26.11.2010, 21:17
Hallo !
Ich stellte mir mal die Frage, ob man im Vorfeld bei der Hygiene der Aquarium Gerätschaften nicht etwas für die lebenden Bewohner eines Süßwasseraquarium tun kann - bezüglich Keimbelastung und Krankheitserreger. Es wird ja immer wieder über den Einsatz von Salz in Süßwasserbecken diskutiert. Einiges davon hat sicherlich seine Berechtigung und anderes wiederum nicht (Stichwort ‘‘Irrglauben und Halbwahrweiten‘‘). Die unterschiedlichsten Salzarten werden eingesetzt um Krankheiten zu bekämpfen und um das ‘‘Wohl der Fische‘‘ zu steigern, zur Düngung, zum Heben oder Senken des PH Wertes usw. Darauf möchte ich aber hier nicht weiter eingehen, da es zu Komplex werden würde. Also lege ich mich hier auf eine der vielen Salzformen fest - dem Speisesalz kurz NaCI. Dieses gibt es versetzt mit Jod (Iod), Fluoride und ohne alles. Ja ihr merkt, es ist etwas verwirrend und fragt euch sicherlich worauf will er denn nun hinaus, weil Speisesalz wird ja in der Regel zum würzen verwendet. Geduld, Geduld. Dazu komme aber ich gleich noch.
Worauf ich hinaus will ist folgendes:
Keime bzw. Krankheitserreger sind ja nichts anderes als Bakterien oder Lebewesen die Mikroskopisch klein (sehr klein) sind und für uns erst einmal nicht sichtbar sind. Zumindest solange, bis wir sie dann in Form von Krankheiten in unseren Aquarien wahrnehmen. Dann hat sich der Keim (die Keime) schon längst etabliert und wir haben das Problem im Becken. Hygiene heißt hier das Zauberwort! Wenn ich die Grundregeln der Aquaristik befolge habe ich schon einiges dafür getan. Es geht aber noch ein wenig mehr. Es gibt Desinfektionsmittel, die ich aber gar nicht oder nur bedingt einsetzen kann. Wie wir alle wissen, holen wir uns immer wieder neue Keime/Bakterien mit neuen Tieren und Pflanzen nach Hause. Ebenso verbreiten wir diese innerhalb unserer Aquarien durch Wartung und Umsetzarbeiten. Dazu benutzen wir meist nur ein und denselben Kescher, obwohl wir für jedes Becken einen haben sollten. Dort setzte ich nun an.
Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass wenn man NaCI in Wasser löst, sich daraus eine keimabtötende Lösung herstellen lässt. Wieso sollte nun diese Salzlösung eine Keimabtötende Wirkung haben und vor allem wie funktioniert es? Zur Erklärung nehme ich mir hier die Natur als Vorbild - als Beispiel die Salzseen. In diesen Seen wächst und lebt meist nichts außer Halophile (d.h. "Salz liebende") oder Halotolerante (d.h. "Salz ertragende") Organismen. Warum? Ganz einfach, diese Organismen haben sich im Lauf der Evolution an das Leben in sehr hohen Salzkonzentrationen angepasst und für sich diese ökologische Nische entdeckt. Wenn nun diese Salzkonzentration (auch Salinität gennant) nun unter eine gewisse Schwelle (in Richtung Süßwasser) sinkt, stellen die Halophilen bzw. Halotoleranten Organismen ihr Wachstum ein oder sterben ab. Wenn ich, aus dieser Erkenntnis heraus resultierend, den Umkehrschluss ziehe, müssten die Krankheitskeime/Bakterien aus dem Süßwasserbereich abgetötet werden - wenn ich einen mit Keimen belasteten Kescher aus dem Süßwasserbereich in NaCI Lösung einlege.
Wie hoch muss nun die Lösung konzentriert sein bzw. werden um solch eine Wirkung zu erzielen? Hier nehme ich der Einfachheit halber mal die Methode der Salzbehandlung bei Fischkrankheiten auf. Dort wird als höchste Konzentration 15 – 20 Gramm je Liter Aquariumwasser, in einem separaten Becken (das auch nur für max. 15 Minuten) zur Fischbehandlung angeführt. Die NaCI Lösung darf in unserem Fall ruhig über diese Dosierung hinausgehen.
Nun ist es ja so, dass wir unsere Kescher im Regelfall nicht in einem Aquarium belassen und diese auch eher trocken gelagert werden, aber die Methode mit der Salzlösung ist als vorbeugende Maßnahme gedacht und zur eventuellen Keim - Bakterienprofilaxe in einem extra Behältnis durchaus zu empfehlen. Da also die Profilaxe Behandlung in einem externen Behältnis durchgeführt werden sollte, muss die Größe so bemessen sein das die/der Kescher darin eingelegt werden können. Die Behandlung sollte meiner Meinung nach 12 – 24 Std. dauern, um sicher zu gehen dass auch alle Keime abgetötet worden sind. Anschließend den Kescher mit klarem Wasser spülen und luftig zum trocknen aufhängen oder in ein Gefäß stellen. Wichtig hierbei ist, dass das Netz abtrocknen kann. Man könnte den Kescher auch in der Salzlösung belassen und wenn man ihn benötigt, aus dieser entnehmen um direkt damit im Becken zu arbeiten. Der Eintrag der durch die Salzlösung ins Aquarium erfolgt, ist dabei so minimal das man es vernachlässigen kann. Würde ich persönlich jedoch so nicht Händeln. So, nun wisst ihr wie ich meine Kescher pflege und wie pflegt ihr eure Kescher?
Ich stellte mir mal die Frage, ob man im Vorfeld bei der Hygiene der Aquarium Gerätschaften nicht etwas für die lebenden Bewohner eines Süßwasseraquarium tun kann - bezüglich Keimbelastung und Krankheitserreger. Es wird ja immer wieder über den Einsatz von Salz in Süßwasserbecken diskutiert. Einiges davon hat sicherlich seine Berechtigung und anderes wiederum nicht (Stichwort ‘‘Irrglauben und Halbwahrweiten‘‘). Die unterschiedlichsten Salzarten werden eingesetzt um Krankheiten zu bekämpfen und um das ‘‘Wohl der Fische‘‘ zu steigern, zur Düngung, zum Heben oder Senken des PH Wertes usw. Darauf möchte ich aber hier nicht weiter eingehen, da es zu Komplex werden würde. Also lege ich mich hier auf eine der vielen Salzformen fest - dem Speisesalz kurz NaCI. Dieses gibt es versetzt mit Jod (Iod), Fluoride und ohne alles. Ja ihr merkt, es ist etwas verwirrend und fragt euch sicherlich worauf will er denn nun hinaus, weil Speisesalz wird ja in der Regel zum würzen verwendet. Geduld, Geduld. Dazu komme aber ich gleich noch.
Worauf ich hinaus will ist folgendes:
Keime bzw. Krankheitserreger sind ja nichts anderes als Bakterien oder Lebewesen die Mikroskopisch klein (sehr klein) sind und für uns erst einmal nicht sichtbar sind. Zumindest solange, bis wir sie dann in Form von Krankheiten in unseren Aquarien wahrnehmen. Dann hat sich der Keim (die Keime) schon längst etabliert und wir haben das Problem im Becken. Hygiene heißt hier das Zauberwort! Wenn ich die Grundregeln der Aquaristik befolge habe ich schon einiges dafür getan. Es geht aber noch ein wenig mehr. Es gibt Desinfektionsmittel, die ich aber gar nicht oder nur bedingt einsetzen kann. Wie wir alle wissen, holen wir uns immer wieder neue Keime/Bakterien mit neuen Tieren und Pflanzen nach Hause. Ebenso verbreiten wir diese innerhalb unserer Aquarien durch Wartung und Umsetzarbeiten. Dazu benutzen wir meist nur ein und denselben Kescher, obwohl wir für jedes Becken einen haben sollten. Dort setzte ich nun an.
Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass wenn man NaCI in Wasser löst, sich daraus eine keimabtötende Lösung herstellen lässt. Wieso sollte nun diese Salzlösung eine Keimabtötende Wirkung haben und vor allem wie funktioniert es? Zur Erklärung nehme ich mir hier die Natur als Vorbild - als Beispiel die Salzseen. In diesen Seen wächst und lebt meist nichts außer Halophile (d.h. "Salz liebende") oder Halotolerante (d.h. "Salz ertragende") Organismen. Warum? Ganz einfach, diese Organismen haben sich im Lauf der Evolution an das Leben in sehr hohen Salzkonzentrationen angepasst und für sich diese ökologische Nische entdeckt. Wenn nun diese Salzkonzentration (auch Salinität gennant) nun unter eine gewisse Schwelle (in Richtung Süßwasser) sinkt, stellen die Halophilen bzw. Halotoleranten Organismen ihr Wachstum ein oder sterben ab. Wenn ich, aus dieser Erkenntnis heraus resultierend, den Umkehrschluss ziehe, müssten die Krankheitskeime/Bakterien aus dem Süßwasserbereich abgetötet werden - wenn ich einen mit Keimen belasteten Kescher aus dem Süßwasserbereich in NaCI Lösung einlege.
Wie hoch muss nun die Lösung konzentriert sein bzw. werden um solch eine Wirkung zu erzielen? Hier nehme ich der Einfachheit halber mal die Methode der Salzbehandlung bei Fischkrankheiten auf. Dort wird als höchste Konzentration 15 – 20 Gramm je Liter Aquariumwasser, in einem separaten Becken (das auch nur für max. 15 Minuten) zur Fischbehandlung angeführt. Die NaCI Lösung darf in unserem Fall ruhig über diese Dosierung hinausgehen.
Nun ist es ja so, dass wir unsere Kescher im Regelfall nicht in einem Aquarium belassen und diese auch eher trocken gelagert werden, aber die Methode mit der Salzlösung ist als vorbeugende Maßnahme gedacht und zur eventuellen Keim - Bakterienprofilaxe in einem extra Behältnis durchaus zu empfehlen. Da also die Profilaxe Behandlung in einem externen Behältnis durchgeführt werden sollte, muss die Größe so bemessen sein das die/der Kescher darin eingelegt werden können. Die Behandlung sollte meiner Meinung nach 12 – 24 Std. dauern, um sicher zu gehen dass auch alle Keime abgetötet worden sind. Anschließend den Kescher mit klarem Wasser spülen und luftig zum trocknen aufhängen oder in ein Gefäß stellen. Wichtig hierbei ist, dass das Netz abtrocknen kann. Man könnte den Kescher auch in der Salzlösung belassen und wenn man ihn benötigt, aus dieser entnehmen um direkt damit im Becken zu arbeiten. Der Eintrag der durch die Salzlösung ins Aquarium erfolgt, ist dabei so minimal das man es vernachlässigen kann. Würde ich persönlich jedoch so nicht Händeln. So, nun wisst ihr wie ich meine Kescher pflege und wie pflegt ihr eure Kescher?

