Stabilität Unterschrank?


    • medi0815
    • 964 Aufrufe 31 Antworten

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    • Moin Stefan,

      also die Vorteile von Floatglas werden sich wohl erst bei groesseren Showaquarien lohnen.

      Bei unseren Aquarien ist ein gutes Weissglas durchaus ausreichend.
      Ist genauso stabil und die Farbunterschiede zum Floatglas sind minimal.

      So und jetzt mal noch zum Unterschrank.
      Die meisten groesseren Unterschraenke werden wohl aus einer Metallunterkonstucktion bestehen die dann mi Holz verkleidet werden.

      Also, ich habe viel mit Holz gearbeitet und arbeite immer noch viel mit Naturholz.
      Meine Pfeifenschraenke oder Pfeifenregale sind alle aus Naturholz, also ein Brett vom Saegewerk, Kirschbaum, Eiche, Bergahorn etc. gebaut worden und vorher von meinem Schreiner durch die Hobelmaschiene gejagt worden.

      Ich wuerde mich allerdings niemals getrauen ein Aquarium von 200 KG oder mehr Gewicht auf eine Eichenboh le, oder Bergahorn, ist noch haerter, zu stellen. Ja, Nussbaum ist auch ein sehr hartes Holz.

      Jedenfalls, egal wie alt dieses Holz ist, es wird sich immer unter Feuchtigkeit und Trockenheit minimal veraendern und das kann toedlich fuer ein Aquarium sein.

      Also Augen auf bei den Unterschraenken.

      LG von der Ostsee :wink:
      Oliver
    • Hallo Oliver,

      ich denke Du bringst da was durcheinander. Weissglas ist natürlich das für unser Auge wesentlich schönere Glas. Nur will sich das kaum jemand leisten. Obwohl sich der Preisunterschied eigentlich schon lohnt. Aber wie Stefan schon schreibt, erst bei größeren Becken mit dementsprechend dickeren Scheiben.
      Floatglas ist das günstigere Glas, das eben diesen Grünstich hat. Es ist schon ein wahnsinniger Unterschied, allerdings nicht in jedem Aquarium! Im Süßwasserbereich z.B. im Schwarzwasserbecken oder generell in Becken mit Beleuchtungen mit niedriger Lichtfarbe lohnt es sich nicht. Im Meerwasserbecken mit hohem Blauanteil ist Weissglas hingegen eine Schau. Ich habe aber auch schon gehört dass Weissglas viel empfindlicher ist als Floatglas. Wahrscheinlich wegen der geringeren Härte, da bin ich aber kein Fachmann.

      Bei den Lampen steige ich leider auch nicht mehr ganz durch. Da gibt es sicherlich sehr gute Lampen, aber halt auch viel Schrott. Ich finde dass diese fertigen Beleuchtungen aus dem Handel nur eines gemeinsam haben: Einen exorbitant hohen Preis! Und da mache ich nicht mit. Ich bastle schon seit eh und je meine Lampen selber. Da könnte ich Dir helfen @Medi, nicht aber bei der Kaufentscheidung.


      Gruß Roland
    • Moin Rolnd,

      ja stimmt. im Suesswasserbereich wirst Du nur einen minimalen Unterschied bei den beiden Glassorten erleben.
      Im Salzwasserbereich sieht es wohl anders aus, habe ich auch nur gelesen.

      Und was das Basteln von Lampen angeht, meine 3 Beleuchtungen auf dem Aquarium sind inzwischen alle selbst gebaut, wesenlich guenstiger, wesentlich effektiver und vor allem bin ich stolz auf mein Werk.

      LG von der Ostsee :wink:
      Oliver
    • Da die Beleuchtung das nächste Thema ist wäre ich auch sehr dankbar für input. Wie kann man dort denn preiswert gute Ergebnisse erzielen?
      Früher (meine letztes Aquarium ist 25 Jahre her) hat da so ne billige Funzel über dem Becken ausgereicht. Wenn ich heutzutage dann bei Daytime vorbei schaue dann schlackern mir ja die Ohren, was die für so paar LEDs haben wollen.

      Ziel bei mir ist prinzipiell schöne Unterwasserwelt mit Pflanzenreichtum und etwas fischigen Bewohnern (hauptsächlich zur Algenkontrolle und als CO2 Lieferanten). Alle Lebewesen für den Anfänger handelbar ... also wenn möglich robuste Faune und Flora. Und für Pflanzen scheint man ja gutes Licht zu benötigen.

      Was das Aquarium und den Unterbau angeht hab ich jetzt mal einen lokalen Aquarienbauer angeschrieben, der auch Unterschränke baut. Mal schaun was der an Preisen aufruft.

      Was für ne Vollabdeckung kann man denn empfehlen? Also ich möchte kein offenes Becken.
      Ist sowas hier sinnvoll?
      https://eheim.com/de_DE/aquaristik/aquarien/abdeckungen/variluxled/variluxled-100?number=0541053
      Wobei der daytime Calculator ausspuckt, dass ich ca. 30W Lichtleistung bräuchte...
    • HiHi Medi

      In der Form kann ich mit der Leuchte und ihren Angaben nur wenig anfangen. Ich plane Licht einfach anders…

      Als Ausgangsüberlegung sind für mich erstmal zwei Parameter bei einer Lampe wichtig: Die Lumenzahl und die Kelvinzahl.

      Bei der Farbtemperatur würde ich 6.500 Kelvin bevorzugen. Das ist helles Tageslicht. Ich habe zwar auch abweichende Lampen, aber 6.500 K sind schon sehr gut für Pflanzenwuchs. Und die Fische sehen optisch gut drin aus. Denn beim Lichtspektrum ist eine Lampe natürlich auch ein Kompromiss: Zwischen gutem Pflanzenwachstum und einem optisch gelungenen, natürlich wirkenden Aquarium.

      Zur Lumen-Zahl. Da wird es schwieriger, denn da hängt der Wert stark vom geplanten Becken ab. Für ein normales Pflanzenbecken – das nicht zu hoch baut - sind für mich 30 bis 35 Lumen pro Liter ganz okay. Aquascapes habe ich allerdings auch schon mit 70 lm/l laufen lassen. Aber solche Lichtmengen sind dann nichts mehr für die meisten Fischarten.

      Generell würde ich Dir immer zu einer stärkeren Lampe raten, die dann aber dimmbar sein muss. Denn wenn Du diese LEDs dauerhaft auf maximaler Bestromung laufen lässt, ist ihre Haltbarkeit teilweise recht gering. Lieber eine kräftigere Lampe auf 70 Prozent runter dimmen. Das erhöht die Lebenszeit der LEDs enorm!

      Das verlinkte Eheim-Teil kann ich persönlich deswegen nicht gut einschätzen, weil es mit der Angabe Watt arbeitet. Nur: Wieviel Leistung die Lampe hat, interesssiert mich eigentlich nicht. Wichtig ist die Lichtmenge, die sie in Richtung Becken abgibt… Diese Angabe in Lumen hätte ich gerne. Denn danach, geschnitten mit der Beckengröße, würde ich die Lampe auswählen.

      Aber bestimmt gibt es hier Klügere, die bei Watt besser raten können,

      Stefan
    • Prestutnik12 schrieb:

      Das verlinkte Eheim-Teil kann ich persönlich deswegen nicht gut einschätzen, weil es mit der Angabe Watt arbeitet. Nur: Wieviel Leistung die Lampe hat, interesssiert mich eigentlich nicht. Wichtig ist die Lichtmenge, die sie in Richtung Becken abgibt… Diese Angabe in Lumen hätte ich gerne. Denn danach, geschnitten mit der Beckengröße, würde ich die Lampe auswählen.
      Hi Stefan,
      Das mit dem Eheim ist glaub ich ganz easy. Hab rausgefunden, dass dort die EHEIM classicLED daylight verwendet wird.

      Dann kurz bei denen geschaut und überlegt, dass bei einer 100er Beleuchtung vermutlich ein 94er LED-Leiste genutzt wird. Und Tatsache der Verbrauch mit 13,4W passt wie die Faust aufs Auge :D

      Es wird also diese LED-Leiste verwendet: https://eheim.com/de_DE/aquaristik/technik/beleuchtung/classicled/classicled-daylight-550-635mm?number=4263011&c=1859

      Die Daten: Lichtfarbe 6500K und 1381lm
    • Hallo Medi,

      Stefan hat schon recht, LED-Beleuchtungen fürs Aquarium berechnet man am besten in Lumen. Auch die angegebene Formel 30-35 lm pro Liter ist richtig. Ich plane trotzdem anders:
      Bei mir rechne ich immer 50-60 lm pro Liter. Ganz einfach weil meine Lampen immer dimmbar sind und ich gerne eine "lauwarme" Lampe habe. Das ist aber alles Geschmacksache, genauso wie die Lichtfarbe. Aber auch hier bin ich mit meinen selbstgebauten Lampen recht flexibel, denn ich verwende neben 10000K LED`s, auch noch die Farben 6500K und ein paar wenige LED`s in den Farben rot, blau und grün. Gemischt wird dann per LED-Controller. Damit ist man dann wirklich sehr flexibel.
      An der Angabe in Watt siehst Du ganz gut wie effizient die LED?s arbeiten.

      Beispiel: In meinem Pferdestall sind Lampen mit LED-Röhren verbaut. Die Röhren darin haben 18 Watt und bringen 1600 Lumen. Eine davon hat es mir gestern nach nicht einmal einem Jahr zerlegt. Chinaschrott halt! Heute habe ich eine neue Osram-Röhre geholt. Die bringt 1800 Lumen bei 15 Watt. Und wenn ich mir die Helligkeit der neuen Röhre so anschaue war die Chinaröhre nie und nimmer bei 1600 Lumen!! Nur mal so um was zur Effizienz zu sagen.

      Darauf solltest Du beim Kauf achten. Sicher wollen wir nicht die weltbeste Lampe haben, aber bei den aktuellen Energiepreisen sollte man sich nicht für Schrott entscheiden. Als Gegenargument steht halt dann wieder der Preis. Ich will damit sagen dass so manche Lampen aus dem Handel ihr Geld einfach nicht wert sind. Ein Mittelweg ist da sicherlich ratsam.

      Ich würde also beim Kauf einer Lampe ähnlich planen wie beim Selbstbau: Sie sollte ausreichend dimensioniert sein, um die Lampe runterdimmen zu können. Deshalb sollte die Lampe unbedingt dimmbar sein. Und zwar stufenlos und nicht von einem Programm vorgegeben.

      Die Abdeckung inkl. Beleuchtung von Eheim schaut gar nicht mal so schlecht aus. Allerdings müsstest Du die halt um einen weiteren LED-Balken erweitern. Ob sich das rechnet und ob die Lampe gut ist kann ich aber nicht sagen. I



      Gruß Roland
    • Moin,

      also ich kann nur nochmal ueber meine selbstgebauten Lampen berichten.

      Die LED-Stripes dafuer sind von EBAY oder Amazon gekommen, alles, so wie immer aus chinesischer Herkunft.

      War ein wenig Gefummel mit der Loeterei, aber ich habe die LED-Streifen dann auf Aluminienstreifen geklebt, in eine Kunstsoffroehre verpackt, muss nicht gleich immer teures Acryl sein, und mit passenden Gummistoepseln wasserdicht verschlossen.

      So eine Roehre ist ein grelles Reinweiss, eine Roehre ist ein Rotlicht mit etwas blau fuer das Pflanzenspektrum und eine Roehre ist mit LED bestueckt die blau, rot und gruen in einer LED vereinen.
      Gedacht fuer Sonnenauf- und Untergang. Die Farben werden einzeln angesteuert und insgesamt ergeben sie dann auch ein weisses Licht.

      Die ganze Beleuchtung wird von einem leistungsfaehigen Trafo versogt und ueber einen Zeitcontroller gesteuert.

      Die neueste Generation meiner Beleuchtung habe ich noch nicht eingesetzt, das ist ein LED Leuchtband wo man die einzelnen LED nicht mehr sieht.

      Und was Lumen angeht, es gibt Apps fuers Handy die einem die Lumen anzeigen.
      Dummerweise habe ich mal wieder vergessen wieviel Lumen pro cm Wassertiefe noetig sind.

      Nun, ein wenig Bastlerspass und eine gute Loetstation koennen reichlich Kosten sparen und in den kommerziellen Aquariumleuchten werden wohl auch die gleichen LED aus China verbaut.

      LG von der Ostsee :wink:
      Oliver
    • Holla die Waldfee!
      Wer zuviel liest verunsichert sich nur...
      So mir geschehen. Mir kam doch in den Sinn, dass wir hier eine Fußbodenheizung haben. Und die ist ja bekanntermaßen in Estrich eingebettet. Tja und das ist ein Problem denn dieser wird scheinbar nur mit 150-250kg/qm Belastung ausgelegt.
      Heisst meine Aquarienpläne scheitern schon allein am Fußboden denn ich kann die Last maximal auf einen halben m² verteilen (130cm x 42cm ist die Niesche). Sprich maximal ~100kg einsetzen was wohl eher einem 80L Aquarium entspricht. Und mal ehrlich: Für 80L ist mir der Aufwand die Sache nicht wert :heul:

      Hier noch ein sehr interessanter Link zum Thema Statik:
      deters-ing.de/Statik/Lastverteilung.htm
      Der gute Mann beschreibt da, dass im Fall von Estrich z.b. keine dicke Bodenplatte benötigt wird weil die eh nicht die Last verteilt sondern statt dessen dicke Platten unter die Seitenwände gepackt werden sollten weil diese die Last gut verteilen aber dabei nicht noch mehr Last durch Zusatzgewicht mitbringen (wie z.B. eine dicke Bodenplatte)
      Vielleicht nützt es ja einem anderen :daumen:
      Ich schau mir jetzt mal das Kinderzimmer an ... vllt. kann man da ja was machen ... :pfeifen:
    • Hi Medi,

      ganz ehrlich? Stell das Becken drauf! Und das sage ich als übervorsichtiger Mensch. Wieso? Weil ich viele Becken kenne die auf einer Fußbodenheizung stehen. Aber dann schließt sich der Kreis wieder, denn dann würde ich einen Unterschrank wählen bei dem die Last auf die ganze Fläche verteilt wird. Also auf jeden Fall ein Schrank der keine Füße hat sondern mit einer stabilen Platte direkt auf dem Boden aufliegt.


      Gruß Roland
    • Hi Roland,
      Wir waren gestern bei Kölle Zoo und hatten uns schon für das Juwel Trigen 190 entschieden bevor ich das mit dem Estrich gelesen hatte.
      Gestern Abend habe ich dann ein neues Sideboard nach den neu gewonnenen Erkenntnissen designed.
      Das wird dann ein IKEA Regal im Zimmer meines Sohnemanns ersetzen. Meine Frau findet das Gott sei dank auch ganz schön.
      Allerdings hat sie bedenken bezüglich Lautstärke des Aquarium. Ich hab mich jetzt mir ihr geeinigt, dass wir erst einmal ein Juwel 125 (gibts hier in der Umgebung für 75€ gebraucht) drauf stellen und schauen wie es läuft.
      Der Schrank erlaubt dank des Aufbaus entweder ein Aquarium mit 80er Breite oder eines mit 120er. Wenn das 80er gut läuft würde ich dann in 1-2 Jahren auf das 120er wechseln.
      Aus 12 50mmx6mmx21mm wasserfesten Birkenholz Multiplex Platten werde ich 6 Sockelfüße basteln und unter jede senkrechte Holzplatte des Schranks stellen. Das sollte die Last so gut auf die Bodenplatte verteilen dass ich mir weder beim 125L Becken noch bei nem 192L Becken Sorgen machen muss.
      In der Mitte des Schrankes ist im unteren Bereich hinter einer Klappe dann denke ich ausreichend Platz um später auch mal einen Außenfilter da unterbringen zu können.
      Denke das ist erst einmal ein Plan :yes:
      Danke für euren Input!

      Gruß
      Gunnar
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    • Hallo,

      Wenn dein Becken an der Wand steht, kannst du auch an der Wand Schwerlastkonsolen anschrauben. In der Höhe so, dass sie genau die obere Platte unterstützen. In die Rückwand dafür die Aussparungen sägen, und den Unterschrank darauf schieben.
      So wird nur noch ein kleiner Teil des Gewichts auf den Boden lasten, weil das meiste in die Wand abgetragen wird. So stehen hier schon seit 17 Jahren ca. 1,2 Tonnen auf Parkett mit Lattenunterbau.

      Wegen der Beleuchtung: was soll es denn für ein Becken werden? Helles Aquascape mit vielen roten und schnellwachsenden Pflanzen oder eher ein gemütliches Becken mit Langsamwachsern?
      Beste Grüße aus dem Bayerischen Wald,
      Andreas