Wie testet man am einfachsten?


    • ChrisK
    • 1909 Aufrufe 28 Antworten

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    • Moin Wolfgang,

      ich habe auch schon seit ewigen Zeiten die Wasserwerte nicht mehr getestet.

      Am Anfang, nach der "Einfahrphase" des Aquariums habe ich gefuehlt alle 3 Tage die Wasserwerte getestet.
      Alles was der grosse Testkoffer von JBL so hergegeben hat.

      Aber inzwischen schaue ich mir meine Fische an.
      Die zeigen mir schon wenn etwas nicht stimmt.

      LG von der Ostsee :wink:
      Oliver
    • Oliver70 schrieb:

      inzwischen schaue ich mir meine Fische an.
      Die zeigen mir schon wenn etwas nicht stimmt.
      Na ja, wenn's danach geht hätte ich nie und nimmer erfahren, dass in meinem Becken Nitrat bei 150mg/L lag.
      Meine Fische machten schon immer einen guten Eindruck.
      :zwinker: "Gesund wie ein Fisch im Wasser!" :blub:

      Einzig kurz nach einem Fischkauf hatte ich EINZELNE Verluste, die ich mir nicht erklären konnte. Da z.B. von 12 Roten Neon vier keine fünf Tage überlebten, war die Panik verständlicherweise groß. In einem anderen Forum "wusste" man sogleich :blabla: woran es gelegen haben musste.
      "Die Karbonhärte in meiner Leitung ist schuld!" In einer Hau-Ruck-Aktion setzte ich die verbliebenen acht Rote Neon in ein kleineres Becken, in dem ich durch das "Verschneiden" mit destiliertem Wasser die KH-"Umgebung" von ca. 20 mg/L auf ca. 10mg/L runter brachte … immer mit der Unsicherheit die ich mit dem Erkennen der Teststreifenfarben habe. Den Roten Neon geht es unverändert gut, weil (oder OBWOHL) ich rumgepanscht hatte. Inzwischen stieg KH wieder im kleinen Becken, nachdem mir andere Aquarianer zu mehr (vorsichtiger) Gelassenheit geraten haben.

      Wie geschrieben: Meinen acht Roten Neon ging es immer sehr gut … was mich aber nicht dazu bringt die gängigen Teststreifen-Wasserwerte einzustellen.

      Mein Besetzungsplan sieht nun bald eine Umzugsaktion vor.
      Zu den Roten Neon kommen aus dem 160L Becken zwei Endler-Männchen, zwei ungeplante "Beifänge" von dem/der Händler*in :crazy: (ich glaube Pfeffersalmler) ins 57Liter Becken. Eine einzige Garnele (Black Tiger?) die ich neulich entdeckte, lasse ich möglicher Weise auch in ihrer gewohnten Umgebung und gebe vielleicht noch ein paar Artgenossen dazu.
      Die beiden dominanten Schwärme ca. 11 Kardinälchen und ca. 12 Keilfleckbarden werden bei Gelegenheit leicht erweitert. Wichtiger sind mir aber meine 3 "Juli"-Panzerwelse :confused: die ich als Leoparden-Panzerwelse kaufte. Egal, ich will die gleichen, von denen ich 3 Stück habe.

      Und für die geplanten Bewegungen will ich ein Leitwert-Messgerät besorgen … für sonst wohl kaum. Das wäre höchstens mal Interessant, wenn ich gezungen sein sollte, einen >30% Wasserwechsel mit stark unterschiedlichen Wässern zu machen.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • HIHi zusammen

      Will Eure Diskussion nicht lange unterbrechen, aber mir kam eben - Sonntag morgen, zehn vor sechs - im Halbschlaf noch ein Geistesblitz: Die Temperatur! Die testet doch eigentlich jeder in jedem Becken, oder?

      Selbst in meinen technikfreien Aquarien ist wie selbstverständlich ein Thermometer installiert...

      Grüße,
      Stefan :zigarre:
    • Temperatur muss man nicht ständig messen … wenn man eine zuverlässige Technik im Einsatz hat. Bis vor kurzem glaubte ich, nur Eheim hätte elektronische Regelungen der voreingestellten Temperatur.
      Nun habe ich auch für mein kleines Becken so eine Heizung, aber von "AQUAEL", PLATINIUM Heater 50 … für 15-50 Liter empfohlen.

      Der große Vorteil gegenüber meiner Eheim-Heizung (mit der ich aber auch zufrieden bin) ist die integrierte Temperaturanzeige. :top:
      Bei Eheim muss man auf eine rot/grün Ampel vertrauen und auch der ganz grob eingestellte Wert am Kopf muss nicht der Temperatur entsprechen. Dort bin ich bei ca. 21°C, mein erforderliches Thermometer zeigt aber 23-24°C.
      Mein AQUAEL-Heizstab ist in der Filtervorkammer installiert und zur Kontrolle hängte ich ein Termometer kurz vor das Filteransauggitterins Becken. Schwankungen sind bei mir weder an der Heizung noch im Becken feststellbar.
      So gesehen habe ich keine Temperatur-Probleme mehr … im Gegensatz zu meinen leidvollen Erfahrung aus den 70ern mit Bimetallschaltungen OoO

      Ach ja!
      Da weiß ich noch einen Wasserparameter, den man in aller Regel nie "misst", aber ganz leicht könnte. :zwinker:
      Der Wasserstand

      Kennt man die Ausmaße Breite x Länge [in dm] kann man auch als schlechter Kopfrechner leicht sagen, wie viel Wasser noch ins Becken passt.

      Mein Beispiel:
      Mein 160er Becken hat die Maße von 8 x 4 dm. würde also 10 cm (= 1dm) Wasser fehlen, wären das 8 x 4 x 1 dm => bzw. 32 Liter.
      Somit steigt mein Wasserpegel um 1cm wenn ich 3,2 Liter einfülle.

      Das ist nicht sehr wichtig, hilft mir aber die letzten Tropfen nach einem Wasserwechsel abzuschätzen.

      Auch wenn ich mir vornehme z.B. 30 % (=48 Liter) auszutauschen, weiß ich auch ohne die Eimer zu zählen (da konzentriere ich mich lieber auf das Absaugen des Bodens … ohne Pflanzen, Garnelen und/oder Fische), dass sich der Pegel um ca. 15 cm senken sollte.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gyuri ()

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        Oto2020