Biomasse contra Wasserinhalt


    • lonesome
    • 1471 Aufrufe 15 Antworten

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    • Biomasse contra Wasserinhalt

      Moin,

      da wird man alt als Aquarianer, lernt aber nie aus. Ich wollte ein Aqua versetzen weil der Platz dort anders genutzt werden soll.

      Somit sollte das typische 60 x 30 x 30 mit Kampffischen einem 60 x 40 x 40 für Meerwasser weichen. Um das kleinere leer zu machen um es transportieren zu können gab es eine faustdicke Überraschung: Ich hatte gerade nur 2 fünf - Liter Kanister (dest. Wasser) und als das Becken transportierbar war, verblieben geschätzte 7 Liter inkl Bodengrund im Becken. Das Becken war vorher voll, also bis oben hin voll, und es waren gerade mal 27 Liter die ich entnommen habe!! Den Rest haben Wurzeln, Pflanzen, Kies... eingenommen. Warum die Überraschung? Wenn man mal was dosieren muss, wäre es eine stete Überdosierung.
    • lonesome schrieb:

      Also Wenn man mal was dosieren muss, wäre es eine stete Überdosierung.

      Also nein.....
      Wer käme denn auf den Gedanken? :ablv:

      Ich würde dir vorschlagen, zukünftig immer wegen Vorbeugung von Falschdosierungen
      das Becken komplett zu entleeren und über handelsübliche Litermaße aus dem Konditorei-oder Kuchenbäckerbedarf
      die genaue Milliliterzahl festzustellen versuchen , dann natürlich mit banktechnischem Einsatz von speziellen Dreisatzrechnungen
      die Masse des Krümels auszurechnen, den du dann in dein Becken wirfst, um den Fischen z.B. den Frässkopfwurm o.ä. auszutreiben...

      Oohh, Lonesome me...
      bleibt mir alle schön gesund, common

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von common ()

    • common schrieb:

      über handelsübliche Litermaße aus dem Konditorei-oder Kuchenbäckerbedarf die genaue Milliliterzahl festzustellen versuchen


      Bernd, Bernd, das ist doch schon nahe am Pfusch mit so ner Ausrüstung! Zum genauen Auslitern bräuchtest Du ein unendlich dünnwandiges Gefäß, so dass nicht bereits durch Parallaxenfehler Ungenauigkeiten beim Ablesen zwischen Glaswand und Messwasserspiegel entstehen können!

      Das echte Mittel der Wahl der Berechnungsgröße sei deshalb nicht das Hohlmaß, sondern das Gewicht! Verfolgen wir Deinen Ansatz des Entleerens also unter dieser Prämisse weiter! Aus dem Delta des Gewichtes zwischen völlig leerem Becken und gefülltem Becken kann die Netto-Wassermenge sicher errechnet werden. (Gilt natürlich nur, wenn wir während des Vorgans jedwede Varianz in Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur ausschließen können, ich schlage also die ISO-Standard-Atmosphäre vor.)

      Gerade fällt mir auf, dass mein Ansatz einen echten Schwachpunkt hat: Die Fische müssen natürlich ihr Anfangsgewicht durchgehend halten. Also: Zwischen drin nicht zu viel füttern!

      Was meinst Du dazu? Kommen wir so trotzdem näher dran?

      LG
      Stefan :cool:

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Prestutnik12 () aus folgendem Grund: Hat Licht - unter Bewegung - Gewicht? Lampen aus? Lebt Schrödingers Katze?

    • Hallo ihr beiden,

      soweit, so lustig. Wir hatten gerade im Forum den Fall, das ein Antibiotika hätte genutzt werden müssen. Da wäre es spannend gewesen. Ebenso sind schon Becken über die Wupper gegangen, eben weil Medi - Dosierungen (Reden wir mal nicht von Blubberlutsch) daneben lagen.

      Überdosierungen und Algenwachstum, Cyanos,.... Sind nur einige Gedankenanstöße.

      Ursprünglich ging es ja um nichts anderes, als dass gewachsene Biomasse (egal ob Pflanzen oder Korallen) das Volumen verändern.
    • Hi,

      ich denke mal das man es nicht richtig bestimmen kann.
      OK, Einstein hätte eine Formel parat.
      Für mich persönlich würde ich immer erst die Hälfte dosieren,
      von was auch immer.
      Alles im Auge behalten und wenn es möglich ist Wasserwerte messen,
      so kann man schnell einschreiten.
      Eigentlich kennen wir ja alle unsere Becken und können auch schon so manches aus dem Bauchgefühl
      bestimmen/dosieren.
      Wichtig ist die tägliche Beobachtung der Habiate.
      Gruß Jue
    • Hi Ihr,

      so schlecht finde ich den Hinweis von Sascha (lonesome) nicht, klar ihr als erfahrene Aquarianer fangt mit der Hälfte an und könnt auch das beurteilen, nur Anfänger und noch nicht so erfahrene was machen die? Die gehen bei der genannten Beckengröße von 54l aus (ist ja auch immer die Aussage wenn man fragt wie groß das Becken ist,.... usw.) und wie dosieren die dann Dünger, Medis... nach Anleitung für 54l und nicht für gerade mal 27 Liter wie in dem Fall, was gerade mal der Hälfte entspricht.
      Drum für Neulinge kein schlechter Hinweis!
      Gruß Michael
    • Ist ja richtig , Michael, lass uns doch aber auch mal bissel frozzeln...

      Um mal die Sache ernst zu beleuchten:
      Bei mir passieren solche Aktionen ausserhalb der besetzten Aquarien, nehme da immer nen transparenten 20l-Eimer
      oder ne ebensolche Plastikkiste mit noch grösserem Volumen, wo die Literzahl sauber einstellbar ist
      und ebendarauf aufbauend die zuständige Medikation erfolgen kann...
      Beim Gartenteich muss dann eben der aufblasbare Pool dranglauben ,
      sehr zur Freude der sonstigen Benutzer übrigens...
      bleibt mir alle schön gesund, common
    • Nabend,

      also ich habe dieses Problem zu Zeit.
      Nach ungefähr 4 Jahren Meerwasser möchte ich mit Balling anfangen.
      Jetzt heißt es aufgepasst, mein Becken hat 250 Liter Brutto,
      zieht man den Bodengrund ,den Wasserstand (bei mir 4,5 cm vom Beckenrand) ab,
      sowie die Deko, also Lebendgestein 25 kg und die Korallen denke ich das es nur noch so gefühlte 200 Liter sind.
      in meinem Technikbecken sind immer so um die 50 Liter Wasser.
      So hätte ich wieder meine 250 Liter,denke ich.
      Ob es nun so ist kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.
      Nun kommt wieder das Bauchgefühl ins Spiel, wird schon klappen :pfeifen:
      Gruß Jue