Artenbecken --> Tierquälerei oder doch Sinnig...


    • Timbo
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    • Artenbecken --> Tierquälerei oder doch Sinnig...

      Hallo zusaammen,

      ist ein sogenantes Artenbecken wirklich gut oder Böse gesagt "Tierquälerrei"...?

      Lasst es mich mal so sagen, das was "wir" Wissen, wissen wir doch fast alle nur aus Büchern, Internet, Mund zu Mund, Selfmade und was es net alles gibt. Aber Wissen wir wirklich... :popcorn:
      Ich denke bis auf ganz wennige ausnahmen, wissen wir nix mit bestimtheit. Den was sagt uns das Wort Artenbecken. Soll da wirklich nur EINE Art drin leben! Dies ist doch die komplette Isolierung einer Lebensform vom rest der Welt. Was wollen wir den damit bezwecken. ( Ja, ist ein AQ eh schon)

      Gut, wir erreichen das diese Art defenitiv erhalten bleibt und sich vermehren kann. Doch Lebt diese Art Glücklich und richtig so? (JA klar Passen natürlich net alle Arten zusammen. )

      Doch was ich sagen will, Mutter Natur hat ja auch net einzelne "Kästen" erschaffen wo nur einzelne Arten drinn leben, sondern eine offene Arena wo "alle" gemeinsam drin leben.
      Bewirkt nicht gerade dieses die Natürliche Art und dessen Verhalten eines Fisches in seinem Leben. Zeigt er sich nicht gerade dann wie er in wirklichkeit ist?!
      Sollte man daher nicht auf ein Artenbecklen verzichten und auf jeden fall ein gemeinschaftsbecken schaffen!? Wie würden wir uns Isoliert verhalten und fühlen in einem Artenbecken so nur unter uns, ohne Vögel, ohne Hund und Katz, ohne Insekten, ohne..... Also wenn ich im Garten bei mir Liege und die Sonne auf den den dicken Bauch Brennen lasse und ich würde keine Vögel Hören, Insekten rumherirren sehen und dem Maikäfer beobachten können würde ich mich net natürlich wohl fühlen. Oder verrenne ich mich darin?

      Ist Artgerechtes Halten nicht so wie es von der Natur her vorgegeben ist das richtige!? Oder so wie wir meien in einem Arternbecken.

      Verstehe natürlich die Vorteile eines solchen, doch ist das richtig so?! Bin da selber was zwiegespalten...

      Was denkt Ihr darüber???

      Lg
      Et hätt noch immer joot jejange & Wat fott es, es fott.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Timbo ()

    • Hallo,

      nun, ich finde der Mensch lebt extrem isoliert von den anderen Arten. Die Vögel hören können die Fische doch auch? Aber mal ein Tier sehen oder direkt vom gleichen Teller essen und sich mit dem Tier um die Nahrung streiten sind doch ziemlich verschiedene Dinge. Gesellschaftsbecken ist doch eher so, als würden viele andere Tiere in der Wohnung wohnen, die gleiche Toilette benutzen, Bett und Sitzgelegenheit streitig machen, vom gleichen Teller essen und im Gegensatz zum Mensch, der sich seine Haustiere aussucht, kann der Fisch seinen Mitfisch nicht aussuchen.

      Und abseits der lieben Tiere: Nach zwei Wochen Wildnis mit ständigem Respekt vor Bären und dem massiven Zu-viel einiger lästigen Insekten finde ich diese unsere Isolation dann wieder ganz angenehm. Stell doch einen Fernseher neben das Aquarium. Dann gibt es Tiere zu gucken und entsprechende Geräusche - aber mit angenehmer Distanz ...

      Gruss,
      Michael
    • Hallo Timbo,

      ein Thema, was immer wieder kontrovers diskutiert wird.

      Ich glaube nicht, das man es schaffen kann, eine einheitliche Meinung zu erlangen.

      Bestimmte Arten sind Gesellschaftsfähig, andere Gesellschaftsunverträglich.

      Es hängt auch vom Pflegehintergrund ab, ob man eher ein Artbecken ( z.B. zur Arterhaltung) betreibt oder ein Gesellschaftsbecken, weil es unserem Auge harmoniert.

      Man kann bei beiden Haltungsmöglichenkeiten Vor- und Nachteile feststellen und muss dann für sich entscheiden.
      Gruß Jens - Olaf


      24-7-365 -- das ist nicht meine Telefonnummer.
      Das ist die Einsatzbereitschaft der
      Freiwilligen Feuerwehr.
      Ich bin dabei! Und DU ?
    • Tim, Tim,

      Du stellst Fragen! Geht Deine kluge Frau gerade auf einen Volkshochschulkurs "Einführung in die philosophische Erkenntnistheorie" und hat Dich übel infiziert?

      Anyway, ich bin da schnell am Ende mit meiner Antwort. Artenbecken sind für mich zweifellos - wenn sie richtig gebaut sind! - die beste Form. Alleine, weil möglicher Stress durch andere Arten fehlt. Gesellschaftsbecken sind immer ein Kompromiss zwischen den Bedürfnissen verschiedener Arten. Wir bevorzugen sie deshalb, weil sie toll und interessant sind...

      Ansonsten, solange noch nicht mal die Frage des Schmerzes bei Fischen neurobiologisch geklärt ist, sind weitere Fragen der absoluten Sicherheit des aquaristischen Wissens, der Wahl und Willkür bei Fischen einfach nicht zu diskutieren.

      Und damit Du eine Nuss zu knacken zurück kriegst: Wissen muss auch nicht sicher sein. Sondern nützlich. Sogar die praktische Anwendung falscher, widerlegter Theorien kann effizienter sein als die Nutzung "richtiger" Theorien.

      LG
      Stefan :cool:
    • Hi,

      Doch was ich sagen will, Mutter Natur hat ja auch net einzelne "Kästen" erschaffen wo nur einzelne Arten drinn leben, sondern eine offene Arena wo "alle" gemeinsam drin leben.


      Eben: eine große (!), offene Arena, in der sich jede Art sein eigenes kleines Plätzchen suchen kann und dadurch z.B. Fressfeinden oder Rivalen aus dem Weg gehen kann. Das ist auf einem beschränkten Raum nicht so einfach möglich.

      Natürlich gibt es auch andere Fälle, wo manche Lebewesen aufeinander gewissermaßen angewiesen sind. Da wäre eine reine Arthaltung sicher weniger angebracht oder es müsste eben entsprechend von außen eingegriffen werden.

      Mein Fazit: ein gut durchdachtes Artenbecken halte ich durchaus für sinnvoll und definitiv nicht für Tierquälerei.

      Viele Grüße, Kati
    • Owei Asche auf mein Haupt... :cry:

      Wollte nur für was leben hier sorgen und Jet Diskutieren:-)




      Prestutnik12 schrieb:

      Tim, Tim,

      Du stellst Fragen! Geht Deine kluge Frau gerade auf einen Volkshochschulkurs "Einführung in die philosophische Erkenntnistheorie" und hat Dich übel infiziert?
      Nö die Passt auf den kleinen auf :couch:


      Prestutnik12 schrieb:

      Und damit Du eine Nuss zu knacken zurück kriegst: Wissen muss auch nicht sicher sein. Sondern nützlich. Sogar die praktische Anwendung falscher, widerlegter Theorien kann effizienter sein als die Nutzung "richtiger" Theorien.
      Ich hinterfrage grundsätzlich alles. Den ich glaube net einfach nur weil einer etwas sagt. Weil wenn ich das Täte, wäre ich Stinke reich, die Welt wäre Friedlich und Trump wäre der beste... :kopfkl:
      Ich will es genau wissen wenn es mich interessiert.



      Wieso weshalb warum, wer nicht Fragt bleibt .... :grandpa:
      Et hätt noch immer joot jejange & Wat fott es, es fott.
    • Nö, Timbo: Mein Lebensideal wäre die "heilige Einfalt mit anschließendem Seelenfrieden".

      Aber bis es so weit ist: Katis Idee der Symbiose! Dass es Spezies gibt, die gar nicht ohne andere können. Nur: Wieweit gibt es das in der Süßwasser-Aquaristik? Mir fällt nur die große Teichmuschel und der Bitterling ein. Geht da noch mehr?

      Gruß,
      Stefan
    • MENNO! Da war ich bis dato so stolz, eine von denjenigen Aquarianern zu sein, die es schaffen, sich pro Becken auf eine Art zu beschränken. Und dabei natürlich immer bissl hochnäsig auf die Gesellschaftsbeckler kucken. War schon toll. Und nu kommt Timbo und stellt alles in Frage diesbezüglich. :motz:

      Und nun hab ich nachgedacht und festgestellt, dass niemand von uns überhaupt ein Artenbecken pflegt. Das bilden wir uns bloß ein. In meinem Artenbecken mit Kardinalfischen, rudern Garnelen, schleimen Schnecken und so manch anderes Getier, das zu klein ist,dass ich überhaupt eine Ahnung davon habe. Dass es meine Kardinäle quält oder zumindest langweilt, weil nicht noch Fische anderer Arten ihren Weg kreuzen, halte ich aber doch für ziemlich weit hergeholt.
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



      ”Alles, was wir hören, ist eine Meinung - keine Tatsache.
      Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive - keine Wahrheit.“

      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MariaErna ()

    • Timbo schrieb:

      ist ein sogenantes Artenbecken wirklich gut oder Böse gesagt "Tierquälerrei"...?
      Hallo @ all,

      Ich sehe ein Artenbecken auf gar keinen Fall als Tierquälerei.
      Im Gegenteil, in einem reinen Artenbecken ist die eine Art die man darin hält, wesentlich ruhiger, weil, wird nicht von anderen Arten unterdrückt, gejagt (verjagt), muss nicht um Futter kämpfen, hat keine Fressfeinde, kann ganz in Ruhe Brutpflege betreiben. Was auch bedeutet, dass die Fische in einem Artenbecken viel weniger Stress haben, als in einem Gesellschaftsbecken. Was Krankheiten in einem reinen Artenbecken betrifft, sehr viel weniger, bzw. gegen Null.
      Daraus behaupte ich nach meinen eigenen Beobachtungen, ( ich hatte lange ein Gesellschaftsbecken, nun ein Artenbecken, deshalb kann ich den Unterschied sehr gut sehen/erkennen) in einem reinen Artenbecken sind Fische "besser aufgehoben".
      Weniger Stress ---> weniger/keine Krankheiten ---> Gesündere Fische ---> längeres Leben.
      Und man kann das "natürliche Verhalten", wie z. B. Balzen, Paarungsverhalten und Brutpflege (bezogen auf meine Malawis) viel besser beobachten, da dieses viel intensiver ausgelebt werden kann.


      Gruß Wolfgang
      ___________________
    • Jepp! Wenn wir von den Fischen weggehen, hin zu den aquaristischen Menschen, dann wird es gar absurd. Anfänger wollen eigentlich immer Gesellschaftsbecken mit ganz vielen bunten Fischen drin. Diejenigen, die Artbecken laufen lassen, sind doch zumeist Aquarianer, die schon was hinter sich haben. Die etwa Verhalten, Brutpflege etc. interessanter finden als "nur" buntes Gewimmel.

      Dummerweise ist es halt viel leichter, ein Becken für nur eine Art gut zu gestalten und dauerhaft stabil zu betreiben als die ganzen Kompromisse eines Gesellschaftsbeckens im Griff zu haben, in dem zig Arten schwimmen! Absurd ist eben das: Diejenigen, die genug Erfahrung für komplexe Gesellschaftsbecken haben, genau diejenigen werfen sich dann oft auf Artenbecken... (Ideal wäre: Anfänger konzentrierten sich erstmal auf Artenbecken, mehr Fische kämen erst mit mehr Erfahrung hinzu... Ist aber halt nicht.)

      Gut aber ist: Es gibt nirgends ein mir bekanntes Gesetz, dass man als Aquarianer monogam sein muss! Man darf glücklicherweise beides gleichzeitig und parallel haben! Bei mir sind es vier Artbecken und drei Gesellschaftsbecken. Denn Gesellschaftsbecken haben ihren eigenen Reiz, auf den ich auch nicht verzichten will.

      Grüße,
      Stefan
    • Hi!
      Spannendes Thema, und die Meinungen gehen auseinander.
      Ich habe auch beides.
      Das rührt daher, dass ich meine Goldringelgrundeln in der Gesellschaft meiner Neon etc.
      Dem Hungertod aussetzen würde. So habe ich mich auf die Suche gemacht nach der für die besten Haltungsform.
      Nun, da ich sie gefunden habe, möchte ich sie nicht mehr missen.
      Und das Gesellschaftsbecken, ja, das ist genauso wie ihr seht, der interessante Teil.
      Da ist immer was los, da gibts immer was zu sehen.
      Bei mir also ein klares JA für beides!
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Hallo zusammen,

      das ist wirklich eine spannende Diskussion geworden :top:
      Meiner Meinung nach kann man ein Artenbecken einrichten, warum sollte das Tierquälerei sein?

      Ich denke, das muss man aber nicht tun, solange man Fische vergesellschaftet, die sich innerhalb dieses Aquariums gut vertragen und ihre Rückzugsmöglichkeiten finden.
      Vielleicht mögen sie es ja sogar, auf andere Arten zu treffen, miteinander durchs Becken zu schwimmen und sich vielleicht auch mal gegenseitig zu jagen?

      Da in der Natur auch immer verschiedene Arten aufeinander treffen, vermute ich, dass auf unsere Fische im heimischen Aquarium die Gesellschaft durchaus eine positive Wirkung haben kann. Fitness für Fische eben. Nicht bösartig. So wie der Mensch beim Sport, der sich aus Freude an der Bewegung mit anderen misst.


      Zum Gedanken von Stefan zu den Symbiosen im Süßwasser ist mir bis jetzt noch kein weiteres Beispiel eingefallen.

      Zum Meerwasser fällt mir da z. B. noch der Anemonenfisch und "seine" Anemone ein, die in Symbiose leben.
      Aber ein Artenbecken im Meerwasser wäre ja wohl eher eh undenkbar, da die Anemonen und Korallen ja auch zu den Tieren zählen. Und da nur eine Art einzusetzen, geht ja mal gar nicht - oder....?
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • Prestutnik12 schrieb:



      Aber bis es so weit ist: Katis Idee der Symbiose! Dass es Spezies gibt, die gar nicht ohne andere können. Nur: Wieweit gibt es das in der Süßwasser-Aquaristik? Mir fällt nur die große Teichmuschel und der Bitterling ein. Geht da noch mehr?

      Gruß,
      Stefan
      z.b der Synodontis Multipuncttatus als Brutparasit bei Maulbrüter. Bei dem wird ein Artenbecken dann wohl kaum zur Vermehrung kommen.

      Habe diesen zusammen mit Geophagus spec. Tapajos Red Head.
      Et hätt noch immer joot jejange & Wat fott es, es fott.
    • Aqua-Wolf schrieb:

      Timbo schrieb:

      z.b der Synodontis Multipuncttatus als Brutparasit bei Maulbrüter. Bei dem wird ein Artenbecken dann wohl kaum zur Vermehrung kommen.
      Hi Timbo,
      Der Synodontis Multipunctatus vermehrt sich auch ohne den Maulbrütern die Eier "unterzuschieben".
      Hat er "keine Maulbrüter zur Verfügung", geht's auch ohne...
      Echt.... Ja Gut zu wissen. Das habe ich dem WWW net entnommen.... Bisher....
      Et hätt noch immer joot jejange & Wat fott es, es fott.
    • Ich halte Artenbecken für das beste, was es in der Aquaristik gibt.

      Vergleiche mit der Natur sind fehl am Platz. Warum? Klar kann man argumentieren, dass Fische in der Nautr auch selten allein vorkommen, ABER in der Natur gibt es auch Fressfeinde, Trockenzeiten, Hungerzeiten usw. Die Natur ist NICHT das beste, was es für die Lebewesen gibt. Die Natur enthält nur alles notwendige, damit eine Tierart überleben kann.

      Ein Artenbecken hat im Idealfall nicht nur das Notwendigste, um eine Fischart am Leben zu erhalten. Das zeigt sich zum Einen in der Vermehrung, zum Anderen mit dem erreichten Alter der Fische. Bei mir kommt gut 90% der Jungfische durch. Ein Traum in der Natur. Meine Fische werden in der Natur ein Jahr alt. Einige Glückliche vielleicht auch mal 2. Im Artenbecken sind 4 Jahre kein Problem und teils sogar bis zu 5 Jahre.
      Gerade wenn man viele Nachzuchten haben möchte, funktoniert ein Artenbecken besser.

      Allerdings bin ich kein extremer Artenbeckenfanatiker. Gesellschaftsbecken können auch schön sein und haben ihre Berechtigung. Für einige Leute wären Artenbecken eben zu langweilig.
      Was mich immer ärgert, das sind die Diskussionen über zu kleine Becken. Was in einem Gesellschaftsbecken nicht klappt, kann in einem Artenbecken sehr gut funktionieren. Als Beispiel: A. cacatuoides in 54l. Ein reines Artenbecken mit einem Pärchen A. cacatuoides kann in 54l recht gut funktionieren. Betreibt man das 54l Becken als Gesellschaftsbecken, geht das mit Sicherheit früher oder später schief. Das kann man beides nicht vergleichen.
      Oftgenug kommt es in verschiedenen Foren oder Facebookgruppen vor, dass Leute davon abraten gewisse Fische in kleinen Becken zu halten, weil sie in Gesellschaftsbecken schlechte Erfahrungen gemacht haben. Aber Artenbecken ticken anders. Ich kenne die eine oder andere Fischart, die sich in Artenbecken ganz anders verhalten, wie in Gesellschaftsbecken.
      Andersherum kann es aber auch Vorteile bringen, gewisse Fischarten in Gesellschaft mit einer anderen Art zu halten. Hier beziehe ich mich auf Aussagen von Martin Hallmann zu einigen Parosphromenusarten, die etwas Scheu verlieren oder auch teils besser ans Futter gehen, wenn man eine ruhige Barbenart oder Bettawildform dazu setzt.

      Ich persönlich ziehe Artenbecken vor, was nicht heisst, dass Gesellschaftsbecken nicht auch funktionieren. Das ist wohl eher Geschmackssache.

      Edit: Stefans Aussage fand ich sehr gut: Erfahrene Aquarianer haben oftmals Artenbecken. Anfänger haben eher Gesellschaftsbecken. Dabei wären Artenbecken einfacher, als Gesellschaftsbecken. Da ist was dran. Vor allem, wenn es dadrum geht gewisse Fischarten nachzuziehen, kommt man oftmals garnicht am Artenbecken vorbei. Und dann kommen zwangsläufig die Regale mit zig Aquarien. Ich kann Problemlos ein Pärchen Betta persephone in 12l halten. Sobald aber Jungfische frei rumschwimmen, wird es eng. Zur Aufzucht braucht man also nochmal ein Becken. Und dann ist es so, dass man lieber 2 Pärchen ansetzt, falls mal etwas schief geht und ein Tier verstirbt. Dann hat man schon 3 Becken für eine Fischart. Oft sehe ich, dass gewisse Leute 20 Becken Zuhause haben, mit 4-7 Fischarten. Andere haben 4-5 Fischarten in einem Aquarium.

      Gruss
      Sascha
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