Planung zu einen technikfreien Garnelenbecken mit ???


    • Florinchen
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    • Planung zu einen technikfreien Garnelenbecken mit ???

      Hallöchen an alle,
      nachdem mein 240l Becken so wunderbar läuft suche ich mir jetzt eine neue Herausforderung.
      Meine einzige Voraussetzung ist es muss technikfrei sein.
      Bei der Größe bin ich mir noch uneins. Entweder ein 30l Nanobecken oder ein 60l Einsteigerbecken.
      Dann währe es schön wenn es sich um ein offenes Becken handeln würde damit die Pflanzen auch raus wachsen können. Leider ist das so nicht möglich da meine Katzen sonst darin baden gehen. Vielleicht währe eine Abdeckung aus Kaninchendraht möglich? Aber würden den da die Garnelen nicht an den Pflanzen rauskrabbeln?
      Garnelen möchte ich nämlich schon gern drin haben. Dann noch eine Fischart und der Rest wird Pflanzenmasse.
      Ich tentiere zu 2 Grundeln aber zu diesen Tieren gibt es leider nicht so viel Info´s. Ich kann mir aber denken dass sie eher freie sandige Flächen benötigen und die währen bei einen stark bewachsenen Aquarium ja nicht so gegeben. Auch wird bei Garnelen von Sand abgeraten da sie kleine Schweinchen beim Fressen sein sollen.
      An einen Kampffisch habe ich auch schon gedacht. Mir wurde aber im Zoogeschäft davon abgeraten da diese sich an Garnelen sattfressen.
      Was für Fische währen denn da noch möglich? Am besten währe ein Einzelgänger also schon mal kein Schwarmfisch. Die Dame im Zoohandel möchte mir unbedingt Bärblinge andrehen. Aber ich glaube nicht dass das in einen techniklosen Becken hinhaut.

      Was denkt Ihr?
      Für Ideen bin ich jederzeit offen.

      Liebe Grüße Sandra
    • Hallo Sandra,

      ob 30 oder 54 Liter ist eigentlich egal. Mach wie es dir gefällt ;) Funktionieren tut beides.

      Beim Kafi würde ich auch den Bärblingen mag ich Deiner Verkäuferin beispringen, dass war gut beraten. Was noch offen ist: Wo steht das Becken? Temperaturschwankungen? Licht? Danach würde ich die Fische aussuchen, eine Empfehlung von mir wären Darios. Wunderschön, klein, spannend und zäh! Aber Lefu und Frofu Pflicht.

      Offen kann man das Becken sicher gestallten, rauskrabbeln tut da nix. Aber ich befürchte das die Katzen weniger drin planschen, wenn auch mal dran trinken. Aber die Blümchen werde sicherlich schmecken, ist jedenfalls bei den mir bekannten Stubentigern so.
    • Hallo Sandra,

      zunächst meine Frage, warum das Becken vollkommen technikfrei laufen soll. Was spricht gegen eine Filtermatte und eine kleine fast geräuschlose und kaum stromverbrauchende Springbrunnenpumpe?
      Für die Haltung von kleinen Fischen halte ich das persönlich für "vernünftiger".
      Kampffische habe ich nie gehalten. Brauchen die nicht eine etwas höhere Wassertemperatur? Wenn dein Becken ohne Heizung läuft, kann es durchaus mal 18 Grad oder sogar noch weniger im Wasser haben.

      Dass Süßwassergarnelen aus dem Aquarium abhauen, habe ich wirklich nur sehr selten erlebt. Und ich habe tausende gehalten. Da lag wirklich nur äußerst selten mal eine daneben. Das würde ich als Unfall bezeichnen.

      Bist du sicher, dass deine Katzen das Becken stürmen würden? Unsere haben sehr gern aus den offenen Becken getrunken. Wir konnten sogar den Wassernapf der Katzen abschaffen. Aber da ist halt jedes Tier anders. Unsere Kater haben nicht mal einen Fisch, der mal aus dem AQ sprang, ins Maul genommen :grinz:

      Ein Highlight war für mich bei meinen offenen Becken, wenn die Pflanzen emers wuchsen und zum Teil anfingen zu blühen. Die Sagittarie oder die Amazonas-Schwertpflanze zum Beispiel. Auch das Blattwerk der emersen Blätter war immer ganz anders als unter Wasser. Mir gefiel das sehr gut.

      Im Winter, wenn hier die Fenster geschlossen waren und die Heizung lief, hatten wir eine hohe Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer. Da habe ich mir von meiner "anderen Hälfte" Glas- oder Plexiglasscheiben schneiden lassen, die ich auf die Aquarien gelegt habe.
      Damit das Wasser nicht außen an den Scheiben runterläuft und du dir die Möbel versaust, solltest du die Scheiben dazu in das Becken (auf die Stege) legen :zwinker:

      Vielleicht waren ein paar Anregungen für dich dabei?
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • Hi,
      Keine Ahnung wie kompatibel Grundeln mit Garnelen sind, aber in so ein kleine Becken zwei Tierarten für den Boden find ich relaiv monoton.
      Gerade wenn es ein zugewuchertes Becken werden soll (so funktioneren Techniklose am besten) kommen Grundeln nicht so gut rüber. Die passen meiner Meinung nach besser in ein Sand/Stein/Holz- Becken.
      Ich habe aktuell in meinen 60l Technikfreien Becken 5 Rasbora. Kann ich nur empfehlen.
      Anspruchslos, robust, aktiv, Pflanzen- und Garnelenfreundlich und ernähren sich quasi von selbst.
    • Hallo Sandra,

      was Grundeln betrifft, wäre dies der beste Anlaufpunkt: ferraqua.de/

      Aber gleich schonmal vorweg: Grundeln fressen alles, was sich bewegt und ins Maul passt.
      Daher würde ich von einer Vergesellschaftung mit Garnelen abraten.

      2 Grundeln wären im Übrigen auch zu wenig, die mögen es lieber etwas geselliger.

      Viele Grüße, Kati
    • KatiG schrieb:

      Hallo Sandra,

      Aber gleich schonmal vorweg: Grundeln fressen alles, was sich bewegt und ins Maul passt.
      Daher würde ich von einer Vergesellschaftung mit Garnelen abraten.

      Viele Grüße, Kati


      Hallo Kati,
      genau das habe ich mir auch gedacht. Im Zoofachgeschäft wurde mir gesagt das eine Vergesellschaftung in Ordnung ist. Naja typisch eben.

      Tja, da bleibt mir wohl nix anderes übrig als zwei Aquarien anzuschaffen. Ein technikloses Nanobecken für die Nelchen und ein normales für die Grundeln. So ein Pech aber auch. :pfeifen: