Stabilität Unterschrank?


    • medi0815
    • 965 Aufrufe 31 Antworten

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    • Stabilität Unterschrank?

      Hallo liebe Community,

      Ich hoffe, dass es unter euch den einen oder anderen Wissenden gibt, der mir etwas zum Thema Statik erzählen kann.
      Meine bessere Hälfte hat mir nach jahrelangem Kampf endlich erlaubt ein Aquarium anzuschaffen.
      Es soll ein 100x40x50 Süßwasseraquarium werden (vermutlich das Juwel Rio)

      Jetzt plane ich den Unterschrank. Der Hersteller kann oder will mir meine Frage zur Stabilität nicht beantworten. Ich hab aber bereits ein Sideboard von dem und finde das ziemlich stabil. Nur bin ich trotzdem unsicher ob dieser Unterschrank das Gewicht des Aquarium aushalten wird. Könnt ihr mich dahingehend vielleicht beruhigen?

      Hier der Link zur Planung:
      meine-moebelmanufaktur.de/schr…=1&moebelId=6360c3cca5aa1

      Der Schrank ist 130x85x44. Die Pressspanplatten sind alle 1,9cm stark. Die Rückwand ist 8mm. Der Schrank hat eine Abdeckplatte, die auf den 4 tragenden senkrechten Platten aufliegt.
      Meint ihr das reicht oder verbiegt sich das Teil auf Dauer? Weil dafür wäre mir der Spaß dann zu teuer :-O
      Vielen Dank schon mal!
    • Chaca schrieb:

      medi0815 schrieb:

      Meint ihr das reicht oder verbiegt sich das Teil auf Dauer? Weil dafür wäre mir der Spaß dann zu teuer :-O
      Vielen Dank schon mal!
      Also zumindest würde ich bei 100 cm Beckenbreite und 130 cm Schrankbreite oben auf den Schrank wo das Becken stehen soll, noch eine mindestens 2 cm starke, 130 cm Platte legen.
      Ja, hab auch gerade geschaut. Ich könnte den Schrank auch ohne Abdeckplatte nehmen und einfach eine 3,8mm starke Dekorspanplatte - wie man hier ( holzplatte-online.com/produkt/noce-sizilia-38mm/ ) bestellen kann - drauf packen.
      Vielleicht mach ich das so. Oder sind die Küchenplatten von Ikea da ne Alternative? Sind ja etwas preiswerter.
      Jetzt muss ich mir nur erst mal wieder die Freigabe vom Frauchen abholen ...
    • Carsten schrieb:

      Da es ja eventuel ein Juwel Aquarium werden soll würde ich da mal nachsehen. Die bieten zu den eigenen Aquarien auch immer passende Unterschränke an.
      Gruss Carsten
      Ehrlich gesagt finde ich die "billig" gemacht. Außerdem muss der Unterschrank unser aktuelles Sideboard im Flur ersetzen. Sprich auch etwas geräumiger sein, so dass man auch diverse Sachen noch zusätzlich verstauen kann. Das bietet eine Standard Unterschrank leider nicht.
    • Komplettangebote (Becken, Unterbau, Beleuchtung … ) können großer Mist sein, müssen aber nicht zwangsläufig.

      Zu meinem Fluval 57 gab es (von Fluval) einen passenden Unterbau, der zu dem kleinen Becken durchaus passte.
      Der Turm rechts daneben war extra beim Möbelhaus mit Elch gekauft. Unten ein Versteck für die Katze und in den Schubladen allerhand Aquarienzubehör.
      Später stellte ich auf den Turm den 30er Würfel meiner Frau.

      Bei meinem 160L Becken war für 70€ gleich eine Beleuchtung und ein Unterbau dabei.
      Man durfte sich da aber nichts besonderes vorstellen. Die Beleuchtung verwendete ich nur, bis ich was besseres fand und der Unterbau (den ich irgendwo im Keller hinstellen wollte, weil ich eine massive Anrichte dafür habe) hat das Abladen leider nicht überlebt.
      Nicht tragisch!
      Man mag daran erkennen von welcher Güte das Möbel gewesen wäre, hätte ich da über 160kg drauf gestellt.

      Ich bin aber davon überzeugt, dass es auch solide Unterbauten namhafter Hersteller gibt.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Servus Medi,

      erst einmal herzlich Willkommen bei uns!

      Zu Deiner Frage: Ich bin gelernter Schreiner und muss ganz klar sagen: Lass das lieber bleiben, denn das geht langfristig in die Hose!

      Alleine die Originalschränke aus Spanplatte von den Herstellern sind mir schon ein Graus. Allerdings haben die einen großen Vorteil gegenüber Deinem Vorhaben: Sie sind genau auf das Aquarium zugeschnitten und haben an den Aquarienkanten links und rechts eine stehende Platte. Das wäre bei Dir nicht der Fall, denn Du schreibst ja dass das Becken 100cm Länge hat und der Unterschrank 130cm. Ich würde da nicht einmal mit einer stabilen Platte obendrauf experimentieren.

      Zugegeben, ich bin da sehr vorsichtig weil ich ein gebranntes Kind bin, Ich brauche einfach die absolute Sicherheit dass das Aquarium stabil steht. Ich habe noch nicht einmal eine Holzplatte unterm Aquarium liegen, sondern arbeite da lieber mit Corianplatten weil es mir auch mal eine Holzplatte komplett geworfen hat nachdem wegen der Nachfüllautomatik ein paar Liter Wasser drüber gelaufen sind. Ehrlich, bau Dir da was vernünftiges oder kaufe wenigstens einen Unterschrank, der für Dein Aquarium passt.

      Wenn Du handwerklich ein wenig geschickt bist könntest Du das bestehende 130cm Schränkchen vielleicht sogar umbauen. Also stabile Streben innen einbauen. Oder Du baust Dir gleich was aus Ytong. So mache ich das immer.


      Gruß Roland
    • Hallo Medi,
      wir haben Möbelbauplatten im Baumarkt gekauft und mit größeren Winkeln zusammengebaut. Vorne haben wir dann die Besta- Türen von dem berühmten Elchmöbelhaus vor gebaut.
      Dann sah das Ganze aus wie ein Schrank.
      Auch bei uns war der Schrank breiter als das Becken. Unter die Beckenkanten gab es, nur eingeschobene, passgenaue Zwischenwände.
      Interessant war, als das Becken noch nicht drauf stand, müsste man die Stücke festhalten, weil sie sonst umgefallen wären. Mit dem Becken drauf hielten sie dann und als das Wasser drin war, waren sie nicht mehr zu verrücken.
      Also, niemals so eine Gewichtsbelastung unterschätzen!
      Wir haben doch tatsächlich gedacht, so ein Besta- Schrank hält das aus!
      Wir wären froh, dass wir das dann doch nicht ausprobiert haben.
      Die in dem Möbelhaus haben die aufgebauten Schränke gottseidank zurück genommen. Nur die Türen haben wir behalten.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die, die du liebst, auch gesund sind.
    • Vielen Dank für eure Gedanken zu dem Thema!
      Ich bin auch eher so ein Sicherheitsmensch und möchte nicht eine Überflutung in unserer gemieteten Wohnung auslösen.
      Generell bin ich handwerklich zwar ganz gut - allein es mangelt an Equipment, Platz und Möglichkeiten.

      Klex schrieb:

      Hi Medi,

      in Post 20 findest Du vllt eine brauchbare Anregung.
      Ich bin bei Standartmöbeln immer sehr skeptisch, wenn es um Aquarienunterbauten geht. Für ein gutes Gefühl muss die Platte bei mir extrem steif sein, dass sich nix verzieht, und keine Spannung aufs Becken kommt.

      Gruß Thomas
      Erstmal: Schöne Arbeit!
      Wie steif ist denn Echtholz? Meine so ne 4cm Platte, die auf nem Unterschrank aufliegt sollte doch kaum verformbar sein, oder?

      Roland schrieb:

      Servus Medi,

      erst einmal herzlich Willkommen bei uns!

      Zu Deiner Frage: Ich bin gelernter Schreiner und muss ganz klar sagen: Lass das lieber bleiben, denn das geht langfristig in die Hose!

      Alleine die Originalschränke aus Spanplatte von den Herstellern sind mir schon ein Graus. Allerdings haben die einen großen Vorteil gegenüber Deinem Vorhaben: Sie sind genau auf das Aquarium zugeschnitten und haben an den Aquarienkanten links und rechts eine stehende Platte. Das wäre bei Dir nicht der Fall, denn Du schreibst ja dass das Becken 100cm Länge hat und der Unterschrank 130cm. Ich würde da nicht einmal mit einer stabilen Platte obendrauf experimentieren.

      Gruß Roland
      Hallo Roland, danke fürs Willkommen heißen!
      Wo kann man denn solche Corian-Platte maßgefertigt beziehen? Hast du da eine Quelle?
      Sind die wirklich so robust?
      Wenn ich den Unterschrank woanders fertigen lassen würde, könnte ich freier bei der Einteilung der Seiten sein und das genau so designen, dass immer ein vertikale Platte unter den Außenseiten des Aquariums stehen würde. Dann noch ne 4cm Echtholzplatte (oder deine Corian Platte) drauf und dann könnte es doch stabil stehen, oder nicht? Vielleicht noch paar Winkel einschrauben...
      DIY geht bei mir leider nicht. Ich muss den Unterschrank auch über die Optik meiner Frau verkaufen sonst streicht sie mir mein Projekt direkt wieder :-O
      Muss mal googeln obs hier im Frankfurter Raum vllt
    • Ich hab den Schrank jetzt mal auf 122x44 verkleinert: https://imgur.com/a/oX0g0Ld

      Das heisst wenn ich jetzt ein Juwel Rio 240 drauf packe dann wird das Gewicht doch nicht anders als bei den Juwel-Schränken direkt auf die 4 vertikalen Streben verteilt.
      Warum sollte das dann nicht halten und bei den Juwel Schränken schon? Und die sehen für mein Empfinden arg wackelig aus.
      Ich wollte zwar eigentlich nicht so ein riesen Aquarium aber wir brauchen den Platz darunter und zumindest 2 Schubladen.
      Die Aquarienschreiner bieten irgendwie alle nur Schränke ohne Schubladen an.
      Bilder
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    • Hallo Medi,

      Wenn das Aquarium so groß ist wie der Unterschrank sehe ich nur noch ein Problem bei Deiner Planung: Und zwar den Sockel unten! Du musst dann darauf achten dass Du unter dem Sockel stabile Hölzer unterlegst weil Du ansonsten keine Stabilität im Mittelteil hast.

      Ich pack Dir mal das Juwel-Bild hier rein. Auf dem weißen Hintergrund sieht man recht schön dass jedes tragende Brett, also Seiten - und Mittelteile jeweils fest auf dem Boden stehen(schwarze Füße):




      Corian kriegt man überall dort wo Badmöbel hergestellt werden. Bei mir ist das die Schreinerei gegenüber der Straße. Das Material ist steinhart und extrem schwer(leider auch recht teuer). Dennoch biegen sich die Platten ganz leicht. Es sei denn man hat einen stabilen Unterbau. Bei meinem Ytong-Unterschrank sieht das so aus:



      Auf dem zweiten Bild sieht man ganz gut dass die Platte zusätzlich auf stabilen Kanthölzern aufliegt.



      Gruß Roland
    • Hi Roland,
      Ich weiss nicht so recht ob ich dich richtig verstehe. Deswegen mal kurz hier paar Bilder wie der Anbieter die Schränke baut:
      Unten wie auch oben schließen die Schränke jeweils mit durchgehenden Platten ab. Die obere Platte könnte ich wie gesagt einfach durch eine dickere Platte austauschen denn das Stärkste was der Anbieter aufbieten kann sind nur 25mm (die Platten im Bild sind alle 19mm)
      Bilder
      • 20221102_190203.jpg

        926,37 kB, 2.312×1.302, 8 mal angesehen
      • 20221102_190352.jpg

        777,7 kB, 2.312×1.302, 7 mal angesehen
      • 20221102_190410.jpg

        798,43 kB, 2.312×1.302, 8 mal angesehen
    • :top:

      Roland schrieb:

      Auf dem zweiten Bild sieht man ganz gut dass die Platte zusätzlich auf stabilen Kanthölzern aufliegt.
      Wenn DAS nicht hält … was dann? :zwinker:

      Mein 80 x 40cm Becken liegt "einfach auf einer 157 x 45 cm Platte einer "Eiche rusikal" Anrichte auf (Gummimatte dazwischen). Der Kasten ist recht masiv gebaut und von Haus aus quer verstrebt. Da wackelt nichts und bei Last gibt es auch kein "zusammengeklapptes Paralelogramm".

      Müsste ich Angst haben, dass die Deckplatte sich durchbiegt, würde ich entweder auch so ein Kantholz unterbauen …
      oder mit einer 4cm Küchenplatte dafür sorgen, dass die Beckengrundscheibe satt aufliegt. Dabei würde ich mich unter Umständen an "Bessel'sche Auflagepunkte" erinnern, die dafür sorgen dass die Platte so unterbaut wird, dass möglichst wenig Durchbiegung statt findet.
      >> Bessel Punkte <<
      Das dürfte für diese Anwendung gar nicht sooo genau stimmen müssen, wenn man auf die Plattenlänge (unter dem Aquarium) für kräftige Beine ca. 0,22 x Beckenbreite einplant und noch gegen ein Kippen schräg gespannte leichtere Beine unter den Beckenenden.
      Bei meinem 80cm Becken (< 160kg) wäre das eindeutig zu viel, da die Anrichte durch mehrere Abtrennungen für Türen und Schubladen sicher steht.

      Ohne Zweifel halte ich deinen Ytong-Unterbau mit Kantholz viel eleganter gelöst … vorausgesetzt, man kann und will es so bauen. :top:
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • medi0815 schrieb:

      Die obere Platte könnte ich wie gesagt einfach durch eine dickere Platte austauschen
      Dazu muss man bedenken:
      Wie wenig sich die Deckplatte durchbiegt, hängt in hohem Maße nur von den stehenden Brettern ab. NUR an den Stirnflächen liegt alles auf. Die "Brettchen", die mit den Standbrettern verbunden sind halten den Druck nicht auf.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Moin,

      also Gyuri es gibt Spanplatten und Spanplatten.
      Also die Unterschiede sind gewaltig.
      Mein Aquarium wurde mit einem entsprechenden Unterschrank geliefert und die Holzverbindung war so hart das ich 2 Forstnerbohrer "verbrannt" habe um ein Loch da reinzubohren.

      Und da nuetzen auch die rechten und linken Standbrettchen nichts und da nuetzt auch eine dicke Eichenbohle nichts, die wird sich unter Waerme und Feuchtigkeit auch verziehen.

      Also, einen Unterschrank der ein Geruest aus Stahltraegern, verkleidet mit Spanplatten hat oder aus extrem verdichteten wasserfesten Spanplatten besteht.

      Ist halt meine Erfahrung.

      LG von der Ostsee :wink:
      Oliver
    • Hallo zusammen,

      Medi, das sieht doch ganz gut aus! Auf der 3D-Skizze sieht das aus als wäre am Boden ein Sockel der unten hohl ist. Das Prinzip auf den folgenden Bildern ist schon OK. Vorausgesetzt dass die Maße des Aquariums mit den Maßen des Unterbaus übereinstimmen.

      Ich habe im Laufe der Jahre schon viele waghalsige Konstruktionen gesehen. Manche halten nach vielen Jahren noch immer, andere hat es zerlegt. Bei einem Fall ging das richtig schief. Da stand das Becken auch mittig auf einem großen Sideboard. Alles war verbogen, die Platten durch Wasser z.T. aufgequollen. Als dann auch noch der Sprössling der Familie vor dem Aquarium stand, merkte ich an dass mir das viel zu gefährlich wäre. Da kam dann der Spruch: "Du mit deiner Paranoia immer. Das Becken steht schon seit 5 Jahren da und es ist nichts passiert". Es hielt dann tatsächlich noch fast ein weiteres Jahr. Als dann mein Kumpel mit seiner Familie im Urlaub war ist das Becken an der Silikonnaht aufgeplatzt. Logisch eigentlich, bei der Spannung war es nur eine Frage der Zeit und eigentlich ein Wunder dass es so lange gehalten hat!

      Aber was hilft der beste Aquarienunterschrank, wenn der Estrich unterm Laminat bricht. Auch das habe ich schon gesehen. Dem 1000 Liter Becken ist allerdings nichts passiert. Es stand nach dem Knall einfach nur schief und konnte abgebaut werden.

      Zum Massivholz kann ich euch auch was erzählen. Da hat es mich selber erwischt. Ich hatte damals den Ytong-Unterbau auf den Fotos weiter oben mit massiven Buche-Platten gebaut. Also dort, wo jetzt die Corianplatten sind, waren zuvor 4cm dicke Buche Platten. Damit da ja nichts passieren kann, dachte ich mir damals, lackiere ich die Dinger gleich mehrmals mit wasserfestem Bootslack. Das hat alles ziemlich viel Geld gekostet. Aber Sicherheit geht eben vor. Hier mal ein paar Fotos von der Entstehung des Unterbaus, dann kann man sich die Sache besser vorstellen:



      Fast Jeder würde mir wohl zustimmen dass dieser Unterschrank bombensicher ist. Trotz mehrerer Lagen Bootslack habe ich sogar noch eine Glasscheibe auf den Boden gelegt und versiegelt, denn es könnten ja mal ein paar Tropfen Wasser aus dem Technikbecken austreten. Und genau das ist dann auch passiert. Wasser hat eben einen verdammt kleinen Kopf und passt in die kleinste Ritze. Die Ursache für das austretende Wasser war damals ein Defekt an der Nachfüllautomatik. Ich schätze mal dass es ein knapper halber Liter Wasser war. Ich war damals noch so heilfroh dass ich alles dreifach gesichert hatte. Ein paar Wochen später bemerkte ich dann ein fürchterliches Knacken im Becken. Ich dachte noch dass es bestimmt nur ein Knallkrebs war. Am nächsten Tag bemerkte meine Frau beim Staubsaugen dass da was vom Putz abgebröckelt war. Da offenbarte sich dann die Katastrophe!
      Ein Teil des Wassers hat es bis ganz runter auf die Holzplatte geschafft. Die Platte hat es dann komplett zerlegt. Klar, denn durch die Glasplatte konnte die Feuchtigkeit nicht abtrocknen. Das feuchte Buchenholz ist derart aufgequollen dass es den Unterschrank samt Meerwasserbecken auf einer Seite um ca. einen Zentimeter ausgehoben hat:


      Was das mit einem Meerwasserbecken für eine Sauerei war könnt ihr euch ja vorstellen!

      Also: Man kann noch so vorsichtig sein. Wenn es saublöd läuft zerlegt es einem die komplette Konstruktion. Wenn es noch dümmer gelaufen wäre hätte sogar das Becken platzen können. Das Worst-Case-Szenario wäre aber gewesen dass 400 Liter Salzwasser einen Stock tiefer in den Holzpellets Bunker gelaufen wären!


      Gruß Roland
    • HiHi

      Erstmal: Weißglas ist eigentlich die interessantere und farbneutralere Glassorte. Von daher würde ich sie in der Aquaristik bevorzugen. Allerdings machen sich die Vorteile gegenüber Floatglas erst ab bestimmten Wandstärken wirklich bemerkbar. Je dicker das Glas, desto stärker spielen sich die Vorteile des neutralen Weißglases aus. Ob sich das für Scheiben unter einem Zentimer wirklich lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Ich würde den Mehrpreis in Kauf nehmen, so ein Becken steht ja über lange Jahre.

      Allerdings sind die Lichtfarbe und die Intensität der Beleuchtung schon eindeutig wichtiger für den optischen Eindruck des Aquariums als die Glassorte.

      Aber bei Beleuchtungsfragen soll jemand anders hier übernehmen,

      meint
      Stefan