20.01.2011, 09:20
Tito schrieb:Hi Erika,
Moin Omas (mein Name ist Jutta, nicht Erika, wenn schon, dann bitte Ferrika),
Zu den Inhaltsstoffen guckst Du hier.
Was Deine Frage zu ätherischen Ölen angeht: Da es sich bei den Zapfen um verholztes Gewebe handelt, werden viele Inhaltsstoffe eingeschlossen und verflüchtigen sich erst dann, wenn durch das Einweichen im Wasser die "Poren" wieder geöffnet werden.
Was die Wirkungsweisen angeht, so ist das keine Glaubensfrage, sondern wissenschaftlich fundiert. Aromatherapie hat nichts mit Esotherik zu tun, sondern steht auf wissenschaftlicher Basis. In GB ist Aromatherapeut ein Ausbildungsberuf mit einer Lehrzeit von 3 Jahren. Deshalb kommen von dort auch die besten Bücher mit den ausführlichsten Beschreibungen zu den Inhaltstoffen und deren Wirkungsweise.
Wie ich bereits vorher schrieb, ist die Zusammensetzung nie gleich. Deshalb muss man Erlenzapfen auch immer vorsichtig dosieren, je nach Alter enthalten sie noch mehr oder weniger ätherische Öle und Gerbstoffe. Die flüchtigen Bestandteile sind an die Wachse der Zapfen gebunden sind und unterliegen einem Alterungsprozess.
Übrigens: die Wirkung von Erlenzapfen ist bakterizid und fungizid, falls es Dich interessieren sollte. Deswegen werden sie auch gern gegen Verpilzungen aller Art in Aquarien eingesetzt. Birke würde den gleichen Effekt erzielen, enthält aber als Hauptinhaltsstoff Acetylsalicinsäure, die stark blutverdünnend wirkt, was ein nicht unbedingt erwünschter Nebeneffekt wäre.
