"Zusätze" und techn. Zubehör bei Neueinrichtung


    • MaNano87
    • 204 Aufrufe 15 Antworten

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    • "Zusätze" und techn. Zubehör bei Neueinrichtung

      Hallihallo,

      hab mich hier schon lange nicht mehr gemeldet, dafür hat aber alles eig immer recht gut geklappt soweit. :)) Und auch oft mit eurer Unterstützung! :klatsch:
      Hatten jetzt jahrelang nur Krebse bzw einen Krebs in unserem 60 L (40x40x55) Nanobecken, Pflanzen waren hier auch Mangelware weil da Herr Krebs die immer gleich anging... heißt Steine, Felsen und Schlupflöcher mit einer Anubia waren das höchste der Gefühle....!

      Unser "Ösi" (weil er vo Österreich gekommen ist) hat nun leider das zeitliche gesegnet... :(( Heißt jetzt, es kommen wieder Fische und Pflanzen ins Becken. Pflanzen, Moose, Nährboden, neuer Bodengrund und Deko ist besorgt und beim wässern.
      Diesmal kommt zusätzlich noch eine CO2 Anlage von JBL (Pro Flora 501) und ein Außenfilter (JBL Crystal Profi 402) zum Einsatz, und ja ich weiß für ein Aquarium meiner Größe vll ein wenig too much... aber irgendwann soll´s doch mal ein größeres werden und dann hat man die ausreichende Technik bzw die nötigen "Geräte" dazu schon. :grinz:
      Nun zu meiner Frage, wieviel Zusätze bzw welche würdet ihr mir am Anfang empfehlen damit die Pflanzen auch schön gedeihen und man ein wunderbares Klima für die Fische bekommt!? Oder ist hier weniger ist mehr auch die Parole?!

      Viele Grüße und schon mal im Voraus wieder Dankeschön für eure Antworten :daumen:

      Matthäus und Christine
    • Moin, ich habe nur etwas Amtra plant Depot drunter getan. Damit haben die Pflanzen für das erste halbe Jahr genug. Zuviel treibt nur die Algen und das muß ja nun nicht sein. Spurenelemente gebe ich nur sehr spärlich direkt in den Boden, es ist erstaunlich wie wenig, aber stetig, die Pflanzen brauchen.Co wird nur gebraucht wenn das Wasser sehr hart ist und der Ph sonst in ungünstige Bereiche rutscht. Mein Wasser hat momentan nur 100uS/cm, da verbietet sich jede zusätzliche Co Gabe. Von den meisten Zusätzen sollte man die Finger lassen, die schaffen sonst nur den "Bedarf" an weiteren Zusätzen mit denen das versaubeutelte der ersten Zusätze beseitigt werden soll.Und mit jedem Zusatz wird das Wasser salziger.

      Alfred
      Alle sagten das geht nicht! Da kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
    • Hallo ihr beiden,
      schön, dass ihr euch mal wieder meldet.
      wäre es nicht einfacher, jetzt direkt auf ein größeres Becken umzurüsten,
      statt jetzt weder das Kleine einzurichten?
      Wenn ihr das sowieso vorhabt?
      Der Filter macht in dem Pott bestimmt nen Sturm im Wasserglas :pfeifen:
      Ich persönlich dünge gar nicht, daher werde ich euch bei den Zusätzen nicht raten können.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Hallöchen,

      um über notwendige Mittelchen zu sprechen, wären Angaben zum Ausgangswasser hilfreich.

      In den meisten Fällen kann man auf Zusätze verzichten, allerdings gibt es auch Situationen, wo man solche Hilfen benötigt.

      Einfach mal messen oder auf der Website eures Wasserlieferanten nachsehen.
      Gruß Jens - Olaf


      24-7-365 -- das ist nicht meine Telefonnummer.
      Das ist die Einsatzbereitschaft der
      Freiwilligen Feuerwehr.
    • ok, danke schon mal für die Tipps!! :))
      Ja und wegen dem größeren is noch schwierig, erstens noch kein Platz gefunden und die Kosten wärn dann auch nochmal wesentlich höher weil ma dann an neuen Unterschrank auch no bräuchten... :/ Aber wir sind dran u ham jetz erst ma mit unserm kleinen noch weng Spaß!! :))

      Wasserwechsel 1-2 mal die Woche am Anfang 10-20% reicht völlig oder?!

      Viele Grüße

      Christine und Matthäus
    • Balu schrieb:

      Hallöchen,

      um über notwendige Mittelchen zu sprechen, wären Angaben zum Ausgangswasser hilfreich.

      In den meisten Fällen kann man auf Zusätze verzichten, allerdings gibt es auch Situationen, wo man solche Hilfen benötigt.

      Einfach mal messen oder auf der Website eures Wasserlieferanten nachsehen.
      wird noch gemacht
    • HiHi Ihr beiden

      Irgendwie ist mir nicht klar, in welche Richtung ihr schießen wollt. Was meint die Frage nach den Zusätzen?

      Jo, wenn Du in einen Aquarienladen gehst, dann stehst Du erstmal vor einer ganzen Wand voller Plastikflaschen: Wasseraufbereiter, Schwarzwassermacher, Ph-Wert-Senker, Karbonathärten-Reduzierer, Karbonathärten-Erhöher etc pp. Und jede verspricht Dir mehr Wunder als ein besoffener Quacksalber auf nem mittelalterlichen Wochenmarkt.

      Was davon sinnvoll oder sinnleer ist, hängt erstmal davon ab, welche Fische im Becken denn schwimmen sollen. Aber geh' mal optimistisch davon aus, dass man das nur bei den wenigsten Fischarten - abhängig vom Ausgangswasser - wirklich braucht. (Mein Tipp: nimm das Geld, kauf Deiner Oma ne Flasche Klosterfrau-Melissengeist davon - und macht Euch zusammen nen schönen bedudelten Nachmittag...)

      Wenn die Frage auf den Aufbau des Bodengrundes zielt, dann... zwei Aquarianer haben drei Meinungen.

      Ich habe da im Laufe meines aquaristischen Lebens alles Mögliche mal ausprobiert: aktive Soils, Bodengrund-Depots, Lehmbett aus dem Garten bis hin zu gar nichts (außer dem reinen Bodengrund). Bei "gar nichts" bin ich dann geblieben.

      Die meisten Aquarienpflanzen kann man über die Wassersäule düngen - und bei einigen echten Wurzelzehrern - wie Cryptocorynen - drückt man halt zusätzlich nen Lehmklumpen neben die Wurzel. (oder kauft "die sieben Kugeln", sind auch nur Ton-Kugeln mit ein bisserl Dünger)

      Aktive Soils sind teuer und unberechenbar - und alles, was Du an Depot-Substraten unter den Bodengrund einbringst, kommt irgendwann beim Gärtnern hoch, sieht häßlich aus und nervt! Zieh mal an einer langen Wurzel - und Du hast das Zeugs oben auf Deinem schicken schwarzen Bodengrund... Nee.

      Nehmt einen mittleren Bodengrund, 3 bis 4 mm, darin wurzeln die Pflanzen prima und der Wasseraustausch funktioniert auch noch. Wichtiger als alle Zusätze ist eine vernünftige Einlaufzeit des Beckens, damit sich die Bakterien für die Nitrifikation stabilisieren. Das wars,

      meint
      Stefan
    • Hallo Stefan,

      erst mal danke für deine ehrliche Antwort! :)) Ja ich hab mich wohl nicht deutlich genug ausgedrückt, sry hierfür!

      Geplanter Besatz wären:

      1 Pärchen CPO‘s (meine Frau u ich lieben Krebse einfach:))

      6-10 Neons (o. ä. Fische)

      Evtl eine Schnecke (für die Algen an Pflanzen oder an anderen Stellen) Welche Schnecke, Empfehlung??!

      1-2 Panzerwelse (o. ä.)

      1-2 Harnischwelse

      Meinungen hierzu?! Evtl doch zu viel versch Arten?!

      So, und wie du schon gesagt hast... man steht vor lauter Plastikflaschen u denkt sich die spinnen doch... :D Damals beim ersten Versuch hab ich natürlich gleich mit Aufbereitern, Düngemittel‘n und sonstigen Gedöns gearbeitet weil man ja nix falsch machen wollte! :grinz: Diesmal wollte ich einfach mal die Meinungen von euch zu den ganzen Zusätzen u Mittelchen anhören um vll ein klareres Bild von dem ganzen zu bekommen...!

      Seit 2 Tagen läuft die Einlaufphase nun und morgen kommt der erste kleine Wechsel dran! Messungen nächste u übernächste Woche und dann, wenn alles paßt, BESATZ!!

      Tut mir an der Stelle übrigens leid das das Thema jetzt ein wenig ausgeschweift is, aber wollte jetzt nicht noch nen extra Thread aufmachen!

      Allen noch einen schönen Abend und wir freun uns auf eure Antworten!

      Viele Grüße

      Matthäus und Christine
    • MaNano87 schrieb:

      Geplanter Besatz wären:

      1 Pärchen CPO‘s (meine Frau u ich lieben Krebse einfach:))
      CPO Krebse stellen den Fischen nach, CPO's sind in einem reinen Artenbecken (mindestens 60cm/54L) besser aufgehoben.




      6-10 Neons (o. ä. Fische)
      Für Neon ist das Becken von den Maßen her zu klein.




      Evtl eine Schnecke (für die Algen an Pflanzen oder an anderen Stellen) Welche Schnecke, Empfehlung??!
      Posthornschnecken, Turmdeckelschnecken, Rennschnecken sind ok.


      1-2 Panzerwelse (o. ä.)
      Corydoras habrosus, Corydoras pygmaeus wären passend, davon dann eine Gruppe von mindestens 5 Stück.


      1-2 Harnischwelse
      An welche habt Ihr gedacht?
      Gruß Wolfgang
      ___________________________

      Sollte...Hätte...Könnte...Würde... ---> MACHEN!
    • HiHi Matthäus

      Hm, wir reden über ein 60-Literbecken. Und besonders wichtig sind Euch die CPO. Macht ihr eine Haremshaltung? Oder soll es tatsächlich nur ein Paar sein?

      Anyway, also wird es unbedingt ein Becken mit recht kühlem Wasser.

      Und diese CPO können ja durchaus Stinkstiefel sein. Ich würde ihnen deshalb den Bodenbereich weitgehend lassen, keine der üblichen Panzerwelse einsetzen. (Ich hatte mal einen CPO-Bock, der baute sich jedesmal,wenn er mich sah, vor der Scheibe auf, drohte – und hätte mich am liebsten gefressen! Zwei Weibchen hat er erledigt, danach war Zöllibat angesagt. Im Becken waren noch H. amandae, Funkensalmler. Die kriegte er nicht. CPO sind nicht die schnellsten Sprinter. )

      Die Idee mit den Neonsalmlern ist gut, die mögen es auch gerne kühl. Harnischwelse? Meinst Du Otocinclus? Diese Scheibenlutscher würden für mich dazu passen. (Aber es sollten erst später, nach einigen Monaten als Letztes in ein gut laufendes, stabiles Becken einziehen.)

      Zur Menge: 10 Neonsalmler und 8 bis 10 Otocinclus sind okay.

      Was Du akzeptieren musst: beide Fischarten sind unglücklicherweise Viecher, die hohe Ausfallraten beim Eingewöhnen haben. Schade, aber es ist halt einfach so...

      Allerdings: Ich hatte das Experiment CPO im Welsbecken nie versucht. Das kann klappen, aber ich kenne CPOs (siehe oben) da passt eigentlich gar nichts mehr ins Becken...

      Soll mal jemand was sagen der Erfahrung mit der Vergesellschaftung von CPO und Welsen hat.

      Ne andere Idee könnte sein, anstatt Otos dann Corydoras pygmaeus zu nehmen. Das sind zwar Panzerwelse, die aber eher Freischwimmer sind, bei weitem nicht so bodengebunden wie etwa C. aeneus etc. Und sie bleiben klein! Da gingen auch 10 Tiere. (Denn Ihr habt Euch überall Gruppentiere ausgesucht, weder Otos noch Panzerwelse sollte man als Paar halten. 6 bis 8 Minimum.)

      Aber die Temperaturfrage: In der Literatur steht zumeist ab 23 Grad. Allerdings leben meine Pygmaeus seit langem im Bienen-Garnelenbecken, da sind auch nur 21 bis 22 Grad. Die wären für mich auch Kandidaten für ein 60er-Nano...

      Das wären meine ersten Überlegungen. Egal, in welche Richtung Ihr weiter denkt: mit diesen mexikanischen Kneifern seid Ihr eben in derTemperatur und im Besatz des Bodenbereichs des Beckens eingeschränkt.

      Good luck,
      Stefan
    • :))) So viele Antworten!! :tanz:
      Puh ich weiß jetzt gar nicht was ich no sagen soll...

      CPO‘s definitiv nur zwei, Versteckmöglichkeiten sind mehr als genug! CPO‘s sind in Ihrer Verhaltensweise recht unterschiedlich im Charakter, das wissen wir ja...! Aber vll haben wir Glück mit den beiden! :grinz:

      Jetzt schon mal danke für eure Besatzvorschläge, die Liste ist eigentlich nur als Richtlinie gedacht und kann UND soll sich auch gerne noch etwas ändern, auch bei den Welsen haben wir uns auf keinen Fall festgenagelt! ;)
      Wir werden das dann beim Kauf mit berücksichtigen! Die Corydoras Pygmaeus hören sich doch z. B. nicht schlecht an! :daumen:
      Und bei den Schnecken zwecks der „Vermehrung“ einfach nicht Zuviel Füttern..!? :)
      Arbeitet man beim Besatz dann von unten nach oben oder umgekehrt... vll eine blöde Frage aber ich hab da echt keine Ahnung mit der Reihenfolge... das die Welse dann erst später reinkommen hatte ich mir auch gedacht! :crazy:

      Nochmal danke an euch!
      Liebe Grüße

      Matthäus und Christine
    • MaNano87 schrieb:




      CPO‘s definitiv nur zwei, Versteckmöglichkeiten sind mehr als genug! CPO‘s sind in Ihrer Verhaltensweise recht unterschiedlich im Charakter, das wissen wir ja...! Aber vll haben wir Glück mit den beiden! :grinz:



      Auch wenn es nur 2 CPO's sind und viele Versteckmöglichkeiten vorhanden sind, hat das nichts mit unterschiedlichen Charakteren einzelner CPO's zu tun. Egal ob Ihr "rauflustige" oder "ruhige" CPO's bekommt, ein Gesellschaftsbecken ist für diese kleinen Krebse nichts, in einen reinen Artenbecken lassen sich diese Krebse viel besser halten und auch vermehren.

      1. Euer Becken ist von der Grundfläche (40x40) für 2 CPO's zu klein.
      2. CPO's mit anderen bodenorientierten Fische ist keine gute Kombination, da sind Raufereien vorprogammiert.
      3. Ein Becken für ein Pärchen CPO's sollte mindestens eine Grundfläche von 60cmx30cm haben.

      Ich selbst hatte jahrelang CPO's, anfangs im Gesellschaftsbecken (würde ich nie mehr tun) und später in einem reinen CPO-Artenbecken 60cm, 54l.
      Gruß Wolfgang
      ___________________________

      Sollte...Hätte...Könnte...Würde... ---> MACHEN!
    • Hallo Wolfgang, danke für deine Tipps! :grinz: Mit den reinen „Bodenfischen“ hast du recht, die werden wir dann weglassen bzw uns noch anderweitig umsehen, vll ja die Corydoras... Aber nur die 2 CPO‘s im Becken... :cry:
      Wir woll‘n es trotzdem versuchen, weil an die Neons z. B. kommen die doch nicht ran!

      Liebe Grüße
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