Fischsterben in eingelaufenem Becken


    • Larsoli
    • 1440 Aufrufe 5 Antworten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Fischsterben in eingelaufenem Becken

      Wie äußert sich die Krankheit (Symptome) und seit wann?innerhalb von
      Innerhalb von 2 Tagen ganzer Schwarm Schmucksalmler tot (12 Tiere), in den 2 folgenden Tagen (trotz 50% Wasserwechsel) 5 Harnischzwergwelse und 2 Rüsselbarben (jeweils kompletter Bestand) tot. Keine vorausgegangenen Symptome. Noch im Becken: 2 Bratpfannenwelse und ein Betta-Pärchen, denen es augenscheinlich gut geht.

      Welche und wie viele Tiere sind betroffen?
      s.o.


      Wurde in der letzten Zeit etwas am Besatz oder der Einrichtung des Beckens geändert?
      Nein. Becken läuft seit 3 Jahren ohne Probleme. Im letzten Jahr keine neuen Fische oder Pflanzen.


      Wie oft und womit werden die Tiere gefüttert?
      Granulat und Flocken 1 mal pro Tag, ca. alle 2 Tage Frostfutter (Mückenlarve, wechselnd)


      Letzter Teilwasserwechsel und Teilwasserwechselintervalle (z.B. 20% jede Woche)?
      Alle 2 Wochen 25%


      Wie sind die Wasserwerte (wichtig sind die gemessenen Werte von Ammonium/Ammoniak, Nitrit und Temperatur)?
      25 Grad, nitrit neg.(Teststreifen JBL), Nitrat 5 mg/l, Ammoniak Test hab ich nicht, pH ist tiefer als sonst 6,3, KH gefallen auf 2, GH bei 5, Cl neg


      Volumen oder Maße des Aquariums?
      120l


      Wie lange läuft das Aquarium bereits?
      3 Jahre. Habe sehr weiches Leitungswasser hier. PH lag aber immer bei 6,8 bisher. Ist der KH Puffer verbraucht? Kann der pH Abfall schuld sein am Fischsterben?


      Wurde schon mit einer Behandlung begonnen, und wenn ja wie?
      Habe CO2 leicht hochgestellt, werde noch KH mit Natron o.ä. hochsetzen. Oder soll ich das lassen?


      Zusätzliche Informationen, die hilfreich sein könnten:
      Salmler hatten weißliche Flecken am Kopf.


      Anmerkung: Bei sichtbaren Krankheitsmerkmalen ist ein scharfes Foto immer von Vorteil!
    • Hallo Larsoli,
      und erstmal Willkommen bei uns im Forum! :wink:

      So auf Anhieb weiß ich auch keine Lösung. Die Absenkung des pH von 6,8 auf 6,3 halte ich jetzt nicht für sooo dramatisch, aber viell. kann da ja noch wer anders was zu schreiben.

      Nur zur Sicherheit mal nachgefragt: wäre es möglich, dass irgendetwas ins Becken geschüttet oder geworfen wurde, was da viell. nicht reingehört? Kann ja z.B. bei Kindern mal vorkommen... oder auch unbeabsichtigt irgendwelche Putzmittel o.ä. Wir hatten hier glaube ich auch schon Fälle, bei denen auf einer Party irgendwelcher Alkohol ins Becken gekippt wurde...
      Bestände so eine Möglichkeit?

      Viele Grüße, Kati
    • Hallo lonesome!
      Das waren eher schmierige weiße Flecken, nicht wie bei einer Ichthyophthiriose... Kann auch einfach schon eine beginnende Verwesung gewesen sein...

      - - - Aktualisiert - - -

      Hallo KatiG!
      Ein versehentlicher "Giftmord" scheidet aus. Da war außer mir niemand in der Nähe.
      Ich hab jetzt noch nen pH-Test mit Reagenz gemacht (vorher nur mit Teststreifen, der ging nur bis 6,3...). Der pH ist um die 5. Das ist schon eher der Grund.... Hab mit Puffer angefangen. Vielleicht überlebt der Rest...
    • Hallo,

      Bei geringer KH und pH schon deutlich unter 7 und dazu CO2 _kann_ es besonders in der Nacht wo die Pflanzen kein CO2 verbrauchen und die Nitrifikation im Filter noch mehr KH verbraucht und etwas Saezre freisetzt zu einer massiverem pH-Abfall kommen (der "beruehmte" Saueresturz, den angeblich nie wer hat, weil der pH in der Frueh bei Licht schon wieder normal ist durch die Pflanzentaetigkeit).
      Natriumbikarbonat zugeben bis die KH ordentlich ueber 3 ist (nicht jeder KH-Test ist sehr genau) und CO2 zurueckdrehen. Das sollte einmal einen massiven pH-Abfall entgegenwirken - wenn das die Ursache war.

      mfG

      Anton Gabriel