Das Märchen von der flüssigen CO2-Düngung


    • Timbo
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    • Das Märchen von der flüssigen CO2-Düngung

      Folgenden Bericht habe ich im Internet gefunden: jbl.de/de/blog/detail/130/das-…-co2-duengung-die-wirkung
      Et hätt noch immer joot jejange & Wat fott es, es fott.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Roland () aus folgendem Grund: Inhalt wurde entfernt, da wir damit evtl. gegen die Regeln des Verfassers verstoßen.

    • HiHi

      Das ist alles Stochern im Nebel. Solange die Hersteller dieser CO2-Flüssigdüngung keine Inhalts-Angaben machen (müssen), was in der "Brühe" enthalten ist, bleibt letztlich zu viel offen. (Auch der verlinkte Beitrag oben bezieht sich ja nur auf eine Substanz, Glutaraldehyd. Der Rest der Bestandteile wird auch da im Dunkeln gelassen.)

      Diese Diskussion hatten wir ja schon mehrmals hier in Zusammenhang mit einem niederländischen Hersteller. Man weiß nicht, was in den Produkten drin ist - und es ist auch nicht klar nachvollziehbar, wie, aufgrund welcher chemischen Mechanismen, denn die "Carbonisierung" als "Düngung" im Becken vor sich geht.

      Allerdings gab es bei diesen Mittelchen immer auch eine Parallel-Diskussion: Bleibt natürlich noch der gerne im Zusammenhang mit diesen Produkten hervorgehobene Effekt der "Algenvernichtung". Das wiederum scheint der Beitrag oben ja zu bestätigen... Zit: "Der Stoff wirkt als Algizid und tötet Algen ab." (Und damit bei hoher Dosierung entsprechend auch höhere Pflanzen.) Vor allem als Wundermittel gegen Fadenalgen war das Produkt eine Zeitlang en vogue.

      Aber was solls? Wie Roland schrieb: Man braucht es nicht. Ist bei mir eins der Dinge, die ungenutzt rumliegen. Genau wie Wasseraufbereiter, Brühe zur Erzeugung von Schwarzwasser...

      Grüße,
      Stefan
    • Hallo,

      jetzt bleibt weiterhin die Frage offen:
      Brauche ich stattdessen eine Co2-Anlage?
      Das will der Beitrag ja eigentlich sagen.
      Ich persönlich gestehe, ich bin ein Nutzer dieses Mittels.
      Das mit dem CO2 ais der Flasche spare ich mir schon lange wieder,

      weil ich überhaupt keinen Unterschied gesehen habe.


      Meine Pflanzen sind übrigens geradezu auffallend sauber und mein Becken insgesamt frei von Grünalgen.

      Stattdessen habe ich eine tolle Rotalge, der das Mittel offensichtlich nichts tut.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Ein Mittel, das das Becken grünalgenfrei macht? Also, ich weiß ja wirklich nicht, was für gruselige grüne Algen ihr so habt und in welchen Mengen. Die meinigen sind wunderhübsch und genau in der Menge, die ich haben will. Vielleicht, weil ich überhaupt nicht dünge??:-)
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



      ”Alles, was wir hören, ist eine Meinung - keine Tatsache.
      Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive - keine Wahrheit.“

      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • Hallo Gisela,

      das liegt wie immer im Auge des Betrachters. Bei meinen ersten Versuchen, eine Aquascaping-Landschaft im Aquarium zu zaubern, konnte ich absolut keine Algen gebrauchen. Jetzt, wo ich mich vom Aquascaping wieder ganz weit entfernt habe, sind mir die paar Algen eigentlich egal. Ich finde sogar dass Algen auch ihren Reiz haben.

      Ich persönlich habe fast keine Chemie im Regal stehen. Wieso auch? Wasseraufbereiter habe ich noch nie verwendet, Schwarzwasser brauche ich nur im Garnelenwürfel. Dort kommen dann Erlenzapfen zum Einsatz.

      Noch viel schlimmer verhält es sich im Meerwasser-Bereich. Was da an "unbekannten Substanzen" ins Aquarium gekippt wird ist schier unglaublich! Ich habe mein MW-Becken fünf Jahre lang ohne Zaubermittel oder künstliche Bakterien am Leben erhalten. Deshalb wurde ich oft als "altmodischer MW-Aquarianer" bezeichnet. Kaum jemand wollte mich verstehen wenn ich von einer Einlaufphase geschrieben habe. Heutzutage wird ein Aquarium künstlich gepimpt um nach wenigen Tagen die ersten Tiere einzusetzen. Die meisten "Chemie-Freaks" haben dann auch noch voller Begeisterung davon berichtet wie gut das alles funktioniert. Im Endeffekt haben aber genau diese Leute in regelmäßigen Abständen ihre 5000 Euro-Aquarien gegen die Wand gefahren. Davon wird aber leider sehr selten berichtet.

      Man liest es kaum aus meinen Zeilen raus( :grinz: ), deshalb schreibe ich es nochmal: Ich bin kein Freund von Chemie im Aquarium.


      Gruß Roland
    • Roland schrieb:

      Schwarzwasser brauche ich nur im Garnelenwürfel. Dort kommen dann Erlenzapfen zum Einsatz.
      Es ist zwar schon etwas älter das Thema, aber Garnelen Haltung bin ich noch nicht ganz so erfahren. Daher interessiert mich das ja wegen Schwarzwasser und Erlenzapfen im Garnelenbecken.
      Die Erlenzapfen färben das was etwas wie bei eine Wurzel und was noch?
      Ich habe bei mir eine Wurzel und das Wasser ist jetzt auch eingefärbt, oder spielen die Erlenzapfen noch eine andere Rolle?
      Gruß
      Thaddäus
    • HiHi Thaddäus!

      Erstmal: Du brauchst kein Schwarzwasser für Deine geplanten N. davidi-Garnelen. Ja, das Wort wird in der Aquaristik ein bisserl flapsig benutzt, oft einfach nur für "dunkle Brühe". "Richtiges Schwarzwasser" - als Imitat des Wassers südamerikanischer Schwarzwasserbäche - hat einen niedrigen Ph-Wert und sehr wenig Härtebildner. Und es ist eben durch die Huminsäuren verrotteter Blätter recht dunkel. Aber es ist eben recht saures, sehr weiches Wasser. Nur schwarze Tinte in Malawi-Wasser zu schütten, macht kein Schwarzwasser...

      Entsprechend weiches, saures Wasser (ph um die 6, KH 0-1) setzt Du bei der Haltung und Zucht von Bienen-Garnelen, Pintos etc. ein. Da macht es Sinn, nicht aber bei Davidis.

      Und: Wenn Du mal Zeit und Laune hast, hier findet sich eine ausführliche Diskussion zu Erlenzäpfchen und Seemandelbaumblättern etc. , wo versucht wurde, wissenschaftliche Beweise zu den Wirkungs-Behauptungen zu finden. Erlenzäpfchen, Seemandelbaumblätter - Begründung des Mythos?

      Viel Spaß,
      Stefan
    • Ich hab hier noch diverse "Mittelchen" rumstehen. Easy Carbo, Easy Life, Wasseraufbereiter TÄterä, etc....

      Das kipp ich seit 2 jahren auf keinen Fall mehr in meine geliebte Fischsuppe. Die müssen mit meinem Leitungswassser vorlieb nehmen. Bekommen tun sie Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen, sowie Moorkienwurzel.
      Den stressbdingenten Ichtyo von letztens mal ausgenommen gehts den Jungs und Mädels prima.

      :zigarre:
    • Monasterian schrieb:

      Easy Carbo, Easy Life
      Das kommt mir von früher auch bekannt vor :grinz: Hatte damals auch rum stehen, aber bei meinen Malawis damals auch wie du nichts mehr in der Richtung gegeben und war immer alles Top.

      Monasterian schrieb:

      Seemandelbaumblätter
      Und die haben wir heute auch bestellt, bzw. Tochter wollte es haben für Ihr Kampffisch dann und gelegentlich kann ich auch für Garnelen nehmen. Habe auch noch Walnussblätter für mich mit bestellt.
      Gruß
      Thaddäus
    • Hallo zusammen,

      unser Göttinger Leitungswasser ist von so guter Qualität, dass regelmäßige Wasserwechsel in ordentlichem Volumen - je nach Besatz und Bepflanzung des Beckens ausreichen sollten. Meine besten Ergebnisse, was die Fischgesundheit und das Wachstum meiner (zum Schluss anspruchslosen) Pflanzen betrifft, hatte ich bei großzügigen Wasserwechseln von 50% pro Woche. Das war bis auf's Gärtnern und Pflanzen stutzen neben dem Füttern die einzige "Arbeit".

      Und Walnussblätter bestellen? Thaddäus, die pflückst du am besten im Herbst vom Baum ;-) und trocknest sie dann selbst. Erlenzäpfchen findest du fast neben jedem Bach (im Klosterpark zum Beispiel). Weitab von jeder Straße.
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • Casa Carota schrieb:

      Und Walnussblätter bestellen? Thaddäus, die pflückst du am besten im Herbst vom Baum ;-) und trocknest sie dann selbst. Erlenzäpfchen findest du fast neben jedem Bach (im Klosterpark zum Beispiel). Weitab von jeder Straße.
      Hej Marlis :grinz:
      die Walnussblätter brauche ich nur für den Anfang weil ich gerade keine habe. Aber die 2,- € ist nicht so tragisch. Klar werde ich dann später zum Herbst selbst sammeln oder pflücken.
      Und die Erlenzäpchen die hat Tochter sich schon gleich mitgenommen bei uns in ZOO Handel. Auch die werde ich dann selbst besorgen^^

      Casa Carota schrieb:

      unser Göttinger Leitungswasser ist von so guter Qualität
      Ja das stimmt, da hast du Recht. Gerade bei Garnelen kommt das zu Gute. Bei Malawis war es etwas anders damals bei mir. Da musste ich schon sehr kämpfen um das Wasser Hart zu bekommen. Aber auch da war ich oben bei Plesse und habe schön mir ca. 50-70 Kg Kalksteine besorgt. Die sind dort sehr gut.
      Gruß
      Thaddäus
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