Anfängerfragen zu Osmosewasser


    • Lightray
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    • Anfängerfragen zu Osmosewasser

      Zuerst mal eine kurze Vorabinfo:
      Meine Frau und ich planen unser erstes Aquarium. Es wird ein Diskusbecken (+Beifische) als Raumteiler mit ca. 600l. Als totaler Neuling in diesem Gebiet habe ich mich mit Lektüre eingedeckt und mich von Fachhändlern beraten lassen. Jetzt hab ich mich auch schon halbwegs durch das Forum geschmökert und viele nützliche Tipps gelesen.

      Aber hier meine Frage:
      Der Fachhändler meinte: "Er kennt das Wasser gut, ich brauche eine Osmoseanlage" alternativ könne ich mir das Wasser meiner Arbeitsstätte verwenden da das Wasser dort besser ist. Oder beim Händler direkt Osmosewasser kaufen.

      Jetzt hab ich einiges im Forum gelesen und habe langsam Zweifel was ich tun soll und wie das ganze funktioniert.

      Die Wasseranalyse der Ortswasserleitung (Wasseramt) sagt:
      Leitfähigkeit 517µS/cm
      pH 7,6
      Oxidierbarkeit 0,4 mgO2/l
      Säurekapazität bis pH4,3 4,72mmol/l
      Calcium 68,9mg/l
      Magnesium 22,7 mg/l
      Ammonium <0,05mg/l
      Chlorid 15,8mg/l
      Nitrat 12,2 mg/l
      Sulfat 32,8 mg/l
      Nitrit <0,2 mg/l
      Natrium 10,7mg/l
      Kaluzm 2,17mg/l
      Berechnete Werte:
      Hydrogencarbonat 285mg/l
      Nitrat/50+Nitrid/3 0,251mg/l
      Summe Erdalkalien 2,65 mmol/l
      Carbonathärte 13,2°dH
      Gesamthärte 14,9°dH

      Meine Frage:
      1.) Brauche ich eine Osmoseanlage?
      2.) Wenn ja, gibt es ja eine Kapazitätsangabe bei den Herstellern zB 190l/Tag. Wie führt man dann einen Wasserwechsel (30%=180l) durch? Stehe ich einen Tag oder mehrere Tage neben meiner Osmoseanlage und fülle das Wasser in Kanister ab?
      3.) Mische ich das Osmosewasser wieder mit Leitungswasser um weniger Osmosewasser zu brauchen? Wenn ja, kann man voraussagen welches Mischungsverhältnis?



      Filter ist geplant:
      Außenfilter E***m 1200XL
    • Hallo Lightray (hier könnte dein Name stehen),

      wenn dein Händler dies meint, wird es wohl seine Berechtigung haben. Andrerseits kann ich deine Zweifel verstehen, könnte ja sein, das er nur verkaufen möchte. Grundsätzlich möchte ich mal folgendes festhalten, bei Scheiben ist es angeraten, nur von einem Händler die Flossen zu beziehen (Händler des Vertrauens).

      zu1.)
      Die allgemeinen Wasserwerte für Diskusfische, kannst du aus diversen Fischdatenbanken entnehmen und dem endsprechend mit deinem Ausgangswasser abgleichen. Ist es zu hart, wirst du verschneiden müssen.
      zu 2.)
      Dicke Tonne hinstellen und Osmoseanlage laufen lassen (bei kleineren Anlagen) und sammeln. Bei größeren Anlagen mit Boosterpumpe dreht man den Wasserhahn auf und lässt laufen, da sind dann die 180 Liter schnell gezapft (natürlich auch wieder in die dafür vorgesehene Tonne).
      Zu 3.)
      Kann man machen, wenn das Ausgangswasser dies hergibt (siehe Punkt 1). Wenn es dies nicht hergibt, dann muss das gesammelte Osmosewasser, mit Diskus -Salz auf die erforderlichen Werte gebracht werden. Für DAS MISCHUNGSVERHÄLTNIS gibt es im Netz genügend Webseiten, wo man nur noch die erforderlichen Eingaben tätigen muss (unter anderem hier im Forum unter Berechnungstools zu finden).

      Der Filter Eheim 1200XL als Außenfilter ist sicherlich nicht unterdimensioniert , ich würde jedoch zwei davon verwenden. Die Scheiben sind, wenn sie richtig gefüttert werden, ganz schöne Scheißerchen und das will gut abgebaut werden. :zigarre:

      Ansonsten mal etwas Lektüre für dich. Bitte hier klicken. Bitte nach unten scrollen und falls das nicht reichen sollte, hier noch ein Link. Dieser Mann (Bruno Trimmel), kann dir alle deine Fragen mit zu 100 % Sicherheit beantworten.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • Moin
      Ich habe zwar keine Diskus aber ich verwende einen Vollentsalzer, bei dem geht nicht soviel Wasser durch den Ausguss. Ich habe mein Becken, aber eben nicht mit Diskus, vor gut zwölf Wochen mit Mischwasser auf 110uS/cm gefüllt und habe nun immer noch 115uS/cm ohne einen Tropfen gewechselt zu haben. Den Siphorax Filter habe ich auch noch nicht gereinigt und der Vodkafilter benötigt nur 0,5 mL pro Tag. Das schöne an dem Teil (Vollentsalzer) ist das man den auch direkt ans Becken anschließen kann und dann mit Pumpe den benötigten Teil bis zum gewünschten Leitwert durchlaufen lassen kann. Aber habe ich bis jetzt noch nicht gebraucht. Ich bin ein fauler Mensch deshalb dieses Vorgehen. Mein Vollentsalzer ist mittlerweile gut dreißig Jahre alt und zeigt noch keine Alterungserscheinungen von einem leichten Ausbluten der Indikatorlösung einmal abgesehen. Mit einer Taschenlampe lässt sich der Erschöpfungsgrad dennoch gut ablesen. Vor dem regenerieren braucht man keine Angst habe, Salzsäure ist recht harmlos nur vor dem Natriumhydroxyd im trockenen Zustand sollte man Respekt haben. Mit einem (sebstgebauten) Vodkafilter spart man sich eine Menge Arbeit und Wasserpanscherei.
      Zum verschneiden die sogenannte Kreuzmischformel verwenden oder besser einfach messen.
      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • Vielen Dank für eure Infos.
      Als Anfänger geht man meistens in Informationen und Meinungen unter.

      @Martin
      Die Webseite die du mir geschickt hast kannte ich noch nicht und sie ist echt toll. Vorallem da mein Fachhändler auch von Stendker bezieht. Wie ich das mit Wasser/Tonne organisatorisch lösen kann muss ich mir noch überlegen. Auch danke für den Tipp mit dem Zweitfilter.

      @Tursiops:
      Wenn ich das richtig verstehe funktioniert der Vollentsalzer wie eine Weichwasseranlage mit Regeneriersalz (Ionentauscher)?
      Hier hat mich der Fachhändler schon gefragt ob ich sowas im Haus installiert habe (Ist noch nicht der Fall, soll aber nachgerüstet werden). Der Fachhändler meinte, ich dürfe das Wasser dann keinesfalls für die Diskus verwenden (warum weiß ich nicht) und er hat mir empfohlen, dass ich vor der Anlage dann einen Zapfhahn anbringen lasse, an dem ich unbehandeltes Wasser zapfen kann.

      LG
      Rüdiger
    • Das Hauswasser darfst du deshalb nicht verwendenweil nur alle Härtesalze durch nichthärtesalze ausgetauscht werden. Das Wasser sollte man auch nicht trinken oder zum gießen verwenden. Es ist ausschließlich zum Waschen Spülen und Putzen zu brauchen. Alle Härtesalze sind durch Natrium ersetzt, völlig unphysiologisch. Es gibt aber auch Anlagen die mit einem speziellen Salz regeneriert werden aus denen wirklich Wasser mit 0,1 mS/cm rauskommt, weiss aber nicht ob sowas für den Hausgebrauch gibt, wir haben das nur zum nachfüllen für die Erodiermaschinen. Danach gehts dann durch einen Mischbettentsalzer. Der Vollentsalzer funktioniert NICHT mit Regeneriersalz sondern mit Salzsäure und Natronlauge. Da kommt dann wirklich nur noch Kohlendioxyd raus das schnell verschwindet oder von den Pflanzen "Gefressen" wird. Bei meinem Vollentsalzer komme ich locker mit einmal regenerieren pro Jahr aus, und das auch nur mit der halben Menge, das mache ich hauptsächlich damit sich keine Algen drin bilden.Meine Anlage ist nun dreißig Jahre alt, wie lange eine Membrane hält weiss ich nicht.
      Aber denk dran: Diskus brauchen es recht warm, da gehen einige KW ins Land.
      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • Tursiops schrieb:

      Das Hauswasser darfst du deshalb nicht verwendenweil nur alle Härtesalze durch nichthärtesalze ausgetauscht werden. Das Wasser sollte man auch nicht trinken oder zum gießen verwenden. Es ist ausschließlich zum Waschen Spülen und Putzen zu brauchen. Alle Härtesalze sind durch Natrium ersetzt, völlig unphysiologisch. Es gibt aber auch Anlagen die mit einem speziellen Salz regeneriert werden aus denen wirklich Wasser mit 0,1 mS/cm rauskommt, weiss aber nicht ob sowas für den Hausgebrauch gibt, wir haben das nur zum nachfüllen für die Erodiermaschinen. Danach gehts dann durch einen Mischbettentsalzer. Der Vollentsalzer funktioniert NICHT mit Regeneriersalz sondern mit Salzsäure und Natronlauge. Da kommt dann wirklich nur noch Kohlendioxyd raus das schnell verschwindet oder von den Pflanzen "Gefressen" wird. Bei meinem Vollentsalzer komme ich locker mit einmal regenerieren pro Jahr aus, und das auch nur mit der halben Menge, das mache ich hauptsächlich damit sich keine Algen drin bilden.Meine Anlage ist nun dreißig Jahre alt, wie lange eine Membrane hält weiss ich nicht.
      Aber denk dran: Diskus brauchen es recht warm, da gehen einige KW ins Land.
      Ich hab mich jetzt mal vorsichtig eingelesen in Vollentsalzer. Ich verstehe aber die Angaben der Hersteller nicht ganz. zB. für eine größere Anlage: 5l Vollentsalzer 1500l. Heißt das dass ich 1500l Wasser bekomme bevor ich regenerieren muss? Oder wieviel der pro Tag/Stunde schafft? Das regenerieren trau ich mir schon zu, kann ich in meiner Garage machen.
    • Hallo Rüdiger,

      nein! Eigentlich spricht man hier von Härtelitern! Rechnung:
      Härteliter : Gesamthärte Leitungswasser = Vollentsalztes Wasser

      Beispiel: Wenn Du eine Gesamthärte von 10° hast, bringst Du mit einem Vollentsalzer, der mit 22500 Härteliter angegeben wird(z.B. ein VE mit 2x5 Liter Harz), 2250 Liter vollentsalztes Wasser bis zur nächsten Regenerierung raus. Mit dem selben Vollentsalzer bei einer Gesamthärte von 18° schaffst Du demnach nur 1250 Liter( 22500 : 18 = 1250)

      Nächstes Beispiel:
      Ein VE mit je 2 Litern Harz( entspricht etwa 9000 Härteliter): Bei einer Gesamthärte von 10° sind das dann 900 Liter, oder bei einer Härte von 18° = 500 Liter.

      Ganz einfache Rechnung also. Je weicher Dein Ausgangswasser ist, umso länger dauert es bis Dein Harz erschöpft ist. Welche Gesamthärte hast Du?

      Ich bin mittlerweile zu faul geworden den VE zu regenerieren. Da kaufe ich mir lieber 1 x pro Jahr 5 Liter fertiges Mischbettharz um ca. 25 Euro. Wenn das dann erschöpft ist wird es entsorgt.


      Gruß Roland

      EDIT: Steht ja oben :kopfkl: Du hast eine Gesamthärte von 14,8°. Damit schaffst Du mit einem VE mit 2x5 Liter Harz 1520 Liter. Deine Rechnung stimmt also!
    • Moin
      Wobei ich das noch so mache das ich das Aquarienwasser gefiltert und abgestanden, dann dekantiert durch die Anlage schütte. Denn wenn im Becken wesentlich weniger "drin" ist wie in der Leitung kann man damit die Standzeit deutlich erhöhen. Und wenn der Wert im Becken erstmal stimmt bleibt er recht lange gleich sodas nur wenig neues - eben das verdunstete und der Bodensatz vom dekantieren ersetzt werden muß. Hat auch den Vorteil das nichts schlimmes passieren kann wenn der Wasserversorger die Leitungen spült. Regenerieren ist aber auch kein Hexenwerk. Salzsäure bekommt man beim Bieber und Natriumhydroxyd im Internet. Aber gut zuschrauben Hydroxyd ist stark hygroskopisch und die Salzsäure setzt Dämpfe frei die Metalle angreifen, also in einem gelüfteten Raum und nicht etwa unter der Spüle abstellen.Oder halt drauf achten das der Deckel gut drauf ist. Natron kann man auch als Abflußfrei nutzen und Salzsäre für alles mögliche, steht manchmal auch auf dem Gebinde drauf was alles.

      Alfred
      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • Hallo,

      das stimmt Alfred, regenerieren ist wahrlich kein Hexenwerk. Dass ich heute mit Mischbettharz arbeite ist reine Faulheit. Nach so langer Zeit war ich das Gepantsche einfach leid.
      Rüdiger, wenn es Dich interessiert, hier habe ich mal was zum Regenerieren eines Vollentsalzers geschrieben: Wasseraufbereitung mit einem Vollentsalzer


      Gruß Roland
    • Danke für eure Antworten!

      Es wird wohl eine Vollentsalzer Anlage werden. Ich denke Sinn macht für das 600l Aquarium ein 2x5l System oder ist das unterdimensioniert?

      Noch etwas beschäftigt mich :blub:
      Ich habe mir den JBL proscan gekauft um mal die Leitungswasserwerte zu bestimmen. Jetzt gibt mir der Proscan an, dass der GH größer als 21°dH ist also außerhalb des Messbereichs.
      Ich habe mir jetzt von der Gemeinde eine neue Wasseranalyse geholt, da die obigen Werte schon 2 Jahre alt sind. GH ist laut Labor aktuell 15,4°dH. Die Probeentnahmestelle ist das Haus gegenüber von meinem. Liegt der Proscan so falsch? Oder kann es sein, dass ~50m soviel ausmachen?
      Reicht so ein Schnelltester aus oder sollte man sich doch etwas Größeres anschaffen? Wenn ja was?


      LG Rüdiger
    • Hi Rüdiger,

      der ProScan von JBL soll dir nur einen Überblick verschaffen, mehr nicht. Es ist ein sogenannter Schütteltest (auch Lügenbold genannt). Mal funktioniert er sehr genau, in den meisten Fällen jedoch nur sehr ungenau (liegt an den Lagerbedingungen).
      Das was dir weiterhilft, sind sogenannte Tröpchentest (die sind genauer). Allerdings kannst du auch hier ins Klo greifen, wenn diese überlagert sind.
      Die genauesten Streifen und Tröpfchen Test sind von Macherey-Nagel, da sie für den Labor bzw. Arztpraxenbetrieb konzipiert wurden. Dementsprechend teuer sind sie auch.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • Wabenschilderwels schrieb:

      Der Filter Eheim 1200XL als Außenfilter ist sicherlich nicht unterdimensioniert , ich würde jedoch zwei davon verwenden. Die Scheiben sind, wenn sie richtig gefüttert werden, ganz schöne Scheißerchen und das will gut abgebaut werden.
      Noch eine Frage:

      Ich habe nochmals mit dem Fachhandel gesprochen und werde einen zusätzlichen Filter einbauen. Vermutlich einen Eheim pro4+ 600l, da dieser deutlich kleiner ist und mir sonst im Unterschrank der Platz ausgeht.

      Meine Frage bezieht sich auf die Ein und Ausläufe:
      Ich würde mir gerne wegen der Optik Lilipipes montieren, jetzt hab ich aber das Problem, dass der 1200er 2 Ausläufe und 1 Einlauf hat und der pro4+ je 1 Ein/Auslauf. Nachdem das Aquarium relativ lange und schmal ist (230x50x60) überlege ich wie ich am besten die Ausläufe anbringe. In vielen Beiträgen habe ich gelesen alles auf einer Seite manchmal werden sie auch gegenüber angebracht.
      Kann ich überhaupt einen Schlauch unter den Kies/Soil legen um auf der anderen Seite einen oder mehrere Abflüsse einzubringen oder geht der Schlauch zu schnell zu und ist dann nicht mehr zu reinigen?
      Oder doch eher auf der Schmalseite die zwei Einläufe und drei Ausläufe so damit sich ein großer Wirbel ausbildet?

      LG
      Rüdiger
    • Hallo Rüdiger,
      vielleicht den einen in die Ecke, von wo er dann die lange Seite runter strömt und dann den anderen in die Mitte der langen Seite mit gleicher Strömungsrichtung, der dann quasi die Strömung verlängert?
      Das Becken ist ja wirklich unkonventionell.
      Die Einläufewürde ich nicht unterirdisch verlegen. Da kommst du ja nur noch mit Mühe dran.
      Ich habe mir eine Verlängerung für den Aslass gebaut und sie, sprich das Rohr, oben auf die aglasdtrebe gelegt. Die Abdeckung verdeckt sie.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Hallo Rüdiger,

      ich würde, wenn machbar, einen Auslauf in die rechte Ecke setzen, den anderen in die Linke (vom 1200 XL). Vom Pro4 den Auslauf mittig setzen und jeweils einen Einlauf rechts und den anderen links. Dann kannst du wunderbar, mit den Lilipipes arbeiten. Hast eine schöne Oberflächenströmung und erzeugst durch die Verteilung der Ausläufe eine schöne Kreuzströmung im unteren Wasserbereich. Auch lassen sich die Ausläufe, mit Pflanzen oder einer Wurzel schön kaschieren. Die Lilipipes werden eh kaum störend sein, da (wie ich annehme) Glasware.

      Den Auslauf vom Pro4 kannst du unter dem Soil / Bodengrund mittels einer PVC Leitung verlegen. Hier solltest du einen Blick in den Meerwasserbereich riskieren, zwecks Material dazu. Du baust dir quasi eine Festverrohrung für den Auslauf, lässt sich auch mit einer ausreichend langen Schlauchbürste ohne Probleme reinigen. Schläuche würde ich dazu nicht nehmen wollen.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • Danke für den Input.
      Ich hab mal skizziert wie du das beschrieben hast. Ich mach mir nur Sorgen, dass vorallem wenn ich in der ein paar Steine oder Wurzeln in der Mitte (der Breite) aufschlichte, dass ich dann die Durchströmung kaputt mache. Weil es ja doch relativ schmal ist.

      Was wären anzeichen, dass die Strömung nicht gut/ausreichend ist?


      Ich hab mal ein weiteres Bild eingefügt, damit man sichs ca. vorstellen kann wie das Ganze im Wohnzimmer aussehen soll.

      Zusatzfrage:
      Eine weitere Sache die mich verwirrt ist die Luftversorgung. Stendker meint ja, mein Fachhändler nein. Die Aussage vom Fachhändler ist: Stendker (von dort bezieht er auch die Diskus und eine Mitarbeiterin hat dort lange Zeit gearbeitet) geht immer von einer starken Überbesetzung aus. Wenn ich nicht so überbesetze (Plan ist 12-14), dann brauche ich keine Lufteinblasung.

      Mache ich mir irgendetwas kaputt wenn ich Luft einleite? Ich würde gerne die Leitung unter dem Soil verlegen wenn ich eine Lufteinblasung brauche (auf ein paar € mehr kommt es mir nicht an). Wenn die Zuluft eher kontraproduktiv ist und ich mir damit was verschlechtere (Wasserwerte/Pflanzenwachstum (CO2-Anlage kommt auch)) dann lass ich sie auch weg, obwohl ich das geblubber mag ;).

      LG Rüdiger
      Bilder
      • Ein und Auslauf.JPG

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      • Aqu5_2.jpg

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    • Hallo Rüdiger,

      Skizze 1:

      Ja so hab ich das gemeint. Mit dem Einlas des 1200 XL solltest du mehr Strömungsdruck erzeugen, als mit dem Pro 4. Dadurch sollte sich eine Kreuzströmung einstellen, welche letztendlich für ''Starkstromzonen'' und für schwach durchströmte Bereiche im Becken sorgt. Wenn nun der Auslass / Abzug des Pro 4 im hinteren drittel installiert wird, sorgt er dort noch einmal für eine Sogwirkung - also auch indirekt für eine Unterströmung. Soviel zu den Strömungsverhältnissen.

      In Anbetracht der zu erwartenden Strömungsverhältnisse, sollten deine Pflanzen ausreichend mit Nährstoffen umspült werden und auch gut wachsen können. Was ich nicht vorhersagen kann, sind deine Beleuchtungsanlage und wie du das CO2 einbringen tust, denn diese Komponenten haben auch auf einen guten Pflanzenwuchs einfluss.

      Luft einbringen (Luftsprudler).... Sollte man machen, wenn wenig Pflanzenmasse vorhanden ist. Wenn aber das Becken ausreichend mit Pflanzen besetzt wurde, dann braucht es diesen Luftsprudler nicht, da die Pflanzen die Sauerstoffproduktion übernehmen. Außerdem ist der Lufteintrag mittels Sprudelstein, kontraproduktiv zum Co2 Eintrag. Das Co2 wird quasi sofort wieder aus dem Aquarium entfernt, eine nicht wirklich eine glückliche Kombination. Als Notversorgung für eventuellen Sauerstoffmangel oder nach einer Medi Behandlung, kannst du dir ja eine Leitung unter dem Bodengrund verlegen, wobei du mit einer Flexiblen Leitung besser bedient wärest.

      Du magst Blubberblasen??? Ja dann hole dir doch einen Co2 Diffusor aus Edelstahl oder Glas mit Keramik Membran, der blubbert auch und erzeugt feine Co2 Bläschen, welche dann durch die Strömung durch das Becken treiben. Gut, blubbert zwar nicht so laut, sieht aber auch schön aus und ist zudem noch nützlich.

      Überbesatz..... Ich würde mich an deiner Stelle, auf einen moderaten Besatz einstellen wollen. 12-14 Scheiben halte ich für zuviel. 8-10 (max. 12) wären für das Becken meiner Meinung nach optimal, zumal du sicherlich noch Beifische (Neons oder so) haben möchtest.

      Stendker arbeitet nach dem Übersatzprinzip, weil sich dort die Gruppenaggresion dann sehr gut verteilt (Keiner von den Scheiben ist Chef im Ring). Auch hat er wenig Pflanzenmasse in seinen Becken, somit erklärt sich auch der Luftsprudler zum Durchlüften der Aquarien.

      Ich hatte dir ja ein paar Links angehangen, Atreju (Bruno Trimmel aus Flowgrow - Becken Sun of Cuipeua) und HolgerB (auch Flowgrow) hatten ja auch Scheiben und sind gut ohne Durchlüftung gefahren.
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
    • Hallo Rüdiger,

      solltest du noch die Möglichkeit haben, bei deiner Beckenbestellung noch eine kleine Änderung vorzunehmen, dann denke mal über einen Bodenablauf nach. Brauchst keine Leitung unter dem Bodengrund verstecken und könntest dies auch in deine Eigenkonstruktion Unterschranck einfließen lassen. Noch kannst du es machen lassen......
      Deine Meinung ist mir wichtig, jedoch gefällt mir meine besser. :prost: :chill:

      Liebe Grüße
      Martin :wein:
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