Vielleicht eine blöde Frage.....


    • MariaErna
    • 222 Aufrufe 5 Antworten

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    • Vielleicht eine blöde Frage.....

      Guten Abend zusammen!

      Wie kann eigentlich eine Fischart überleben, die sich so leicht fangen lässt? Ich verstehe das nicht. Aus leidvoller Erfahrung kennt ihr das sicher. Man will Fische rausfangen und gibt nach eine Stunde schweißgebadet auf, nachdem man alle Register gezogen hat...z.B. Becken abdunkeln, mit Futter anlocken usw. Nicht so bei meinen Kardinälen. Die hole ich gleich zu mehreren im Käscher aus dem Becken, in den sie regelrecht reinschwimmen. Wie überleben solch dödeligen Spezies, die ihren Fressfeinden wohl direkt ins Maul schwimmen? :confused:
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



      ”Alles, was wir hören, ist eine Meinung - keine Tatsache.
      Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive - keine Wahrheit.“

      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • Hallo Gisela,

      da gibt`s eigentlich mehrere Antworten: Die Art überlebt mit der Produktion ausreichenden Nachwuchses.
      Es kann aber auch sein, dass die Kardinäle in ihren natürlichen Habitaten auch an der Oberfläche ausreichend Schutz vor Fressfeinden haben und daher meist einfach gar nicht bemerkt werden.
      Aber Spekulationen hin und her - ist doch nicht schlecht, wenn du sie fangen musst und das ohne stundenlangen Aufwand.

      Bei mir ist es genau umgekehrt. Wenn ich den Kescher nur in der Hand habe, und das einen Meter vor meinem Becken, ist kein einziger Fisch mehr zu sehen. Das finde ich wesentlich unangenehmer.

      Ich versuche meist mein Glück mit einer Fischfalle, das funktioniert in den meisten Fällen wunderbar.
      Wenn du magst, schicke ich dir mal mehr Infos.
      Gruß - Ingo
    • Hallo Ingo, da ich sowieso nur Kardinäle habe, habe ich natürlich keine Fangprobleme. Wollte mich auch gar nicht beschweren, sondern nur wundern.;-)
      Grüße aus Nürnberg

      Gisela



      ”Alles, was wir hören, ist eine Meinung - keine Tatsache.
      Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive - keine Wahrheit.“

      Zitat: Weiß net.....aus'm Netz gefischt. :-)
    • Hi Gisela

      Fische sind zwar nicht die hellsten Kerzen am Weihnachtsbaum, aber ich denke sie sind als Wirbeltiere durchaus in der Lage, aus Erfahrung zu lernen. Wenn sie in einer Umgebung leben, in der permenate Störungen und für sie bedrohliche Situationen vorkommen, werden sie scheu.

      Dass Deine Sprotten es nicht sind, könnte man auch so werten, dass Du eben nicht dreimal die Woche mit den Ellbogen im Becken rumfuhrwerkst, den Kescher draußen lässt - also nicht nicht: rein ins Topfchen, raus aus dem Töpfchen spielst.

      Ich vermute stark, dass das Handeln und Verhalten des Aquarianers - neben einem artbedingt stärker oder schwächer ausgeprägten Fluchtverhalten - hier auch einen prägenden Einfluss hat.

      Grüße,
      Stefan
    • Hallo Gisela,
      dasist mir bei meinen Kardinälen auch aufgefallenund da stehen sie im krassen Gegensatz zu den Neons,
      mit denen sie sich meist den Schwimmraum teilen.
      Ich habe zur zeit schwarze Mückenlarven im Garten, die in einer kleinen Dose "serviert" werden.
      Während die Neons weg sind und keine abbekommen, schwimmen die Kardinälchen durchaus bis in den Pott rein.
      Die paar Guppys, die ich habe, sind ähnlich geartet. Die hat mein Sohn schon als kleiner Stöpsel mit dem Kescher gefangen.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Thema wurde von 1 Benutzern gelesen

        Duras