Trotz langer Recherchen, bleiben Fragen bei Neuligen nicht aus..


    • Maimikoto
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    • Trotz langer Recherchen, bleiben Fragen bei Neuligen nicht aus..

      Moin Moin,

      Vorweg, erstmal ein riesen Lob an diese Community, konnte mich schon einwenig in das Thema reinlesen und neue Sachen lernen !

      Ich hatte vor ca. 5 Jahren schon mal ein Aquarium besessen, jedoch war ich 17 Jahre alt und mich haben nur die Fische interessiert, so dass ich sagen kann, ich hab damals fast alles falsch gemacht.
      Mittlerweile bin ich von zu hause ausgezogen und hab alles schön eingerichtet, bis auf das Aquarium...

      Ich habe mir ein 54l Aquarium angeschafft mit einem neuem Filter und einem Heizstab.

      Habe mir vor ungefähr einer Woche Pflanzen gekauft (3 verschiedene), Kies, Thermometer und ein wenig Deko.
      Habe Das Aquarium eingerichtet und Wasser dazu gegeben.
      Die Pflanzen wachsen gut, so dass ich nach 7 Tagen gesunde Pflanzen anschauen kann (Es ist ein wenig Braunalge darauf, jedoch habe ich gelesen das es normal ist).

      Nun würde ich Gerne zu meinen Fragen kommen:

      Erste Frage

      Ich bin momentan ja gerade in der Einlaufphase, messe aber gerne Jedentag die Wasserwerte, bis heute hatte sich fast nicht verändert.

      Nitrat 25 mg/l
      Nitrit 2 mg/l
      GH >14°d
      KH 15°d - 20°d
      pH 7,6 - 8,0
      CL2 0

      Laut meinen Informationsfluss sind Nitrit und Nitrat noch normal, da ich nach 7 Tagen den Nitrit-Peak noch nicht erreicht habe (korrigiert mich gerne hier an der stelle, wenn ich falsch liege), jedoch der KH gehalt macht mich stutzig.
      Zum ermitteln der Werte verwende ich den Easy Test 6in1 von JBL

      Zweite Frage

      Bei dem Filter (innenfilter) hab ich ja mehrere Möglichkeiten den Ausfluss zu befestigen, sprich: Im Wasser, auf´s Wasser plätschern oder teils/teils.
      Welche Variante würdet ihr mir empfehlen?

      Noch ein paar Eckdaten:

      -Wassertemparatur bei 25°C
      -Licht = 15W T8
      -Lichtdauer 11 Stunden


      Hätte ich mit 17 Jahren gewusst, wie komplex ein simples Aquarium läuft, hätte ich mich schon viel früher mit diesem Thema befasst.
      Ich bin für Tipps und Ratschläge offen und verzeiht mir, wenn ich zufällig ein Thema erstelle, welches schon exestiert (habe aber schon gesucht).


      Lieben Dank schonmal! :grinz:

      Gruß Maimikoto/Alex
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    • Hallo Alex,

      und erstmal Willkommen im Forum! :wink:

      Mit Teststäbchen ermittelte Werte sind leider meist nicht sehr verlässlich, da solltest du besser zu Tropfentests greifen.
      Für den Anfang würde aber auch ein Auszug aus deiner Leitungswasseranalyse reichen. Bekommt man auf der Homepage seines Wasserversorgers.

      Bei einem Nitrit-Wert von 2mg/l liegst du eigentlich gerade voll im Peak. Hab da einfach noch ein wenig Geduld, der geht noch runter.
      Nitrat ist absolut ok, da brauchst du dir keine Gedanken machen.

      Den Filter würde ich auch so anbringen, wie von Wolfgang erwähnt.

      Viele Grüße, Kati
    • Hallo Alex,

      herzlich willkommen bei uns, schön, dass es dir gefällt.

      Ich teile Wolfgangs und Katis Meinungen.
      Gegen Algenwuchs könnte dir eine Reduzierung der
      Beleuchtungszeit auf etwa acht Stunden helfen.
      Viele bauen eine Mittagspause ein. Dann hat man morgens und abends,
      wenn man Zuhause ist, etwas vom Licht.
      Ziel ist es hier, das Algenwachstum zu hemmen, ohne den Pflanzen zu schaden.
      Hier hat sich eine Dauer von vier Stunden bewährt.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Hallo,

      Maimikoto schrieb:


      ......

      Habe mir vor ungefähr einer Woche Pflanzen gekauft (3 verschiedene),

      ......

      Ich bin momentan ja gerade in der Einlaufphase, messe aber gerne Jedentag die Wasserwerte, bis heute hatte sich fast nicht verändert.

      Nitrat 25 mg/l
      Nitrit 2 mg/l
      GH >14°d
      KH 15°d - 20°d
      pH 7,6 - 8,0
      CL2 0

      Laut meinen Informationsfluss sind Nitrit und Nitrat noch normal, da ich nach 7 Tagen den Nitrit-Peak noch nicht erreicht habe (korrigiert mich gerne hier an der stelle, wenn ich falsch liege), jedoch der KH gehalt macht mich stutzig.
      Zum ermitteln der Werte verwende ich den Easy Test 6in1 von JBL


      ich habe mal zwei interessante Sätze aus Deinem Text heraus genommen. Aus denen wird deutlich, dass Du eigentlich schon falsch abgebogen bist.

      Du weißt nicht was für Pflanzen Du hast, beschäftigst Dich aber mit der Chemie und schaust da hinter das Komma.
      Umgekehrt wäre es richtig. Die Wasserchemie ist über sehr weite Strecken für den guten Betrieb eines Aquariums völlig unwichtig. Einzig die Temperatur sollte man im Auge behalten. Ansonsten reicht die Einteiung weich, mittelhart und hart.

      Was man jedoch für Pflanzen (und Fische) hat, sollte man schon wissen. Wo kommen sie her, aus welchen Gewässern kommen sie und so weiter. Sich damit zu beschäftigen ist wirklich sinnvoll.

      Hätte ich mit 17 Jahren gewusst, wie komplex ein simples Aquarium läuft, hätte ich mich schon viel früher mit diesem Thema befasst.


      Es ist wirklich einfach, sehr einfach sogar. Es sei denn man begeht den Fehler und meint viel von Chemie wissen zu müssen. Dann scheint es kompliziert zu sein. Das ist aber ein Trugschluss.

      Nur ein kleiner Hinweis: Ich bin seit nur 40 Jahren in der Aquaristik und seit über 30 Jahren in Vereinen und recht viel rumgekommen. Dabei habe ich auch so etliche in der Szene bekannte Leute kennengelernt. Eines war immer sehr deutlich: Diejenigen, die intensiv Fische züchteten, auch die sog. anspruchsvollen, haben sich nie mit Wasserchemie beschäftigt. Das war denen stets egal und solche Themen ödeten sie an.
      Auf der anderen Seite habe ich noch nie einen Aquarianer kennengelernt, der sich intensiv mit Wasserchemie beschäftigte und für wichtig erachtete, aber gleichermaßen spannende Fische machten. Meistens hatten die sogar eine eher nur sehr übersichtliche Aquaristik. Und aus dieser übersichtlichen eigenen Aquaristik heraus maßten die sich sogar oft an für alle zu wissen was gut und wichtig bzw. falsch ist.

      Ich schreibe das, damit Du gar nicht erst in den Irrglauben verfällst, dass Dir Kenntnisse der Wasserchemie eine bessere Aquaristik bescheren.
      Regionalgruppe Nord der DKG: www.killi.org/RG-Nord/
      22.10.2016: Dr. Frank Strozyk, Aachen: "anspruchsvolle Labyrinthfische vermehren" - Vom Großmaul-Kampffisch bis zum Zwergschokoladengurami
    • Parat schrieb:


      .....
      Nur ein kleiner Hinweis: Ich bin seit nur 40 Jahren in der Aquaristik und seit über 30 Jahren in Vereinen und recht viel rumgekommen. Dabei habe ich auch so etliche in der Szene bekannte Leute kennengelernt. Eines war immer sehr deutlich: Diejenigen, die intensiv Fische züchteten, auch die sog. anspruchsvollen, haben sich nie mit Wasserchemie beschäftigt. Das war denen stets egal und solche Themen ödeten sie an.
      .....


      Hi,

      Dazu möchte ich meine "Einführung" in Schwarzwasser erwähnen. Die sah nämlich so aus:
      Ich hielt ein Pärchen Betta persephone in der Hand, die, meiner Meinung nach, doch schon recht anspruchsvoll sind, was die Wasserwerte angeht. Eigentlich wollte ich sie nicht mitnehmen, weil ich von Schwarzwasser nur wenig bis keine Ahnung hatte. Thomas Weiblen hat dann zu mir gesagt, nimm sie mit. Zuhause nimmst du ein kleines Standart 25l Becken, füllst das mit destilliertem Wasser, haust 2-3 Hände voll Torf rein und fertig ist es. So hab ich es gemacht und so hat es funktioniert.
      Zwar habe ich immer wieder mal mittendrin die Wasserwerte gemessen, aber im Grunde waren die Werte immer gleich: PH zwischen 4,5 und 5,5 und GH und KH kaum zu messen.
      Was ich mir am Anfang da einen Kopf drum gemacht hab... Ich wollte mir schon ein elektronisches PH-Messgerät holen usw. Aber auch hier sagten mir alle, die sich so mit den extremen Fischarten beschäftigten, lass es sein, denn das nutzt du die ersten paar Monate und dann liegt es nur rum.

      Gruss
      Sascha
    • HiHi zusammen

      Ach, Alex, wenn Du gerne messen möchtest - und Interesse an Wasserchemie hast, dann passt das doch!

      Es gibt so viele Aspekte, unter denen man das Hobby Aquaristik sehen kann. Die einen wollen bestimmte Fische züchten, die anderen ein tolles buntes Gesellschaftsbecken. Es gibt Pflanzen-Freaks, Technik-Begeisterte, Aquascape-Schrauber, Garnlenarten-Sammler... Die zoologische Varianz unter Aquarianern ist groß.

      Da darfst Du Deinen eigenen Weg suchen und finden. Und ihn auch wieder ändern und verwerfen. Wenn Dein aktueller Zugang - naja, bei einem leeren Becken ist das ja auch ein guter Zeitvertreib - über die Wasserchemie läuft, dann prima!

      Glück auf!
      Stefan
    • Moin moin,

      Ich hätte nicht gerechnet, das ich so schnell und gute Antworten bekäme, großen dank dafür!

      Zitat von Stefan
      naja, bei einem leeren Becken ist das ja auch ein guter Zeitvertreib

      Meine Hauptbeschäftigung in Sachen Aquaristik liegen Momentan bei der Informationsaufnahme und um einwenig aktiv dabei zu sein, Messe ich halt die Wasserwerte.

      Zitat von Parat
      Du weißt nicht was für Pflanzen Du hast, beschäftigst Dich aber mit der Chemie und schaust da hinter das Komma.

      Ich weiß schon welche Pflanzen ich habe, nur denke ich, sollte ich doch noch mal nach lesen, immerhin sind die Pflanzen ein Teil des Ökologischem Systems.
      Zitat von Parat
      Es ist wirklich einfach, sehr einfach sogar. Es sei denn man begeht den Fehler und meint viel von Chemie wissen zu müssen. Dann scheint es kompliziert zu sein. Das ist aber ein Trugschluss.

      Mit 17 Jahren sind meine Fische alle gestorben und nach der neu besetzung ebenfalls, deshalb war/bin ich der Meinung einwenig Chemie schadet da nicht.
      Zitat von Kati
      Bei einem Nitrit -Wert von 2mg/l liegst du eigentlich gerade voll im Peak.

      Habe da höhere Werte erwartet, aber so bin ich nun beruhigt.

      Der Auslauf des Innenfilters kann nur vertikal geändert werden, habe den etwas unter des Wasserspiegels gesetzt und etwas in richtung Rückenwand, so dass sich die Oberfläche eine Kreiselne Strömung erkennen kann.

      Das Licht habe ich jetzt auf 8 Stunden reduziert. Morgens 5:30 - 6:30 Uhr und Abends 16-23 Uhr.

      Ich probiere mal mein Glück und wenn ich soweit bin, werde ich mein Aquarium hier im Forum vorstellen. :grinz:

      Lieben lieben dank für die tollen Ratschläge, ich werde sie beherzigen.

      Liebe grüße,
      Alex
    • Hallo Alex,

      tolle Vorstellung :grinz: Erstmal herzlich willkommen und viel Spaß auf dieser Seite :grinz:

      Wie Kati schon sagte: Du bist mitten und voll im Nitritpeak, dann wird noch ein paar Tage dauern bis sich das wieder eingerenkt hat. Danach wird das Becken vorsichtig, aber langsam stabil laufen

      Wie meine Vorredner schon schreiben: Da gehen mehr Blümchen. Zum Anfang setz ruhig auch was ein, was wuchert. Vll sogar auch mal ein Moos?

      Prima finde ich, dass Du Dich um die Wasserwerte kümmerst. Da kommt ziemlicher Flüssigbeton bei Dir aus der Wand, danach solltest Du auch Deine Fische wählen. Salmler "halten" sich zwar, aber man kann da vll so vergleichen als würde man selbst in den Urlaub fliegen: Steigst Du als Beispiel in Vietnam aus dem Flieger wird dich die Keule treffen. Luftfeuchte, Temperatur, Luftdruck, Schwüle,... das ist anders als bei Dir zuhause, obwohl es die selbe Luft ist. Du gewöhnst Dich vll dran, aber ob du dich dauerhaft wohl fühlst? Ähnlich ist es mit dem Essen. Gehst Du dort auf den Markt und bekommst eine Suppe muss die nicht für den europäischen Magen gemacht worden sein ;) Das Klo könnte die nächsten Tage Dein sein, das Unwohlsein ebenfalls.

      Wasserwechsel sollten Dir nicht fremd sein. Die Gesamthärte und der Leitwert könnten so schnell in die Höhe gehen. Kalkhaltiges Gestein würde ich nun auch nicht mehr zwingend verwenden.

      Ich könnte mi in Deinem Aqua gut Sonnnstrahlfische vorstellen. Aber da haben andere mehr Plan von :grinz:
    • Hey Alex,

      ich finde deine Herangehensweise gut. Sich erst ums Wasser zu kümmern und die Einfahrphase abwarten, bevor Fische einziehen.

      Ich persönlich finde es auch interessant Wasserwerte zu messen, gerade am Anfang.

      Klar, ich gebe den anderen Recht, später misst man wahrscheinlich wirklich kaum mehr. Aber ich habe mir auch interessehalber vor kurzem ein Buch über Wasserchemie bestellt und dazu ein paar Tests, einfach weil ich Lust hatte, mein (zugegebenermaßen geringes) Wissen darüber zu erweitern. :zwinker:

      Zu deiner Beleuchtung: Du hast geschrieben, du hast die Zeit geändert und beleuchtest Morgens von 5.30- 6.30? Hast du dich vertippt oder beleuchtest du Morgens wirklich nur eine Stunde?

      LG Steffi
    • Hallo Alex,

      fast möchte man den Thread in "Sinn oder Unsinn Wasserchemie" umbenennen. Ich bin der Meinung dass es gar nicht schadet, sich ein wenig mit der Wasserchemie auseinander zu setzen. Schließlich möchte man ja wissen was mit dem Aquarienwasser passiert, wenn bestimmte Parameter verändert werden.

      Wenn ein Aquarianer einen bestimmten Fisch züchten will, wird er exakt die Wasserwerte anstreben die für die Zucht erforderlich sind. Den Dreh, wie das zu bewerkstelligen ist, hat man ziemlich schnell raus. Mit der Routine wird dann ein häufiges Nachmessen nicht mehr nötig sein.

      Wenn ein Aquarianer viel zu hartes Leitungswasser zur Verfügung hat, dann aber z.B. mit Torf und/oder Akadamaboden arbeitet um dem gegenzuwirken, weil er Neons halten will, hat er sich meiner Meinung nach bereits mit der Chemie auseinander gesetzt. Recht viel pauken muss man da nicht. Aber Grundkenntnisse sollten schon vorhanden sein.
      Ideal wäre natürlich, wenn die Auswahl der Fische an das Ausgangswasser angepasst würde - und nicht umgekehrt. Aber würde damit nicht die Herausforderung sterben? :zwinker:



      Gruß Roland
    • [OFF-TOPIC]Ach, Roland: "Sinn und Unsinn Wasserchemie?" Lass mich mal kurz überlegen. Wenn wir bedenken, was sonst alles in unsere Schädel reingeprügelt wurde - Binomische Formeln, mittelhochdeutsche Ablautreihen, der Zitronensäure-Zyklus, die ersten zehn römischen Kaiser in genauer Abfolge, die Grundzüge der Superstring-Theorie, Dominante und Subdominante - gemessen daran ist jedwedes Wissen über aquaristische Wasserchemie sinnvoll, gut und nützlich! ,

      consideriert
      Stefan[/OFF-TOPIC]
    • Prestutnik12 schrieb:

      [OFF-TOPIC]Ach, Roland: "Sinn und Unsinn Wasserchemie?" Lass mich mal kurz überlegen. Wenn wir bedenken, was sonst alles in unsere Schädel reingeprügelt wurde - Binomische Formeln, mittelhochdeutsche Ablautreihen, der Zitronensäure-Zyklus, die ersten zehn römischen Kaiser in genauer Abfolge, die Grundzüge der Superstring-Theorie, Dominante und Subdominante - gemessen daran ist jedwedes Wissen über aquaristische Wasserchemie sinnvoll, gut und nützlich! ,[/OFF-TOPIC]


      äähh ..' überleg...' Nö!

      Eher ist es gefährlich weil besonders neue Leute glauben dass ihr aquaristischer Erfolg von ihrem Wissen um die Wasserchemie abhängt. Mehr chemische Kenntnisse = bessere Aquaristik, so die Annahme. Und genau das stimmt nicht. Eher ist es sogar umgekehrt, weil man die für chemische Lesungen aufgewendete Zeit besser mit Lebendfutterfangen oder Studium seiner Fische verbringen könnte. Das hätte echten praktischen Nutzwert.

      Natürlich sollte man mit den Begriffen pH und Härte etwas anfangen können und wissen welche Größenordnungen die eigenen Fische bevorzugen. Sobald aber z.B. die Temperatur vernachlässigt und in einer Einheitstemperatur von 25°C gedacht wird, ist was falsch gelaufen. Und genau das findet sich eben schnell bei Einsteigern. Bei der Chemie hinter das Komma schauen, die Temperatur hingwegen kaum erwähnen. Bei der Chemie alle möglichen Parameter nennen, aber kaum mal die richtigen Namen der Fische schreiben sondern nur die lustigen Zoohandelsbezeichnungen.

      Daher kann das weiterführende sich befassen mit Wasserchemie sogar schädlich für die eigene Aquaristik sein.
      Regionalgruppe Nord der DKG: www.killi.org/RG-Nord/
      22.10.2016: Dr. Frank Strozyk, Aachen: "anspruchsvolle Labyrinthfische vermehren" - Vom Großmaul-Kampffisch bis zum Zwergschokoladengurami
    • Hi,

      Dr. Stefan Hetz sagte mal, dass der wichtigste Wasserwerte nie von irgendeinem gemessen wird... der Sauerstoffgehalt.
      Was die Wassertemperatur angeht, so habe ich bei einer Fischart schon feststellen können, dass nur 2-3°C mehr das Leben des Fisches um die Hälfte (von 4 auf 2 Jahre) drücken können. Das kann enorm viel ausmachen.

      Gruss
      Sascha
    • Aber nein, Parat, die Ableitung darf nicht lauten: " Mehr chemische Kenntnisse = bessere Aquaristik", sondern: "mehr Kenntnisse über Wasserchemie = keine schlechtere Aquaristik!"

      Und diese Kenntnisse fressen kaum Zeit, nehmen dem Lebendfutter-Fang nichts weg! Denn ein Chemie-Buch kann man bequem auf dem Klo lesen - wo man im Normalfall sonst eh kaum was fängt...

      rät
      Stefan :cool:
    • und auch dann wieder wäre die Zeit besser investiert, wenn man anstelle eines Chemiebuches eines über die Fische / Pflanzen / Habitate lesen würde.
      Regionalgruppe Nord der DKG: www.killi.org/RG-Nord/
      22.10.2016: Dr. Frank Strozyk, Aachen: "anspruchsvolle Labyrinthfische vermehren" - Vom Großmaul-Kampffisch bis zum Zwergschokoladengurami