CO2 Alarm!


    • Gyuri
    • 1636 Aufrufe 28 Antworten

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    • :-O Die ganze Zeit hatte ich beim Streifentest immer keine oder nur ganz wenig CO2 Anzeige.
      Dann besorgte ich mir so eine "flüssige Daueranzeige" die entweder blau oder … grünlich blau anzeigt - also scheinbar i.O..

      Gestern gab es eine neue CO2 Flasche. Sie sorgte wieder für ganz normale Bläschen wie gehabt.
      Aber heute Früh beim CO2-Aufdrehen (ich mache das manuell) kamen keine Blasen. :denknach:
      Ich vermutete, dass ich unabsichtlich an die Feinstellschraube kam. So drehte ich etwas weiter auf … und dann ging es wieder.
      MIttags war noch alles IO.

      Jetzt am Nachmittag schaue ich ins Becken und nahezu der ganze Fischbestand hing und hängt immer nochunter der Wasseroberfläche und schnappt nach Luft. :help: , habe ich mir gedacht … weil ich den Grund dafür erst nicht erkannte.

      Ein Wassertest ergab dann nur Ergebnisse im grünen Bereich. :confused:
      A-B-E-R
      CO2 ist plötzlich ungewöhnlich hoch!

      Der pH Wert hat sich (natürlich) auch etwas verringert … aber für sich gesehen unbedenklich.

      Jetzt habe ich erst mal die Düsen des gefilterten Wassers nach oben gestellt, damit es plätschert und einen Innenfilter installiert, der auch das Wasser stark aufsprudelt.

      :cry: Das Verhalten meiner Fische ist immer noch sehr Besorgnis erregend.

      Ich werde wohl auch noch einen "beherzten" Wasserwechsel machen …

      Na ja … das CO2 hatte ich gleich mal wieder abgestellt. :schaem:

      Schau ma' mal wie sich das weiter entwickelt.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Hallo Gyuri,

      da kann ja nur ein Defekt an deiner CO2 Armatur vorliegen. Ist das Teil neu oder schon älter?
      Hast du keinen Blasenzähler installiert? Damit lässt sich eigentlich CO2 ziemlich genau steuern und du kannst nicht versehentlich die Feinstellschraube zu weit aufdrehen.
      Ich hoffe, deine Fische haben sich erholt. :daumen:
      Gruß Wolfgang

      früher hatte ich Angst im Dunklen, wenn ich heute meine Stromrechnung sehe,
      fürchte ich mich vorm Licht :heul:
    • Kleiner Zwischenbericht :pfeifen: (noch mal gut gegangen … glaube ich)
      Es ist wohl noch nicht ausgestanden … aber die Fische zeigen wieder ein ganz normales Verhalten.

      Zunächst etwas verwirrend:
      Der CO2-Anzeiger verfärbte sich erst jetzt zum Gelben hin. Das ist also ein "Messverfahren" mit Verzögerung und so nur tauglich, wenn sich nicht viel verändert. Der Streifentest ist für CO2 (das wissen wir schon länger) aber noch viel weniger tauglich.

      Die CO2-Anlage ist vielleicht ein halbes Jahr alt und es hängt jetzt der vierte SodaStream-Zylinder dran.

      Für den Niederdruckbereich gibt es kein Manometer und das Rädchen kann u.U. sehr empfindlich sein.

      Der Blasenzähler ist bei mir jetzt Teil des Ausstömers. Früher hatte ich so ne Art Wendeltreppe von JBL, bei der man die Blasen direkt zählen konnte. Aber ich hatte da kein großes Vertrauen in das sperrige Ding, das sich sofort zerlegte, wenn man dran kam. Kaputt ist die Anlage sicher nicht … ich werde sie aber genauer beobachten sobald ich sie wieder in Betrieb nehme.
      Ich glaube wirklich nur, ich bin an den Feinstellknopf gestoßen und habe es nicht bemerkt.

      Jetzt haben die Fische einen "1A Whirlpool" :zwinker: … und die Kontrollflüssigkeit wird sich sicher bald ins Grüne verändern.
      Weitere Teststreifen will ich jetzt erst mal nicht verbrauchen …
      (wer viel misst - misst viel Mist)


      In dem 160L Becken (vielleicht 150L Wasser drin?) wurden von mir jetzt auf die Schnelle "nur" 40L Wasser gewechselt. Mehr geht heute nicht, weil ich mein Wasser immer aus destilliertem Wasser und Leitungswasser mischen muss. Weil der pH etwas niedrig war, nahm ich nur 10L destiliertes Wasser. Ich glaube aber, die steigende Härte werden schon vertragen.

      Ich denke mir jetzt nur: Was wäre gewesen, wenn ich heute den ganzen Nachmittag unterwegs gewesen wäre?
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Jetzt kurz vor dem Schlafengehen (Fische und ich)



      Die Keilfleckbarben sind, wie immer, noch knapp unter der Wasseroberfläche (wie immer!) aber ohne nach Luft zu schnappen.
      Die Roten Neon haben sich mehr unten niedergelassen .
      Die Kardinälchen sind, wie immer in der Dämmeung, noch recht aktiv.
      Die "Bodenfische" hatten sich bei der Luftschnapperei ja kaum beteiligt.

      Ich lasse den Innenfilter über Nacht noch durchlaufen. Das CO2 lasse ich vorerst noch abgedreht bis die Testflüssigkeit wieder ein sattes Grün anzeigt.

      :ironie: Gute Nacht … ihr Fischlein alle zusammen.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Hallo Gyuri,

      irgendwas scheint da aber generell nicht zu stimmen. Du schreibst dass da jetzt innerhalb eines halben Jahres die vierte Sodastream Flasche dranhängt. Das ist mir doch viel zu viel CO² in der kurzen Zeit. An meinem 300 Liter Aquarium hängt eine 2 Kilo Flasche seit über 2 Jahren. Ich denke dass die noch lange durchhält, aber selbst wenn sie morgen leer wäre ist das ein Verbrauch von einem Kilo pro Jahr. Bei Dir ist es die eineinhalbfache Menge in der Hälfte der Zeit. Und das für ein Aquarium das nur halb so groß ist.
      Bist Du sicher dass alle Leitungen und Anschlüsse auch wirklich dicht sind?


      Gruß Roland
    • Moin,
      nur zur groben Orientierung:
      An meinem 120L Aquarium hängt auch eine SodaStream Flasche. Die hält bei mir (mit Nachtabschaltung) ungefähr 9 Monate.
      Hast du eine Nachtabschaltung an deinem CO2? Sowas lohnt sich in jedem Fall, da nachts kein CO2 von den Pflanzen assimiliert wird und sich dann im Wasser unnötig ansammelt. Mein CO2 schaltet sich 1 Std. vor Licht aus ab und 1 Std. vor Licht an wieder an. Es rechnet sich und vermeidet nächtliche CO2-Spitzen.
      Nur mal so als Info.
      Gruß,
      Michael
    • Hallo Wolfgang.

      Als ich noch selbst Aquarien hatte, brauchte ich auch kein Co2.
      Schnellwachsende Stängelpflanzen waren immer vorhanden.
      Hier und da mal eine Anubias. Und was kleines pflegeleichtes
      für vorne. Gedüngt wurde nur mit Flüssigdünger.

      Eigentlich sehr einfach und unkompliziert.
      Gruß Nora
    • Hallo zusammen,

      ihr habt ja Recht, die Aquaristik funktioniert auch ohne CO² Anlagen. Aber darum geht es hier doch nicht!

      Man merkt immer sofort wer zur CO² Fraktion gehört und wer nicht. Ich bin absoluter Befürworter weil das CO² eben eine andere Aquaristik ermöglicht. Es gibt vieles das für eine CO² Anlage spricht.

      Aber zurück zum Thema. Der CO² Verbrauch in Gyuris Aquarium ist viel zu hoch. Da stimmt etwas nicht. Und meistens liegt das an den Verbindungen, bzw. am Schlauch.


      Gruß Roland
    • Die Reihenfolge meiner Maßnahmen ist eine ganz andere, als ihr hier glaubt.

      Zuerst hatte ich überhaupt keine Probleme mit Pflanzenwachstum, im Gegenteil.

      Aus meinem 57L Becken versorgte ich erst den 30L Würfel mit Pflanzen und musste dennoch öfter was weg werfen.
      Dann wurde anstatt des Würfels das 160L Becken aufgestellt und ebenfalls mit Pflanzen aus dem 57er mit versorgt. Das war dann aber von der Pflanzengröße zu wenig und ich kaufte größere Pflanzen dazu.

      Und plötzlich kamen die Probleme. :-O
      Im 160er bekam ich ein gewaltiges Fadenalgen-Problem. Dies wurde auf die schwach ausgelegte Leuchtstoffröhren-Beleuchtung zurückgeführt (war Original zum Becken). Also kam eine LED-Lichtleiste her … die zuerst zu hell gewesen sein soll. Jetzt wird der Tagesablauf mit Dämmerungen vom Computer geregelt. Die Fadenalgen gingen wieder weg aber das Pflanzenwachstum war … "eher bescheiden".

      Nun wurde mir zu Eisendünger geraten, den ich nach Anweisung bis heute einsetze. Der bewirkte aber wenig oder gar nichts.

      Dann versuchte ich es erst mit CO2 aus Hefe … das funktionierte überhaupt nicht. Es wurde kein Druck aufgebaut um in 50cm Tiefe noch Blasen zu machen. Vor einem halben Jahr kam dann die Dennerle-CO2-Anlage her, von der hier die Rede ist. Auch sie brachte (bis heute) kein Pflanzenwachstum.

      Im Gegenteil! Obwohl, es muss da kein Zusammenhang bestehen mit dem was dann kam. :denknach:
      Ein gewaltiges Blaualgenproblem, das dann viele Pflanzen am Gedeihen hinderte. Gerade die roten Pflanzen starben ab.
      Mit "BLUE EXIT" habe ich den Blaualgen zwar etwas Einhalt geboten, ganz los gebracht habe ich sie aber immer noch nicht.
      Darum sieht es jetzt aktuell in meinem 160er so traurig aus, wie es aussieht. :cry:
      Ich würde ja gern wieder was nachpflanzen …

      Und noch mal zu meiner CO2-Technik
      Ein VOLLER SodaStream Zylinder fasst 425g CO2
      Die ersten beiden Zylinder waren aber gebraucht (Haushaltsauflösung), der dritte war Original Dennerle und der vierte Zyinder wurde erst kürzlich angeschlossen.
      In dem halben Jahr wurden vielleicht zwischen 2 und 2,5 Zylinder gebraucht. Ob ich da zu viel in mein Becken gelassen habe? Das kann ich nicht glauben. :noe:

      Alles was hier wirklich zählt:
      Ins Becken gelangen (leicht zählbar) knapp 60 Blasen pro Minute … und das maximal nur, wenn das Licht an ist. Im Handy habe ich zwei Wecker (Co2 ein/Co2 aus) dafür. Wenn ich nicht sicher stellen kann, rechtzeitig zum Abderehen zuhause zu sein, lasse ich CO2 aus. Eine Automatik wäre sicher nicht schlecht … ist mir aber im Moment zu teuer.

      Mit dieser Vorgehensweise erhielt ich erst mit Teststreifen überhaupt keine Info, dass sich der CO2 Gehalt im Becken erhöht. Das änderte sich dann erst mit der "Indikatorlösung" … die aber systembedingt nur verzögert grobe "Werte" anzeigen kann.

      Der hier erzählte CO2-Alarm hat aber überhaupt nichts mit der grundsätzlichen Frage zu tun, ob in dem "traurigen" Becken CO2 nötig wäre.

      Mein Ziel wäre eine so dichte Bepflanzung wie früher zu 57er Zeiten (sieh Bild oben). "Zu viel" CO2 kann nicht der Grund sein, das nichts wächst. Aber das wäre ein ganz anderes Thema!
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Hallo Gyuri.

      Hier ein Tipp:
      Neu gekaufte Pflanzen habe ich immer vor dem
      Einsetzen 3-4 Tage lang gewässert, täglich das
      Wasser bis zur Hälfte gewechselt.

      Ein einziges Mal gab es ein kleines Problem mit
      Fadenalgen. Seit dem gehörten Amanogarnelen
      mit Erfolg zum festen Bestand.
      Gruß Nora
    • Hallo,

      alles gut Nora! Niemand wurde hier angegriffen. Und ja, man kann hier über alles diskutieren. Auch stimmt dass die Aquaristik ohne CO² funktioniert. Es macht halt Spaß eine solche Anlage zu haben. Es ermöglicht z.B. die Haltung von heiklen Pflanzen, wie z.B. Bodendeckern. Oder es senkt den PH-Wert, usw...
      Mir ging es darum das ursprüngliche Thema wieder aufzugreifen.

      Gyuri, wenn Du eine Resteverwertung mit Sodasteam-Flaschen betreibst kann meine Rechnung natürlich nicht stimmen :lach: Dann gehen wir davon aus dass da alles in Ordnung ist.
      Ich kenne nur diese Sodastream Anlagen nicht und weiß auch nicht ob man dafür eine bestimmte Nachtabsenkung kaufen müsste. Ich denke aber nicht. Solche Magnetventile(inkl. Rückschlagventil) bekommt man teilweise unter 30 Euro. Das wäre mir die Sicherheit und das wesentlich einfachere Handling allemal wert. Nachdem man sich da ein wenig reingefuchst hat kriegt man es spielend hin dass der CO² Wert weitgehend konstant ist, was ich für sehr wichtig halte.


      Gruß Roland
    • Roland schrieb:

      Solche Magnetventile(inkl. Rückschlagventil) bekommt man teilweise unter 30 Euro. Das wäre mir die Sicherheit und das wesentlich einfachere Handling allemal wert.
      Na ja, zu dem Preis würde ich das anschaffen. :top:
      Mir war die Arbeit des Auf- und Zudrehens zwar nie zu viel, aber so könnte ich, wenn ich nicht den Haupthahn drehen muss, nicht so leicht an die Feinverstellung kommen. Damit ich das kontrollieren kann, hatte ich schon mit Filzstift eine Markierung gemacht; die ist aber wieder weg gegangen. Auch vielleicht ein Grund für meinen CO2-Alarm?


      Meinen Fischen geht's inzwischen wieder richtig gut.
      :blub: :blub: :blub: :blub: :blub: :blub: :blub: :blub: :blub:
      Das CO2 lasse ich vorerst noch ausgeschalten, nicht aus Angst, sondern weil es offensichtlich z.Zt. nichts hilft.

      Das Becken ist außer dem Crypto-Bereich am Boden sehr "übersichtlich".
      So kann ich die Fische gut kontrollieren. :hihi:

      Ich werde jetzt erst mal schnell wachsende Pflanzen setzen … und es in Kauf nehmen, dass sie dann (wohl wieder mit CO2) wuchern.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Hallo Gyuri,
      gutes Pflanzenwachstum ist von vielen Faktoren abhängig. Um die Ursache für schlechtes Pflanzenwachsgstum zu ergründen ist erst einmal eine Bestandsaufnahme des ganzen Systems wichtig. Angefangen von den Wasserwerten, sind überhaupt genügend Nährstoffe , Nitrat, Phosphat, vorhanden. Stimmen die Spurenelemente, passende Beleuchtung und eine angepasste Filterung. Ist mein Bodengrund ok oder gibt es Gammelecken.
      Für die Nährstoffe gibt es Sollwerte, die man nach Möglichkeit nicht unterschreiten soll.
      Du siehst also, dass es nie von 2-3 Parametern abhängig ist, ob es meinen Pflanzen und den übrigen Bewohnern gut geht.
      Schön, dass es deinen Fischen wieder besser geht.
      Gruß Wolfgang

      früher hatte ich Angst im Dunklen, wenn ich heute meine Stromrechnung sehe,
      fürchte ich mich vorm Licht :heul:
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