Der perfekte Bodengrund


    • FreeWilly
    • 3547 Aufrufe 21 Antworten

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    • Der perfekte Bodengrund

      Hallo,
      ich habe mir ein gebrauchtes 160l Becken gegönnt und möchte dieses mal alles richtig machen.

      Jetzt frage ich mich was der perfekte Bodengrund ist den ich nehmen kann.

      Was habe ich genau vor? Das werden sich bestimmt paar von euch Fragen wenn sie dieses Thema lesen und genau das ist der Punkt.
      Ich bin ein totaler Fan von lebhaften Becken aber auch vom Aquascaping aus diesem Grund möchte ich das vereinen.

      Zu welchen Bodengrund ratet ihr mir.

      Und habt ihr noch ein paar tipps die ihr mir geben könnt zu den Angaben die ich gemacht habe.

      Wäre euch sehr dankbar.

      Mit freundlichen Grüßen :D
    • Hallo Free Willy,

      es gibt keinen perfekten Bodengrund. Viele schwören auf teure Soil´s, andere wiederum nehmen normalen Humus (Mutterboden), wiederum andere verwenden "doppelt gebrannten Ton" (Akadama). Es geht eigentlich alles, es ist jedoch auch eine Kopfsache (wie überzeugt man von der Art des Bodengrundes ist).

      Schlicht gesagt, es kommt darauf an, welche Pflanzen du verwenden möchtest und was diese an Umfeld Bedingungen benötigen. Danach könntest du z.b. den Bodengrund auswählen. Das nächste wäre die Beleuchtung, die den Wuchs beschleunigt oder gar nur eine normale Wuchsgeschwindigkeit zulässt. Düngung dazu, oder auch nicht. Es treffen viele Fragen aufeinander, die dir auch keiner speziell beantworten kann, da auch abhängig vom Ausgangswasser.

      Zurück zum Bodengrund. Einige Soil´s , benötigen ein Systemaufbau. Heißt unter dem Soil kommt eine Schicht aus Mineralien usw., was weitere Kosten bringt. Auch ist hier Erfahrungsgemäß, der Bodengrund nach rund 2-4 Jahren erschöpft und muss / sollte erneuert werden. Beim Akadama verhält es sich genauso. Mineralisierter Humus dagegen, hat eine wesentliche längere Standzeit, ist aber nicht so geeignet für das Aquascaping (riesen Sauerei beim Stengelpflanzen ziehen und neu setzten). So meine Erfahrung.

      Frage:
      Was für Pflanzen hast du dir den vorgestellt? Pflanzplan und Scape schon erstellt? Wenn man das wüsste, könnte man dir vielleicht mehr dazu erzählen. Also welcher Bodengrund, dafür am besten geeignet ist / wäre. Es kommt ja schließlich auch, auf die Schichthöhe des Bodengrundes an.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • Wabenschilderwels schrieb:

      Was für Pflanzen hast du dir den vorgestellt? Pflanzplan und Scape schon erstellt? Wenn man das wüsste, könnte man dir vielleicht mehr dazu erzählen. Also welcher Bodengrund, dafür am besten geeignet ist / wäre. Es kommt ja schließlich auch, auf die Schichthöhe des Bodengrundes an.
      Hallo, ich habe mir noch kein Pflanzen plan erstellt weil ich jetzt anfange und mich schlau mache welche Pflanzen sich am besten eignen.
      Ich fnd Aquascaping schon immer toll aber ich habe mich noch nie mit der planung befasst und das werde ich jetzt mal tun.
      Ich kann dir soviel sagen das das Aquarium eine CO2 Anlage bekommen wird und eine selbst gebaute LED Beleuchtung mit Tag Nacht simulation.
      Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt den Bodengrund aus Sand und Kies zu erstellen.
      Das Aquascaping Projekt soll einer Schlucht ähneln. Ich möchte dort viel mit Steinen arbeiten.

      LG
    • Hallo,

      wenn du erst mit der Planung anfängst, dann wäre diese Lektüre hier etwas für dich. Bitte ganz nach unten scrollen und dann auf Ende klicken. Von dort aus, findest du alle Grundlagen zum Scapen. Bezüglich der Bepflanzung, findest du dort auch eine sehr umfangreiche Datenbank, die dir bei der Zusammenstellung deines Scape´s, eventuell hilfreich sein könnte. Klick mich.
      Viel Spaß mit dem erstellen des Pflanzplanes und beim für und wieder des Bodengrundes. Beim Thema Düngung, kannst du ja mal vorbei schauen. Nimm es dir aber nicht zu sehr zu Herzen, denn einfach geht fast immer und kompliziert, wird es immer schlimmer ( Materialeinsatz usw.)
      Im übrigen finde ich die Idee, ein Fafi Becken einzurichten und ein Mini Scape paralllel laufen zu lassen, sehr sehr gut.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • Hi,
      ich hatte mal das vergnügen, bei Vladi (einem ehemaligen Mitforisten) einen Blick ins Becken und in den Aufbau zu riskieren.
      Vladi war ein Hardcore-Aquascaper, der auf Wettbewerben ausgestellt hat (durchaus erfolgreich). Dessen Bodengrund bestand aus Schaumstoff. Den hast er eingeritzt, wo die Pflanzenwurzeln eingesteckt würden. Düngung erfolgte ausschließlich über das Wasser.
      geht also auch ohne Boden. :grinz:
      Gruß
      Thomas
    • Hallo zusammen

      Thomas, das ist interessant! Ein reiner Schaumstoffboden? Der quasi indirekt noch als Filtersubstrat dient? Auf diesen Ansatz muss man erst mal kommen. (und die Pflanzen drin festkriegen...)

      Ansonsten freue ich mich, dass ich mal wieder meinen Lieblings-Dummspruch absondern kann: "Der Aquascaper ist der manische Zwangscharakter unter den Auqarianern!"

      Denn in der Szene wird alles - wirklich ALLES! - zur Glaubensfrage hochstilisiert, angefangen ganz unten, beim Bodengrund!!! Bis nach oben zum Licht!

      Dass "aktive Soils" in der Szene gar keine Frage mehr sind, okay, es wird aber heftig gestritten, von welchen Hersteller sie sein müssen. Da treffen dann die "Fanboys" der unterschiedlichen Firmen "stammeskriegerartig" (gibt es das Wort überhaupt?) aufeinander...

      FreeWilly, mein Tipp wäre: setze beim ersten Scape nicht auf aktiven Bodengrund. Nimm neutralen Aquarienkies oder Quarzsand. Und steuere die Wasserparameter nicht über aktiven Bodengrund, sondern ... über das Wasser. Fülle das Wasser direkt ein, das Du willst. Und hoffe nicht, dass irgend ein Soil Dir aus Deinem Leitungswasser schon das Richtige machen werde.... (Kurze Skizze: Am Anfang tun sie viel zu viel, eine Zeitlang laufen sie stabil, und dann sind sie erschöpft, fertig, durch. Je nach Ausgangswasser nur und ein Jahr.).

      Zudem: Für den Preis dieser Soils kriegst Du auch fast ne Osmoseanlage...

      Mein Ansatz: diese ganzen Technikfragen nach Düngung, Licht, Co2, Soils etc. lenken eigentlich nur vom wirklich Interessanten ab: das Scape zu planen und zu bauen! Das ist der Reiz dieser Disziplin!

      Denn die Halbwertzeit dieser Becken ist eh äußerst limitiert! Dann baut man ein Neues!

      Glück auf!,
      Stefan
    • Hallo,

      Stimmt alles zuvor :-)

      Es geht komplexer mit speziellen Pflanzen und dementsprechend komplexen Bodengrund samt CO2 und tollem Licht und viel Dünger usw.

      Es geht auch mit feinem und grobem Kies (die wenigsten Pflanzen holen sich die Nährstoffe aus dem Boden) und etwas einfacheren Pflanzen und ohne CO2 und zuweilen düngen und messen und wasserwechseln ... zum 1/4 der Kosten.

      Schöne Grüße,

      Anton Gabriel
    • Hi Stefan,

      jetzt habe ich eine halbe Stunde nach dem alten Thread gesucht, wo ein Bild des damaligen Beckens drin war.
      War aber leider unter "Verkaufe". Die Threads sind wohl nicht übernommen worden.

      Vladi hat damals Schaumstoffblöcke gekauft und konnte damit den Untergrund, durch entsprechenden Zuschnitt, exakt so formen, wie er ihn haben wollte.
      Das "Einpflanzen" erfolgte über einen ca. 3 cm tiefen Schnitt in den Schaumstoff, in welchen die Wurzeln geklemmt wurden. Genial einfach.

      Im Becken waren zu der Zeit nur sehr kleine Pflanzenarten (ca. 25 verschiedene), die allerdings den Boden so bedeckt haben, dass kein cm mehr herausschaute.
      Nun muss man allerdings dazu sagen, dass die Düngung und Beleuchtung darin schon extrem waren. 3*HQI für 200l, Eisenansätze hat er selbst im Gramm-Bereich vorgenommen und alle 2 Monate waren 2kg CO2 fällig.
      Im Becken selbst tummelten sich nur ein paar Amanos und mexikanische Bachflohkrebse. Fische gabs da nicht.

      Allerdings, was den Chemiker in mir ziemlich beeindruckt hat, konntest Du den Pflanzen bei der Photosynthese zuschauen. Ein Layout hat er etwa für 2 Monate beibehalten, um dann etwas neues zu machen.

      Gruß
      Thomas
    • Ach ja, der Vladi.
      Hat schöne Aquascapes gezaubert, haben mir immer gut gefallen. Persönlich bin ich aber immer, bei einem gut laufenden Pflanzbecken hängengeblieben. Was aber nicht weniger aufwendig zu betreiben war. Ist schon manchmal verrückt, welchen Weg man in der Aquaristik einschlägt. :kopfkl:

      @ FreeWilly:
      Lese und lerne, dann entscheide für dich, was und wie du es machen möchtest. Deinem Ergeiz, sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. Ich kann dir nur eines sagen, es bringt ein gewisses Suchtpotenzial mit sich.

      @ Stefan und Anton:
      Stefan, mit deinem Lieblings-Dummspruch gehe ich konform (zumindest mittlerweile, früher eher nicht).
      Anton, es geht immer einfacher. Aber wer will das schon? :zwinker:
      @Tito:
      Thomas, was für ein Schaumstoff war das? So etwas, wie du es in Blumenläden bekommst, um Gestecke zu machen? Alles andere (Filtermatte), wäre meiner Meinung nach zu weich, bzw. würde sich nicht sehr gut ausformen lassen und wäre auch im Höhenaufbau nicht wirklich gut zu gebrauchen. Ja aber es stimmt, was manche da so in die Becken reingepumpt haben (auch Vladi), ist schon ein sehr hoher Materialeinsatz gewesen - bzw. ist es teils noch.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • JEPP, das verlinkte Layout ist eine echte grüne Hölle! Aber wie du schreibst, Tom, es steht nur zwei Monate... Solche Becken sind "Bastelkästen"... Und oftmals auch in der Form kaum über längere Zeit zu halten!

      Also, ohne jetzt begriffs-pingelig sein zu wollen: Das Becken riecht für mich eher "holländisch" als aqauscape-mäßig. Denn hard scape sehe ich ja keins...

      Free Willy stellt sich wohl eher etwas in der Art des Iwagumi-Stils vor: Schroffe steile Felsen, tiefgeschnittene Täler, die üblichen Bodenbedecker... Also eher Materialschlachten bei Steinen - evtl. Wurzeln - als bei Pflanzen.

      Also mein Tipp steht immer noch: Free Willy, konzentriere Dich am Anfang aufs Hardscape. Und setze einfach weiches, neutrales Wasser ein. Damit kommen die meisten Pflanzen gut zurecht. Ne 6.500 Kelvin-Lampe drüber, die man dimmen kann - und gut ists.

      Das sind einfach Startbedingungen, die man auch mit weniger Erfahrung gut kontrollieren kann. (Wo das, was passiert, von einem selbst beinflusst werden kann!) Die Sucht und der Wahnsinn kommen dann automatisch hinter her.

      Grüße,
      Stefan
    • Hallo,

      vielen dank für die Tipps die haben mir alle sehr geholfen.
      Ich habe mich jetzt entschieden was ich nehme, Ich werde größten teils Quarzsand nehmen und ein bisschen Schwarzen Kies 0-2mm Körnung.
      Jetzt ist nur die Frage ob ich unter den Sand auch Deponit mix machen kann.
      Es soll aufjedenfall eine Bodenheizung rein oder spricht was gegen eine Bodenheizung.

      LG FreeWilly
    • Hallo,

      ich muss jetzt mal etwas los werden. Mehrere größere Marken, vertreiben Nährböden und die dazu gehörigen Bodenfluter / Heizungen. Teils Temperatur gesteuert und teils per Wiederstand geregelt (Heizkabel = Wiederstand). Bei allen ist es, soweit ich es weiß, noch nicht zu einem nachweislichem Schaden gekommen. Bei mir nicht und in meinem Bekanntenkreis auch nicht. Wobei ich einen Kurzschluss, durch Versprödung der Kabelisolierung nicht ausschließen möchte und kann. Soviel erstmal dazu.

      Sand und Nährboden, haben nahezu die gleiche Konsistenz. Insofern also kein Problem, diese Kombination ein zusetzten. Was man hier jedoch bedenken sollte, ist wohl eher die Füllhöhe des Bodengrundes.
      Bei Sand (in unserem Fall Quarzsand) sollte eine gewisse Schichthöhe nicht überschritten werden. Quarzsand verdichtet im laufe der Zeit sehr stark. Was heißt das nun genau? Um den Pflanzen, ein angenehmes Wurzel Klima zu bieten, sollte man eine Füllhöhe von 3 -5 cm nicht überschreiten. Das ermöglicht den Pflanzen, ordentlich zu wurzeln, ohne das sie sich durch einen " Betonboden " arbeiten müssen. Eingebrachte Nährstoffe, in dem Quarzsand, müssen sich die Pflanzen hart erarbeiten. Ein Bodenfluter hilft hier wenig, bis gar nicht, er schafft lediglich einen warmen Boden. Bei zu hoher Schichthöhe, des Quarzsandes, könnte es zu Überhitzung kommen, da es durch die Verdichtung des Bodengrundes, nicht zu einer Konvektionsströmung kommen kann ( welche aber zum Nährstoff-Transport da sein sollte).

      Hier wäre ein Nähr/ Depotboden klar im Vorteil. Warum ist das so? Ein Nährboden besteht nicht nur aus Sand, er beinhaltet verschiedene Füllstoffe, die den Boden lockerer halten - kann also nicht so stark verdichten. In Verbindung mit einem Bodenfluter, kann auch die angestrebte Konvektionsströmung zustande kommen, welche die Nährstoffe im Bodengrund, zu den Pflanzenwurzeln transportieren soll. Im Umkehrschluss, wird der Mulm zu den Pflanzenwurzeln transportiert.

      Da ich mehrere Becken, mit verschiedenen Bodengründen , ausprobiert habe, kann ich folgendes dazu sagen:

      1.)
      Quarzsand und Bodenfluter ist machbar, aber Sinnfrei. Letztendlich wird nur der Boden erwärmt, bringt aber nicht wirklich, den erhofften Nutzen der Konvektionsströmung , weil dieser zu stark verdichtet.
      2.)
      Nährboden, Bodenfluter und Kies ist machbar, bringt auch - wenn richtig gemacht und gesteuert- wunderbaren Pflanzenwuchs. Bei Gärtner arbeiten, ist es aber immer eine riesen Sauerei (weil immer Nährboden mit nach oben gezogen wird).
      3.)
      Abgestimmte Soil Kombi..... Schöne Sache. In Verbindung mit Bodenfluter - Perfekt. Wirbelt kaum, bis gar nicht auf - bei Gärtnerarbeiten. Das angedachte Prinzip der Konvektionsströmung, funktioniert hier sehr gut.

      Für mich kommt nur noch, die 2 bzw. 3 Variante in Betracht. Aus finanzieller Sicht, wird jedoch nur die 2 Variante praktiziert. Bei kleineren Becken kommt aber schon mal die Variante 3 zum Zuge.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • @ Wabenschilderwels

      dann lag ich damals "als ich 16 war " doch gar nicht so falsch da hatte ich in meinem Becken ein Kies Deponit mix.
      Dann werde ich das wohl in meinem neuen Becken wieder Praktizieren.
      Viel dank auch bei der Frage habt ihr mir sehr geholfen vielen dank.
      Eine Frage nur noch was für eine höhe des Bodengrunds sollte ich bei Kies einhalten.


      LG.
    • Hallo Free Willy,

      ich verwende DeponitMix in meinem Aquarium. Bald wird ein neues Becken geplant, dann aber sicher ohne Depot-Boden! Es gibt wirklich eine riesige Sauerei wenn Pflanzen aus dem Boden gezogen werden. Weiter ist schade um den schönen Sand, der nach dem Umzug nur noch als Winterstreu taugt, nicht aber als Aquariengrund(bei einem Umzug wird der Depotboden und der Sand logischerweise vermischt). Zudem glaube ich dass mit guten Düngekugeln der selbe Effekt erzielt wird. Wie so oft ist es eine Glaubensfrage!

      Bodenfluter habe ich noch nie verwendet, eben aus den Gründen die Martin schon aufgeführt hat.

      Die Höhe des Bodengrundes liegt bei mir aktuell bei ca. 7cm. Diese Höhe ergibt sich aus 3cm Depotboden und 4cm Sand.


      Gruß Roland
    • Hallo

      @ FreeWilly,

      wenn du keine "Sauerei" im Becken haben willst, kann ich dir nur raten, lass den Depotboden weg, willst du mal Pflanzen umsetzen oder rausnehmen, hast du "den Nebel des Grauen's" im Becken. Ich hatte dieses Zeug's mal im Becken drin, mein Fazit, einmal und nie wieder.
      Eine Bodenheizung (Bodenfluter) hatte ich auch mal gehabt, einen Unterschied was den Pflanzenwuchs angeht, konnte ich in meinem Becken nicht feststellen. Meine Meinung dazu, Bodenheizung (Bodenfluter) unnötig.
      Edit: Eine Kieshöhe/Sandhöhe von 5-7cm finde ich ok.
      Gruß Wolfgang
      ___________________
    • Hallo zusammen

      Eine erstaunliche Einmütigkeit herrscht gerade unter uns! Da will ich mich bei Bodenflutern und Depotdüngern nur anschließen.

      Mit einer Ergänzung: Auch Bodenfluter-Kabel kann man beim Gärtnern prima rausreißen! Bericht eines Grobmotorikers: Alte Echinodorus bleheri mit echt massivem, weitverzweigtem Wurzelwerk. Da hatte ich nicht nur einen Riesenwurzelballen in der Hand, sondern auch noch gefühlte eineinhalb Meter Fluterkabel. Denn diese verhärteten Saugnäpfe halten die Kabel nicht, wenn Zug drauf kommt... Bullshit halt.

      Wegen der Bodengundhöhe. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass hier über das große FaFi-Becken gesprochen wird - und nicht über das geplante kleine Nano-Aquascape.

      Bei größeren Becken macht es sich eh besser, den Bodengrund nicht nur auf einem Level - flach - anzusetzen. Bei größeren Becken entsteht ein besserer Raumeffekt, mehr Tiefe, wenn man die hinteren Bereiche des Beckens höher legt, Terrassen einsetzt.

      Free Willy, das ist dann schon mal ne schöne praktische Übung fürs Scapen! Hole die Flex aus dem Keller...
      lacht
      Stefan