Juli Panzerwelse?


    • Gyuri
    • 2542 Aufrufe 20 Antworten

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    • Juli Panzerwelse?

      Wikipedia schrieb:

      […]
      Das Männchen wird bis zu 5 cm und das Weibchen bis zu 6 cm groß, das erreichbare Alter liegt bei 5 bis 10 Jahren. Wie beim Betrachten der Bilder auffällt, ist der Corydoras julii die wesentlich feiner gepunktete Species. C. trilineatus ist jedoch wesentlich robuster als C. julii.
      […]

      Ich habe schon länger Juli Panzerwelse die mir ursprünglich als Leoparden Panzerwelse verkauft wurden.
      Irgendwann entschloss ich mich, im 57L Becken (gedacht für Garnelen) für mehr Ruhe zu sorgen als ich dann ein 160L Becken hatte.
      Ich setzte schließlich 4 Panzerwelse um von denen aber einer irgendwann unbemerkt starb. Sonst machten alle Fische im Gesellschaftsbecken immer einen gesunden Eindruck. Na ja … nur 3 Panzerwelse (ca. 2,5 bis 3 cm) waren dann doch eine "zu kleine Gruppe" und wir schafften weitere 5 Juli Panzerwelse (ca. 1 bis 1,5 cm) an, die sich alle wunderbar zusammen gruppierten. Nun ist vorgestern(?) wieder einer der Großen unbemerkt gestorben. Die "Reste" konnte ich erst nicht eindeutig bestimmen, es fehlte aber nur ein Juli Panzerwels …
      Wikipedia gibt zwar eine maximale Größe bis 5 oder 6 cm an, ich kann aber so nicht genau sagen, wie alt sie waren als ich sie kaufte. Sie hatten aber sicher schon 2,5cm oder gar mehr beim Kauf. Der Nachkauf der "Zwergerl" kann noch nicht sooo alt sein, macht aber auch noch einen gesunden Eindruck.
      (damals nur 7 von insg. 8)

      Aber heute entdeckte ich zu meinem Entsetzten :cry: einen großen Juli erst so "halblebig" in der Bodenbepflanzung liegen, mehr in der Seitenlage.
      Inzwischen schwimmt er wieder durchs Becken … aber völlig orientierungslos mit dem Kopf nach oben. Ich gehe davon aus, dass er nicht mehr lange leben wird. :heul:

      Würde man sonst irgend etwas abnormales im Becken sehen, wüsste ich vielleicht mehr. Aber so kann ich nur vermuten, dass da die Lebenszeit einfach abgelaufen ist. Aber 5 Jahre kommen höchstens zusammen, wenn sie beim Kauf bereits 2 bis 3 Jahre alt waren.

      :sad: Irgendwie bin ich jetzt ratlos.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Hallo Gyuri,

      ich habe weder eine Idee, woran es liegen könnte, dass sie so früh sterben, noch einen Ratschlag zur Abhilfe.
      Aber was mir auffällt: Was für Holz hast du da im Becken? Das sieht mir nicht aus wie Wurzelholz aus einem AQ-Handel. Eher sieht es aus wie Äste aus dem Wald.

      Vielleicht liegt darin die Ursache? Man kann getrocknete Korkenzieher-Haselnuss oder Korkenzieher-Weide zur Deko verwenden, die hatte ich in meinen Garnelen-Becken. Aber Totholz aus dem Wald würde ich nicht wagen.

      Kannst du uns sagen, woher die Hölzer stammen?

      Alles Gute für deinen restlichen Julii-Bestand!
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
      Es gibt nichts, was eine Mutter glücklicher macht, als zu wissen, dass ihr Kind gesund ist und es ihm gut geht
    • Casa Carota schrieb:

      […] woher die Hölzer stammen?
      Ich habe beide Hölzer im Aquarienhandeln gekauft. Ich weiß jetzt nicht, ob du auch schon andere Bilder von mir angeschaut hast.

      Links steht eine Wurzel, die ich seit meinem Neuanfang erst im Garnelenbecken hatte. Sie ist auf einer Schieferplatte montiert und blieb so schon immer am Grund stehen. Sie ist innen hohl und als der Antennenwels noch kleiner war, versteckte er sich dort. Inzwischen passt er nicht mehr rein und "lutscht" nur noch den Eingang ab.

      Rechts habe ich eine Wurzel von Dehner für mein 160L Becken gekauft. Im Grunde steht sie verkehrt weil die Wurzel nach oben zeigt und die "Stämme" in den Boden gesteckt wurden. Aber so abgesägte Stämme wolte ich nicht nach oben ragen lassen.
      Die erste Zeit waren da gewaltig viel glasige Schmieralgen drauf. Der Händler meinte aber, es gäbe Fische, die da ganz wild drauf sind … und so war es dann auch.

      Der zweite der drei großen Juli-Panzerwelse der letzten Zeit ist nun tot. Der letzte "alte" Juli erfreut sich aber bis jetzt bester Gesundheit. Gestern Abend machte ich einen turnusmäßigen Teilwasserwechsel … jedoch wechslte ich statt den üblichen 20-30% ca. 50% ( destiliertes Wasser und aus der Leitung zu gleichen Teilen ). Die Wasserwerte (Teststreifen) haben sich dadurch nur unwesendlich verändert. Nur der Leitwert ging von ca. 450 auf ca. 300 µs runter. Das kommt vom hohen Anteil des destilierten Wassers, was ich aber nehmen musste, weil sonst die KH durch das Leitungswasser wieder stark ansteigen würde.
      Aber falls das der Fischbesatz nicht mag, wäre das nicht der Grund für das Ableben der beiden Panzerwelse, weil die ja vorher starben.

      Wenn jetzt dann wieder Ruhe im Becken sein sollte, vermute ich hat doch, dass die beiden vorzeitig an "Altersschwäche starben. Na ja, mein letzter alter Panzerwels wäre ja noch am Leben … :confused: Aber machen kann ich jetzt eh nichts.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Hallo Gyuri,

      dann wird es wohl nicht am Holz liegen. Es war nur eine Vermutung von mir...

      Bei solchen ominösen Todesfällen ist es immer schwer, eine Ursache zu finden. Hoffentlich bleibt der Rest der kleinen Bande verschont und gesund, ich wünsche es euch sehr.

      Frohe Ostertage!
      Liebe Grüße
      Marlis
      ____________________________
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    • Moin Gyuri.

      Laut Google sollen C. Juli etwa 10 Jahre alt werden.

      Eine Gruppe Panzerwelse kann jederzeit in ein anderes Aquarium
      umgesetzt werden. Dabei sollte die Gruppe nicht getrennt werden.
      Ein Umsetzen ist ja schon Stress, wird die Gruppe geteilt, erhöht
      sich noch der Stressfaktor.
      Nun zu deinen Corys.
      Frage: Haben die Tiere noch alle ihre Barteln? Wenn nicht, empfehle
      ich dir eine mit feinem Sand gefüllte Schale ins Becken zu stellen.
      Ein Pflanzenuntersetzer würde schon reichen.
      Wie ich darauf komme fragst du dich jetzt wohl?
      Der Kies auf deinem Foto sieht grob und scharfkantig aus.
      Aaaaber, wenn du eine Sandecke im Becken hast, hat sich
      das mit der Schale erledigt.
      Ich bin auf deine Antwort sehr gespannt.
      Gruß Ursel
    • Zuerst die einfache Frage: Ich habe noch nie Medikamente eingesetzt.

      Die Theorie mit scharfkantigen (und zu großen?) Steinen geht ganz sicher nicht auf … bei mir.
      Ich habe ein Gemisch aus großen aber runden Steinen und feinen, wenig kantigen Kies. Die Barteln sind bei allen Panzerwelsen unauffällig - da achte ich schon länger drauf. Ich hatte sogar schon < Ø1mm runde Steinchen im Einsatz, die aber mit der Zeit im Kies abgesunken sind. Im Außenfilter finde ich hin und wieder welche, die wohl beim Absaugen durchs Gitter des Bodenfilters gedrückt wurden.

      Aber eine Möglichkeit gibt mir schon zu denken. :schiel:

      Ursel schrieb:

      Dabei sollte die Gruppe nicht getrennt werden.

      Die beiden verstorbenen Panzerwelse stammen höchstwarscheinlich aus meinem ersten Kauf, bei dem ich einzelne Restbestände der Händler zusammen kaufte. Dies tat ich, weil so eine Gruppe größer sein müsse. Trotzdem hatte ich gleich anfangs im kleinen Becken ein paar verloren, schob es aber auf die Bezugsquelle. Stress zwischen den verschieden Panzerwels-Käufen hatte ich aber nie beobachtet. :denknach:

      Ganz blöd ist jetzt aber, dass ich am Ostersonntag einen Panzerwels von den 5 ganz kleinen zuletzt gekauften, tot entdeckte.

      Jetzt kann man rätseln, ob die letzten 3 aus dem selben Grund gestorben waren oder ob es verschiedene Gründe gab?

      Ich fürchte aber, ich kann jetzt so oder so nur abwarten …
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Moin.

      Dann hat sich der Gedanke mit dem Boden erledigt.
      Eines hatte ich aber noch vergessen:
      Es gibt Coryarten die kein Soil mögen.

      Werden Fische in unterschiedlichen Geschäften gekauft,
      Tritt auch schon mal eine Keimunverträglichkeit auf.

      Das deine größeren Panzis schon ein gewisses Alter
      erreicht haben könnten, kann natürlich auch nicht
      ausgeschlossen werden.

      Nimm es mir nicht übel, wenn ich zu engagiert
      rüber komme, aber Panzerwelse sind meine
      absoluten Lieblingsfische.
      Gruß Ursel
    • Ursel schrieb:

      Es gibt Coryarten die kein Soil mögen.
      :-O
      Ich richtete das Becken genau genommen kurz hintereinander zwei mal ein. Das erste mal hatte ich noch Soil übrig, das ich im Fluval (für Garnelen) nicht unterbrachte. Die Hälfte des 80x40cm Grundes ist aber mit einem Bodenfilter ausgelegt aus dessen "Untergrund" Wasser vom Außenfilter abgesaugt wird. So hatte ich das restliche Soil auf der anderen Hälfte ausgebreitet.

      Warum ich alles noch einmal ausräumte, :denknach: weiß ich leider nicht mehr genau. (Ich glaube jetzt, es ging um den feineren und dunkleren Kies) Ich hatte aber später ein "schlechtes Gewissen", dass ich mit dem hellen und groben Kies danach vielleicht "zu wenig Soil" drin hatte.
      So habe ich es vielleicht im Nachhinein besser gemacht als befürchtet. :schaem: Ja, vielleicht hätte ich noch mehr Soil entfernen müssen?
      Die Umbauaktion war damals sehr schwierig für mich und ich will so etwas nicht mehr "schnell mal" wiederholen.
      Sonst hätte ich inzwischen den Bodenfilter auch neu verlegt, damit der Kies vornehmlich im nahezu unbepflanzten
      Vordergrund als Vorfilter den ganzen Mulm aufnimmt, den ich beim Wasserwechsel leichter entfernen kann … ohne z.B. die Wurzel rausnehmen zu müssen. :crazy:
      Aber bei so einer Aktion müsste ich meine Fische erst sicher wo anders unterbringen … und es wäre praktisch ein "Neuanfang".



      btw: :respekt:

      Ursel schrieb:

      Nimm es mir nicht übel, wenn ich zu engagiert
      rüber komme
      Ganz im Gegenteil! Ich freue mich, wenn ich für meine Probleme, kompetente Informatonen bekomme.
      Ob sie in meinem Fall direkt hilfreich sind, ist dabei gar nicht sooo wichtig. Man lernt aber auf jeden Fall einiges daraus.

      Meine absoluten Lieblingsfische sind kleine Gruppen wie meine Keilfleckbarben und Neonsalmler (+ Kardinälchen, die "Neons" für arme Aquarianer). Panzerwelse habe ich erst richtig lieben gelernt, seit meine Frau unbedingt (einen!) Panzerwels haben wollte, wie sie ihn früher vom Aquarium ihres Vaters kannte. :crazy: Erst als es eine Gruppe > 5 wurde, galt meine Aufmerksamkeit diesen quirligen Genossen. :love:
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • HiHi Gyuri

      Ich glaube auch, man kann aus Deiner Beschreibung keine eindeutige Analyse ableiten. Aufgrund der Häufung wäre mir Wolfs Ansatz, nach eingebrachten Giftstoffen, Salz oder Kupfer zu fragen, auch erstmal plausibel erschienen. Wobei ein Anreicherung von toxischen Stoffen auch auf anderem Weg ins Wasser kommen können, etwa über das Einsetzen von Pflanzen - ohne ausreichende Wässerung vorher - , die emers gezogen wurden und in der Gärtnerei mit Pestiziden oder Insektiziden etc. behandelt wurden.

      Aber darüber hinaus kann ich nun auch keinen schlüssigen Grund erkennen, zumal ja auch nicht klar ist, ob wir nach nur einem einzigen Grund oder gar nach mehreren Gründen fragen müssten.

      Es könnte auch einfach sein, dass der Tod der Welse ganz natürlich ist. Auch wenn die gesamte Lebenszeit-Statistik über das Alter einer Welspopulation läuft, bedeutet das eben nicht, dass jedes Individuum einem solchen Massenphänomen auch folgt...

      Ursel, was mich da interessieren würde, ist Deine These, dass manche Corydoras-Welse keine Soils vertragen lönnen. Ich habe zwar nie versucht, Corys über Soils zu halten, aber ich sehe erstmal keinen Grund: Soils sind letztlich ja nichts anderes aktive Bodengründe, die eine Zeit lang die Wasserwerte in Richtung "weich" verschieben. (Bis sie diese Eigenschaft nach rund einem Jahr oder so eben auch wieder verlieren.) Aber warum sollten unsere Welse kein weiches Wasser vertragen? Von ihren natürlichen Habitaten her dürfte das eigentlich kein größeres Problem sein. Oder auf was beziehst Du diese These sonst?

      Grüße an Euch,
      Stefan
    • Moin.

      In meiner aktiven Zeit hielt ich Panzerwelse auf Soil. Etwa
      5 Jahre lang lief alles gut. Plötzlich waren kleine braune
      Schwebeteilchen im Becken. Die Panzis wuselten wie immer
      wild umher, bis der Zeitpunkt kam das nach und nach alle
      verstarben. 2 x kaufte ich neue Tiere. Vergebens, sie starben
      immer wieder.
      Im Aquaristikladen hatte ich ein aufklärendes Gespräch.
      Ich erfuhr das Soil nach 3 Jahren ausgewechselt werden muss,
      da er sonst zerfällt, dass wusste ich natürlich nicht.
      Genau so wenig wusste ich damals nicht das Soil nichts
      anderes ist als gebrannte Erde.
      Also, künftig verwende ich für Panzerwelse feinen Sand
      oder feinen abgerundeten Kies.


      Trotzdem möchte ich Soil nicht schlecht machen.
      Für Pflanzen gibt es nichts besseres.
      Gruß Ursel
    • HiHi

      Das läuft nun aber weiger auf einen Beweis der Unverträglichkeit zwischen Corydoras und Soil hinaus, sondern erwähnt einfach nur die Tatsache, dass gebrannte Ton-Bodengründe irgendwann mal zerfallen. In einem Aqua-Scape hatte ich gar einen doppelt gebrannten Akadama-Boden aus Japan drin. Irgendwann war auch der einfach nur noch staubiger Dreck… Dann habe ich halt das Becken auf den Kopf gestellt und ausgeschüttelt.

      Diese aktiven Soils sind eben auch nicht für Gesellschaftssbecken gedacht, die einige Jahre stehen. Die werden in kurzfristigen Scape-Dimensionen eingesetzt. Danach sind sie von ihren aktiv regulierenden Eigenschaften eh durch.

      Lasst mich mal lästern: Diese Soils sind für einen bestimmten Typus von Aquarianern gedacht. Leute, die zwar ein Scape bauen, aber sich nicht um Wasserchemie und Düngung kümmern wollen. Das alles, so verspricht der Hersteller, soll dann eben der Soil automatisch für sie erledigen… Zu einem gewissen Aufpreis, versteht sich…

      Und einer klaren Halbwertzeit,

      Stefan
    • Soil kam bei mir (nach einer langen AQ-Pause) nur in ein Becken, für das ursprünglich gar keine Fische geplant waren. Im Gartenzenter, wo ich auch das Becken zum Sonderpreis erwarb, empfahl man mir Soil. "Jaaa, und wenn ich dann doch Garnelen rein tun will?" - "Gerade im Garnelenbecken gehört Soil rein!" - "Na dann …"
      Ich schaute darauf hin in ein Garnelen-Forum und auch dort war man auf der Soil-Schiene.

      Nun hat sich mit der Zeit alles mehr in Richtung "Fisch-Gesellschaftsbecken" gewandelt und weil ich es nicht anders kannte, schüttete ich auch etwas Soil ins 160er Becken.

      Wozu man Soil braucht (falls man es brauchen sollte) weiß ich nicht. :confused:
      Ich hatte es als "Ersatz" empfunden für ein früher übliches "Impfen" des neuen Aquariums mit etwas Wasser eines eingefahrenen Beckens oder mit einem "Organplaner" für viel Geld. :denknach:

      Jetzt bin ich aber froh wenn die (gewollte?) Wirkung mit der Zeit nachlässt.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Was ich vielleicht hier hätte deutlicher schreiben müssen :schaem:
      Ich ließ den sonst 14 tägigen Wasserwechsel einmalig ausfallen und wechselte dann etwas mehr als sonst.
      Vielleicht waren die dadurch verbesserten Wasserwerte (die ich messen kann) ein "Schock" für … geschwächte Fische?
      Ob das aber wirklich so war, kann man sicherlich nur vermuten. :denknach:

      Jedenfalls konnte ich gestern meine Roten Neon wieder (früher als geplant) vom 57er ins 160L Becken setzen. Sie kamen einst ins kleinere Becken, weil ich dort die Wasserwerte für sie günstiger einstellen konnte. Es wurde damals befürchtet, dass der anfängliche Verlust von 12 auf acht Neons kurz nach dem Kauf mit unserem "ungeeigneten" Leitungswasser zu tun hatte. In dem kleineren Becken konnte ich leichter mit anderen Wässern bessere Wasserwerte erzielen. Nun habe ich aber auch im großen Becken etwas bessere Wasserwerte, besonders pH und damit verbunden den Leitwert. Und auch die KH ist jetzt in beiden Becken im Normalbereich.

      Nun muss ich mich "nur" wieder mehr um ein gesundes Pflanzenwachstum in beiden Becken bemühen.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Gyuri schrieb:



      Ich ließ den sonst 14 tägigen Wasserwechsel einmalig ausfallen und wechselte dann etwas mehr als sonst.
      Vielleicht waren die dadurch verbesserten Wasserwerte (die ich messen kann) ein "Schock" für … geschwächte Fische?
      Das der 14 tägige Wasserwechsel einmal ausgefallen ist und danach mehr Wasser gewechselt wurde als sonst, ist "kein Schock für geschwächte Fische". Im Gegenteil, je mehr frisches Wasser umso besser ist es, gerade für "geschwächte" Fische, denn damit wird die Keimdichte wesentlich verringert.
      Gruß,
      Wolfgang
      --- :grandpa: ---
    • Hier ein aktuelles Bild meiner 160 Liter "Fischsuppe". :schaem:


      So schlimm mit dem "Voll-Besatz" wäre es nicht, wenn alle etwas mehr Versteckmöglichkeiten hätten.

      Aber weder CO2 noch Eisendünger hatten bisher Erfolg gezeigt.

      Interessant:
      Die Keilflecken halten sich oben unter den Schwimmpflanzen auf.
      Die Neon sind immer in der Beckenmitte beieinander.
      Die Kardinälchen sieht man überall. Vor den Neon waren sie mehr unten konzentriert und machten dort den Bodenfischen das runter gefallene Futter streitig. Zu kurz kommt aber keiner … obwohl das Futter innerhalb kürzester Zeit weg ist. Über wenig Reste freuen sich dann ganz viele TDS … und über diese dann zwei kleine Raubschnecken.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"

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