Eheim Aussenfilter....ja / nein / welcher...?


    • Nine Fingers
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    • Eheim Aussenfilter....ja / nein / welcher...?

      Hallo allerseits,

      nach einem Umzug mit meinem 180l Becken sitze ich mal wieder davor und grübele.
      Der Besatz ist im Moment eher mager, soll aber ergänzt werden:
      von meinen 5 C. panda gibt es noch 4. :zick: Unser kleiner "Game Over" ist kurz vor dem Umzug verschieden. Er war immer schon kleiner und blasser als die anderen.
      Ich möchte die Pandas auf 10 Tiere aufstocken und noch einen Schwarmfisch dazusetzen, ich denke z.B. an Perlhuhnbärblinge.
      Gerne auch noch andere Corys, ich finde z.B. C. habrosus sehr hübsch.

      Im Moment filtere ich mit einem HMF, der aber mechanisch irgendwie kein so guter Filter ist.
      Meine Überlegung: diesen durch einen Aussenfilter zu ergänzen, der besser Partikel und ordinären Dreck aus dem Wasser holt.

      Und ich habe da Eheim-Filter im Auge. Durchaus einen mit höherem Filtervolumen, wo man evtl. den Durchfluss drosselt (Bypass?)
      Gibt es welche, die man nehmen kann/sollte oder von denen man besser die Finger läßt?
      Danke und viele Grüße!
      Holger
    • Hallo Holger, der Dreck ist Mulm und gar nicht schädlich für Deine Aquarienbewohner.

      Aussenfilter gibt es viele gute auf dem Markt.
      Eheim z.B. hat sehr gute Topffilter für kleines Geld und bei Bedarf sogar in der Thermo-Ausführung.

      JBL bietet alternativ sehr energiesparende und zugleich pflegeleichte Komplettsets an z.B. E901.

      Wichtig ist es, einige Dinge zu beachten. Der Durchfluss sollte mindestens der 3 fache Inhalt Deines Beckens in 60 Minuten sein, also mindestens 600 L/h. Reduzieren tut sich dieser Durchfluss automatisch durch langsames Zusetzen mit Mulm.

      Weiter ist es wichtig, den Filter problemlos vom Becken trennen zu können, damit Du den Filtertopf auch dahin bringen kannst, wo er gereinigt wird, ohne die Wohnung zu Fluten. Hier gibt es entweder seperate Schnelltrennkupplungen oder entsprechende Filterkopf-Lösungen.

      Insgesamt kannst Du mit Anschaffungskosten für ein Neu-Gerät um 100,-€ rechnen.
      Gruß Jens - Olaf


      24-7-365 -- das ist nicht meine Telefonnummer.
      Das ist die Einsatzbereitschaft der
      Freiwilligen Feuerwehr.
    • Huhu,

      ich bin nach wie vor ein Fan von richtig betriebenen Außenfiltern. Bei Deiner Beckengröße wäre mein Favorit nach wie vor der Eheim 2213, mit ca. 400 l/h. Es ist ein sehr altes (Erfolgs-) Model, jedoch in meinen Augen nach wie vor der Beste. Leise, zuverlässig, auf Keramik gelagert, KEINE komfortablen Filterkörbe, da muss das Wasser tatsächlich überall durch die Filtermedien durch, kein Schnick Schnack der eh undicht wird, leichte Handhabung, lange Standzeiten wenn richtig betrieben. Ich kenne Filter die liefen 5 Jahre ohne geöffnet zu werden.

      Ergänzen würde ich den Filter mit dem Eheim Oberflächenabsauger, es gibt aber andere Modelle. Ich fand den immer am Besten. Geschmackssache ;)
    • Ich würde es ausgewogen machen. Ein zu großer Filter könnte in Nährstoffkonkurenz zu deinen Blümchen gehen. Den Durchfluss drosseln bringt ebenfalls wenig, das passiert zum einen sowieso, da sich der Filter auch zusetzt, zum anderen sollte genug Frischwasser in den Filter kommen.

      Vergrößere lieber den Querschnitt des Schlauches, der zum Becken zurück geführt wird. Das reicht.
    • HiHi Holger,


      Einen großen Filter reduzieren, kann man machen. Ist ne alte Diskussion: Eine Auffassung sagt, dass das Filtervolumen gar nicht groß genug sein kann, weil dann die Oberfläche für die biologische Filterung maximal ist. Dagegen wird dann ins Feld geführt, dass eine gewisse Durchflußgeschwindigkeit aber für die mechanische Filterung notwendig ist...


      Meine Erfahrung ist, dass die alte Bauernregel, die Jens-Olaf oben angeführt hat, schon stimming ist: Beckenvolumen mal 3. Allerdings sehe ich persönlich diese Regel auch eher als Untergrenze des Filters. Größer darf er allemal sein. Und was lomesome sagt, ist stimmig: Zu und dicht wird der Filter im Laufe der Zeit eh...


      Gruß,
      Stefan
    • Hallo,

      das klingt ja mal gut.
      Gibt es empfehlenswerte und weniger empfehlenswerte Modelle? Manchmal heißt es, die älteren Modelle waren besser.
      Manchmal heißt es auch, zwischdrin gab es eine Serie, die nicht so gut war.

      Oder ist das alles Illusion und Serienstreuung?
      Viele Grüße
      Holger
    • Hi Holger,

      ich denke dass Du keinen "schlechten" Eheim Filter erwischen kannst. Mein Lieblingsdealer verkauft nur Eheim, und das aus gutem Grund. Der z.B. sagt, dass die eXperience Modelle seiner Meinung nach robuster sind als die Professionell-Serie. Nur gibt es diese Modelle halt nicht für ganz große Aquarien, was Dich aber nicht betrifft! Ich habe mich aufgrund dieser Empfehlung für den eXperience entschieden.

      Der "alte" 2213er, den lonesome empfiehlt, ist auch ein Top-Außenfilter, aber halt von den technischen Daten dem eXperience unterlegen.

      Auf dem Speicher habe ich noch einen uralten Eheim stehen. Diesen Filter habe ich damals gebraucht gekauft. Da war er bereits 8 Jahre in Betrieb. Ich hatte ihn dann fast 15 Jahre laufen und vor 6 Jahren durfte er - noch immer voll funktionsfähig - im Dachgeschoss in Rente gehen. Ob die neuen Modelle das auch schaffen vermag ich nicht zu beurteilen.


      Gruß Roland
    • Hallo Roland,

      haben die das in den Griff bekommen mit der Schlauchkupplung am Kopf? Das war ein ewiges Ärgernis als die neu waren. Entweder gebrochen, undicht oder zogen Luft. Generell eine Fehlstelle mehr. Und: Ich mochte die Filterkörbe nicht. Die hatte und wird vll auch Fluval haben.

      Daher war ich mit meiner Empfehlung konservativ(er) :zwinker:
    • Hi Sascha,

      von diesen Problemen weiß ich nichts. Bei meinem eXperience war das nie ein Thema. Also gehe ich davon aus dass dieses Problem beseitigt wurde. Ich will auch gar nichts gegen den Classic sagen. Das sind noch immer sehr gute Filter. Dass der Wasserzulauf direkt unten angebracht ist, hat sicherlich Vorteile! Aber auch die Filterkörbe haben Vorteile. Wie immer ist das Geschmackssache.


      Gruß Roland
    • HiHi lonesome


      Ich hatte schon bei meinem alten Eheim Profesional 2 keine Probleme mit den Körben und dem Schlauchanschluss. Der Nachteil ist vielleicht, dass man alle paar Jahre die entsprechenden Dichringe tauscht. (Vor allem die zwischen den Körben)


      Der Rest ist halt, wie immer, die Frage: Brauche ich die moderne Ausstattung? Brauche ich Selbstansaugung, Entlüftungshilfe etc. Will ich dafür Geld ausgeben, wo ich diese Features nur einmal im Jahr brauche?


      Mal so gesagt: Mit tut es mein alter 2324, den ich jederzeit auch gebraucht schießen würde. Mir persönlich wäre da eher wichtig, dass die Heizung im Filter integriert ist, so dass ich mir den unschönen Heizstab im Becken erspare.


      Grüße,
      Stefan
    • Roland schrieb:

      Hi Aber auch die Filterkörbe haben Vorteile.



      Da bin ich bei Euch. Filterkörbe haben den Vorteil, das poröses Zeuchs mit Bakterienaufsitz nicht mit nassen Fingern und weichen Nägeln rausgeangelt werden muss.

      Ich habe sie halt aus den Anfangstagen mit den Schwächen im Hinterkopf, was aber auch Kinderkrankheiten sein können. Ist aber auch Jahre her!!! Ich arbeite halt mehr mit Filterbecken, da ist dann neben Heizung auch der Abschäumer drin ;)
    • Hallo!
      Ich hatte einen Eheim XLT1200 3 Jahre in Betrieb,er wurde im Pumpenkopf undicht, gut das ich Zuhause war und es merkte.
      Es sind nicht die Dichtungsringe, den Filter hatte ich 2 Monate nicht bewegt und einfach zack undicht.

      Ich werde die Pumpe mal in Ruhe Begutachten, was das dadrin undicht geworden ist.
      Das Vertrauen war weg und ich habe den XLT 1200 gegen einen JBL 1900e ausgetauscht, der JBL macht aufjedenfall mehr Strömung in meinem Becken, mal schauen wie der über längere Zeit macht.

      Grüße
    • Hallo Berth,

      na super, sowas braucht man :zick: Hat Eheim das kommentiert? Ich meine, selbst nach Ablauf der Garantiezeit ist ein undichter Aussenfilter schon eine Art GAU, oder?
      Kann man dagegen etwas tun, was den Schaden im Falle eines Falles begrenzt?
      Viele beunruhigte Grüße
      Holger

      - der vielleicht die Idee mit dem Aussenfilter wieder sausen läßt.
    • Hallo,

      du kannst in den Ansaugschlauch knapp unter der Wasseroberfläche ein Loch bohren, so dass im schlimmsten Fall zwar irgendwann der Filter trocken läuft, sich aber nicht das komplette Aquarienwasser im Raum verteilt.
      Das hat aber wieder Nachteile bei niedrigem Wasserstand (Wasserwechsel!).

      Alternativ ist ein infenfilter oder Hamburger Mattenfilter eine Möglichkeit, das Wasser IM Becken zu filtern.
      Aber das war ja hier nicht deine Frage.
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • Hallo,

      ich hatte bei meinen Aussenfiltern immer die Sicherungsbohrung durchgeführt. Wenn Du dann noch mehr Absicherung haben möchtest, kannst Du den Filter in eine Plastikwanne stellen.

      Die alten Topffilter 2211, 2213 oder in der Thermoversion 2311, 2313 sind nahezu "unverwüstlich". Langlebig wie nen Volvo und nahezu so kraftvoll.

      Gebraucht kann man die recht günstig in der "Bucht" oder vielleicht auch hier im Marktplatz erwerben.
      Gruß Jens - Olaf


      24-7-365 -- das ist nicht meine Telefonnummer.
      Das ist die Einsatzbereitschaft der
      Freiwilligen Feuerwehr.