbecken - vielleicht noch mit Garnelen? - eine gute Lösung für diese Tiere sein.


      Mal metaphorisch gesprochen: Das sind klassische Mallorca-Urlauber! Für die ist Ballermann und die Liege am Strand deutlich wichtiger als die romantische Weite des Meeres...


      LG,
      Stefan
    • Liebe Gisela,

      schön, wenn dir meine Erfahrungen helfen,
      aber wie du siehst, stehe ich mit meiner Meinung ja auch nicht alleine da.
      In Anbetracht dessen könnte man die Diskussion um Nanofische mit dieser neuen Perspektive
      ganz neu aufrollen...
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Und deine Zwerge, Stefan, bleiben jetzt aber im 60er, nicht?

      Vier Tierlein schwimmen nun im 30er zusammen mit paar blauen Garnelen. Zwei oder mehr?....keine Ahnung, sind noch im großen Becken und lassen sich zefix nochmal nicht einfangen. Ich müsste dieses total unübersichtliche, verwachsene Becken wohl komplett ausräumen, um sie zu kriegen. Da es jetzt nur noch wenige sind, sind sie noch scheuer. Wenn sie denn mal auftauchen und ich auch nur in die Nähe komme....zack, weg sind sie zurück ins Dunkel des hinteren Beckenbereichs. Grrrr
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



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      Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive - keine Wahrheit.“

      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • Wenn das so weitergeht, muss ich keine Minis nachkaufen. Heute morgen hab' ich die vermeintlich zwei letzten aus dem großen Becken erwischt und umgesetzt. Das ging ganz leicht im noch dunklen Becken. Auf diesen Trick hätte ich schon früher kommen können. Und gerade eben lag noch einer ganz gechillt auf einem Anubiablatt und tat, als wenn nix wäre. Ich also wieder Licht ausgemacht und zack...hatte ich ihn. Nun sind es schon sieben im 30er....die sieben Zwerge. Wenn jetzt keiner mehr auftaucht im großen AQ, werde ich demnächst noch drei dazusetzen. Brauchen die Pygmäen eigentlich Strömung? Die haben sie nämlich nicht. Das Beckelchen läuft ohne Filter.
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



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      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • Danke, Bernd! Hast mich überredet. Ich hasse sichtbare Technik in meinen Aquarien. Deshalb lasse ich sie möglichst ganz weg. Aber da war noch so'n kleines dezentes Filterchen in meinem Fundus. Das habe ich gerade reingebastelt. Dieses überdimensionale Teil, das eigentlich zum Becken gehört, ging für mich von Anfang an nicht. Selbst bei üppigster Flora könnte man das Teil nicht verstecken. Überdies nimmt es viel Schwimmraum weg. Obwohl das bei diesen Faulpelzen das geringere Problem ist. Gibt es eigentlich Fische, die noch gechillter sind? Selbst das Luftholen scheinen sie sich 10 mal zu überlegen. Paddeln immer eine Weile aufm Fleck, dann zack mal eben hoch, luftschnappen und wieder ab nach unten, um sich von dieser Anstrengung zu erholen. :lach:
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



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      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • Ich kann es grad kaum glauben: Wie kann sich das Verhalten von Fischen derart ändern, wenn man laut Aquaristik-Mainstream etwas tut, was ein NoGo ist? Nämlich sie in ein 30erNano umsetzen, das offiziell nur für Wirbellose gedacht ist. Oder ist es die relativ starke Strömung, sind es doch Flussbewohner, die der mediumlose Filter verursacht? (Ich hab' bloß ein Nylonsöckchen drübergestülpt.) Jedenfalls sind sie viel lebhafter, kein bisschen scheu und zeigen zeitweilig regelrechte Wasserbalettaufführungen: Zu siebt in exakter Formation im Wasser stehend. Einfach toll!

      Danke an Stefan für den Thread, der mich erst auf die Idee brachte und an euch alle, die mich in meinem Vorhaben bestärkten.:thankyou:
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



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      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • JUHUUU! Sie haben sich vermehrt!! Gerade kucke ich in mein Cory-Beckelchen und denke so bei mir: Komisch, was hat denn dieses Garnelenjungtier für ein seltsames Schwimmverhalten? Und überhaupt, bei mir vermehren sich doch RFs nicht...nie nicht!! Da setze ich meine stärkere Brille mit den 2 Dioptrien auf und....................ein Corylein!! Goooldig!
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



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