Wasserwerte


    • FreeWilly
    • 1385 Aufrufe 13 Antworten

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    • Hallo,
      ich habe mein Leitungswasser mal testen lassen, da ich jetzt das Aquarium befüllen möchte.
      Folgene Werte sind dabei raus gekommen.
      Nitrat: 35,26 mg/l
      Gesamt Phosphor: 0,197 mg/l
      Kalium: 0,973 mg/l
      Natrium: 171 mg/l
      Schwefel: 21,3 mg/l
      SO4: 63,8 mg/l
      Chlorid: 48,9 mg/l
      Carbonathärte: 16,9 mg/l
      Gesamthärte: 4,3 mg/l
      ph Wert: 6,7mg/l
      Eisen: 0,015 mg/l
      Magnesium: 4,79 mg/l
      Kupfer: 0,572 mg/l

      Was haltet ihr von den Werten kann ich das Wasser bedenkenlos nehmen ??

      LG
    • Hallo,

      ich hatte in Chemie zu Schulzeiten gern mal ein "mangelhaft" im Zeugnis und bin auch niemals mit der Aquarienchemie warm geworden.
      Aber ich gehe ganz stark davon aus, dass du in deinem Leitungswasser (das der Mensch ja trinken können sollte) Aquarienfische halten kannst.

      Viel wichtiger für die Auswahl der Fische sind meiner Meinung nach GH, pH und die Temperatur im Aquarium.
      Die Frage ist: Welche Fische sollen gehalten werden?
      Oder: Richte ein Becken ein, lass es ein paar Wochen laufen und miss dann die Werte. Danach kaufst du entsprechend Fische, die in dem Wasser gut leben können.
      Bei Fragen zum Besatz, der zu deinem Wasser passt, kannst du dich ja dann hier nochmal umhören und danach entscheiden.

      Das ist aus meiner Sicht die einfachste und stressfreiste Methode, ein Aquarium lange und ohne großartige Arbeit und Kosten am Laufen zu halten.
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • Alles, was die Casa hier gesagt hat, kann ich nur unterstreichen, FW...,(bis auf das zu ihrer Schulzeit gesagte... :teufel: )
      Nur solltest du dir von dem, der dir diese Werte übermittelt hat,
      doch noch mal eine Berichtigung der Masseinheiten einfordern, denn einiges stimmt da ganz offensichtlich nicht....
      pH in mg/l ?- Wie soll das denn z.B. gehen, auch GH und KH sind diesbezüglich mehr als anzuzweifeln!

      Und lass beim Befüllen die diversen wie sauer Bier angebotenen Mittelchen aus den Tütchen weg...
      bleibt mir alle schön gesund, common

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von common ()

    • FreeWilly schrieb:



      ich habe mein Leitungswasser mal testen lassen, da ich jetzt das Aquarium befüllen möchte.



      Was haltet ihr von den Werten kann ich das Wasser bedenkenlos nehmen ??
      Hallo,

      mach dich mal nicht kirre mit den Wasserwerten, die werden sich im laufenden Aquarium eh noch ändern.
      Also, Becken auffüllen und gut ist.
      Gruß Wolfgang
      ___________________
    • Hallo,

      Ein paar Werte sind naja nicht ideal. Oder ist das Wasser selber aus der Leitung genommen und zur Untersuchung gesendet worden ohne vorher lange rinnen gelassen - der Kupferwert von über 0,5mg/l wird manche Garnele oder Fisch oder Schnecke massiv stören bis schädigen.

      Andere Anmerkungen:

      Nitrat 35mg/l ist nicht gerade wenig - wenn du kaum Fische pflegen willst, dann wird der Wert durch Pflanzen und Algen reduziert. Mit mehreren Fischen wird auf die Dauer auch bei Wasserwechsel der Nitratwert auf über 50mg/l steigen und das freut Pflanzen und Algen.

      Chloridwert und Sulfat sowie Natrium ist relativ hoch - Weichwasserfische werden da nicht gehen.

      Der pH-Wert ist mit der Karbonathärte nicht vereinbar - der pH müsste über 8 liegen.

      Die KH kann größer als die GH sein, wenn die Härte hauptsächlich auf Bikarbonaten basiert - ist nur für Leitungswasser eher ungewöhnlich. Die KH geht für eher Fische und Pflanzen, die höhere Härte vertragen.

      Der Magnesiumwert deutet darauf hin, dass die Gesamthärte tatsächlich relativ gering ist.

      In Summe ist das Wasser sehr salzhaltig (also alle gelösten Salze in Summe) und ist so speziell für manche Fische und Pflanzen geeignet.

      Den Kupferwert würde ich unbedingt versuchen zu reduzieren - entweder durch mindestens ein paar Minuten laufen lassen des Wassers vor Verwendung oder durch diverse Mittel, welche Kupfer binden (Aquas... etc).

      Um viel Pantscherei vor jedem Wasserwechsel zu ersparen eventuell Fische einsetzen, die hohen Salzgehalt und Härte vertragen und Pflanzen die solche Verhältnisse akzeptieren.

      Beim pH-Wert ist es erforderlich festzustellen, wie der bei der KH unter 8 sein kann - KH puffert das Wasser bei ph über 8.

      Schöne Grüße,

      Anton Gabriel
    • Hallo zusammen

      Ach, ich denke, es macht nur wenig Sinn über Leitungswasser zu diskutieren, das gerade eben mal ins Becken gefüllt wurde. Da wird sich vieles im Zuge der Einlaufphase noch ändern und verschieben.

      Meine Vermutung wäre auch, dass da ne Hauswasseraufbereitsanlage im Spiel ist und/oder bestimmte Werte nicht wirklich exakt erfasst wurden.

      Aber was solls? Die Endwerte des einfahrenen und bepflanzten Beckens sind entscheidend, vorher kann man eh wenig sagen.

      Grüße,
      Stefan
    • Puh, also ganz ehrlich: Vergiss die Werte.

      Da stimmt einiges nicht. Hast du das im Geschäft testen lassen? Haben die dir die Werte so mitgegeben? Da wird nämlich PH, GH und KH in mg/l angegeben. Finde ich schon sehr komisch.

      Gruss
      Sascha
    • HiHi

      Die Sache mit der überflüssigen/falschen Maßeinteilung halte ich eher für einen Lapsus, der Strg-C und Strg-V geschuldet ist. Da würde ich sagen: Geschenkt. Erstaunlicher finde ich, dass bestimmte Werte - Ph und Härte - nicht so richtig zusammen gehen wollen. Da hakelt es, zumindest für mich. Da würde man gerne mal die Ausgangswasserwerte des Versorgers zum Vergleich sehen. Um eingrenzen zu können, wieweit da eine Hauswasseraufbereitsanlage im Spiel ist - und was die so tut... Aber dazu muss FreeWily halt mal in den Keller gehen und nachschauen...

      Aber zugegeben: ein rein akademisches Problem. Wichtig ist, was am Ende der Einlaufphase rauskommt.

      Grüße,
      Stefan
    • Hallo FreeWilly,

      die Wasserwerte deuten darauf hin, dass bei euch eine Enthärtungsanlage installiert ist (KH viel höher als GH, bei einer geschätzten Ausgangs-GH von 20 würden ca. 130 mg/L Natrium von dieser Enthärtung abstammen).

      Wer hat denn das Wasser so genau analysiert? Beim Übertrag der Zahlen wäre es gut, wenn Du auf die Einheiten achten würdest, "mg/L" ist nicht überall richtig. Auch bei der Wasserhärte ist es wichtig, in welcher Härteeinheit diese gemessen wurde.

      Der pH-Wert ist besonders seltsam. Er deutet auf einen hohen Anteil an CO2 hin, was bei Leitungswasser so nicht sein sollte. Wie wurde die Probe genommen?

      Gruss,
      Michael
    • Hallo Stefan,

      ja, bin ich ...

      Mir ging es aber nicht um deutsche und französische Härtegrade, sondern um auszuschliessen (wegen CH auch kein "ß" auf der Tastatur - ausnahmsweise eingefügt als ALT + 0223), dass es nicht eine Angabe in mmol/L ist. Das wären dann >20 °dH und würde auch passen, wenn ausgerechnet die Carbonathärte in °dH angegeben wäre. Ist zugegeben unwahrscheinlich, aber ohne Einheiten ist doof.

      Gruss,
      Michael