Neues Becken für Ruby


    • Oto2020
    • 5895 Aufrufe 45 Antworten

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    • Neues Becken für Ruby

      Ich habe das Becken am 05.08.2020 eingerichtet, da Ruby in die Jahre kommt und dieses Becken 10 cm von der Höhe niedriger ist, und dafür in die Länge geht, die Tiere wurden auch sofort eingesetzt (was ich bei den KaFi Becken immer so handhabe), bisher lief das immer gut und es gab keine Verluste, was die Fische und Garnelen angeht, ein paar Schnecken gehen dabei leider immer drauf.
      Wasserwechsel fanden bis heute täglich statt, sobald das Wasser trüb wurde und die Garnelen sich vermehrt an der Oberfläche aufhielten und die Tests erhöhtes Nitrit hatten.


      Bilder:



      Thema das Beckens:
      KaFi Becken

      Beckengröße:
      GT Aquarium 30 x 20 x 20 cm, 12 Liter

      Standzeit des Beckens:
      05.08.2020

      Bodengrund:
      JBL Sansibar Black

      Pflanzen:
      2,00 Stk. Vallisneria spiralis "Tiger"

      1,00 Stk. Shinnersia 'Weiss-Grün

      1,00 Stk. Crinum calamistratum

      1,00 Stk. Rauhes Hornkraut - Ceratophyllum demersum

      1,00 Stk. Najas guadalupensis - Guadeloupe-Nixkraut

      2,00 Stk. Südamerikanischer Froschbiss

      (Die Pflanzen waren alle sofort verwendbar, da sie ohne Dünger vom Verkäufer aus seinem eigenen Becken kamen).

      Deko:
      Nur Steine
      Jasper - rot Wetrock
      Rose Quarz Wetrock

      Beleuchtung:
      Nano Style LED S

      Filter:
      -

      Beheizung:
      -

      CO2:
      -
      Sonstige Technik:
      -

      Arten und Anzahl der Tiere:
      1 KaFi Männchen Halfmoon (1 1/2 Jahre alt)
      Garnelen und Schnecken
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      Jetzt bin ich gespannt, wie viele das runter machen und wie viele es gut finden.
      Haut in die Tasten.

      Ich werde weiter berichten. :daumen:
    • Hi Lizzy

      Ja, das geht. Nennt man „technikfreie Aqiarien“. Ist halt eine ganz eigene Art der Aquaristik, mit eigenen Regeln. (Hier habe ich vor Ewigkeiten mal beschrieben, wie man da vorgeht: Technikfreie Nano-Altwasser-Garnelen-Becken ) Hat was von Steam-Punk, „wir tun jetzt mal so, als ob es noch keinen Strom gäbe...“

      Nur: Ob man in 20 Litern zwei Platys haben sollte? Nö. Keine gute Idee.

      Grüße,
      Stefan

      P.S. Hast Du noch den Link zum Video?
    • Hallo Lizzy,

      für einen Kampffisch ist das Becken gerade noch ok, von der Einrichtung her, sag' ich mal "Kampffischgerecht".
      Hast Du eine Abdeckung drauf?


      Oto2020 schrieb:

      Ich habe ein Video auf Youtube gesehen, in dem in einem 20 L Becken 2 Platys gehalten werden, ohne Technik und ohne WW, mit Erfolg, wie kann das ohne WW gut gehen ?
      Platys in einem 20L Becken, dass geht gar nicht.
      Gruß Wolfgang
    • Moin

      Also bei dem Alters Ruhesitz für deinen Kafi bin ich voll bei dir,nur würde ich die Platys daraus nehmen.Den eigentlich war ja der Sinn dem Fisch Anstrengung und Stress zu nehmen,durch die agilileren Platys bewirkst du aber meiner Meinung nach das Gegenteil.Ach ist nicht alles was auf YouTube und Co gezeigt wird immer richtig,denke mal den Platys würde mehr Platz besser gefallen.

      Torsten
      Streite dich nie mit Idioten, sie ziehen dich auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dort mit Erfahrung!
    • Hallo Lizzy,

      Eine hübsche Residenz hast Du dem alten Herrn eingerichtet. Roter Jaspis ist ein toller Stein, leider viel zu teuer für ein großes Aq.

      Den Torf kannst Du auch anders nutzen, ohne ihn direkt ein zu bringen. Da gibt´s einmal die Torfkanone (Anleitungen findest Du massenhaft). Es geht aber auch einfacher mit einem Netzbeutel oder Strumpf. Einfach wie einen Teebeutel in einen Eimer hängen. Nach ein paar Tagen hat sich der Torf vollgesaugt und sinkt zu Boden, das Wasser klärt sich und kann abgeschöpft oder gefiltert werden.
      Allerdings ist mit dem Wasser Vorsicht geboten. Es ist zumindest anfänglich stark entsalzt (enthärtet) und Torf als Naturprodukt ist immer wieder anders. Also immer wieder messen. Die Erfahrung stellt sich von selbst ein. Als Wechselwasser ist es zumindest unverdünnt ungeeignet, aber zum Nachfüllen kannst du es verwenden. So hast Du sehr weiches Wasser und bringst Humin- und Gerbsäuren ein.
      Den "Teebeutel" kannst Du eine ganze Weile benutzen und immer wieder das Wasser im Eimer nachfüllen. Die Ionenaustauschwirkung (was für ein Wort!) lässt zwar nach, aber ich gehe davon aus, solange sich das Wasser braun färbt, setzt der Torf auch Säuren frei. Damit wird das H2O unbedenklicher. Da gilt wieder messen und Erfahrung sammeln.
      Welchen Torf Du nimmst ist fast egal, er darf nur nicht mit Dünger versetzt sein. Ich würde Schwarztorfmischungen für aquaristische Zwecke nehmen. Mit 1 l Torf und einem 10 l Eimer hast Du lange ausgesorgt. Und weil so wichtig ist noch einmal: Das Wasser prüfen um die Kontrolle zu behalten.

      Gruß

      P.S.: Schachtelsätze sind kein gutes Deutsch! Ich gelobe Besserung.
    • Hallo Lizzy,

      um erstmal Deine Frage zu beantworten: Für die Entsalzung hab ich nur noch Umkehrosmose oder Ionenaustauscher auf dem Schirm. Was den PH-Wert angeht, fällt mir nur CO2 ein, wenn Du nicht Essig reinkippen willst. Natülich bietet der Handel allerlei Mittelchen an. Das ist aber nur an Symptomen rumdoktern.

      Wenn ich richtig informiert bin, steht bei Euch im Odenwald vorwiegend Buntsandstein oder Grauwacke als Grundgestein an. Das bedeutet, dass das Wasser eher weich ist. Da ist ein WW sicher die einfachste und effizienteste Maßname. Das mit dem Torf war nur, weil Du meintest, das ginge nicht.

      Gruß
    • update:

      Alle Garnelen am leben, keine Toten gefunden, Ruby ist auch wohlauf, alles super :top:
      Pflanzen entwickeln sich auch gut, und das alles ohne düngen ;) ich dünge übrigens nie in meinen Becken.

    • 21.08.2020
      Ruby fühlt sich sichtlich wohl, und tragende Garnelen hab ich auch schon gesichtet :klatsch:
      Nur den Schnecken geht es nicht so gut, die PHS sind fast alle gestorben, die restlichen werden jetzt von den Raub-TDS gefressen, und von den 4 Raub-TDS sind auch nur noch 3 übrig :heul:


    • Ja, Lizzy, geht mir genau so. Ich stelle im Sommer mehr notgedrungen schwarze Kartons hinter die Becken, die sonst direkte Sonneneinstrahlung haben. Aber jedesmal denke ich im Herbst, wenn sie wieder weg sind: Eigentlich schöner ohne. Einfach luftiger.

      Gut, wenn das Becken vor einer orange-lilafarbenen Blümchentapete stehen würde, dann vielleicht doch lieber ne schwarze Rückwand. Aber sowas habe ich halt irgendwie nicht,

      lacht
      Stefan :pfeifen: