Mörtelwanne


    • Jannis
    • 704 Aufrufe 25 Antworten

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    • Moin Moin,

      @Klex
      Sauerstoffmangel ist für mich ein Thema, dass für mich nur in der Theorie ein Problem darstellt. Auch in Aquarien mit starken Fischbesatz und temporär ohne Filter hatte ich war ein Sauerstoffmangel nie ein Problem.
      Wenn Sauerstoffmangel auftritt sollte man das auch sehr gut erkennen können.
      Aktuell regnet es noch relativ regelmäßig.

      Wie die Fische auf die Einflüsse reagieren kann ich so nicht sagen, da die Fische kaum zu sehen sind. Wenn dann sehen sie von oben gesund aus. Nicht abgemagert, eher fett und aktiv. Mehr als einige Sekunden sieht man die Fische bei der Bodenstruktur nicht.

      @Prestutnik12
      Ich halte Bis auf Makropoden, viele Labyrinthfische, besonders Bettawildformen erstmal schlechter geeignet, da sie dauerhaft etwas höhere Temperaturen mögen. Da weiß ich dann nicht, wie es mit den kälteren Tagen und Nächten aussieht. Aber vielleicht wäre auch das dann ein Versuch wert.

      Die Trifasciata kommen von Brasilien, über Bolivien, Paraguay und Uruguay bis Argentinien vor und kommen wie Apistogramma borelli auch in subtropischen Regionen vor. Irgendwo hatte ich von 8 Grad Wassertemperatur in Argentinien gelesen. Je nach Stamm hat man dann eher nördlicher oder südlicher vorkommende Vorfahren oder eine Mischung, die das dann eher gut oder eher schlecht mitmachen. Besonders die niedrigen Temperaturen sollten, deshalb erstmal kein Problem sein.
      Auch im Aquarium machen die Trifasciata von 20-22 Grad am meisten Spaß.
      Die Temperaturangaben von fishbase finde daher sehr interessant! Man ließt eher von 22-26 Grad.
      Generell scheint Apistogramma trifasciata eine sehr robuste Art zu sein, welcher nur zur gezielten produktiven Zucht Ansprüche an das Wasser stellt.


      Heute habe ich kleinere Gelbrandkäfer entdeckt.
      Temperatur liegt bei 20 Grad oben und 18 unten.
      Gruß,
      Jannis
    • So soll das auch sein!

      Gegen Sauerstoffmangel habe ich mich mal grob nach einer Solarpumpe umgeschaut. Damit versaue ich mir dann die Temperaturunterschiede zwischen Boden und Oberfläche.

      Aktuell sieht es aber statt kochenden Wasser und Sauerstoffmangel eher nach Überlaufen und zu niedrigen Temperaturen aus.
      Die Wanne ist randvoll. Ich glaube ich werde mal einen kleinen Überlauf bohren.
      Die Temperatur liegt bei 14 Grad am Boden und 18 Grad oben.
      Wenn die Temperatur nicht wieder steigt, kommen die Tiere zum Wochenende raus.

      Aktuell hab ich eine Fischfalle drin. Damit erhoffe ich mir einen Überblick verschaffen zu können und eventuell die Gelbrandkäfer los zu werden.
      Ich überlege, ob nicht eine Welsart eine Idee wär.

      Die Pflanzen wachsen bei den Temperaturen echt langsam. Außerdem habe ich Grünalgen in einen schwimmenden Rotala-Indica-Busch.

      Fotos kommen die Tage mal wieder.
      Gruß,
      Jannis
    • Hi Jannis

      Ich frage mich bei den genannten Temperaturen gerade: Wo genau in Sibirien wohnst Du denn? Bei uns in der südlichen Pfalz sind es heute 31 Grad - Celsius, wohlgemerkt. Da würde das Experiment doch anders aussehen...

      Die Gelbrandkäfer würden mir Sorgen machen: das sind echte Raptoren, die keine Freunde kennen! Nur: Wie rausfangen?

      Glück auf!,
      Stefan
    • Hallo Jannis,

      ja, die Gelbrandkäfer sind spannend. Eigentlich ist dir da der passende Gast zu geflogen. Fast keine Ansprüche an die Wasserqualität und Luftatmer. Die Larve häutet sich, wenn ich mich recht erinnere, mit sehr kräftigen Kiefern ausgestattet. Nach der Metamorphose wachsen sie nicht mehr. Scheinbar ist die Fortpflanzung der Art von vorhandenen Amphibien abhängig, weil die Larven nur mit ausreichend Kaulqappen gedeihen. Die Larven werden bis zu 8 cm lang und sind noch gierigere Räuber. Kleine Fischchen sind da ein willkommener Happen. Die Käfer werden den Barschen glaub ich nicht gefährlich, aber Du siehst die Größenverhältnisse.

      Nur mal so als Gedanke. Die Käfer könnten Teil des Experiments sein, und Du lässt sie einfach drin? :daumen:
      Gruß
    • Hallo,

      spannendes Thema! Ich finde es auch faszinierend welche Tiere man in einer solchen Pfütze so findet. Heute habe ich beim Abfischen des Lebendfutters für mein Aquarium im Teich auch wieder gestaunt wie viele verschiedene Tiere da leben. Gelbrandkäfer gehören für mich zu den wichtigsten Bewohnern, weil sie sich im Frühjahr um die Kaulquappen "kümmern". Später, wenn dann kleine Frösche im Teich leben findet man sogar Schlangen. Aktuell tummelt sich eine Ringelnatter in der Reinigungszone meines Schwimmteiches. Wunderschöne Tiere!
      Was mich aber am meisten fasziniert, ist die Tatsache, dass alle diese Tiere von ganz alleine kommen!

      Kleiner Tipp von mir: Es wird nicht mehr lange dauern dann hast Du auch Rückenschwimmer in Deiner Mörtelwanne. Ich kann aus schmerzlicher Erfahrung sagen dass diese Tiere ganz empfindlich stechen können! Ich glaube sogar dass die ein Gift einsetzen, weil ich eine sehr starke allergische Reaktion hatte. Diese kleinen Tierchen wissen also sich zu wehren! :lach:


      Gruß Roland