Unterschrank Konstruktion!


    • Eusi
    • 18303 Aufrufe 10 Antworten

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    • Unterschrank Konstruktion!

      Moin, mein erster Beitrag!

      Also ne kleine Vorstellung

      Ich bin seid 10 Jahren Aquarianer!

      Von Cherax, Käfig und normale Zierfische habe ich schon einiges an Erfahrung gesammelt!

      Nunja derzeit bin ich an Tanganjika dran!
      Und da ist mein derzeitiger Stand
      Ich will aufrüsten auf ein 300Liter Becken

      Dazu habe ich mir Vorgenommen n eigenen Schrank zu bauen!
      Gestell steht schon
      Material 54x54mm Kiefer
      Maße 120cm x50cm
      Am Boden 110x50cm


      Nunja jetzt gibt es stimmen die sagen ich solle 80x80 verwenden!
      Jetzt wo ich das Gestell gebaut habe und Geld ausgeben hab!

      Mich würde Mal eure Meinung interessieren

      Auf das Gestell kommt noch eine Platte
      Geplant war ne Arbeitsplatte wo andere wieder sagen
      ne keine Platte
      Nicht so stark
      Oder keine Spanplatte
      Verwirrend.

      Die Seitenwände und die Mittelwand bekommen auch noch eine Platte zur Versteifung!

      Dann noch 2 bis 5 verschraubte Einlegeböden!

      Der überstand oben bekommt noch Konsolenwingel verschraubt um die 10 cm abzufangen wo das Becken über die Unterkonstruktion rüber ragt.

      Ich habe Mal die Skizze und den Grund mit angehangen warum das ganze unter 10cm schmaler ist!
      Da zwischen Tür und Couch nur 110cm vorhanden sind!

      Vielen Dank euch schon einmal!
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      :engel: :respekt: :klatsch: :cool: :lach:
    • Eusi schrieb:

      Nunja jetzt gibt es stimmen die sagen ich solle 80x80 verwenden!
      Ich gehe mal davon aus, dass diese Stimmen von keinen Statikern kommen?
      Die allermeisten Bastler gehen lieber „auf Nummer Sicher“ und bauen was das Zeug hergibt.

      Schau dir Aquarienschränke an, wie sie im Fachgeschäft zusammen mit den Becken an (in deinem Fall 300L) und du wirst kaum so viel tragendes Holz finden … und dennoch bekommst du vom Hersteller Garantien.

      Den Überstand des Beckens von 10cm sehe ich überhaupt nicht kritisch!

      Da gibt es nämlich eine Berechnungsformel von einem gewissen „Bessel“, der u.a. die geringste Durchbiegung bei zwei Auflagepunkten ausgetüftelt hat.


      Bei deinem 120cm Becken wären das dann (theoretisch) rund 26,4cm auf jeder Seite. :zwinker:

      Eusi schrieb:

      Die Seitenwände und die Mittelwand bekommen auch noch eine Platte zur Versteifung!

      Jetzt hast du aber drei Auflage-Punkte/-Kanten, sowie Wände, die zusätzlich stützen. Es gibt Kasten zu kaufen, die haben NUR Seitenwände . die Stabilität versprechen.

      Und dann …

      Eusi schrieb:

      Geplant war ne Arbeitsplatte wo andere wieder sagen
      ne keine Platte
      So eine Platte sorgt auch dafür, dass die Bodenscheibe keinen Spannungen ausgeliefert wird.
      Wie dick so eine Platte sein muss? :denknach: Keine Ahnung. Mein 160L Becken steht auf einem handelsüblichen Sideboard mit einer vierfach abgestützten Platte <18mm.
      Ich habe aber eine ca. 5mm dicke Aquarienunterlage. (Die war beim Kauf dabei)


      Alles in allem habe ich überhaupt keine Kritik an deiner Konstruktion. :top:
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"
    • Unterschrank - Konstruktion

      Hallo Eusi!
      Ich habe schon einige Untertische und Unterschränke für Aquarien gebaut.
      Deine Konstruktion erachte ich als ausreichend für das geplante Becken.
      Wesentlich zur Stabilität tragen verschraubte Rück- und Seitenwände bei,
      wie Du sie ja geplant hast.Denn das ist bei hohen Gewichten die Gefahr:

      daß sich eine seitliche Verschiebung ereignet(zur Seite oder nach vorn).
      Das Holz der Stützen hält die Last von oben ohne Probleme aus.
      Und eine Küchenarbeitsplatte ist ebenfalls ausreichend, auch ohne die
      "Stützwinkel" unter dem Plattenüberstand.
      Eine Aquarienunterlage (ich verwende dafür Matten aus recycletem
      Gummischrot (ca. 1mx2m x5mm), die es im Baumarkt gibt) ist nie falsch.
    • Hallo Eusi,

      ich als Schreiner hätte wohl 70x70mm-Konstruktionshölzer genommen. Aber ich muss zugeben dass ich ein alter Schisser bin. Die 54x54mm reichen locker aus!
      Aber bei der Platte sage ich ganz klar: Keine Spanplatte! Wenn Holz würde ich Dir eine Siebdruckplatte empfehlen. Im Baumarkt schneiden die Dir die Platte millimetergenau zu. Und fürs Auge könntest Du sogar noch einen in der Farbe passenden Kantenumleimer dran machen. Dadurch wäre die Kante dann auch noch besser geschützt. So etwas gibt es entweder selbstklebend, oder was ich noch besser finde wäre eine Bügelkante. Die kann von jedermann mit dem Bügeleisen aufgeklebt werden: amazon.de/Kantenumleimer-Umlei…2C+Umleimer+zum+Aufbügeln

      Ansonsten: Deine Konstruktion ist stabiler als jeder gekaufte Unterschrank!


      Gruß Roland
    • Hi Eusi,

      ich selbst habe eine Konstruktion unter meinen 375 Litern, die schon mit bloßem Auge egesehen viel zu stabil ist.
      Die Hölzer waren da, es sind die von dir favorisierten 80er.
      Das Becken, 150x50x50cm, steht so stabil, auch ohne haltende Wände, da passiert im Leben nix mit.
      Ich denke, mit den schmaleren Balken, die du gewählt hast, bist du nicht minder gut bedient.
      Schließlich hast du ja noch die Wände.
      Viele Grüße, Corinna :fish:
      Glück ist, wenn du gesund bist und wenn die,
      die du liebst, auch gesund sind.
    • Hy hat länger gedauert das ist das Ergebnis!

      Zwischen Boden und Schrank habe ich so eine Matte aus Hartschaum gelegt ( Ausgleich Unebenheiten und Vibrationen der Pumpe abfangen) und zwischen Aquarium und Arbeitsplatte 1cm Styropor als Ausgleich!

      Aus Kostengründen und nach reichlicher Überlegung ist es auch nur ein 240Liter geworden!
      Was aber für mein Vorhaben reichen sollte!

      Werde die Woche noch n Paar Türen anfertigen!

      Danke für eure Antworten

      Bin gespannt
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      :engel: :respekt: :klatsch: :cool: :lach:
    • Schniefxx schrieb:

      Ich denke, mit den schmaleren Balken, die du gewählt hast, bist du nicht minder gut bedient.
      Schließlich hast du ja noch die Wände.
      So sehe ich das auch … oder sogar noch lockerer. :zigarre:

      Mir hat das mit der Notwenigkeit von „Balken" keine Ruhe gelassen und ich war in Aquariengeschäften bei den jeweils größten ausgestellten Becken mit Unterbau die zum Verkauf angeboten wurden.
      Das was ich begutachtete war deutlich größer als 240 Liter. Und alles war von renommierten Marken.
      In den Unterbauten in die ich hinein schaute, waren überhaupt keine Balken zu sehen.

      Was ich leider nicht weiß:
      die auf Hochglanz lackierten Bretter (bis ca. 18mm dick) machten zwar einen stabilen Eindruck (sicher auch wasserfest), wie sie verschraubt/verdübelt/verklebt waren, konnte ich nicht sehen.
      Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Firma wie z.B. EHEIM sich bei den doch sehr teuren Becken mit Unterbau nachsagen lässt, die Statik sei „unsicher“.

      Allerdings!
      Wer Schränke aus Brettern baut, die nicht über die ganze Länge am Stück belassen werden (z.B. Lücken in der Rückwand) muss schon mehr von Statik verstehen als … der einfache IKEA-Möbel-Zusammenschrauber. :-O
      Auch macht der Werkstoff sicher sehr viel aus. Wabenförmige Presspappe kommt da weniger zum Einsatz. Auch meine ich, es muss schon wasserfest sein.

      Wer da nicht die Möglichkeiten bei der Beschaffung hat, ist gut beraten, etwas mehr auf Sicherheit zu gehen.

      In meiner Bundeswehrzeit kannte ich einen Kammeraden, der war gelernter Schlosser, der sehr gut schweißen konnte. So hatten mehrere Leute von ihm Stahlrahmen auf Winkelstahl in die man damals noch die Scheiben einklebte. An eine sichere Verklebung glaubte damals nicht jeder. Mir schweißte er auch einen Rahmen … ich wurde aber entlassen, bevor mir jemand was klebte.
      In einem Aquarienverein stieß ich dann aber auf einen Klebespezialisten, der mir vom Stahlrahmen abriet und ein Becken mit meinen Wunschmaßen klebte.
      Jetzt war da aber noch der Stahlrahmen übrig den ich als Unterbau verwenden konnte. Die Bretter, mit denen ich den Rahmen verkleidete hatten keine statische Funktion. Nur auf die Beckenlänge (ich glaube 140cm) wurden zwei Balken (vorn und hinten) in den Stahlrahmen eingepasst. Als ich dann das Becken (wegen Umzug) verkaufte, war der Unterbau einfach dabei.
      Gruß vom Gyuri :grandpa:
      Plumpaquatsch:
      "Hokus Pokus, Glucks und trübes Wasser!"