Aqua, das 2the: 66 Liter Schwarzwasser


    • derTeichfloh
    • 2783 Aufrufe 49 Antworten

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    • Saluti, ich musste es einfach quantifizieren.

      Dennoch: Kann das jemand - der einen besseren Kopf für Zahlen hat - mal bittte nachrechnen?

      Stark sprudelndes Wasser hat 7 Gramm CO2 pro Liter (Jepp, Davids abgestande Plörre hat weniger, trotzdem....)
      Bekanntlich: 1000 mg = 1 Gramm (g).
      Also: maximal 7.000 mg pro Liter.
      Halber Liter: rund 3,5 g = 3.500 mg ins Becken.
      Verdünnt, dividiert durch 50 Liter : 0,07 Gramm/l. Macht eine sprunghafte Erhöhung um 70 mg/liter.

      Wäre enorm. In der Literatur wird als fischverträglicher (Dauer-) Grenzwert CO2 für Aquarien gerne 30 mg/l genannt.

      Jetzt ahnen wir, warum die Fische japsten. Denn die 70 mg/l kamen ja zum eh schon im Becken vorhandenen CO2 hinzu.

      Grüße,
      Stefan
    • Hi,

      "Jetzt ahnen wir, warum die Fische japsten. Denn die 70 mg/l kamen ja zum eh schon im Becken vorhandenen CO2 hinzu."

      ja, Stefan, genauso war es - ein Unachtsamkeit, eine Dummheit.
      Aber man lernt daraus. Und das ist wichtig. Ich hätte nie gedacht, dass das solch einen großen Ausschlag ergibt.
      Zum Glück ist den Tieren nichts passiert...
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
    • Hallo,

      so, dann will ich euch mal auf den neusten Stand bringen.
      Vorab: Nein, dass ist keine Werbung. Es ist eine Filtervorstellung…

      Zuerst ein aktuelles Bild. Finde den Filter!



      Rechts ist der Heizer, also ist links der Filter.
      Es ist ein CristalProfi_m. Was für ein hochtrabender Name für einen „Mattenfilter in der Dose“. Nix anderes ist dieser Filter: ein kleiner Mattenfilter.
      Der Filter soll für Becken von 20-80 Liter geeignet sein (in der Bedienungsanleitung steht sogar bis 112l!). Für 20l sind die 200l/h allerdings etwas viel. Zum Glück für uns sind das die Werte der Pumpe – der gesamte Filter dürfte, nach einer gewissen Zeit, erheblich weniger Leistung bringen. Ich rechne immer mit der Hälfte, also gut 100l/h. Reicht immer noch.



      Für 80l ist die nutzbare Fläche von ca. 150cm² etwas wenig. Doch da hat der Hersteller mitgedacht: es gibt ein Erweiterungmodul, für zusätzliche 20-40l. Das kann man, nach Abnahme des Bodens, einfach ansetzten. Dann der Boden wieder dran – fertsch. So sind es ca. 250cm² – schon besser. Und wenn das Becken hoch genug ist, können auch zwei dran….

      Zusammen und im Einsatz sieht das so aus (Filter + 1Modul):



      Das ist schon 31cm hoch. Und 13cm lang sowie 7cm tief (Saugnapftseite). Vorn ist der Filter schmaler, nur 1,5cm.
      Die Pumpe ist im oberem Teil – im Modul ist Platz für anderes Zeugs.

      Von oben sieht man, dass es zwei Möglichkeiten der Anbringung im Becken gibt:



      Das ist die eine: links im Becken, der Saugnapft nach hinten. Die Strömung (nicht regelbar, nicht einstellbar) geht dann nach rechts durch das ganze Becken.
      Die andere Möglichkeit ist an der rechten Seite – original so vorgehen. Die Strömung gänge dann nach vorn.



      Für diese Einsatz hat man sich noch etwas ausgedacht: es wird ein kleines (fingerlanges) Thermometer mitgeliefert, welches an der großen Vorderseite des Filters eingechipt werden kann. Es ist allerdings so winzig, das ich es nicht ablesen kann. Also bleibt es bei mir draussen. Aber die Idee muß man loben.
      Den Filter kann man auch flach hinlegen, als Einsatz z.B. in einem Flachwasserbecken. Es ist dann allerdings darauf zu achten, dass der ganze (!) Filter mit Wasser bedeckt ist.

      In meinem Becken steht er senkrecht an der linken Seitenscheibe. Ohne Wasser sieht das so aus:



      Und hier der „Hebel-Sauger“:



      Der Sauger ist durchdacht – ihr kennt ihn vom einem Glasheber oder einem Navi-Gerät. Die haben auch solch einen Hebelsauger. Und die halten wirklich eine Weile. Von 2-4 Jahren weiß ich. Das liegt daran, dass das Material natürlich altert. Und obwohl der Filter 2014 auf den Markt kam, gibt es ihn noch immer. Und auch noch Ersatzteile.

      Normalerweise baut man einen HMF ja ins Becken ein und vergißt ihn. Bei einer Mattenstärke von gerade mal 2cm wird das nicht funktionieren – das ist, meiner Erfahrung nach, zu wenig.
      Also werde ich, dann und wann, um eine Reinigung nicht herum kommen. Kein Problem – wieder zeigt uns der Hersteller, dass man auch mitdenken kann. Damit der „Schmutz“ nicht aus der Matte fließt, gibt es „Klappen“ zum aufsetzten:



      Und im Boden ist ein Ventil. Klappen aufsetzten – was wirklich leicht geht, Sauger lösen (entgegen der Bedienungsanleitung zuletzt!) und den Filter langsam heraus heben. So fließt das Wasser durch das Ventil im Boden ab. Das funktioniert überraschend gut.
      Jetzt kann man den Filter abtropfen lassen und ins Bad tragen. Ein Tuch hilft gegen Tropfen auf dem teuerem Perser….
      Dort einfach die Matten nach vorn aus der Halterung ziehen und auswaschen. Der Filter selbst bleibt dabei zusammen, man kann ihn ausspülen, wenn man möchte. Ein Zerlegen ist nicht nötig.
      Das sollte ma allerdings nur machen, wenn der Filter keine Leistung mehr hat oder gar Luft zieht. Der Schwachpunkt ist oben:

      gleich gehts weiter.....
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )


    • Das ist der Auslauf. Hier setzt sich „Modder“ ab – und auch Schnecken finden diesen Spalt (2-3mm) „reizend“. Ein Nutzer empfahl hier „Pfeifenreiniger“ zur Reinigung zu verwenden. Man kann diese Klappe aber auch, nach dem Abschalten es Filters, mit einen flachem Gegenstand (kein Metall – Weichplaste!) abnehmen und mit einem Küchentuch reinigen.
      Damach den Filter wieder ins Becken setzte, schwach(!) andrücken und mit dem Hebel „ansaugen“.
      Strom an – fertig.

      So wie alle neuen Filter ist auch dieser zuerst etwas lauter. Die Oberflächen müssen besiedelt werden – dann wird er leise. Aber nicht lautlos! Man hört ihn, wenn man direkt daneben steht und es still im Zimmer ist.


      Fazit:
      eine durchdachte Sache – keine Frage. Hier hat der Hersteller mal so richtig mitgedacht. Das kommt, nach meinen Erfahrungen, gar nicht so oft vor
      Klar – Verbesserungen gibt es. So wünschte ich mir eine dickere Matte. Auch darf die Matte des Filtermoduls ruhig rechteckig sein. Jetzt hat sie einen „geschwungenen“ oberen Rand – was sicherlich hübsch aussieht. Den Fischen ist es egal. Mir auch.
      Auch der Sauger könnte einen größeren Hub haben. Er beträgt gerade mal 3mm – da muß man aufpassen.
      Für kleine Becken wäre es sicherlich gut, die Pumpe regeln zu können. Meiner Meinung nach ist der Filter für ein 20l allerdings zu groß. Ab 40l ist er hingegen in Ordnung.
      Die Richtung des Wasserauslaufes läßt sich nur über die Anbringung ändern. Da es ohnehin zu empfehlen ist, den Durchfluss längs durch das Becken zu schicken, ist der Filter an der linken Seite, mit dem Sauger an der Rückwand, anzubringen. Das hat auch den Vorteil, dass der Filter wenig auffällig ist.

      Standzeit:
      - die Standzeit hängt bei HMF entscheiden von der Größe des Besatzes und von der Größe der Filterfläche ab.
      Der Hersteller schreibt von ca. 3-4 Monaten. Die Matten sollen nach 3-5x Auswaschen ersetzt werden. Man kommt also gut 1 Jahr hin, bei geringem Besatz auch länger.
      Der Filter selbst hat 175cm², der Erweiterungssatz nochmals 112cm²; zus.: 287cm² (Herstellerangaben). Es ist real etwas weniger, da immer min. 5mm an jeder Seite überdeckt sind. Also ca. 250cm² – was der „geschwungenen“ Form geschuldet ist.
      Die Matte ist 2cm stark und recht dicht: 35ppi, also eine „feine“ Matte. In meinem Becken hat sie immerhalb eines Tage für klares Wasser gesorgt.

      Haltbarkeit:
      Da kann ich noch nicht viel sagen. Freunde sprechen von 2 Jahren für den Sauger. Die Matten spielen keine Rolle, es gibt sie als Ersatz. Und man kann auch eigene Matte zuschneiden und einsetzen. Auch der Moter verhält sich unauffällig.

      Die Daten im Überblick:
      Hersteller: JBL; Name: CristalProfi m
      Verbrauch: 3,5 Watt
      Leistung Pumpe: 200l/h
      Filter für 20 bis 80(112)l
      Erweiterungsmodul (2 ansetzbar) für + 20 bis 40l
      Maße:
      Filter:
      Länge: 128cm; Breite (Sauger): 6,5cm; Breite vorn: 1,4cm; Höhe 19cm
      Modul:
      Länge: 128cm; Breite (Sauger): 6,5cm; Breite vorn: 1,4cm; Höhe 11,7cm

      Preis: über Geld spricht man ja nicht, dennoch: zw. 25 und 40€. Es lohnt sich wirklich, bei verschiedenen Händlern nachzuschauen. Und, fürs Internet: Transportkosten nicht vergessen….
      Das gilt natürlich auch für das Modul und die Ersatzteile wie Matten usw.
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
    • Update:
      der Filter geht zwar gut, aber leider ist er zu fein (35ppm) für mein stark blätterhaltiges Becken. Er setzt sich in 10 Tagen soweit zu, dass kaum noch Wasser durch kommt. Deshalb habe ich die Matte ausgetauscht. Gegen "grobe" (20ppm) blaue Matten mit 3cm Dicke.
      Das sieht jetzt aus wie ein Kissen :top:
      Blau und 3cm Dick: weil ich die blaue Matte gerade da hatte. Es gibt sie natürlich auch in schwarz zu kaufen. Mich stört es nicht, da die Matte ohnehin bald dunkel werden wird....
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
    • Nachtrag:
      - das mit den dicken, aber groben Matten hast nichts gebracht. Da geht einfach zuviel durch - der Motor "versottete" rasch. Daher wieder die alten Matten.


      Sonntag:
      - leider mußte ich plötzlich feststellen, das der Motor "klappert". Nach dem Reinigem wurde es schlimmer. Es war deutlich zu sehen, dass der Impeller nicht mehr "rund" lief.
      Also ausgebaut, den alten Rucksackfilter dran. Motor defekt - Fall für den Laden...


      Montag:
      So, war mit dem Filter heute beim Händler.
      Klar - zuerst wollte man mir nicht glauben. Die Dame hat sich allerdings wirklich große Mühe gegeben: Filter zerlegt und dabei mich abgefragt, was ich gemacht habe. Dann die Pumpe ins Wasser gehalten und angeschalten ... nix gehört. Sie hat aber zugegeben, dass sie nicht mehr so gut hört ... wirklich nicht, denn ich habe es trotz des Lärmes in der Halle gehört.
      Sie holte aber einen jungen Kollegen - der hörte es sofort.
      Sie haben dann den Impeller getauscht - und schwupp - war die Pumpe leise.


      Alles wieder zusammen gebaut und ich konnte gehen - mit dem Versprechen, wenn das wieder auftritt, erneut zurück zu kommen - dann tauscht man die Pumpe aus.


      Nun, der Filter ist wieder im Becken und nun ganz leise. Er brummt noch ein bisschen.... wenn so bleibt, ist es gut.
      Der Rucksackfilter bleibt noch drann. Ich habe ihm am Ansaugrohr eine Filterpatrone Schaumstoff angelegt - bis zum nächstem WW darf er bleiben....
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
    • Update:

      da ich den Anhängefilter mitlaufen lasse, kann ich ihn doch auch nutzen. Also haben ich ihn mit "Fluval Torfgranulat" befüllt. Das soll ja, laut Internet "aktiviert" sein - was auch immer das bedeuten soll.
      Es soll zudem den PH, KH und GH senken und für Farbe sorgen.
      Das mit der Farbe klappt - aber ansonsten konnte ich keine Veränderungen feststellen....
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
    • Update....


      Inzwischen hat sich gar nicht soviel getan. Der HMF tut seinen Dienst...
      aber er klappert wieder, leise, aber hörbar. Da hab ich ihn
      gereinigt... nix, klappert weiter. Dann den Stecker gedreht und ... hä?
      Leise geworden. Wie denn das????
      Jetzt beginnt er wieder zu klappern - ganz leise.
      Ich vermute inzwischen, dass das eine Eigenart dieser Pumpe ist. Denn
      sie wird, im Gegenteil zu allen anderen mir bekannten Pumpen, "über
      Kopf" betrieben. Das bedeutet, der Impeller ist unten und hängt mit
      seiner Magneten im Antriebstopf. Keine Ahnung, warum man diese
      Konstruktion gewählt hat. Aber sie hat gleich zwei Nachteile. Das eine
      ist das "überkopf" hängen, was den Magneten und damit den Motor
      belastet. Läßt der Magnet nach, "kracht" der Impeller (drei
      Plasteflügel) an die Wasserführung und klappert. Auch die Leistung geht
      dann runter.
      Der zweite Nachteil ist die Wasserführung im Motor. Da ist auf der einen
      Seite der Antrieb, an dem ein schmaler Spalt vorbei geführt wird. So
      schmal, dass man nur mit einer feinem Bürste (Pfeifenreiniger) da rein
      kommt. Zudem lenkt diese Wasserführung den Wasserstrom gleich 2x um
      90Grad um - schlimmer geht nicht.
      Im Sommer sehe ich mir das mal genauer an - vielleicht kann man einen
      andere Pumpe einsetzen. Ansonsten wird der Motor kein langes Leben
      haben.


      Meine Torf-Wasser-Gewinnung habe ich nun optimiert.
      Dazu steht ein Fass auf dem Balkon. Rein kommen 5-8 Handvoll Topf und
      ca. 25l Trinkwasser. Dazu ein Sprudelstein zur Belüftung. Den Deckel
      lose darauf (damit nicht einfällt/fliegt) - und eine Woche vergessen.
      Zum WW entnehme ich zwei Eimer (a 6l) Topfwasser, gefiltert durch ein
      feines Nudelsieb. Die Feinfilterung, die nicht nötig ist, übernimmt ein
      Tuchfilter. Davon kommen 10l in Becken und 2l beiseite - die verdampfen
      in einer Woche bei meinem offenen Aqua.
      Aufgefüllt wird mit Trinkwasser. Und am Monatsende ist der Torf fast verbraucht - jetzt wird er ausgetauscht.
      Das geht prima!

      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
    • derTeichfloh schrieb:

      Dann den Stecker gedreht und ... hä? Leise geworden. Wie denn das????
      HiHi David

      Hm...Ich weiß ja, dass HiFi-Freaks darauf achten, dass die Geräte "phasenrichtig" angeschlossen sind. Der Händler, der meine Anlage damals aufgebaut hatte, hat auch wild gemessen und dabei irgendwas von "Fehlerstrom-Minimierung" erzählt... Aber dass das auch auf Aquarienfilter zutrifft...? Aber wenn du feststellst, dass der Filter dadurch leiser wird, okay.

      Aber so, wie Du das Innenleben des Teils beschreibst, ist das eine dämliche Konstruktion. Mag bei geringen Herstellertoleranzen ja klappen - oder auch nicht. Aber eine Wasserführung zweimal ums Eck? Naja.

      Aber bevor ich das Dingens entsorgen würde, würde ich doch mal den Versuch machen, die Impellerflügel - mit einem Seitenschneider? Oder einfach mit einem Fingernagelknipser? - um einen Millimeter zu kürzen. Dann hört zumindest das blöde mechanische Schleifen auf.

      Grüße,
      Stefan
    • Hallo David,

      ich nutze in meinen Nano´s auch zwei dieser Filter. Bisher bin ich recht zufrieden damit. Mich störte einzig der Reinigungsintervall. Denn der kleine Schwamm ist je nach Besatz relativ schnell schmutzig. Im Inneren entsteht dann eine Luftblase und die Pumpe macht einen höllischen Lärm. Dagegen kann man aber leicht was tun. Ich habe mir aus einer gröberen Matte selber neue Einsätze geschnitten. Die originalen Einsätze sind viel zu fein.

      Du hast schon Recht, es gibt wesentlich leisere Pumpen. Ich befürchte dass Du es nie hinbringen wirst dass man das Teil nicht mehr hört. Mich stört das in der Küche nicht. Im Moment sogar gar nicht, weil die zwei Nano´s vorübergehend stillgelegt wurden. Wenn ich sie wieder aufstelle, werde ich definitiv eine andere Pumpe einsetzen.
      Vom Prinzip her ist dieser Filter eigentlich recht gut. Leider wurde an der "Hardware" gespart!

      Gruß Roland
    • Hi,

      Danke für eure Tipps.
      Ich will mir das Ganze ohnehin nochmal in Ruhe ansehen.

      Kürzen der drei Flügel geht leider nicht. Zum einen sind es nur drei (und nicht vier, wie üblich) und sie sich schon recht klein. Der Filter hat daher auch "nur" 100l/h - wenns optimal klappt.

      Mit groben Matten hab ich schon probiert. Da kommt leider zuviel "Dreck" durch und die Pumpe "versottet".

      Na, mal sehen, was uns noch einfällt.........
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
    • Mal was neues..................


      Folgende Überlegung: in der Natur ändert sich im Tagesverlauf nicht nur das Licht, sondern auch die Temperatur.
      Das mit dem Licht habe ich mit dem TC420 geregelt. Jetzt ist die Heizung dran....


      Zunächst stellte ich fest, dass mein 50Watt-Heizer zu schwach war (bzw.an zu ungünstiger Position, aber eben gut versteckt). Da mußte ein Neuer her. 75er hatten sie nicht, also 100. Aber: der Preisunterschied zw. 75/100/150 Watt beträgt nur 5€ - also: 150W geholt. Er wird von außengesteuert. Dazu dient der ThermoControll Pro2 aus dem Reptilenbereich.Dieses Gerät hat eine interne Uhr, eine Temperaturkreis mit
      Tag-/Nachttemperatur und eine Lichtsteuerung (nur an/aus, 8 Schaltzeiten). Alles für Steckdose bis 1000Watt. Der Thermofühler hat ein 2m lange Kabel und ist wasserdicht. Und: abgesetzte Anzeige!
      Ich habe somit eine seperate Tag- und eine seperate Nachttemperatur - passend zum Licht.
      (Info: der Heizer ist rechts, der Fühler links, somit entsteht eine "warme" Zone um den Heizer, wenn er an ist. Die Strömung dort ist gering, es dauert also eine Weile, bis sich die Temperatur ausgleicht. Meine Welse lieben das - sie sind fast nur noch am Heizer zu finden.)


      Klar - purer Luxus. Aber nicht teuer und somit eine Möglichkeit mehr, etwas naturnäher zu kommen.
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
    • Moin, moin David

      Also mal jenseits der technischen Realisierung, frage ich mich gerade: Wie ist eigentlich das Tageszeitenklima in den Tropen? Gibt es tatsächlich eklatante Unterschiede der Wassertemperatur zwischen Tag und Nacht? Ist ne interessierte Frage, weil: Ich weiß es einfach nicht. In den Subtropen, ja, aber in den Tropen?

      Welche Temperatur-Diffenenz hast Du denn eingestellt mit Deiner neuen HighTech-Anlage?

      fragt
      Stefan
    • Hi,

      nach meinem Wissen sind die Temperaturunterschiede in den Tropen ca. 5 bis 10 Grad pro Tag. Lufttemp. - wohlgemerkt. Im Wasser dürften die Unterschiede geringer und mit zeitlichem Verzug ebenfalls auftreten.
      Das ist so wie bei uns im Wald, nur mit höheren Temp. Nicht wie in der Stadt - die Wärmespeicher gibt es dort nicht. In den Wüsten können durchaus Temp.-Unterschiede von 30 Grad auftreten!

      Eingestellt sind 5 Grad Diff zw. Mittag und Nacht (wobei bei mir im Aqua Mittag erst 18 Uhr ist).

      "HighTech"-Anlage? Nö, ist einfach eine Regelanlage aus dem Terrarienbereich, dort gang und gebe.
      Man hat ja sonst nix zu tun....
      mfg
      David Teichfloh

      ( ich weiß ja nix von Fischen ... )
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