01.08.2011, 09:16
Hallo,
macht Sinn.
Im Handel befinden sich aber vorwiegend Arten, die mit unseren aquaristischen Gegebenheiten klar kommen. Man muss sich schon Mühe geben um die mit falschem Wasser umzulegen.
Nein. Einfacher Kalender reicht.
Bis die LF Signal gibt dauert es
Man muss Haltung und Zucht unterscheiden und ja, für die Haltung der meisten Fische reicht ein mittleres Leitungswasser aus.
Es ist heute nicht mehr üblich gedanklich elastisch zu sein und den tieferen Sinn und die Hintergründe zu verstehen. Alles muss in einfache FAQ-artige Sätze gepresst werden um aufgenommen und weitergeplappert werden zu können.
Damit hast Du die Anforderungen an die Zeit zwar erfüllt, aber richtig verstanden hast Du es m.E. nicht.
Wabenschilderwels schrieb:Die Grundwasserwerte des Wasserversorgers sind als erstes in Erfahrung zu bringen.
macht Sinn.
Zitat:Wasserwerte muß man nur einmal messen (das auch nur am Anfang) um in Erfahrung zu bringen, in welchem Härtgradbereich man sich bewegt.Testen sollte man maximal zur Kontrolle, ist aber nicht wirklich erforderlich, da sich die WW in einem eingelaufenen Aquarium sowieso nicht mehr großartig ändern.ja,
Zitat: Schwankungen bei den Wasserwerten sind als unerheblich anzusehen, sie kommen auch in der Natur vor.Bei einigen Fischen extrem, bei anderen gar nicht. Kommt auf deren Herkunft und Verbreitung an. Bachfische kennen starke Änderungen. Fische aus größeren Seen nicht bis gar nicht. Großes Verbreitungsgebiet = große Variabilität, kleines Verbreitungsgebiet kann auf starke Adaptation hinweisen.
Im Handel befinden sich aber vorwiegend Arten, die mit unseren aquaristischen Gegebenheiten klar kommen. Man muss sich schon Mühe geben um die mit falschem Wasser umzulegen.
Zitat:Ein regelmäßiger Wasserwechselturnus sollte angestrebt werden, um Krankheiten (Keimbelastung) vorzubeugen und um angesammelte Schafstoffe aus dem Becken zu entfernen.Wasserwechsel ist über weite Strecken wie das Lüften eines Zimmers. Es ist nicht zwingend erforderlich, aber viele Leute mögen es von Zeit zu Zeit.
Zitat: Um den richtigen Zeitpunkt des WW festzustellen, sollte man sich eines Leitwertmessgrätes bedienen.
Nein. Einfacher Kalender reicht.
Bis die LF Signal gibt dauert es
Zitat:Zur Wasseranalyse können Wasserwerte nicht herrangezogen werden. Weil diese sich zum Beispiel, in zwei verschiedenen Becken aus völlig verschiedenen Stoffen zusammen setzen können, welche dann keinen allgemeinen Rückschluss zulassen würden. Der Leitwert jedoch, läßt dieses schon zu.Absolut falsch. Die Leitfähigkeit lässt das genau nicht zu, weil man per Salz und/oder Nitrat exakt die gleichen Werte erzeugen kann. Die Leitfähigkeit macht aber in Verbindung mit pH und Kenntnis des Aquariums mehr Sinn als die Härtemessungen. Letztere zeigen nämlich keine Aufsalzung.
Zitat:Es sind zum betreiben eines Aquarium´s nur PH, GH, KH und die Temperatur wichtig, der Rest wird über die tägliche Beobachtung des Aquarium gesteuert.Selbst pH, GH und KH bedürfen keiner regelmäßigen Kontrolle sondern nur des Auges
Zitat:Es funktionieren zwar auch sogennante Altwasserbecken, aber wenn dort Probleme auftauchen, muss man mit erheblichen Schwierigkeiten rechnen, die sich dann auch nicht so leicht wieder abstellen lassen bzw. in den Griff zu bekommen sind.Das ist zwar drastisch ausgedrückt, aber in die Richtung kann man denken. Aber bitte nicht so heftig schwarz/weiß
Zitat:Alle Wasserwerte die als Richtlinie für den Besatz dienen, z.b. aus dem natürliches Habitat, kann man getrost außer acht lassen. Weichwasserfische können ohne Probleme in "Betonwasser" gehalten werden und sogar vermehrt/nachgezogen werden.Auch hier wieder das typisch forenmäßige schwarz/weiß-Gedenke. Entweder ganz oder gar nicht. Was nicht gut ist, ist deshalb schlecht.
Man muss Haltung und Zucht unterscheiden und ja, für die Haltung der meisten Fische reicht ein mittleres Leitungswasser aus.
Zitat:Es gibt nur sehr wenige Fischarten die unbedingt Weichwasser benötigen, wo es dann sogar ein muß ist, das Wasser Naturnah einzustellen. Diese sollten dann aber denn Spezialisten unter den Aquarianern vorbehalten sein (es sei denn man möchte sich selbst daran versuchen).ja
Zitat:Weichwasserbewohner die aus "Betonwasser" kommen sollten nicht in Weichwasser gehalten werden. Weil es dann ihren Organismus nur unnötig belasten würde (Stichwort Osmotischer Druck), da weichsaures Wasser dem Fisch viel mehr abverlangen würde als härteres.ja
Zitat:Sollten Fischkrankheiten auftauchen, ist es angeraten aufzusalzen und abzuwarten was passiert.nein, es ist eine unterstützende Maßnahme... Insbesondere Lebendgebärende nehmen sie gerne an.
Zitat:Das Becken sollte mit einem moderaten Besatz ausgestattet werden, hier gilt weniger ist manchmal mehr.Das ist auch missverständlich. Nicht die Anzahl der Fische ist der Punkt, sondern die Anzahl der Arten.
Zitat:Gesellschaftsbecken kann man machen, sollte aber davon absehen und reine Artbecken betreiben.Auch da hast Du schlecht gelesen. Es geht darum, dass wenn man schon seinen Fischen einen Gefallen tun will, man mit Artbecken und Lebendfutter mehr erreicht als mit der Fummelei am Wasser.
Zitat: Es sollte nach Möglichkeit nur Lebendfutter gefüttert werden, weil es erstens die Wasserbelastung minimiert und zweitens einer natürlichen Ernährung entspricht.Es bringt die meisten Fische weiter. Aber auch hier ... es ging nicht um "sollte", sondern darum, dass man den Fische damit mehr gibt als mit der Fummelei am Wasser.
Zitat:Ein Aquarium kann nicht über seine Wasserwerte definiert werden, jedoch kann ein Aquarium über seine Bewohner definiert werden, ohne die aktuellen Wasserwerte zu kennen.ja
Ein Fisch und sein Verhalten/Aussehen sagt mehr über den Pflegezustand eines Aquarium´s aus, als je aus den Wasserwerten erkennbar wäre.
Zitat:Ich hoffe ich habe jetzt alles richtig zusammen gefasst und eventuelle Anfänger und Fortgeschrittene werden zum Nach bzw. Überdenken bezüglich des Händling´s der WW angeregt.Sagen wir mal so... Du hast so passend bis unpassend gelesen wie es in Foren üblich ist. Ich bin nicht überrascht. Es muss ja heute alles in eine Schwarz/Weiß-Form gepresst werden, es in gut/böse, geht/geht nicht und dann muss man so lesen und interpretieren.
Es ist heute nicht mehr üblich gedanklich elastisch zu sein und den tieferen Sinn und die Hintergründe zu verstehen. Alles muss in einfache FAQ-artige Sätze gepresst werden um aufgenommen und weitergeplappert werden zu können.
Damit hast Du die Anforderungen an die Zeit zwar erfüllt, aber richtig verstanden hast Du es m.E. nicht.
