21.08.2010, 14:53
Hallo Micha,
ein Stichwort ist Leberegel.
Ich zitier mal aus Wikipedia
Wasserschnecken sind beliebte Zwischenwirte. Müßte man weiter zusammensuchen, was es so an Parasiten gibt. Mal nachher im Baseleer blättern.
gruß jo
ein Stichwort ist Leberegel.
Ich zitier mal aus Wikipedia
Zitat:Ein erwachsener Leberegel legt im Gallengangsystem des Endwirtes Eier ab, die mit dem Kot in die Umwelt gelangen. Diese Eier überleben dort 2 bis 6 Monate. Sie sind 130–150 µm lang, 62–90 µm breit und von charakteristischer gelblicher Färbung mit einem Operkulum, sind aber nicht von Eiern der Art Fasciola gigantica zu unterscheiden. Die Eier reifen im Wasser. Wenn die klimatischen Bedingungen günstig sind (15–25 °C), entwickeln sich innerhalb von 9–21 Tagen die Wimpernlarven (Mirazidien). Unter 10 °C findet keine Weiterentwicklung statt, die Eier bleiben jedoch über Monate lebensfähig.Die Idealtemperaturen sind auch noch Aquarientemperaturen.
Die Wimpernlarven schwimmen nach dem Schlüpfen mit Hilfe ihrer Zilien, bis sie einen Zwischenwirt finden. Dies muss innerhalb von 24 Stunden geschehen, da die Mirazidien ansonsten absterben. Als Zwischenwirt fungiert die amphibische Zwergschlammschnecke (Lymnaea truncatula, auch „Leberegelschnecke“ genannt, < 1 cm Länge). In Australien ist der Zwischenwirt Lymnaea tomentosa, in Nordamerika Fossaria modicella und Fossaria bulimoides. Als weitere Gattungen werden von Gerhard Piekarski Galba und Radix genannt (Siehe Lungenschnecken).
In der Schnecke entwickelt sich die Larve zur Sporozyste weiter, in der sich mehrere Redien bilden, die wiederum Tochterredien bilden, bis sich aus diesen Schwanzlarven (Zerkarien) entwickelt haben. Dieser Vorgang dauert ca. 2 Monate und endet in bis zu 2000 Zerkarien. Die Zerkarien entwickeln sich in der Schnecke am besten bei Temperaturen von 20 bis 25 °C innerhalb von 6 bis 7 Wochen.
Wasserschnecken sind beliebte Zwischenwirte. Müßte man weiter zusammensuchen, was es so an Parasiten gibt. Mal nachher im Baseleer blättern.
gruß jo
