Beleuchtung Unterschied zu Roehren und LED


    • Oliver70
    • 369 Aufrufe 24 Antworten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Beleuchtung Unterschied zu Roehren und LED

      Moin liebe Fischgemeinde,

      ich bin mal wieder ahnungslos.
      Mein Aquarium 100X50X50 ist leider noch nicht da. Ist auch noch Zeit. Rein sollen natuerlich Fische und viele Pflanzen. Sehr viele Pflanzen.

      Jedenfalls hatte ich in meinen Aquarien immer Roehren und auch Erfahrung mit Beleuchtungsdauer etc. aber der Verkaufer hat mir jetzt LED aufgeschwatzt. Also 1XLED white und 1XLed plant. Beide 35W

      Bei meinem LED Strahler den ich bei sonstigen Arbeiten benutze ist das Licht sehr hell und das Ding wird auch heiss.
      Was bedeutet das beim Aquarium, weniger Beleuchtungsdauer, keine Heizung? Was ist mit dem Algenwachstum bei LED?
      Ja, LED aendern das Lichtspektrum nicht und Roehren sollte man nach einem Jahr austauschen.

      Bin schon am Zweifeln ob ich nicht die guten alten Roehren wieder nehmen soll.
      Fuer Erfahrungen vielen Dank

      LG von der Ostsee :wink:
      Oliver
    • Hallo Oliver,

      lass das mit den Röhren lieber mal sein. Die LED´s sind schon in Ordnung. Also ich würde auf keinen Fall mehr wechseln wollen.
      Welche LED´s hast Du denn ganz genau gekauft? Sind die dimmbar? Denn darauf kommt es meiner Meinung nach an. Ich selber steuere meine Beleuchtung mit einem Controller. Damit habe ich die Möglichkeit die Farbe und Intensität nach Belieben einzustellen.
      Die Lebensdauer der LED´s sollte auf jeden Fall wesentlich länger sein als die der Röhren. Kommt halt auf die Qualität an. Und gerade in puncto Qualität gibt es im Bereich der LED-Beleuchtungen extreme Unterschiede. Meine letzte selbst gebaute LED-Beleuchtung hat jetzt nur 4 Jahre gehalten, weil die Chips Mist waren. Von den neuen, die erst seit einer Woche im Einsatz sind, erhoffe ich mir eine längere Lebensdauer.


      Gruß Roland
    • HiHi Oliver

      Da sprichst Du aber ein wirklich weites Feld an. Als Technikuninteressierter würde ich fast behaupten: Nichts ist mittlerweile in der Aquaristik schwerer geworden als die geeignete Beleuchtung zu finden! Die Fülle der Alternativen - erst recht seit den kombinierten Farb-LEDs - ist völlig unübersichtlich geworden.

      Für mich gibt es einfach zwei, drei grundlegende Kriterien, nach denen ich meine LED-Lampen ausgewählt habe:

      Lichtfarbe: 6.500 Kelvin passen für Süßwasser gut, darunter wachsen die Pflanzen. Nichts anderes mehr.

      Dimmbarkeit ist sehr wichtig: Die Haltbarkeit der LED-Lampen ist für mich immer noch ein offenes Problem. Weniger wegen der reinen LED-Technologie, sondern wegen der Art, wie viele Hersteller die Lampen bauen. Leider sind viele Lampen so ausgelegt dass die LEDs weit über die Schmerzgrenze hinaus bestromt werden. Das Problem ist dann das Wärme-Management: Die Elemente werden dann einfach zu heiß, um dauerhaft bestehen zu können.

      Aber daran sind wir Käufer irgendwie (mit-)schuld: Wir kennen als einziges Kriterium Lumen pro Watt. Und brüllen: „Was, nur 70 Lumen pro Watt, das ist aber schwach! Meine kann 100 Lumen und mehr!“ Dass die 70 Lumen bei geringerer Bestromung vielleicht auf Dauer die solidere Wahl sind, geht dabei halt leider unter… Ich fürchte, es ist fast schon ein Zwang für die Hersteller, ihre Lampen zugunsten maximaler Lumenzahlen zu „überfeuern“…

      Mit entsprechenden Ausfälllen, über die man sich ein bis zwei Jahre später dann ärgern kann... Unter Maximalbefeuerung haben bei mehreren meiner Lampen die LEDs nach rund einem Jahr angefangen, sukzessive auszusteigen. Ganze Reihen von Lämpchen fehlen dann halt. Fällt einem erst gar nicht auf.

      Mir fällt da nur eine simple Lösung ein: Die Lampen nicht dauerhaft unter "Volllast" laufen zu lassen, sondern sie auf lediglich auf 50 bis 70 Prozent ihres Maximums herunter zu dimmen.

      Hat auch den weiteren Vorteil, dass man etwas nachregeln kann, wenn die Lichtleistung der Lampe nach einigen Jahren geringer wird. Denn die LEDs reagieren da nicht anders als die Röhren: Die Lichtausbeute sinkt halt mit den Jahren.

      Qualität der Lampe: trifft vor allem die Aufsatzleuchten. Die gibt es von ganz toll bis hin zu Schrott. Nur auf den Bildern geschickter Produktfotografen ist das kaum zu entscheiden. Wir kaufen die Lampen alle nach Prospekt oder in Online-Läden. Kaum einer hat seine Funzel vorher wirklich in der Hand gehabt. Mein Beispiel: Ich habe eine Chi*iros-Lampe online gekauft. Die Halterung dieser Lampe ist so dermaßen instabil und blöd, seit Jahren ärgere ich mich bei jedem verdammten Wasserwechsel über das Ding. Weil es jedesmal fast ins Becken fällt...

      Das sind so die einfachen Sachen, auf die ich beim Lampenkauf hauptsächlich achte. Sicherlich: Techniker mögen andere Kriterien haben, für mich als "Praktiker" sind es halt die. Gerade diese Variablilität ist für mich das ganz große Argument zugunsten der LEDs. Du kannst mit der Helligkeit spielen. Stichwort: Algen. Und Du kannst das Aquarium unterschiedlich nutzen: Irgendwann mal ein Aquascape zu einem schummrigen Salmlerbecken umbauen.

      Grüße,
      Stefan
    • Erst mal danke fuer eure Antworten

      Hallo Stefan,

      ich weiss noch nicht was da kommt. Ich habe das Aquarium komplett gekauft, d.h. Becken, Unterschrank Abdeckung und die beiden LED Lampen.

      Dimmen kann man meines Wissens alle LED.

      Ich wuerde sie auch gerne dimmen und habe mal Google befragt. 100 Angebote und Rezessionen von Mist bis Toll und Preise von unter 20 eur bis ueber 120 eur, mit rotem Sonnenaufgang blauem Modschein und allem moeglichen Bloedsinn.
      Was mir vorschwebt ist
      Morgens ca 9 Uhr lansam an bis wie Du geschrieben hast ca. 60-70%
      dann mittags 2 Stunden Pause
      und abends ca. 21 Uhr langsam aus.

      Scheint ich muss noch einen Elektronikkurs machen. Werden die LEDs nun ueber einen Trafo und Gleichrichter betrieben oder direkt mit 220V.

      Was gibt es da fuer Contoller mittlerer Preislage und wie sind die Erahrungen der anderen Aquarianer?

      LG von der Ostsee
      Oliver
    • Hallo Oliver,

      Du hast die Lampen also schon? Welche sind es denn?
      Der Tipp, die Lampe selber zu bauen, kommt also schon zu spät. Da hätte ich nämlich schon ein paar Ideen gehabt.

      Ich selber habe eine DIY-Beleuchtung mit insgesamt fünf Lichtfarben von 9500 Kelvin, über 6500 Kelvin, bis hin zu grün, rot und blau. Am Controller(Mischpult :lach: ) werden die verschiedenen Farben dann gemischt. Hierfür verwende ich den Klassiker, den TC420. Den würde ich niemals gegen ein anderes Gerät eintauschen wollen, weil man sehr viele Möglichkeiten damit hat.

      Dimmen kann man übrigens nicht alle LED´s! Es kommt generell darauf an welche Chips es sind und welche Stromquelle dafür benötigt wird. High Power Led´s beispielsweise betreibt man über eine Konstantstromquelle, SMD-Chips über einen Trafo.

      Solange wir aber nicht wissen welche Lampen Du gekauft hast wird es schwierig etwas zu sagen. Du brauchst auch nicht zwangsläufig einen Controller für Deine Lampen. Über meinem Küchen-Nano steckt z.B. eine LED-Leiste, die sich mit einer Steuerung einstellen lässt, die fest am Kabel verbaut wurde. Von der Regelung der Farbe, bis hin zur Leuchtdauer lässt sich damit alles einstellen.


      Gruß Roland
    • Danke Roland fuer Deine Antwort,

      habe mir das Ganze jetzt noch mal genauer angesehen. Also, die LED Lichtbalken sehen aus wie eine Neonroehre.

      1X LED White 32W von Luxima 5400lm Dioden Samsung SMD 5630
      1XLED Plant 32W keine Angabe von lm aber 6500-7000K, 4 zu 1 rot, blau 108 Dioden SMD 5050 Epistar.
      Beide 90cm.
      Jede der Roehren hat ein eigenes Steckernetzteil. Kann ich die paralellschalten?
      Ob ich es zu teuer gekauft habe weiss ich nicht. Jedenfalls kostet das ganze mit einer Aluminiumabdeckung 301,-- Euronen.

      So, der Controller TC420 kostet bei Amazon ca. 35,-- hat aber nur einen Eingang vom Netzteil mit 20 A Leistung, glaube ich.
      Erst mal zum Controller, kann die Leistung vom Dimmen von 0% bis ca. 60% oder 70% begrenzt werden? Die Programmiermoeglichkeiten sind ja wohl sehr vielfaeltig.
      Brauche ich ein neues Netzteil, ach ja die Roehren brauchen 12V. Ampere weiss ich nicht.

      Vielleicht hat von euch jemand Ahnung. Bestimmt!!
      Ist schon bloed. Frueher hattest Du 2 T5 Roehren oder mehr und einen Stecker und eine Schaltuhr und die Welt war in Ordnung!!!!
      Fuer Hilfe bin ich dankbar

      LG Oliver
    • Hallo Oliver,

      bei diesen Röhren muss ich leider passen. Ich kenne die Dinger nicht. Zum Preis: Das wäre günstiger gegangen!
      Die LED´s in den Röhren sind gut, aber ob Du die dimmen kannst? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, müsste aber eigentlich gehen. Allerdings - und da sind wir schon wieder bei den Angaben der Hersteller bzw. Inverkehrbringer - schaffst Du im Leben keine 5400 Lumen mit dieser Röhre. Das wären 169 Lumen pro Watt. Niemals! Meine aktuellen Module, auch von Samsung, genauer gesagt die 5730er, schaffen angeblich 135 Lumen pro Watt. Ein anderer Verkäufer deklariert exakt die selben Module mit 120 Lumen und ein weiterer Verkäufer sogar mit 180 Lumen pro Watt. Solange wir das nicht selber nachmessen dürfen wir solchen Angaben nicht trauen.

      Mit dem TC420 stehen Dir alle Möglichkeiten offen. Die Leistung jeder einzelnen Lichtquelle kannst Du zwischen 0 und 100% festlegen. Ein neues Netzteil bräuchtest Du auf jeden Fall. In Deinem Fall sollte dieses Netzteil mindestens 64 Watt haben. So sieht bei mir die Verteilung aller 5 Kanäle des Controllers aus:


      Aber für nur zwei Röhren einen Controller anschaffen? Das würde doch auch manuell mit einem oder zwei Dimmer gehen.


      Gruß Roland
    • HiHi Oliver

      Mir gefallen die Daten. Zum Vergleich: Von der Lichtausbeute her liegst Du himmelhoch über meinen Philipps-Röhren! Da hat die 90 cm, 30 Watt-Röhre T5, 6.500 k Farbtemperatur gerade mal 2.300 Lumen. (Und das ist für so eine Röhre sogar richtig gut.) Aber Du bist ja schon mit nur einem SMD-Element - egal, wie übertrieben die lm-Angaben auch sein mögen - mit rund doppelt so viel Ausbeute dabei. Also: Hell wird das Aquarium.

      Nur wegen Deiner Zweifel erwähnt „Wäre ich doch bei meinen Röhren geblieben!“

      Was das Dimmen angeht, da habe ich die ganz simple Lösung eines Dimm-Elementes, das man zwischen Netzteil und Lampe klemmt: zwei Tasten, plus und minus. Das wars. Drei Stück für 90 Cent in China zu ner Lampe dazu geordert. (Warum gleich drei? Weil von dreien garantiert immer einer kaputt ist... :pfeifen: )

      Passt für mich, da ich eh keine Kontroller-Spielsachen am Laufen habe. Also: Wenn es nur ums Dimmen alleine geht, dann brauchst Du einen solchen Kontroller nicht. Wenn Du aber gerne „spielen“ willst, dann ist so ein Teil natürlich prima!

      Grüße,
      Stefan


      P.S. Überschnitten, Roland :zigarre:
    • Hallo, Roland,
      Hallo Stefan,
      danke fuer eure Hilfe,

      nun die LED Roehren sind nun mal bestellt, da kann ich das nur ausprobieren ob sie genug Licht geben.
      Den Controller werde ich mir wohl bestellen. Ein bisschen spielen ist ja auch nicht schlecht.
      Wie ich das richtige Netzteil bekomme habe ich natuerlich erst mal keine Ahnung.
      Fuer meine Modelleisenbahn habe ich ausser den Fahrtrafos 3 Trafos mit insgesamt 120A mit 16V Wechselstrom aber ich denke so was ist nicht geeignet.
      Hat jemand eine Ahnung was da in Frage kommt?

      Schoene Nacht,
      bleibt Gesund
      LG Oliver
    • Hallo Oliver,

      Dein Verkäufer hat Dich schon korrekt beraten. Ich betreibe auch 70W Leuchten an 100x50x50 cm und lasse sie zwischen 60% und 90% laufen; je nach Bedarf.

      Hier will ich mal die prinzipellen Vorteile von LEDs gegenüber Leuchtstoffröhren zusammenfassen.

      1. LEDs arbeiten effektiver. Das bedeutet mehr Lichtausbeute bei weniger Abwärme und letztlich Energieeinsparung.
      2. Sie verschleißen erheblich langsamer als Röhren. (Der Zusammenhang zwischen Leistung und Lebensdauer wurde schon angesprochen.)
      3. Sie sind besser dimmbar. (Es werden sog. Low-Current-Dioden verbaut, die bei sehr geringer Stromstärke noch leuchten)
      4. Die Leuchte selbst wird mit niedriger Spannung angefahren, was die Unfallgefahr im aquaristischen Einsatz minimiert.
      5. Weil einzelne Farbkanäle zur Verfügung stehen, können diese auch separat angesteuert werden. Dadurch kann das Spektrum des Lichts beeinflusst werden. Das kann bei der Algenbekämpfung, der Anpassung an Pflanzenansprüche oder aus ästhetischen Gründen hilfreich sein. Dieser letzte Punkt ist für die Aquaristik natürlich interessant.

      Der Nachteil ist, dass man diese Möglichkeiten nur mit entsprechenden Steuereinheiten nutzen kann, die von den Herstellern passend angeboten werden. Der Preis ist vom Umfang der Möglichkeiten abhängig. Weil die Steuerungen digital funktionieren, können problemlos alle möglichen Abläufe progrmmiert werden, vllt. bis zum 365 Tg.-Zyklus. Das ist glaub ich nicht so teuer, lässt sich aber gut verkaufen. Ist allerdings auch sehr bequem. Die Pflanzen zeigen sich meist weniger beeindruckt als die Aquarianer.
      Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Bauarten, vom Kompaktgerät mit allem in einem Gehäuse bis zum Selbstbausystem bei dem man sich die Platinen auf einem Chassis selbst zusammenstellen und verschalten kann. Alle bieten für bestimmte Einsätze Vorteile.

      Meiner Meinung spricht im Falle einer Neuanschaffung nichts mehr für die Leuchtstoffröhren, zumal diese auch als Sondermüll entsorgt werden müssen, während Chips recykelt werden können.

      Parallelschaltung geht mit Y-Kabel. Du Brauchst dann ein doppelt so starkes Netzteil.

      Gruß
    • HiHi

      Oliver, dann mal zu mit dem "Spielen"! "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." (steht irgendwo bei Schiller). Kurze ergänzende Frage: Wie lange können solche Kontroller eigentlich Stromausfall puffern? Oder besteht die Option, solche Beleuchtungsprofile auf dem Rechner zu speichern und hinterher wieder einzuspielen?

      Heya, Thomas: Der beste Vorteil der LEDs ist, dass in der Aquaristik ihre Nachteile nicht zum Tragen kommen! Die enge Zielgerichtetheit der Lichtausbeute. Eine Röhre strahlt rundum ab und beleichtet Dir somit auch Bereiche, die Du gar nicht beleuchten willst. Die Unterseite der Abdeckung. Dem kannst Du dann nur mit Reflektoren etwas gegensteuern. Unterm Strich trotzdem blöd. Die LEDs konzentrieren ihr Licht dort, wo Du es haben willst: unten im Auarium. Das gefällt!

      Ein Teil Deiner Plus-Punkte ist natürlich von Frömmigkeit und Hoffnung getragen, die Recyclebarkeit von Chips ist zwar theoretisch gegeben, aber ist sie auch in der Praxis vorhanden? (Zudem darf man nicht drüber nachdenken, wie und wo die Rohstoffe für Chips - nehmen wir Koltan oder andere seltene Erden - gewonnen werden. Blood Diamonds.)

      Interessant, dass Du das Preisargument benennst. Denn da hätte ich spontan auf das Gegenteil getippt: Ne 30 Watt-865er-Röhre kaufst Du für 6 oder 7 Euro, die hält bei mir Jahr um Jahr. Wenn Du nicht irgendwelchen Verkäufern auf den Leim gehst und glaubst, man müsse funktionierende Röhren trotzdem jedes Jahr austauschen... dann kommst Du für schmalen Taler da ziemlich weit.

      Will sagen: LEDs haben zig klare Voreile gegenüber Röhren, aber ausgerechnet Umweltfreundlichkeit oder günstig, die gehören, so fürchte ich, nicht unbedingt dazu.

      Genießt Euren Tag,
      Stefan
    • Hallo zusammen,

      auch diese Rechnung geht nicht auf. Hier spielt es eine große Rolle für welche LED-Beleuchtung ich mich entscheide! Ob ich nun den Mercedes unter den LED-Beleuchtungen kaufe oder selber etwas bastle. Ich habe gerade meine LED-Module erneuert. Es wurde ein 100 Watt-Monster! Allerdings läuft das Teil niemals mit 100 Watt. Ich mag es halt gerne wenn ich die LED´s nur leicht befeuere. Für diese 100 Watt habe ich 100 Euro bezahlt. Ich kann mich noch gut erinnern wie teuer die Anschaffungen neuer T5 Röhren waren! Gerade im Meerwasserbereich, wo alle paar Monate gewechselt werden musste!

      Nun, ich hätte für meine 100 Watt auch locker einen Tausender bezahlen können. Schaut euch doch mal an welche "Schmuckstücke" der Handel für uns auf Lager hat!

      Tropica gibt übrigens an dass man mit einer T5-Röhre eine Lichtausbeute von ungefähr 40 Lumen pro Watt erreicht. Und wenn sich der Preisvorteil erst im Stromverbrauch zeigt, unabhängig davon für welche LED´s man sich entscheidet, sie haben ganz klar die Nase vorn!


      Gruß Roland
    • Hallo Stefan, hallo Roland, hallo Thomas,

      danke fuere eure Teilahme an meinen Noeten.

      Ich habe nun mal die LED gekauft. Bei dem anvisierten Controller wird das Beleuchtundprofil am PC erstellt und dann per USB an den Contoller uebertragen. Du hast dann in jedem Fall noch die Datei mit dem Profil.

      Ja, umweltfreundlich ist das alles nicht. Weder Leuchtstoffroehren noch LED. Aber fragen wir uns immer wie umweltfreundlich ist denn ein Handy, Smartphone, LED Lampen oder aehnliches. Und fuer die Mengen die bei der Masse verbaut werden ist doch eine LED Beleuchtung fuer ein Aquarium zu vernachlaessigen.
      Und wie Roland schreibt ist doch die Stromersparnis auch ein Beitrag fuer die Umwelt.
      Und Roehre gegen LED ist wohl auch eine Weltanschauung die die Aquariengemeinde spaltet.

      Zum Netzteil, danke Roland fuer den Link, habe ich mich auch bei Amazon umgesehen. Ich denke ich werde da was passendes finden

      LG Oliver
    • Oliver70 schrieb:

      Und Roehre gegen LED ist wohl auch eine Weltanschauung die die Aquariengemeinde spaltet.
      HiHi Oliver

      Meinst Du? Ich persönlich zumindest kenne niemanden, der die alten Röhren noch wirklich hochhalten würde. Ich wollte nur den Thomas necken und anführen, dass nicht alles, was an Pro-Argumenten angeführt wird, auch unbedingt schlagend ist... ,

      grinst
      Stefan :pfeifen: - bei dem fast nur LED-Funzeln laufen
    • Ja, Oliver, da grinsen wir zusammen, denn man kann es nur grinsend sehen: Nehmen wir die schwäbische Tugend der Sparsamkeit!

      Roland, der Geschickte sagt, „Ich mache das selber und die Frau hilft fröhlich mit!“. Ja, dann sind 100 Euronen Materialkosten okay, ergänzt durch gemeinschaftliches Erleben. Dann warten wir auf Karlheinz, den Reichen: „Ich habe 5 Kinder, jedes nur zwei Stunden am Tag ins Hamsterrad, Mir machet unsern Strom fürs Licht lieber selber! Das koschd uns nix!“ (David, Teichfloh, liest du mit?)

      Wie kann man nun mit dem Auge der Liebe und der Wahrscheinlichkeit da zu Wahrheit und Einzelfallgerechtigkeit kommen?

      Stefan, der Ratlose, geht auf den Verbrauchsrechner. (Kennt ihr den? Prima Tool, hier:aquarium-stammtisch.de/index.php?custom-page/&id=3, runterscrollen) Da kommt dann raus: 2 mal 30 Watt, 10 Stunden, die Kilowattstunde für 30 Cent, macht: 65,70 Euro im Jahr.

      Oliver vom Ostseestrand sagt, seine Sachen haben 300 Euro gekostet. Wenn wir also die LEDs exakt um 50 Prozent dimmen, dann sparen wir so 32 Euro im Jahr und 85 Cent. Nun, die Entscheidende aller ökonomischen Fragen: Wie lange brauchen wir dann, um die LED-Investition zu amortisieren?

      Jepp, 9 Jahre und 6 Wochen. Dann hätten wir die LED-Funzel alleine durch die schöne Stromersparnis gegenüber den Röhren ja fix schon bezahlt… Hernach, ab 9 Jahren, 6 Wochen und einem Tag, fangen wir an, zu sparen!

      Bis dahin haben meine Krampen hoffentlich die Schule hinter sich und das halbe Studium… Denn dann brauche ich das Geld eh wo anders!

      Was jetzt noch fehlt, ist die Politik! Denn je schneller der Strompreis weiter steigt, desto besser für die Bilanz zugunsten der LED. Geht dann entsprechend noch schneller!

      Glaubt mir, die schaffen dran! Die schaffen das! Schon in naher Zukunft wird so ne LED-Lampe in weniger als drei Jahren kompensiert sein!,

      grinst
      Stefan :engel:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Prestutnik12 ()

    • Hallo,

      Stefan: :ablv: :ablv: :ablv: Genauso ist es! Ich kann mich noch gut an die Diskussionen in einem anderen Forum erinnern. Da ging es einem User doch tatsächlich darum die weltbeste LED-Lampe zu bauen. Mit Chips, die in ihrer Effizienz durch nichts anderes zu überbieten waren. Blöd nur dass die Dinger so teuer sind, dass ich mir um den Preis 10 solche Lampen baue. Und wetten dass diese Chips längst schon auf dem Müll liegen wenn sie sich nach 16 Jahren endlich amotisiert haben? :lach:

      Dabei sollte es uns doch egal sein ob die Lampe 80 oder 90 Euro pro Jahr an Strom frisst. Mein Gott, ich bin schon so alt, dass ich noch HQI Strahler über meinem Meerwasserbecken hängen hatte. Himmel, die Dinger brauchten mehr Strom als eine Waschmaschine :-O


      Gruß Roland
    • Hallo die Herren,

      dann muss ich natürlich degegen halten. :cool:

      Stefan, ich hab kein Preisargument angeführt, nur von Energieeinsparung gesprochen.
      LEDs sind klein und können sehr flexibel verbaut werden. Das erhöht letztlich die Effizienz bei vielen Verwendungen.
      Bei dem Begriff Verschleiß kann man die Art wie die Leuchten aus dem Leben scheiden nicht vergleichen, es bezieht sich auf den Leuchtkraft- und damit Effizienzverlust.
      Das mit dem Recycling ist tatsächlich ein allgemeines Problem. Deshalb habe ich es eher als "Fußnote" formuliert. Aber, bei Chips & co werden knappe und teure Rohstoffe verbaut, was immer mehr Druck auf die Hersteller erzeugt, auf recyceltes Material zurück zu greifen. Während Leuchtstoffröhren Gas enthalten, das nicht in die Umwelt gelangen soll.

      Aber wir sind uns einig: Den Leuchtstoffröhren heult keiner hinterher. :noe:

      Oliver, für glaube zweimal 20€ (Netzteil und Steuerung, wenn ich´s recht im Kopf hab) kriegst Du eine günstige Kombi mit vielen Möglichkeiten. Warum nicht nutzen?

      Klar, Du hast die Röhren (?) schon gekauft und der Diskurs hilft nicht mehr. Aber das heißt auch, dass Du ein, zumindest für drei Herren, interessantes Thema angeschnitten hast. Mir gefällt es, wenn sowas entsteht.

      Gruß

      In dem Fall drei alte Herren...